Anita Nair Das Salz der drei Meere

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Inhaltsangabe zu „Das Salz der drei Meere“ von Anita Nair

Sechs indische Frauen tauschen während einer langen Zugfahrt ihre Lebensgeschichten aus.Akhila ist bereits fünfundvierzig Jahre alt und immer noch ohne Mann, als sie zum ersten Mal in ihrem Leben eine längere Zugreise allein unternimmt – und das, obwohl sie eine moderne, berufstätige Frau ist. Die strengen Traditionen verboten es ihr, ein eigenes, von der Familie unabhängiges Leben zu führen. Nun hat sie es satt, immer nur die verantwortungsvolle Tochter, verständnisvolle Schwester, liebevolle Tante und Mädchen für alles zu spielen.Auf ihrer Reise nach Kanyakumari, in die Stadt der drei Meere, möchte sie endlich herausfinden, was sie wirklich will vom Leben. Nachts, in ihrem Damenabteil, lauscht Akhila staunend den anderen Frauen, die ihr während der Fahrt ihre Lebenserfahrungen anvertrauen. Da ist die weise Janaki, für die nach vierzigjähriger Ehe gegenseitiger Respekt der Schlüssel zum Glück ist. Prabha Devi, die sich mutig aus den Fesseln der Tradition befreit hat, Margaret Shanti, die erzählt wie sie auf ganz subtile Weise Rache an ihrem tyrannischen Mann nimmt, und die junge Sheela, die von den letzten Tagen ihrer skurrilen Großmutter berichtet. Es sind die prallen, sinnenfrohen, aber auch bitteren, tragischen Lebensgeschichten aus dem modernen Indien, die Akhila den Weg in ein neues Leben weisen. (Quelle:'Flexibler Einband/01.10.2006')

sensibles Porträt von sechs Frauen in Indien

— Valerie_Springer

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    Das Salz der drei Meere

    Tasmetu

    29. March 2014 um 14:52

    Ich finde das Buch wirklich gut, aber es hat mich stark beschäftigt. Permanent waren die Geschichten dieser Frauen in meinem Hinterkopf. Und eigentlich war ich wirklich enttäuscht, fast schon wütend, dass die Gemeinsamkeit der Frauen darin bestand, dass sie frei sein wollten, sich aber aufopferten und ihre Gedanken nie aussprachen, immer kuschten und schwiegen. Das sogar ihre Mütter ihnen sagten, dass nur so eine gute Ehefrau aussieht – eine, die immer schön die Klappe hält und keine Meinung hat. Doch andererseits waren sie auch verdammt stark und haben ihre Träume nicht vergessen und teilweise sogar verwirklicht. Deshalb ist Karpagam, die nur eine Nebenrolle spielt, auch meine liebste Charaktere. Außerdem will ich nicht über die Kultur dort urteilen und sie als “frauenfeindlich” abstempeln, nur weil sie so anders ist als meine eigene. Ich weiß nur, dass ich dort nicht leben könnte. Und Respekt gegenüber den Frauen dort habe, die ihre Träume wahr machen und so stark sind wie die Frauen aus dem Buch. Ich empfehle das Buch wirklich jedem, der sich für Starke-Frauen-Romane oder Indien oder einfach gute Geschichten interessiert. Es hat mich sehr berührt und es ist auch gut geschrieben.

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  • Rezension zu "Das Salz der drei Meere" von Anita Nair

    Das Salz der drei Meere

    Golondrina

    05. June 2011 um 11:46

    Pralle, sinnenfrohe, bittere und tragische Geschichten habe ich erwartet und mich schon lange auf die Lektüre dieses Buches gefreut. Leider wurde ich enttäuscht... Die Geschichten um Akhila und ihre sechs Mitreisenden werden wenig fesselnd aneinandergereiht und ich musste mich mehrfach zwingen weiterzulesen. Richtig warm wurde ich mit keinem der Charaktere und der beherrschende Gedanke war "Mmhh, muss man nicht gelesen haben.." Schade.

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  • Rezension zu "Das Salz der drei Meere" von Anita Nair

    Das Salz der drei Meere

    Cibo95

    14. June 2010 um 12:57

    Ein einfühlsame Geschichte, die die verschiedenen Geschichten von Zufallsbekanntschaften in einem indischen Zugcoupé erzählt. Protagonistin ist Akhila, 45, ledig, kinderlos ... in Indien ein eher ungewöhnliches Bild. Viele halten sie für stark, für egozentrisch, für "anders" ... auch sie selbst denkt, dass sie ziemlich allein ist mit ihrer Wahl zu leben. War es eine Wahl? War es das Schicksal. Akhila begibt sich auf eine Zugreise und begegnet dort den verschiedensten Frauen, die ihr ihre Lebensgeschichten erzählen. Dabei geht es um Liebe, Ehe, Glück, Schicksal, Leiden, Eifersucht, Freiheit uvm. Am Ende kann Akhila sich durch die Geschichten der anderen selbst wiederfinden. Mir hat die Geschichte einerseits sehr gut gefallen, ich habe viel über das Leben von indischen Frauen gelernt. Aufgeregt habe ich mich über die Engstirnigkeit von Menschen, die sagen "Wir sind Brahmanen, da kann man das so oder so nicht machen!" oder "Das war schon immer so, eine Frau hat zu heiraten und Kinder zu kriegen!" ... grrrr, Mittelalter. Aber es gibt auch sehr viele starke Frauen in Indien, die sich von der Gesellschaft nichts diktieren lassen. Diese Frauen haben es teilweise schwer, aber sie sind frei! Abzug eines Punktes für ein fehlendes Register. Es wurden viele indische Wörter erwähnt, die ich teilweise erst googeln musst, weil der Satzzusammenhang nicht unbedingt die Übersetzung leicht machte. Der Computer mit einer Indienkarte und einem Wörterbuch lief meist parallel mit. Es war aber nicht so schlimm, nur ganz leicht nervig ;-)

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  • Rezension zu "Das Salz der drei Meere" von Anita Nair

    Das Salz der drei Meere

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. May 2009 um 11:11

    Ich hab das Buch als Ergänzung zu meiner Indienreise gelesen und es hat mir sehr gut gefallen. Von der Handlung her und da mir einiges quasi wie eine Antwort auf meine Beobachtungen/Fragen vorkam. Denn trotz des Fortschritts im Land und dem scheinbar westlichen Erscheinungsbild der Menschen, sind mir sofort zwei Dinge in Indien aufgefallen: 1) es waren kaum Frauen auf den Straßen zu sehen - und wenn ja, dann immer nur als Teil einer großen Frauengruppe oder mit der Familie 2) außer in den Großstädten, hab ich Frauen nur in Saris bzw. traditioneller Kleidung gesehen Das Buch liefert anhand der Geschichte von sechs Frauen - unterschiedlichen Alters und aus verschiedenen Millieus - einen sehr guten Einblick in das Leben von Frauen im modernen Indien, man erfährt vieles über die Schwierigkeit der Emanzipation in einer männer-dominierten Gesellschaft/Kultur und über das Selbstverständnis der Frauen. Und dabei ist es schön geschrieben... ;o)

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  • Rezension zu "Das Salz der drei Meere" von Anita Nair

    Das Salz der drei Meere

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. May 2007 um 17:18

    Akhila hat ihr Leben ihrer Familie geopfert: Als ihr Vater starb, war sie es, die die Familie versorgte, indem sie sich eine Arbeit suchte. So hatte sie nie die Gelegenheit, sich ein eigenes Leben aufzubauen. Nun ist sie 45 Jahre alt, immer noch unverheiratet und auf der Suche nach sich selbst und einer Antwort auf die Frage: Kann eine Frau auch ohne den Schutz eines Ehemannes alleine leben? Sie begibt sich auf eine Reise, von der nicht die Akhila zurückkehren wird, die sie vorher war. Die Reise führt sie von Bangalore nach Kanyakumari, an die Küste, wo die drei Meere ineinanderfließen. Akhila reist in einem Frauenabteil, wo sie auf fünf weitere Frauen verschiedenen Alters trifft. In der Intimität und Anonymität des Abteils tauschen die Frauen ihre Erfahrungen aus. Die Erzählungen der fünf anderen Frauen sind wie Kurzgeschichten in die Handlung eingeflochten. Durch diese Geschichten, die auf unterschiedliche Weise Antworten auf Akhilas Fragen geben, gewinnt sie letztendlich die Kraft, die sie braucht, um ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Zwischen diesen Geschichten blickt Akhila auf ihr eigenes Leben zurück, auf das Leben mit ihrer Familie, aber auch auf ihre bisher einzige Chance auf eigenes Glück, die sie ungenutzt ließ. Ein Buch über die moderne indische Frau und ihre Position in der Gesellschaft, gefangen zwischen Traditionen, in denen die Frau allein nicht viel zählt und sich ihre Freiheiten erkämpfen muss. Man gewinnt einen interessanten Einblick über das Leben in Indien. Manchmal jedoch hätte ich mir zu indischen Begriffen eine etwas ausführlichere Erklärung gewünscht. Fazit: Empfehlenswert!

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