Ich war von „Trick 17 – Urlaub & Reise“ der Reisebloggerin Anita Arneitz leider wirklich enttäuscht. Zum Glück habe ich kein Geld für das Buch ausgegeben, sondern es lediglich aus unserer örtlichen Bücherei ausgeliehen.
Der Titel verspricht aus meiner Sicht deutlich mehr, als der Inhalt letztlich hält. Die meisten „Tricks“ waren mir bereits bekannt oder erscheinen im Reisealltag nur wenig praktikabel. So wird beispielsweise empfohlen, mit einer Zange einen verbogenen Zahn an einem Metallreißverschluss wieder gerade zu biegen. Ehrlich gesagt habe ich im Urlaub eher selten eine passende Zange im Gepäck. Ebenso wenig überzeugend fand ich den Hinweis, bei Licht eine Schlafmaske zu verwenden oder sich ein Tuch über die Augen zu legen – auf diese Idee dürften die meisten Menschen wohl auch ohne Ratgeber kommen.
Ähnlich ging es mir mit dem Vorschlag, eine Büroklammer zu einer Sicherheitsnadel umzubiegen. Warum ich diesen Umweg gehen sollte, wenn ich stattdessen einfach ein oder zwei Sicherheitsnadeln einpacken kann, erschließt sich mir nicht. Solche Beispiele ziehen sich leider durch das Buch.
Insgesamt habe ich nur sehr wenige neue oder wirklich nützliche Tipps gefunden, die ich auf Reisen tatsächlich anwenden würde. Wer auf originelle, alltagstaugliche und überraschende Reise-Hacks hofft, dürfte meiner Meinung nach eher enttäuscht werden. Hinzu kommt, dass das Buch sehr schwer und unhandlich ist.
Mein Fazit: Vor einem Kauf sollte man sich das Buch unbedingt einmal ansehen und prüfen, ob die vorgestellten Tricks den eigenen Erwartungen entsprechen. Für mich konnte „Trick 17 – Urlaub & Reise“ die hohen Erwartungen, die der Titel weckt, leider nicht erfüllen.






















