Anita Friedrich

 4.5 Sterne bei 2 Bewertungen

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Sebastian und das große Geld

Sebastian und das große Geld

 (1)
Erschienen am 15.09.2009
Ilona wird Kibbuznik

Ilona wird Kibbuznik

 (0)
Erschienen am 10.06.2011

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Rezension zu "Sebastian und das große Geld" von Anita Friedrich

Sebastians Gespür
Katzenpersonal_Kleeblattvor 5 Jahren

Mit diesem Buch in den Händen ist kurzweilige und unterhaltsame Lektüre garantiert.

Schon der Leser fragt sich zu Beginn, was denn der Graf von Ludin aushecken möge, als er sein Testament geschrieben hatte, denn aus dem Raum kam Lachen, während er mit seinem Anwalt das Testament aufsetzte.
Astrid Schumann gerät, für sie völlig überraschend, mit auf die Erbenliste, hatte sie doch bis dahin nicht einmal ansatzweise gewusst, dass sie adlige Verwandschaft hat. Dass sie auch noch das große Los ziehen würde, indem der Graf sie als Erbin für sein Haus einsetzt, hätte sie sich im Traum nicht ausdenken können.
Aber das Gerangel auf dem Schloss geht erst los, als bekannt wurde, dass der Graf Wertsachen in Größenordnung versteckt hat und dass die Erben es suchen müssen. Klar, dass das nicht ruhig und gesittet vonstatten geht, zumal die beiden Erben Bernhard von Ludin und Mark Anton Weingärtner das Geld sehr gut gebrauchen könnten.

Als dann als 4. Erbe Richard von Ludin auf der Bildfläche erscheint, ist unklar, ob er es mit Astrid ehrlich meint, oder ob auch er nur an ihrem Geld interessiert ist.

Sebastian ist ein großer Bernhardiner mit einem Faible für die Menschen. Seinem Gespür kann man gut vertrauen, denn er merkt sofort, ob der Mensch gut oder böse ist. Astrid schließt er sofort in sein Herz, schon am ersten Abend beschließt er schließlich auch, in ihrem Zimmer neben ihrem Bett zu schlafen.

Eine schöne Geschichte mit einem Touch von Geld, Reichtum, Erbschaften, Liebe und Neid. Für zwischendurch genau das richtige Buch, wenn man mal abschalten möchte.
Die Protagonistin Astrid schließt man sehr schnell ins Herz, hat sie doch für alle anderen ebenfalls Herz und Mitgefühl übrig, ob diese es verdienen oder nicht.
Die unsympathischen Protagonisten hat man auch schnell herauskristallisiert, so dass man die Geschichte einfach nur noch auf sich wirken lassen kann.

Dem Cover nach zu urteilen hatte ich vom Buch völlig andere Vorstellungen. Optisch gesehen kam bei mir die Vorstellung auf, dass es sich um Tiergeschichten handelt. Wäre von daher nicht unbedingt meine Leserichtung. Um so überraschter war ich, als ich feststellte, dass es hier nicht um Tiere geht, auch wenn Sebastian als Bernhardiner seine Rolle hat.

Ein wenig befremdend empfand ich, dass die Autorin sehr oft das Wort Mamsell benutzte, was meines Erachtens doch schon sehr antiquiert und überholt ist. Ich wage zu bezweifeln, dass junge Leser heute noch wissen, was eine Mamsell ist.

Ansonsten eine sehr schöne Geschichte um eine Erbschaft mit netten und weniger netten Protagonisten und einem liebenswerten Sebastian, die ich gern weiterempfehle.

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