Anita Augustin Alles Amok

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Inhaltsangabe zu „Alles Amok“ von Anita Augustin

Jakob ist ein ganz normaler Typ mit einem ganz normalen Scheißleben. Wirklich ganz normal? Das Leben: Ja. Der Typ: Na ja, da weiß Jakobs Mutter mehr, aber die sitzt senil im Heim und kann es keinem erzählen. Jakobs Freunde kennen sein Geheimnis auch nicht, nur was ein Scheißleben ist, das wissen sie ganz genau. Und dann taucht eines Tages Jürgen auf. Jürgen mit seinen komischen Sprüchen von den Freuden der Finsternis und der Glorie der Gewalt. Er verspricht Jakob und seinen Freunden ein Leben voll wilder Freiheit, voll süßer Anarchie. Aber nichts auf dieser Welt ist gratis, und so hat auch die Freiheit ihren Preis: Alle müssen mitspielen in dem Mordsspektakel, das Jürgen plant. Ein höllischer Spaß, bei dem das Lachen so manchem vergeht.

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  • Ein Amoklauf im guten wie im schlechten Sinne

    Alles Amok
    awogfli

    awogfli

    Dieses Buch ist wirklich genauso freakig und abgefahren, wie man es mir angekündigt hat. Aber eine Frage stellt sich dennoch: Ist es schlecht schräg oder gut schräg? Meine Antwort ist ambivalent: Sowohl als auch. Der erste Teil hat mir gar nicht gefallen. In einem Universum von Freaks und Versagern werden die Figuren von der Autorin auf dem Schachbrett der Abstrusität aufgestellt und positioniert und das leider viel zu lange auf 150 Seiten. Jeder hat so seine Macken, ein scheiß Leben und einen scheiß Job, aber auch seine Talente. Leider sind die freakigen Besonderheiten von einer Beharrlichkeit eines preußischen Generals Piefke... völlig humorlos ohne menschliches Augenzwinkern - so ala wenn Du ein Versager sein willst dann mach das ordentlich und richtig nach dem offiziellen Versagerhandbuch. Das konnte William Kotzwinkle vor 40 Jahren in seinem amerikanischen Fan Man wesentlich witziger, intelligenter, subversiver und besser. Wenn Ich tippen dürfte, hat die Autorin möglicherweise das Werk sogar gelesen und sich inspirieren lassen. Fazit erster Teil zu lang und mit zuwenig Ironie - 2 Sterne. Im zweiten Teil nach dem Vorgeplänkel als Jürgen auftritt und die Gruppe anfängt, in seinem Freizeitpark zu arbeiten, wird die Geschichte aber wirklich grossartig. Denn die Freaks und Versager werden als das was sie sind, gewinnbringend wie in alten Zeiten in einem Monstrositätenkabinett ausgestellt und dem Publikum präsentiert. Diese Idee ist so herrlich wahnwitzig vor allem weil diese zugegebenermaßen sehr erfolgreichen Fremdkörper der Gesellschaft auch noch mit der Heppi Peppi Corporate Identity eines Freizeitclubs kollidieren, was zwangsläufig in einem Showdown münden muss. Fazit zweiter Teil grandiose Fantasie und Entwicklung der Geschichte, 4 Sterne denn über das Ende läßt sich streiten :-) Resümee: wenn man bis zur Hälfte nicht aufgibt und auf schrägen Humor steht, wird man das Buch schätzen lernen

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