Anita Brookner

 4.3 Sterne bei 13 Bewertungen
Autorin von Ein Start ins Leben, Verlorene Wünsche und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Anita Brookner

Besitzerin des britischen Verdienstordens und Herrin der Düsternis: Die britische Schriftstellerin und Kunsthistorikerin mit polnischen Wurzeln wurde 1928 in London geboren. Ihre Eltern Newson Bruckner und Maud Schiska flohen vor den Pogromen nach London und begannen dort ein neues Leben. Nach ihrem Schulabschluss am James Allen's Girls' School in Dulwich, studierte Anita Brookner Kunstgeschichte am King’s College London, aber promovierte an Courtauld Institute of Art der Universität London. Sie lehrte mehrere Jahre an verschiedenen Universitäten die französische Kunst des 18. und 19. Jahrhundert. Als erste Frau hatte sie die Slade-Professur der schönen Künste an der University of Cambridge im Jahre 1967 inne. Sie veröffentlichte mehrere Biografien zu Künstlern, wie zum Beispiel zu Jean-Auguste-Dominique Ingres, Antoine Watteau, Jean-Baptiste Greuze und Jacques-Louis David. Ihre schriftstellerische Karriere begann zwar mit ihrem Debütroman "A Start in Life", aber ihr bekanntestes Werk ist "Hotel du Lac", welches sie 1984 veröffentlichte und für ihr Werk mit dem renommierten Booker Prize ausgezeichnet wurde. Die Autorin verfasste viele weitere Romane und lebte bis zu ihrem Tode am 10. März 2016 in London.

Neue Bücher

Ein Start ins Leben

 (10)
Neu erschienen am 07.09.2018 als Hardcover bei Eisele Verlag.

Alle Bücher von Anita Brookner

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Ein Start ins Leben

Ein Start ins Leben

 (10)
Erschienen am 07.09.2018
Vergangenheit ist ein anderes Land

Vergangenheit ist ein anderes Land

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Erschienen am 03.10.1990
Kurzes Leben

Kurzes Leben

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Erschienen am 01.05.1996
Hotel du Lac

Hotel du Lac

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Erschienen am 01.09.1995
Undue Influence

Undue Influence

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Erschienen am 01.01.2001
Der engste Kreis

Der engste Kreis

 (0)
Erschienen am 01.05.1989

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Neue Rezensionen zu Anita Brookner

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N

Rezension zu "Ein Start ins Leben" von Anita Brookner

Wann ist ein Leben sinnvoll?
Nadezhdavor 2 Monaten

Ich habe diesen Roman über eine junge (und dann etwas ältere) Frau im Literaturbetrieb gern gelesen, obwohl ich ihn unterm Strich als ziemlich düster wahrgenommen habe. Ohne jetzt weitere Details über den Inhalt verraten zu wollen, muss ich sagen, dass ich beim Lesen viel über die Fragen nachgedacht habe, was ein Leben erfüllt und erfüllend macht, wann ein Leben als „gelebt“ bezeichnet werden darf oder wann es einfach in den Startlöchern steckengeblieben ist (und wessen Schuld das dann ggf. ist) und in welcher Hinsicht dies Ansichtssache sein kann oder nicht. Was hat Ruth selbst in der Hand, wo ist sie in Umständen gefangen oder von anderen Menschen getrieben? Welche Anforderungen im Leben kann oder muss man annehmen, welchen darf man sich verweigern – und was ist für wen sinnvoll oder eben nicht? Diese Themen werden mir noch eine Weile nachgehen…

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M

Rezension zu "Ein Start ins Leben" von Anita Brookner

Was das Leben bereithält
maritavor 2 Monaten

Ich habe ein wenig gebraucht um in das Buch einzutauchen, v.a. wegen dem ausführlichen "Vorwort".

 

Als dann letztendlich die Lebensgeschichte von Ruth Weiß erzählt wird, fand ich das Buch wunderbar. Ruth erzählt von ihrer Kindheit, ihren Eltern, von der Literatur. Lt. Kurzbeschreibung habe ich eine biedere junge, ganz unselbständige Dame erwartet. Glücklicherweise entpuppte sich Ruth nicht ganz so schlicht.

 

Sie findet Kontakt  zum männlichen Geschlecht, wenn auch vlt jeder so seine Macken hat und nicht immer alles nach Vorstellung läuft.

 

Ihr Aufbruch nach Paris, wie sie dort lebt, wie sie sich in ihre Arbeit vertieft hat mir sehr gut gefallen.

 

Das Leben zieht weiter, die Eltern werden älter, man hat eine gewisse Verantwortung. Das geht auch Ruth nicht anders.

 

Einen Teil aus ihrer Biographie erfahren wir in "Ein Start ins Leben". Wer gerne  über den Werdegang von jungen Damen aus vergangenen Zeiten liest, findet hier ein tolles Buch. Man bedenke, dass das Original bereits 1981 erschienen ist.

 

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.


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Rezension zu "Ein Start ins Leben" von Anita Brookner

zurückhaltend
yellowdogvor 2 Monaten

Ein Start ins Leben ist der erste Roman der britischen Autorin Anita Brookner. Diese Autorin hat wirklich Klasse, sie schreibt elegant und mit Understatement, ziemlich zurückhaltend. Dadurch hebt sie sich ab von anderen Schriftstellern.
Bemerkenswert auch die lange Einleitung von Julian Barnes in das Buch, wobei er von seinen Begegnungen mit Anita Brookner und ihren Qualitäten berichtet.

Wie der Stil der Autorin sind auch die Figuren, zurückhaltend, nicht ohne Emotionen, doch diese behalten sie größtenteils für sich. Diese inneren Konflikte sind das große Thema von Anita Brookner.

Die Handlung erzählt von einer Frau, Ruth, wie sie aufwächst und schließlich als junge Frau nach Paris geht, doch die Erkrankungen ihrer Eltern zwingt sie zur Rückkehr nach England.
Viele Spannungsmomente gibt es nicht, der Plot bleibt immer dicht an der Figur und ist realistisch geschildert.
Man braucht Geduld und Ausdauer für den Roman, aber viele gute Beschreibungen und ausgearbeitet Details entschädigen dafür.

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Zusätzliche Informationen

Anita Brookner wurde am 16. Juli 1928 in London (Großbritannien) geboren.

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