Anita Meybohm

 3.9 Sterne bei 14 Bewertungen
Autorin von Tuxedo.
Anita Meybohm

Lebenslauf von Anita Meybohm

Anita Meybohm wurde In Hessen geboren, wo sie in Marburg Rechtswissenschaften studierte. Sie ist seit vielen Jahren als Strafrichterin tätig und in ihrer Freizeit eine leidenschaftliche Krimileserin. Erst vor wenigen Jahren hat sie ihre Freude am Schreiben entdeckt. Da sie außerdem eine große Tierfreundin und aktiv im Tierschutz tätig ist, spielt ihr Debütroman "Tuxedo" in der Welt der Katzen. Schauplatz des Katzenkrimis ist der berühmte Park Sanssouci von Potsdam, wo an mystischen Orten merkwürdige Dinge geschehen und Kater Balboa, der Protagonist der Geschichte, auf der Suche nach dem Mörder in große Gefahr gerät.

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Anita MeybohmTuxedo
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Tuxedo
Tuxedo
 (14)
Erschienen am 04.07.2016

Neue Rezensionen zu Anita Meybohm

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S

Rezension zu "Tuxedo" von Anita Meybohm

Ein gutes erstes Buch
sakuvor 2 Jahren

Kater Balboa beginnt ein neues Leben bei Charlotte und Max, kann sich aber an sein Leben vorher gar nicht erinnern. Er findet neue Freunde, aber grausame Morde terrorisieren die Katzengemeinde und er will sie lösen. Dabei wird er Antworten auf alle seine Fragen finden.

Der Anfang des Buchs hat mir sehr gefallen mit lustigen Szenen und mit der Beschreibung der Katzen. Da musste ich oft an meine Katze oder an die Katzen in der Familie. Aber irgendwann sind mir die Katzen zu menschlich geworden, in ihren Gesten oder Gedanken.

Der Vergleich mit unserer Gesellschaft hat mich trotzdem interessiert, diese Tendenz, irgendeine Gruppe aus irgendeinem Grund ausstossen zu wollen.

DIe kleinen Zeichnungen waren schön, sowie die Beschreibungen von Potsdam und dem Park.

Faszit: Ein gutes Buch insgesamt. Frau Meybohm hat geschrieben, dass sie an einen zweiten Krimi denkt; den würde ich gern lesen.

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katze267s avatar

Rezension zu "Tuxedo" von Anita Meybohm

Spannender, ausgefallener Katzenkrimi
katze267vor 2 Jahren

Tuxedo ist ein Katzenkrimi im wahrsten Sinne des Wortes, denn alle Protagonisten sind Katzen b.z.w Kater, Menschen kommen nur ganz am Rande vor.

Zu Beginn des Buches erwacht der vierpfotige Held des Krimis benommen, lädiert, ohne Gedächtnis in fremder Umgebung auf. Ein Ehepaar hat den Kater bei sich aufgenommen und ihm aufgrund seines lädierten Aussehens, das an einem Boxer nach dem Kampf erinnert, den an Rocky erinnernden Namen Balboa gegeben. Der eigentlich hübsche und bald auch wieder entsprechend aussehende schwarze Kater mit weißer Brust und weißen Pfoten findet sich schnell in der neuen Umgebung zurecht, nicht nur im Haus sondern auch im Viertel, dem „Kiez“ (der Roman spielt in Berlin), findet Freunde und ist bald bekannt und beliebt bei den anderen Katzen und Katern. Doch im Kiez gibt es Probleme.Ein psychopathischer Mörder treibt sein Unwesen im Kiez, von alle nur der Fetzenmörder genannt, da er das Fell seiner Opfer, meist jungen Rassekatzen, vollständig zerfetzt.Balboa und die Katzengemeinschaft versuchen mit vereinten Kräften, den Täter zu ermitteln. Doch es gibt noch mehr Probleme, die nach Lösungen verlangen. Eine Gemeinschaft kiezfremder Kampfkatzen, die Rassekatzen verabscheuen, versucht mit ihrem Anführer Brutus das Kiez für sich zu gewinnen, und im park treibt sich eine riesige Rattenschar herum, die geheimnisvolle Pläne verfolgen, die es zu ergründen gilt. Und dann gibt es noch das Rätsel um den verschollenen, nur als Tuxedo bekannten, Anführer der streunenden Katzen, die in der alten Scheune hausen.

Es ergeben sich spannende und auch gefährliche Ermittlungen mit oft überraschenden Ergebnissen.

Konsequent hat die Autorin die Krimihandlung katzengerecht übertragen., Mörder Ermittler, rassistische Agitatoren, aber auch eine bedrohte Schönheit, treue Freunde , düstere Verdächtige, alle sind Katzen oder Kater. Doch bleiben klassische Spannungselemente erhalten : der sympathische Held ohne Gedächtnis, ein unbekannter psychopathischer Mörder, eine Entführung, mehrere Verdächtige, viele Geheimnisse, die es zu lösen gilt.Auch eine Prise Humor und ein Schuss Romantik fehlen nicht. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und vermittelt nebenbei einiges Wissenswerte aus der Welt der Katzen, zB viele Rassenbezeichnungen und Eigenarten.

Ein gelungener Krimi mit ungewöhnlichen Protagonisten, der den Leser trotzdem oder vielleicht gerade deshalb bestens unterhält.

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MissStrawberrys avatar

Rezension zu "Tuxedo" von Anita Meybohm

Potsdams Katzen
MissStrawberryvor 2 Jahren

Kater Balboa erinnert sich nicht an seine Vergangenheit. Alles, was er weiß: er lebt bei Max und Charlotte und da geht es ihm gut. Aber was war davor? Noch dazu muss er den Kiez und die Katzen kennenlernen. Das alles ist also viel Arbeit und Stress. Ausgerechnet in dieser Situation tötet der „Fetzenmörder“. Zwei Rassekätzinnen sind ihm schon in die Fänge geraten. Balboa beschließt, diesem Treiben ein Ende zu setzen und stößt bei diesem Vorhaben auf unerwartete Erkenntnisse und Probleme …

Anita Meybohm hat einen Katzenkrimi geschrieben, der einige Elemente von Akif Pirinccis Felidae-Romanen aufweist. An einigen Stellen agieren mir die tierischen Protagonisten etwas zu menschlich. Das liegt nicht an ihren Gesprächen untereinander, sondern an typisch menschlichen Eigenheiten, wie „Pfote auf die Schulter legen“. Das habe ich an noch keiner Katze beobachten können.

Die Tiere haben recht gut ausgearbeitete Charaktere. Es finden sich kleine Helden, Mitläufer, Rowdies, schüchterne Weibchen, mutige Kämpfer, verfressene Jäger – ein buntes Sammelsurium, das die Gemeinschaft schön bunt macht. Für meinen Geschmack gibt es am Ende jedoch ein zu starkes Gefälle zum Schwarz-Weiß-Denken. Auch finden sich extrem viele Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler. Fragezeichen fehlen an den relevanten Stellen fast komplett. Das bremst mich in meinem Lesefluss extrem und schmälert den Lesegenuss. Auch ist die Schrift extrem klein, die Formatierung nicht dem Standard entsprechend. Die Geschichte leidet bei mir dadurch deshalb leider ein wenig. Das ist sehr schade.

In weiten Teilen macht das Lesen – sieht man von den oben genannten Problemen ab – sehr viel Freude. Die Spannung wird durch die kursiv dargestellten Parts des „Fetzenmörders“ immer mal wieder kurz hochgetrieben und steigert sich insgesamt kontinuierlich bis zum Showdown. Die Vorbereitungen dafür sind für meinen Geschmack etwas zu ausführlich und detailliert geschildert. Hier hat mich die Geschichte ein wenig verloren. Der eigentliche Showdown ist heftig und etwas einseitig – es ist schwer zu erklären, ohne zu spoilern.

Sehr gut finde ich, dass nicht zu viele Fäden parallel laufen. Man kommt gut mit, kann sich die einzelnen Gruppen und Protagonisten gut vorstellen und merken. Nomen sind im Buch Omen – so erklärt sich auch der Titel (Tuxedo = ein eleganter Anzug, ein Dinnerjacket), ebenso wie Balboa zu seinem Namen kommt. Da ich Wortspiele liebe, gefällt mir das natürlich sehr.

Allerdings bleibt bei mir „ein Gschmäckle“, gerade mit dem Gedanken, dass sich Tuxedo etwas an Felidae anlehnt. Die einzelnen Rassen werden hier stark abgegrenzt und bekommen Eigenschaften, die sie von anderen trennen. Oft sind es nicht „Katzen“ sondern eben die einzelnen Rassen. Sieht man das als Parabel, ist mir das eindeutig zu krass.

Die kleinen Grafiken, die Uwe Meybohm beigesteuert hat, illustrieren das Buch wunderbar. Hier hätte ich mich über mehr gefreut. Auch gefällt mir, dass man ein wenig Potsdam erleben kann – auch hier fände ich ein Mehr gelungen. Die Autorin hat eindeutig Potenzial – ein Rohdiamant, der noch geschliffen werden kann.

Insgesamt hat mir das Buch gefallen, doch mit einem guten Lektorat und einem fähigen Korrektor käme das Buch nahe an die fünf Sterne heran. So, wie ich es jetzt habe, kann ich nur sagen: nicht schlecht. Und das sind drei Sterne.

Kommentare: 1
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Gespräche aus der Community

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A
Liebe Krimifreunde,

habt ihr Lust, einen Ausflug in die geheimnisvolle Welt der Katzen zu unternehmen und mit Kater Balboa an mystischen Orten nach einem gefährlichen Mörder zu suchen, dann möchte ich euch ganz herzlich zu einer Leserunde zu meinem Katzenkrimi "Tuxedo" einladen.

Um euch ein bisschen zum Inhalt zu verraten:

"Tuxedo" erzählt die Geschichte des Katers Balboa, der sein Gedächtnis verloren hat. In einer fremden Umgebung fängt für ihn ein schönes neues Leben an. Doch seine heile Welt gerät ins Wanken, als im Kiez zwei grausame Morde geschehen. Angst und Schrecken breiten sich aus. Wer ist der Unbekannte, der wie aus dem Nichts auftaucht, seine Opfer schnell und lautlos tötet und dann wieder unerkannt in der Dunkelheit verschwindet? Kater Balboa ermittelt und wird nicht nur schmerzlich mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, sondern gerät selbst in tödliche Gefahr.

Die Protagonisten der Geschichte sind Tiere, überwiegend Katzen, die aber sehr menschliche Züge haben.

Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, Kater Balboa und seine Freunde auf der Suche nach dem gefährlichen Artgenossen zu begleiten, dann bewerbt euch bis zum 13.11.2016 für die Leserunde.
Um teilzunehmen müsst ihr nur eine einfache Frage beantworten;
Wie heißt der Kater in Akif Pirinccis Roman "Felidae"?
Zur Teilnahme an der Leserunde werden 12 Freiexemplare zur Verfügung gestellt. Die Gewinner werden unter allen richtigen Antworten ausgelost. Auch diejenigen, die kein Freiexemplar gewinnen, sind natürlich trotzdem herzlich eingeladen, an der Leserunde teilzunehmen.

Ich freue mich über zahlreiche Bewerbungen und darauf, das Buch mit euch zu diskutieren. Die Gewinner werden am 15.11.2016 bekanntgegeben.

Ich wäre sehr dankbar, wenn möglichst viele von euch anschließend Rezensionen hier bei Lovelybooks und bei Amazon veröffentlichen würden.
Zur Leserunde
A

K
Letzter Beitrag von  KikianaBvor 2 Jahren
Bin Ich unter den Gewinnern?
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Anita Meybohm wurde am 28. November 1961 in Witzenhausen (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 16 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

von 1 Lesern gefolgt

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