Tuxedo

von Anita Meybohm 
3,9 Sterne bei14 Bewertungen
Tuxedo
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MissStrawberrys avatar

Macht sich gut in meiner Katzenbuch-Sammlung. Kleine Schwächen, großes Potenzial.

katze267s avatar

Katzenkrimi im wahrsten Sinne des Wortes

Alle 14 Bewertungen lesen

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781532963636
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum:04.07.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    S
    sakuvor 2 Jahren
    Ein gutes erstes Buch

    Kater Balboa beginnt ein neues Leben bei Charlotte und Max, kann sich aber an sein Leben vorher gar nicht erinnern. Er findet neue Freunde, aber grausame Morde terrorisieren die Katzengemeinde und er will sie lösen. Dabei wird er Antworten auf alle seine Fragen finden.

    Der Anfang des Buchs hat mir sehr gefallen mit lustigen Szenen und mit der Beschreibung der Katzen. Da musste ich oft an meine Katze oder an die Katzen in der Familie. Aber irgendwann sind mir die Katzen zu menschlich geworden, in ihren Gesten oder Gedanken.

    Der Vergleich mit unserer Gesellschaft hat mich trotzdem interessiert, diese Tendenz, irgendeine Gruppe aus irgendeinem Grund ausstossen zu wollen.

    DIe kleinen Zeichnungen waren schön, sowie die Beschreibungen von Potsdam und dem Park.

    Faszit: Ein gutes Buch insgesamt. Frau Meybohm hat geschrieben, dass sie an einen zweiten Krimi denkt; den würde ich gern lesen.

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    katze267vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Katzenkrimi im wahrsten Sinne des Wortes
    Spannender, ausgefallener Katzenkrimi

    Tuxedo ist ein Katzenkrimi im wahrsten Sinne des Wortes, denn alle Protagonisten sind Katzen b.z.w Kater, Menschen kommen nur ganz am Rande vor.

    Zu Beginn des Buches erwacht der vierpfotige Held des Krimis benommen, lädiert, ohne Gedächtnis in fremder Umgebung auf. Ein Ehepaar hat den Kater bei sich aufgenommen und ihm aufgrund seines lädierten Aussehens, das an einem Boxer nach dem Kampf erinnert, den an Rocky erinnernden Namen Balboa gegeben. Der eigentlich hübsche und bald auch wieder entsprechend aussehende schwarze Kater mit weißer Brust und weißen Pfoten findet sich schnell in der neuen Umgebung zurecht, nicht nur im Haus sondern auch im Viertel, dem „Kiez“ (der Roman spielt in Berlin), findet Freunde und ist bald bekannt und beliebt bei den anderen Katzen und Katern. Doch im Kiez gibt es Probleme.Ein psychopathischer Mörder treibt sein Unwesen im Kiez, von alle nur der Fetzenmörder genannt, da er das Fell seiner Opfer, meist jungen Rassekatzen, vollständig zerfetzt.Balboa und die Katzengemeinschaft versuchen mit vereinten Kräften, den Täter zu ermitteln. Doch es gibt noch mehr Probleme, die nach Lösungen verlangen. Eine Gemeinschaft kiezfremder Kampfkatzen, die Rassekatzen verabscheuen, versucht mit ihrem Anführer Brutus das Kiez für sich zu gewinnen, und im park treibt sich eine riesige Rattenschar herum, die geheimnisvolle Pläne verfolgen, die es zu ergründen gilt. Und dann gibt es noch das Rätsel um den verschollenen, nur als Tuxedo bekannten, Anführer der streunenden Katzen, die in der alten Scheune hausen.

    Es ergeben sich spannende und auch gefährliche Ermittlungen mit oft überraschenden Ergebnissen.

    Konsequent hat die Autorin die Krimihandlung katzengerecht übertragen., Mörder Ermittler, rassistische Agitatoren, aber auch eine bedrohte Schönheit, treue Freunde , düstere Verdächtige, alle sind Katzen oder Kater. Doch bleiben klassische Spannungselemente erhalten : der sympathische Held ohne Gedächtnis, ein unbekannter psychopathischer Mörder, eine Entführung, mehrere Verdächtige, viele Geheimnisse, die es zu lösen gilt.Auch eine Prise Humor und ein Schuss Romantik fehlen nicht. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und vermittelt nebenbei einiges Wissenswerte aus der Welt der Katzen, zB viele Rassenbezeichnungen und Eigenarten.

    Ein gelungener Krimi mit ungewöhnlichen Protagonisten, der den Leser trotzdem oder vielleicht gerade deshalb bestens unterhält.

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    MissStrawberrys avatar
    MissStrawberryvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Macht sich gut in meiner Katzenbuch-Sammlung. Kleine Schwächen, großes Potenzial.
    Potsdams Katzen

    Kater Balboa erinnert sich nicht an seine Vergangenheit. Alles, was er weiß: er lebt bei Max und Charlotte und da geht es ihm gut. Aber was war davor? Noch dazu muss er den Kiez und die Katzen kennenlernen. Das alles ist also viel Arbeit und Stress. Ausgerechnet in dieser Situation tötet der „Fetzenmörder“. Zwei Rassekätzinnen sind ihm schon in die Fänge geraten. Balboa beschließt, diesem Treiben ein Ende zu setzen und stößt bei diesem Vorhaben auf unerwartete Erkenntnisse und Probleme …

    Anita Meybohm hat einen Katzenkrimi geschrieben, der einige Elemente von Akif Pirinccis Felidae-Romanen aufweist. An einigen Stellen agieren mir die tierischen Protagonisten etwas zu menschlich. Das liegt nicht an ihren Gesprächen untereinander, sondern an typisch menschlichen Eigenheiten, wie „Pfote auf die Schulter legen“. Das habe ich an noch keiner Katze beobachten können.

    Die Tiere haben recht gut ausgearbeitete Charaktere. Es finden sich kleine Helden, Mitläufer, Rowdies, schüchterne Weibchen, mutige Kämpfer, verfressene Jäger – ein buntes Sammelsurium, das die Gemeinschaft schön bunt macht. Für meinen Geschmack gibt es am Ende jedoch ein zu starkes Gefälle zum Schwarz-Weiß-Denken. Auch finden sich extrem viele Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler. Fragezeichen fehlen an den relevanten Stellen fast komplett. Das bremst mich in meinem Lesefluss extrem und schmälert den Lesegenuss. Auch ist die Schrift extrem klein, die Formatierung nicht dem Standard entsprechend. Die Geschichte leidet bei mir dadurch deshalb leider ein wenig. Das ist sehr schade.

    In weiten Teilen macht das Lesen – sieht man von den oben genannten Problemen ab – sehr viel Freude. Die Spannung wird durch die kursiv dargestellten Parts des „Fetzenmörders“ immer mal wieder kurz hochgetrieben und steigert sich insgesamt kontinuierlich bis zum Showdown. Die Vorbereitungen dafür sind für meinen Geschmack etwas zu ausführlich und detailliert geschildert. Hier hat mich die Geschichte ein wenig verloren. Der eigentliche Showdown ist heftig und etwas einseitig – es ist schwer zu erklären, ohne zu spoilern.

    Sehr gut finde ich, dass nicht zu viele Fäden parallel laufen. Man kommt gut mit, kann sich die einzelnen Gruppen und Protagonisten gut vorstellen und merken. Nomen sind im Buch Omen – so erklärt sich auch der Titel (Tuxedo = ein eleganter Anzug, ein Dinnerjacket), ebenso wie Balboa zu seinem Namen kommt. Da ich Wortspiele liebe, gefällt mir das natürlich sehr.

    Allerdings bleibt bei mir „ein Gschmäckle“, gerade mit dem Gedanken, dass sich Tuxedo etwas an Felidae anlehnt. Die einzelnen Rassen werden hier stark abgegrenzt und bekommen Eigenschaften, die sie von anderen trennen. Oft sind es nicht „Katzen“ sondern eben die einzelnen Rassen. Sieht man das als Parabel, ist mir das eindeutig zu krass.

    Die kleinen Grafiken, die Uwe Meybohm beigesteuert hat, illustrieren das Buch wunderbar. Hier hätte ich mich über mehr gefreut. Auch gefällt mir, dass man ein wenig Potsdam erleben kann – auch hier fände ich ein Mehr gelungen. Die Autorin hat eindeutig Potenzial – ein Rohdiamant, der noch geschliffen werden kann.

    Insgesamt hat mir das Buch gefallen, doch mit einem guten Lektorat und einem fähigen Korrektor käme das Buch nahe an die fünf Sterne heran. So, wie ich es jetzt habe, kann ich nur sagen: nicht schlecht. Und das sind drei Sterne.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Tuxedo

    Inhalt:
    Zwei grausame Morde erschüttern die Gemeinschaft der Kiezkatzen. Er hat wieder zugeschlagen, der berüchtigte "Fetzenmörder". Angst breitet sich aus und lässt die heile Welt der Kiezkatzen ins Wanken geraten. Wer ist der Unbekannte, der wie aus dem Nichts auftaucht, seine Opfer schnell und lautlos tötet, und unerkannt wieder in der Dunkelheit verschwindet? Kater Balboa ermittelt und wird dabei nicht nur schmerzhaft mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, sondern gerät selbst in tödliche Gefahr.


    Meine Meinung:

    Ein Kater als Ermittler. Die Idee ist zwar nicht neu, aber trotzdem wenn sie wie hier so schön umgesetzt wird immer wieder toll zu lesen. Der kriminalistische Aspekt rückt nicht in den Hintergrund, so dass das Buch auch etwas für Nicht-Katzenliebhaber bietet. Der Leser kann immer wieder mitraten und mitfiebern. Die Katzen werden hier natürlich sehr menschlich dargestellt. Und doch fehlt ihnen nicht das typische Katzenverhalten.

    Das Buch selbst hat mir wirklich sehr gut gefallen, wenn da nicht die viel zu kleine Schriftgröße wäre. Dadurch fiel mir das Lesen oft sehr schwer und ich hatte schon noch wenigen Kapiteln Kopfweh und musste das Buch beiseite legen. Mit diesem Hintergedanken lag es auch oft mal ein paar Tage unberührt.


    Fazit:

    Tuxedo ist eine herrlich zu lesende Geschichte und ich freue mich schon auf das nächste Buch der Aurorin. Vielleicht ist ja dann auch die Seiteneinteilung und die Schriftgröße etwas besser angepasst.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Tuxedo

    Inhalt:
    Zwei grausame Morde erschüttern die Gemeinschaft der Kiezkatzen. Er hat wieder zugeschlagen, der berüchtigte "Fetzenmörder". Angst breitet sich aus und lässt die heile Welt der Kiezkatzen ins Wanken geraten. Wer ist der Unbekannte, der wie aus dem Nichts auftaucht, seine Opfer schnell und lautlos tötet, und unerkannt wieder in der Dunkelheit verschwindet? Kater Balboa ermittelt und wird dabei nicht nur schmerzhaft mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, sondern gerät selbst in tödliche Gefahr.


    Meine Meinung:

    Ein Kater als Ermittler. Die Idee ist zwar nicht neu, aber trotzdem wenn sie wie hier so schön umgesetzt wird immer wieder toll zu lesen. Der kriminalistische Aspekt rückt nicht in den Hintergrund, so dass das Buch auch etwas für Nicht-Katzenliebhaber bietet. Der Leser kann immer wieder mitraten und mitfiebern. Die Katzen werden hier natürlich sehr menschlich dargestellt. Und doch fehlt ihnen nicht das typische Katzenverhalten.

    Das Buch selbst hat mir wirklich sehr gut gefallen, wenn da nicht die viel zu kleine Schriftgröße wäre. Dadurch fiel mir das Lesen oft sehr schwer und ich hatte schon noch wenigen Kapiteln Kopfweh und musste das Buch beiseite legen. Mit diesem Hintergedanken lag es auch oft mal ein paar Tage unberührt.


    Fazit:

    Tuxedo ist eine herrlich zu lesende Geschichte und ich freue mich schon auf das nächste Buch der Aurorin. Vielleicht ist ja dann auch die Seiteneinteilung und die Schriftgröße etwas besser angepasst.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender Katzenkrimi!
    Probleme der Katzen im Kiez

    „...Doch so intensiv ich auch mein Spiegelbild betrachtete, es regte sich keine Erinnerung an das, was geschehen war...Aber eigentlich war das gar nicht so schlimm – dann war ich eben Balbao, ein stattlicher Kater mittleren Alters ohne Vergangenheit, aber mit einer vielversprechenden Zukunft...“

    Ein Kater erwacht im neuen Zuhause. Er kann sich nicht an seine Vergangenheit erinnern. Seine Dosenöffner nennen ihn Balbao. Schnell lebt er sich im Kiez ein. Bei der Versammlung der Kiezkatzen allerdings erfährt er, dass es mehrere Problem im Viertel gibt. Zum ersten geht ein Mörder um, der schon zwei Perserkatzen getötet hat und nach dem Tod deren Fell zerfetzt. Zum zweiten treffen sich im Park Sanssouci ungewöhnlich viele Ratten. Außerdem bildet Brutus die Getigerten zu Kampfkatern aus. Nicht zuletzt geht unter den Streunern das Gerücht um, dass der Kater Tuxedo wider aufgetaucht sein soll.

    Die Autorin hat einen fesselnden und unterhaltsamen Katzenkrimi geschrieben. Es gelingt ihr, jedem der Tiere seine eigene besondere Persönlichkeit zu geben. Die Sorgen der Katzen sind gar nicht so weit von menschlichen Problemen entfernt. Auch hier geht es um Liebe und Eifersucht, Hass und Machtgier.

    Die Geschichte lässt sich gut lesen. Sehr genau werden die Örtlichkeiten beschrieben. Das betrifft nicht nur Balbaos neues Zuhause, sondern insbesondere auch den Park von Sanssouci. Mit Balbao und seinen Freunden darf ich an so manchen Sehenswürdigkeiten vorbeigehen. Ab und an kommt in kursiven Abschnitten der Fetzenmörder zu Wort. Im menschlichen Bereich würde man sein Verhalten als fremdgesteuert bezeichnen. Der Blick in die psychische Tiefe ist erschreckend. Doch auch die Getigerten aus dem Park Sanssouci haben ein typisch menschliches Verhalten. Sie fühlen sich als etwas Besseres und sehen die Perserkatzen als minderwertiger Rasse, denen sie die Existenz am liebsten absprechen würden. Es gibt also auch unter den Katzen Fremdenfeindlichkeit. Allerdings ist der Zusammenhalt der Kiezkatzen stärker. Sie verteilen geschickt die Aufgaben. Während die Jungspunde die Ratten belauschen, ermittelt Balbao im Falle Fetzenmörder. Außerdem ist er auf der Suche nach dem geheimnisvollen Tuxedo. Interessante Informationen über verschiedene Katzenrassen fließen in die Geschichte ein. Die menschlichen Wesen spielen nur eine Nebenrolle. Ab und an gibt es kurze Einblicke in die Vergangenheit einzelner Protagonisten. Auch ein altes Abbruchhaus und seine Geschichte sorgen für zusätzliche Spannungsmomente.

    Das Cover mit dem stolzen Kater passt zur Handlung.

    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Autorin hat aktuelle Probleme gekonnt in die Katzenwelt verlagert.


    Kommentare: 3
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    Dandys avatar
    Dandyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Super Buch, für alle Katzenfans
    Einfach nur toll

    Balboa kommt zu seiner neuen Familie.  Nachts quälen ihn Alpträume und er kann sich an sein Leben, bevor er zu dem netten Ehepaar kam, nicht mehr erinnern.
    Kurz nach seiner Ankunft macht er seine neue Umgebung unsicher und freundet sich gleich mit seinem Nachbarn an.  Auf einem abendlichen Spaziergang erfährt er von anderen Katzen, dass der Fetzenmörder wieder in der Stadt sei und sich an schöne Miezen macht und sie auf bestialische Weise tötet. 
    Tuxedo übernimmt den Posten des "Chefermittlers" und muss sich noch um eine Horde Ratten, die in die Stadt kommen wollen und um eine Gruppe "Getigerte" kümmern.  

    Tuxedo ist Anita Meybohm´s erster Krimi und  er ist ihr wirklich gelungen.
    Dieses Buch ist ein "muss" für Katzenliebhaber. Sehr schön und süß geschrieben . Ich musste öfters  über die Gedanken der Katzen schmunzeln und dachte, ob meine Katzen wohl auch so denken.
    Einmal angefangen mit Lesen, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. 
    Besonders haben mir die Illustrationen und die schöne Beschreibungen der Katzen gefallen.

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    P
    Pixibuchvor 2 Jahren
    Tuxedo

    Dieser Krimi spielt sich im Reich der Katzen, wobei Balboa der Chefermittler ist. Balboa wird in Potsdam bei einem Ehepaar aufgenommen. Er hat sein Gedächtnis verloren und weiß nicht, woher er kam und wie er heißt. In der Nacht quälen ihn schrecklich Alpträume, jedoch das Ehepaar Charlotte und Max kümmert sich rührend um ihn. Da erfährt er von den anderen Kiezkatzen, dass der Fetzenmörder im Bezirk sein Unwesen treibt. Er mordet schöne Kätzinnen und zieht ihnen bei lebendigem Leib das Fell ab. Außerdem wollen die Ratten die Stadt unsicher machen und im Park treiben die Getigerten ihr Unwesen. Balboa trommelt die anderen Katzen und Kater zusammen, damit wieder Ordnung im Bezirk herrscht. Eine wunderschöne Geschichte, in denen Katzen verschiedenster Rassen mitspielen. Die Wege und Straßen in Potsdam werden hier detailgetreu beschrieben. Die Autorin legt bewußt falsche Pfade, um den Leser in die Irre zu führen. Das Buch ist teilweise illustriet mit schönen Katzenbildern in scherenschnittart. Ein gelungene Unterhaltung in etwas anderer Art. Wer Katzen liebt, liebt auch dieses Buch. Jedoch hat das Ganze einen Vermutstropfen. Die Schrift in diesem Buch ist derart klein und eng geschrieben, so dass Brillenträger mit der Zeit Schwierigkeiten beim Lesen haben und die Lektüre wieder aus der Hand legen müssen. Ein Krimi aus der Sicht von Katzen.

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    C
    curry20vor 2 Jahren
    Katzenkrimi

    Balboa wird schwer verletzt von zwei netten Menschen auf der Straße gefunden. Sie nehmen den Kater auf und taufen ihn Balboa. Er hat keine Erinnerungen mehr an sein altes Leben und merkwürdige Gedächtnislücken.
    In seiner Gegend kommt es immer wieder zu schrecklichen Morden an schönen weiblichen Katzen. Sie werden schrecklich verstümmelt vom sogenannten "Fetzenmörder". Balboa macht sich zusammen mit vielen Katzenfreunden auf die Spur nach dem Mörder um sich uns seine Freunde zu schützen.
    Tuxedo ist ein sehr schön geschriebener Katzenkrimi. Die Story geht sofort rasant los und manchmal vergisst man fast, das alle Hauptpersonen Katzen sind. Der Roman spielt in Potsdam und die Gegend und die Haupthandlungsorte sind so bildlich beschrieben das man sich sofort in die Orte hineinversetzt fühlt.
    Mir hat der Roman sehr gut gefallen, das Schriftbild war am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig (sehr eng, sehr hoch angefangen) doch die netten Illustrationen haben das wieder aufgehoben.
    Alles in allem ein super Debut-Roman von einer Autorin von der man hoffentlich noch mehr lesen wird

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    Claddys avatar
    Claddyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht hundertprozentig gelungen, aber doch spannend und gut zu lesen.
    Ein Kater ermittelt im Potsdamer Kiez

    Kater Balboa erwacht ohne Erinnerung bei einem Ehepaar, das ihn rührend umsorgt. Bei der Erkundung der fremden Umgebung muss er feststellen, dass im Potsdamer Kiez viele Gefahren lauern. Eine große Gruppe von Ratten rottet sich in der alten Meierei zusammen, den Park macht eine Gruppe Getigerter unsicher und obendrein treibt der Fetzenmörder sein Unwesen. 


    Anita Meybohms erstem Katzenkrimi gelingt es gleich mit dem Prolog, den Leser zu fesseln. Balboa, der Kater ohne Erinnerung, ist ein durch und durch sympathischer Zeitgenosse, der mutig und neugierig die ihm unbekannte Welt betritt. Er erzählt aus seiner Perspektive, weswegen unumgänglich reichlich menschliche Verhaltensweisen untergemischt sind. 

    Neben Balboa gibt es eine große Menge weiterer, hauptsächlich feliner Protagonisten. Einige von ihnen begleiten ihn bis zur letzten Seite, andere bleiben unscheinbar oder versanden unterwegs. Viele unterschiedliche Rassen und die jeweiligen Charakteristika werden benutzt, um die Individuen besser voneinander abzusetzen und mit besonderen Eigenschaften zu versehen. Einiges Interessante ist durchaus dabei zu erfahren, es ist jedoch narrativ versteckt und wirkt an keiner Stelle belehrend.

    Die Geschichte ist spannend, gut durchdacht und unterhaltsam, aber

    leider nicht ganz ohne Mängel. Das Fehlen von Lektorat und Korrektorat ist an manchen Stellen schmerzhaft zu spüren. Schmerzhaft vor allem deshalb, weil ihr Einsatz hier wirklich lohnend gewesen wäre. So muss man versuchen, über Fehler und kleine Ungereimtheiten hinweg zu sehen, um das Lesevergnügen zu erhalten. Manchmal wird auch zugunsten eines Effekts die Logik etwas vernachlässigt. Verbessert werden könnten auch Seitenaufbau und Schriftgröße. Letztere stellt sicherlich für manche Augen eine ernste Herausforderung dar.

    Wunderschön sind die druckartigen Illustrationen von Uwe Meybohm. Sie bilden eine bereichernde Ergänzung eines im Großen und Ganzen gelungenen Debüts.

    Insbesondere ist dieses Buch natürlich den Katzenliebhabern unter den Krimiifans zu empfehlen. Für diejenigen von ihnen, denen Potsdam besonders am Herzen liegt, ist er ein Muss.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    A
    Liebe Krimifreunde,

    habt ihr Lust, einen Ausflug in die geheimnisvolle Welt der Katzen zu unternehmen und mit Kater Balboa an mystischen Orten nach einem gefährlichen Mörder zu suchen, dann möchte ich euch ganz herzlich zu einer Leserunde zu meinem Katzenkrimi "Tuxedo" einladen.

    Um euch ein bisschen zum Inhalt zu verraten:

    "Tuxedo" erzählt die Geschichte des Katers Balboa, der sein Gedächtnis verloren hat. In einer fremden Umgebung fängt für ihn ein schönes neues Leben an. Doch seine heile Welt gerät ins Wanken, als im Kiez zwei grausame Morde geschehen. Angst und Schrecken breiten sich aus. Wer ist der Unbekannte, der wie aus dem Nichts auftaucht, seine Opfer schnell und lautlos tötet und dann wieder unerkannt in der Dunkelheit verschwindet? Kater Balboa ermittelt und wird nicht nur schmerzlich mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, sondern gerät selbst in tödliche Gefahr.

    Die Protagonisten der Geschichte sind Tiere, überwiegend Katzen, die aber sehr menschliche Züge haben.

    Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, Kater Balboa und seine Freunde auf der Suche nach dem gefährlichen Artgenossen zu begleiten, dann bewerbt euch bis zum 13.11.2016 für die Leserunde.
    Um teilzunehmen müsst ihr nur eine einfache Frage beantworten;
    Wie heißt der Kater in Akif Pirinccis Roman "Felidae"?
    Zur Teilnahme an der Leserunde werden 12 Freiexemplare zur Verfügung gestellt. Die Gewinner werden unter allen richtigen Antworten ausgelost. Auch diejenigen, die kein Freiexemplar gewinnen, sind natürlich trotzdem herzlich eingeladen, an der Leserunde teilzunehmen.

    Ich freue mich über zahlreiche Bewerbungen und darauf, das Buch mit euch zu diskutieren. Die Gewinner werden am 15.11.2016 bekanntgegeben.

    Ich wäre sehr dankbar, wenn möglichst viele von euch anschließend Rezensionen hier bei Lovelybooks und bei Amazon veröffentlichen würden.
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    A

    K
    Letzter Beitrag von  KikianaBvor 2 Jahren
    Bin Ich unter den Gewinnern?
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