Anita Hintz Lebenswege

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Inhaltsangabe zu „Lebenswege“ von Anita Hintz

Kurzgeschichten rund um das Leben Das Leben erzählt lustige und traurige Geschichten. Zwölf erfundene Kurzgeschichten vom Leben. Über Situationen, die es tatsächlich geben könnte.

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  • Zwölf Kurzgeschichten rund um das Leben

    Lebenswege
    Lese-Krissi

    Lese-Krissi

    10. January 2017 um 18:11

    Aufmachung des BuchesDas Cover zeigt eine asphaltierte Wegkreuzung umgeben von Feldern. Das Bild passt zu dem Buchtitel „Lebenswege“. Das Leben besteht auch aus verschiedenen Weggabelungen und oft voller Entscheidungen in welche Richtung man sich wendet.Inhalt Das Buch enthält zwölf voneinander unabhängige Kurzgeschichten mitten aus dem Leben gegriffen. Die Erzählungen sind teils lustig, aber auch teils sehr traurig. Sie handeln von gutmütigen, aber auch bösen Persönlichkeiten. Sie spielen in verschiedenen Gesellschaftsschichten und regen zum Nachdenken an.Meine Meinung Anita Hintz hat in ihrem Buch „Lebenswege“ zwölf Kurzgeschichten niedergeschrieben, die mitten in unserer Gesellschaft passieren oder in der Vergangenheit geschehen sein könnten. Nicht alle Erzählungen enden gut, dementsprechend erschreckend können sie auch sein. Es gibt auch Geschichten, die einen positiven Verlauf haben. Auf den Lebenswegen muss ja nicht alles böse enden.Die Geschichten lassen sich schnell lesen und regen zum Nachdenken an. Da ist die Familie, die ein Haus erbt. Alles scheint gut, aber bald muss man erkennen, dass eine Person einen ganz anderen Charakter hat als jahrelang angenommen. Diese Handlung war sehr erschütternd.Eine andere Erzählung handelt von einem Jungen, der in seiner neuen Schule kein Anschluss findet. Durch eine kleine List besteht er dann eine Mutprobe. Für den Jungen habe ich mich gefreut.Andere Erzählungen handeln u.a. von einem Psychopathen; von einer Gang, die ein Raubzug planen; Freunde, die im Bus einen Kontrolleur niederschlagen oder von einem Mann, dessen routinierter Alltag aus dem Ruder verläuft und dadurch zum Helden wird. Eine Geschichte spielt im Krieg und war sehr traurig. Ein Kind wird getötet, weil es einen Teddy aufheben möchte und ein anderes Kind verliert bei der Flucht seine Mutter. Die vielen verschiedenen Schicksalsschläge der handelnden Charaktere können beim Lesen schöne, aber auch traurige Gefühle hervorrufen. Auf jeden Fall sind es kleine Geschichten, über die man nach dem Lesen nachdenken kann.Bei manchen Erzählungen hätte ich gerne noch mehr erfahren wie es weitergeht, doch wie der Buchtitel ankündigt, handelt es sich um „Lebenswege“ und somit Ausschnitte aus dem Leben.Anita Hintz hat einen guten Schreibstil und bringt auch in wenigen Seiten Emotionen beim Lesen zum Vorschein.Mein Fazit Für das Buch „Lebenswege“ mit seinen zwölf Kurzgeschichten vergebe ich vier Sterne. Eine Lektüre, die zum Nachdenken anregt.Vielen Dank, liebe Anita, für das Rezensionsexemplar :).

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  • Rezension zu "Lebenswege" von Anita Hintz

    Lebenswege
    sarahsbuecherwelt

    sarahsbuecherwelt

    24. November 2010 um 14:10

    „Lebenswege“ ist eine Lektüre mit 12 Kurgeschichten der Autorin Anita Hintz. Das Cover stellt eine asphaltierte Straßenkreuzung dar, die einen landschaftlich, schönen Hintergrund hat. Ein perfekt gewähltes Cover, das im Kontrast zu einem gewöhnungsbedürftigen Klappentext steht. Ich wusste als Leser nicht, für welche Zielgruppe die Geschichten geschrieben sind und musste feststellen, dass der Klappentext in sich wiederholt klang. „Kurzgeschichten rund um das Leben. Zwölf erfundene Kurzgeschichten vom Leben“ ist irgendwie doppeltgemoppelt. Die zwölf Kurzgeschichten können unterschiedlicher nicht sein. Die Protagonisten der einzelnen Geschichten reichen von kleinen Kindern, über Jugendliche bis hin zu jungen Erwachsenen. Genauso ist die Auswahl der Themen breit gefächert. Eine dunkle Vergangenheit, gewalttätige Eltern, eine schlechte Kindheit, Hänseleien und vieles mehr sorgen für immer neue Situation aus dem Leben. Anita Hintz verwendet für jede Geschichte einen einfachen, jugendlichen Stil. Situationen, Emotionen und Figuren werden bildhaft und authentisch beschrieben. In jeder Kurzgeschichte konnte ich mir alles vor meinem Auge vorstellen. Bei manchen Geschichten hatte ich jedoch das Gefühl, dass sie etwas aus der Luft gegriffen waren. Für mich waren rund 70% der Geschichten wie aus dem Leben. Einfach Kurzgeschichten, die jedem hätten passieren können. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass ich ein Mädchen im Park treffe, sie dann vom Vater ins Koma geprügelt wird, ihre Mutter von ihm ermordet wurde, ich meinen Arbeitskollegen innerhalb von einigen Monaten nach diesem Tag heirate, das Mädchen aufwacht und wir sie adoptieren. Das ist nur eine der Geschichten, die wie aus einem Märchen oder Kitsch-Roman klingen. Aber genau dieser Mix aus Märchen und Realität macht dieses Buch zu etwas Besonderem. Es ist wirklich das erste Mal, dass mir Kurzgeschichten mit verschiedenen Themen ohne die gleiche Hauptcharaktere ausnahmslos gefallen haben. Auch nachdem Lesen konnte ich nicht genau einordnen für welche Zielgruppe dieses Buch geschrieben wurde. Da die Figuren aber alle eher jünger sind, würde ich es persönlich eher als Jugendbuch ansehen. Aber auch Erwachsene werden an diesem Werk ihre Freude haben. Mir haben diese aussagekräftigen Geschichten allesamt gefallen. Nach der ersten Geschichte konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Durch die großen Zeilenabstände eignet sich diese Lektüre auch für ältere Menschen oder Leseanfänger. Einige der Geschichten habe ich sogar meinem Stiefsohn vorgelesen, um ihn zu zeigen, wie man sich durchsetzen kann. Aus diesem Grund denke ich, dass sich zum Beispiel Geschichten wie „Ein kleiner Kerl ganz groß“ auch für den Schulunterricht eignen, um über dieses Thema zu diskutieren. Jedoch sollte das Buch nicht komplett von Grundschülern gelesen werden, da manche Geschichten doch voller Gewalt stecken, auch wenn es lehrreich ist. Empfehlen kann ich das Buch jedem Jugendlichen, Eltern, Lehrern oder anderen Interessierten. Es ist eine gute Auswahl an gelungenen Kurzgeschichten, die ihresgleichen sucht. ===Bewertung=== Nicht jeder Autor kann Kurzgeschichten schreiben. Anita Hintz gehört zu den wenigen Talenten. „Lebenswege“ vereint Witz, Spannung und lehrreiches mit einzigartigen Charakteren und steckt diese in Themen, wie aus dem Leben gegriffen. Für mich fünf Sterne.

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