Anita Shreve

 3.7 Sterne bei 519 Bewertungen
Autorin von Die Frau des Piloten, Stille über dem Schnee und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Anita Shreve

Anita Shreve, Jahrgang 1946, begann nach ihrem Studium als Lehrerin zu arbeiten. In dieser Zeit entdeckte sie auch ihre Leidenschaft für das Schreiben. Ihren großen Durchbruch hatte Shreve erst einige Zeit nach ihrem Debüt mit dem Roman "Die Frau des Piloten" dem weitere erfolgreiche Romane folgten. Neben dem Autoren-Dasein war sie unter anderem als Journalistin tätig. Anita Shreve lebt heute in Massachusetts.

Neue Bücher

Wenn die Nacht in Flammen steht

Erscheint am 11.01.2019 als Hardcover bei Pendo Verlag.

Alle Bücher von Anita Shreve

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Die Frau des Piloten

Die Frau des Piloten

 (72)
Erschienen am 01.03.2010
Stille über dem Schnee

Stille über dem Schnee

 (60)
Erschienen am 01.06.2018
Olympia

Olympia

 (57)
Erschienen am 01.01.2012
Eine Hochzeit im Dezember

Eine Hochzeit im Dezember

 (57)
Erschienen am 01.12.2009
Das Gewicht des Wassers

Das Gewicht des Wassers

 (38)
Erschienen am 01.07.2006
Weil sie sich liebten

Weil sie sich liebten

 (39)
Erschienen am 09.11.2011
Die Nacht am Strand

Die Nacht am Strand

 (26)
Erschienen am 07.06.2010
Der einzige Kuss

Der einzige Kuss

 (16)
Erschienen am 02.05.2018

Neue Rezensionen zu Anita Shreve

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Nelings avatar

Rezension zu "Eine Hochzeit im Dezember" von Anita Shreve

Eine späte Hochzeit, die gleichzeitig ein kleines Klassentreffen ist
Nelingvor 2 Monaten

Ein jeder hat seine Geheimnisse und hofft auf späte Vergebung. Nicht herausragend, aber ganz unterhaltsam.


Inhaltsangabe: 
Die wi nterlichen Berkshire Hills in Neuengland sind der Schauplatz einer besonderen Begegnung: Nach 27 Jahren treffen sich sieben alte Schulfreunde wieder, um die späte Hochzeit von Bill und Bridget zu feiern. Doch statt Ausgelassenheit herrscht angespannte Nervosität. Denn nun wird in ihnen allen das tragische Ereignis wieder lebendig, das sie seit ihrer Schulzeit auf schicksalhafte Weise miteinander verbindet und ihr Leben für immer verändert hat.

Meine Meinung: 
Das winterliche romantische Cover hatte mein Interesse geweckt.Das gefiel mir gut. 
Ich kannte bisher keinen Roman von Anita Shreve. Das ich dieses Buch las, war auch eher ein Zufallstreffer, es stand in der Hotelbibliothek. 
In dem Buch hat jeder so seine Geheimnisse, die er zu verbergen sucht. Das und das gemeinsame tragische Ereignis, was sie   gemeinsam in der Schulzeit hatten, verleiht dem Ganzen eine eigenartige Stimmung. Noch dazu kommt, dass Bridget sterbenskrank ist. Trotzdem versuchen alle die scheinbare Idylle aufrechtzuerhalten. 
Es hat mich an Klassentreffen erinnert, wie ich sie auch kenne, wo jeder sich möglichst positiv darstellen will. 

Der Schreibstil war flüssig, einige Charaktere fand ich ganz gut ausgearbeitet. Mir gefielen Agnes, die nebenbei einen Roman  über ein Explosionsunglück in Halifax schrieb und das Brautpaar Bill und Bridget. 
Ich fand das Buch nicht herausragend, aber es hat mich ganz gut unterhalten.  
Darum bekommt  es von mir 3 von 5 Sternen und eine Lesempfehlung.  

Kommentare: 1
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Fortis avatar

Rezension zu "Stille über dem Schnee" von Anita Shreve

Aus einem Thriller wird eine Familiengeschichte
Fortivor einem Jahr

Die Ich-Erzählerin Nicky lebt als 12-Jährige mit ihrem Vater in ländlichen New Hampshire, wo die beiden in einer eisigen Winternacht im verschneiten Wald ein ausgesetztes Neugeborenes finden. Was wie ein Thriller beginnt, entwickelt sich immer mehr zu einer einfühlsamen Familiengeschichte, die ohne größere Überraschungen erzählt wird. Insgesamt herrscht eine düstere Stimmung, geprägt von Winterstürmen, Trauer und auch ein bisschen Pubertät.
Keine leichte Lektüre, gleichzeitig aber auch keine extrem anspruchsvolle Literatur.  Eher ein Buch für kalte Winterabende als für den Hochsommer ;-)

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Freyheits avatar

Rezension zu "Alles, was er wollte" von Anita Shreve

Wer die Brontês und Austen liest, ist mit diesem Buch gut beraten.
Freyheitvor einem Jahr

Inhalt:

Sie hatten es geschafft. Das Hotel stand in Flammen, doch Nickolas Van Tassel hat nur Augen für die wohl wundervollste Frau, die er je gesehen hat. Edna Bliss stand etwas Abseits mit ihrer Tante und ihrem Neffen und wartete auf Hilfe. 
Das war seine Chance! 
Schnell schlug er den Weg zu ihnen ein, denn sein einziger Gedanke galt ihr. Sie wollte er zur Frau!

Meine Meinung:

Sofort war mir der ungewöhnliche Schreibstil aufgefallen. Die Autorin benutzte sehr verschachtelte, endlos wirkende Sätze. Des weiteren ist die Geschichte in zwei Ebenen unterteilt, denn Van Tassel schreibt seine eigene Geschichte (1. Ebene), die wir als Haupthandlung lesen (2. Ebene). Das ist gleichzeitig verwirrend wie faszinierend, denn hinzu kommt, dass Van Tassel ein Professor der englischen Literatur und Rhetorik des 19. Jahrhunderts ist, weswegen der Wortlaut an diese Zeit angepasst und somit nicht gerade leicht zu lesen ist.
Nickolas erweckte auf mich den Eindruck des akademischen Schnösels. Er schmückte „seine“ Erzählungen sehr detailliert aus. Die Umgebung, Gegebenheiten, bis hin zu seinem Mahlzeiten wurden genauestens beschrieben.Ist das nun gut oder schlecht?Ich fand es gut, weil das Buch dadurch viel lebendiger wurde. Fehlten nur noch der Geruch und die Geräusche. Setzte das meiner Phantasie Grenzen? Wohl kaum, sie unterstützte sie vielmehr. :-)
Der Inhalt setzte mir jedoch etwas zu.Edna heiratete Nickolas,wenn auch nur aus Gefälligkeit statt aus Liebe. Sie war ihm immer eine gute Ehefrau, zumindest außerhalb des Bettes und so dümpelten die Jahre dahin. Das Buch nahm eine Wendung, als Nickolas herausfand, dass Edna sich ein kleines Haus gekauft hatte, in dem sie etwas Zeit für sich verbringen konnte. Zu dieser Zeit war solch eine Handlung noch undenkbar und Nickolas fühlte sich aufs Schärfste betrogen.Jetzt erfuhr ich auch etwas aus Ednas Vergangenheit, die ich sehr ergreifend fand: Was hat diese Frau nur auf sich genommen, als sie Nickolas heiratete?! Ich bin immer wieder der Meinung, dass Frauen dieser Zeit eine unglaubliche Stärke in sich hatten.Das Ende hat gut getan. Ich fühlte mich genauso frei wie Edna. Wenn man bedachte, dass sie jahrelang in einem für sich selbst erschaffenem Gefängnis lebte und nun ihren Frieden fand, so begrüßte ich das aus vollstem Herzen.
Gut gefallen hat mir auch, dass die Autorin die Entwicklung der Frau am Ende des 19. Jahrhundert zeigte. Während Edna immer Selbstständiger wurde, hielt Nickolas bis zum Schluss an alten Traditionen fest.

Fazit:

Wer die Brontês und Austen liest, ist mit diesem Buch gut beraten. Bildgewaltig, emotional und detailliert wird die Geschichte eines Paares des 19. Jahrhunderts festgehalten. Wenig Liebe, dafür umso mehr Pflichtgefühl, Abhängigkeit, Besitzanspruch und Eifersucht.

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