Pauli muss ins Altersheim

von Anita Mild und Angela Holzmann
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Pauli muss ins Altersheim
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Ein kurzweiliges Lesevergnügen zu einem sonst sehr schwierigem Thema Alter, Demenz und Altenheim

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Inhaltsangabe zu "Pauli muss ins Altersheim"

Alle zwei Tage muss Pauli mit Mama ins Altersheim, um Opa zu besuchen. Großen Spaß machen die Besuche nicht, denn Opa ist dement und erkennt Pauli nicht einmal. Und die anderen Leute dort findet Pauli auch merkwürdig, fast schon gruselig. Zum Beispiel die Frau mit der Pudelmütze, die immer mit dem Gummibaum redet. Die Langeweile findet ein Ende, als er die aufgeweckte und neunmalkluge Lila trifft. Auch sie ist regelmäßig im Altersheim, aber ihr gefällt es dort. Gemeinsam haben die beiden jede Menge Spaß. Pauli beginnt plötzlich nicht nur, sich auf die Besuche bei seinem Opa wie verrückt zu freuen, sondern auch, die Bewohner und Bewohnerinnen des Altersheims mit anderen Augen zu sehen ...Anita Milds Geschichte findet einen heiteren Zugang zu einer gesellschaftlichen Herausforderung: dem Umgang mit pflegebedürftigen Angehörigen. Angela Holzmann begleitet den vergnüglichen Text mit bezaubernden Illustrationen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783854521983
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:96 Seiten
Verlag:Picus Verlag
Erscheinungsdatum:17.07.2017

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    Kinderbuchkistevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein kurzweiliges Lesevergnügen zu einem sonst sehr schwierigem Thema Alter, Demenz und Altenheim
    Ein kurzweiliges Lesevergnügen zu einem sonst sehr schwierigem Thema Alter, Demenz und Altenheim

    Bildquelle: Picus Verlag Pauli muss ins Altersheim von Anita Mild mit Bilder von Angela Holzmann 96 Seiten 1. Aufl. 2017 Picus Verlag 14,00€



    Über die Begegnung mit alten Leuten und der Institution Altenheim

    Es gibt noch nicht so lange Kinderbücher, die sich mit dieser Thematik beschäftigen. Da wir ein Projekt "Jung trifft Alt" mit Leben füllen liegen mir Bücher zu diesem Themengebiet immer sehr am Herzen.
    Leider müssen immer mehr alte Menschen in Senioreneinrichtungen betreut werden. Die Familie kann meist aus den unterschiedlichsten Gründen die Betreuung nicht mehr leisten und so müssen Oma, Opa oder auch Groß-Onkel und Groß- Tante immer häufiger in ein betreutes Wohnen. So auch Paulis Großvater.
    "Pauli muss ins Altersheim" erzählt auf durchaus auch witzige Weise von Demenz und der damit zusammenhängenden Pflege sowohl in Einrichtungen als auch durch die Angehörigen. Eingebunden in eine Freundschaftsgeschichte und begleitet von humorvollen, witzigen Illustrationen schaffen es sowohl Autorin als auch Illustratorin eine Geschichte zu erzählen, die ein Gefühl für dieses schwierige Thema vermittelt ohne schwer zu wirken.
    Ein Lesevergnügen das auch eine Generationengeschichte ist. Eine Geschichte die besonders durch die unglaublich bildhaften Beschreibungen der Situationen und Personen lebt.
    Schon das Cover lässt erkennen, das dies hier keine gewöhnliche Alltagsgeschichte wird. Humorvoll , ungewöhnlich und auch ein wenig seltsam, skurril soll es werden.

    Genau wie die meisten Kinder mag auch Pauli am Anfang nicht mit ins Altenheim gehen in dem sein Großvater seit einiger Zeit wohnt. Die alten Leute mit ihrem teilweise recht komischen, nicht erklärbarem Verhalten, das Kinder oft befremdlich finden muss man nicht haben denkt Pauli doch es hilft nichts Pauli muss seine Mutter begleiten.
    Doch dann lernt Pauli Lila kennen, die immer eine ältere Dame besucht, ihre Oma, die wegen eines Schlaganfalls im Heim betreut wird. . Der Beginn einer Freundschaftsgeschichte voller unvorhersehbarer Ereignisse. Von Langeweile keine Spur und auch Paulis Opa findet einen Freund/in wer das ist verrate ich hier aber noch nicht.
    Die Autorin erzählt Geschichten in der Geschichte. Geschichten von Früher und heute von Freundschaft und Gefühlen im Alter von Demenz bzw. Vergessen und von einem Leben in einer Senioreneinrichtung, in der die Bewohner gar nicht so komisch sind wie Pauli es am Anfang gedacht hat. Die Botschaft hier ist aber nicht nur, das man keine Angst vor Alteneinrichtungen haben muss sondern auch das es spannend und sehr unterhaltsam ist die Menschen die dort Leben kennen zu lernen.
    Die kurzen Kapitel ermöglichen es die Geschichte auch jüngeren Kindern ab etwa 5 Jahren in kleinen Einheiten vorzulesen. Für Selbstleser die noch nicht so viel Übung im Lesen haben bieten die kleinen Kapitel aber auch die Möglichkeit gezielt Lesepausen einzulegen
    Unseren Lesekindern im Alter zwischen 5 und 10 Jahren hat das Buch genauso gut gefallen wie den Größeren im Alter bis 15 Jahren. Selbst die Senioren in unserer Partnereinrichtung hat das Buch sehr gut gefallen. So gut, das sich einige das Buch ausgeliehen haben um den Enkeln daraus vorzulesen.
    Ein Buch über Generationen
    das Generationen verbindet.

    h

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