Leider habe ich „Für jede Liebe ein Problem“ von Anita Kelly abgebrochen. Der Schreibstil hat mich überhaupt nicht abgeholt: sehr zäh, übererklärend und für meinen Geschmack ohne natürlichen Lesefluss. Die Dialoge wirkten oft hölzern und die Gedanken der Figuren wurden so ausführlich ausgebreitet, dass kaum Spannung entstehen konnte. Trotz interessanter Grundidee konnte ich keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Schade, aber für mich war das Buch so nicht lesbar.
Anita Kelly
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Anita Kelly
Für jede Liebe ein Problem
Wir sind wild und wunderbar
Für jede Liebe ein Problem: Roman
Für jede Liebe ein Problem
How You Get The Girl: A sizzling, humorous, and heartfelt new queer romance! (English Edition)
Neue Rezensionen zu Anita Kelly
2.500 Meilen Wanderweg. Zwei verletzte Herzen. Eine langsame, zärtliche Annäherung.
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Alexei flieht nach seinem Coming-out auf den Pacific Crest Trail – allein, wütend, verletzt. Dann trifft er Ben: offen, laut, frei. Zwischen Sonnenaufgängen, Schneefeldern und stillen Momenten lernen sie, sich selbst (und vielleicht auch einander) zu lieben.
🥰
Wir erleben die Ereignisse aus den Perspektiven beider Protagonisten. Alexei ist ruhig und in sich gekehrt. Er ist gerne alleine. Er möchte den Trail nutzen, um zu reflektieren, die Ablehnung durch seine Eltern zu verarbeiten und die Zukunft zu planen. Ben hingegen ist extrovertiert, lebensfroh, und dennoch ebenfalls sehr verletzlich. Er hat schon einige unschöne Beziehungen hinter sich und möchte jetzt erstmal Single bleiben. Beide bringen dementsprechend ihre eigenen Probleme und Ängste mit. Ihre Liebesgeschichte ist subtil, glaubwürdig und trifft direkt ins Herz.
❤️
Der Pacific Crest Trail bietet eine kraftvolle und atmosphärische Kulisse: Schnee, Wüsten, Wälder, Berge, Flüsse und Seen. Die Beschreibungen sind sehr bildhaft und wunderschön, da bekommt man direkt Fernweh. Zum Ende hin lässt das Tempo allerdings ein wenig nach und der Fokus verschiebt sich von der Wanderung hin zu persönlicher Reflexion, Charakterentwicklung und zwischenmenschlichen Beziehungen, was das ursprüngliche Abenteuergefühl etwas abschwächt.
🏞️
Natürlich geht es um wichtige Themen: Coming‑Out, Homophobie, toxische Beziehungen, Selbstfindung und Selbstliebe, Vertrauen. Alles sehr authentisch und berührend.
🥺
Dieses Buch ist leise, queer, intensiv. Es erzählt von Identität, Schmerz, Nähe – und vom Mut, wild und wunderbar zu sein.
💗
"Für jede Liebe ein Problem" - Anita Kelly. Zugegeben: Dieser Titel erinnert so an die RomComs aus den frühen 2000ern, dass es vermutlich schon wieder an der deutschen Übersetzung liegt.
"Love & other Disasters" heißt es im Original.
Dahlia ist frisch geschieden und nimmt an einem Kochwettbewerb teil. Sie hat sich das Kochen selbst beigebracht und ist gar nicht so schlecht darin. Bei ihrer Ankunft lernt sie London kennen und die Funken sind bei beiden deutlich zu spüren.
London ist non-binär und daher passt das Buch echt gut in diesen Monat. Ich mochte es sehr und finde es toll, dass die Pronomen von London demm und dey sind.
Es wird viel erklärt und darüber erzählt. Auch wie sich London fühlt, wenn - besonders der eigene Vater - die Pronomen nicht nutzen.
Schade ist eigentlich nur, dass Dahlia etwas zu tollpatschig dargestellt wird. Das ist wieder so ein typisches Verhalten. So "augenroll" klar, dass es einer Frau passiert.
Doch unabhängig davon, ist die Geschichte, das Setting in LA, der Schreibstil - der wirklich witzig ist teilweise - und das mit der Kochshow ist echt toll.
Hast du schon einmal eine Geschichte mit Neopronomen gelesen?
Oder in der es um eine Kochshow geht?
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