Anita Shreve

 3,8 Sterne bei 544 Bewertungen
Autorin von Die Frau des Piloten, Stille über dem Schnee und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Anita Shreve

Anita Shreve, Jahrgang 1946, begann nach ihrem Studium als Lehrerin zu arbeiten. In dieser Zeit entdeckte sie auch ihre Leidenschaft für das Schreiben. Ihren großen Durchbruch hatte Shreve erst einige Zeit nach ihrem Debüt mit dem Roman "Die Frau des Piloten" dem weitere erfolgreiche Romane folgten. Neben dem Autoren-Dasein war sie unter anderem als Journalistin tätig. Anita Shreve lebt heute in Massachusetts.

Alle Bücher von Anita Shreve

Cover des Buches Die Frau des Piloten (ISBN: 9783492315548)

Die Frau des Piloten

 (74)
Erschienen am 01.03.2019
Cover des Buches Stille über dem Schnee (ISBN: 9783492501583)

Stille über dem Schnee

 (62)
Erschienen am 01.06.2018
Cover des Buches Olympia (ISBN: 9783492233507)

Olympia

 (57)
Erschienen am 01.01.2012
Cover des Buches Eine Hochzeit im Dezember (ISBN: 9783492257312)

Eine Hochzeit im Dezember

 (60)
Erschienen am 01.12.2009
Cover des Buches Das Gewicht des Wassers (ISBN: 9783492974370)

Das Gewicht des Wassers

 (41)
Erschienen am 17.10.2016
Cover des Buches Weil sie sich liebten (ISBN: 9783492273589)

Weil sie sich liebten

 (40)
Erschienen am 09.11.2011
Cover des Buches Die Nacht am Strand (ISBN: 9783492258807)

Die Nacht am Strand

 (27)
Erschienen am 07.06.2010
Cover des Buches Der einzige Kuss (ISBN: 9783492501552)

Der einzige Kuss

 (16)
Erschienen am 02.05.2018

Neue Rezensionen zu Anita Shreve

Cover des Buches Im Herzen des Winters /Der einzige Kuß (ISBN: 9783492273657)3lesendemaedelss avatar

Rezension zu "Im Herzen des Winters /Der einzige Kuß" von Anita Shreve

Im Herzen des Winters von Anita Shreve
3lesendemaedelsvor 3 Monaten

Im Kriegswinter 1943 stürzt ein amerikanischer Bomber im belgischen Hinterland ab. Der schwer verwundete Pilot wird von einem kleinen Jungen im Wald entdeckt und die Widerstandskämpferin Claire nimmt ihn zur Pflege auf. In ihrer geheimen Dachkammer versteckt sie Ted vor der Gestapo, die die Gegend nach Überlebenden durchkämmt. Claire's Mann kämpft im Untergrund gegen die deutschen Besatzer und kehrt nur zum Schlafen in den abgelegenen Bauernhof zurück. Kurz darauf offenbart er, dass er für eine längere Mission wegbleiben muss. Ted ist inzwischen so weit genesen, dass er die Kammer kurz verlassen kann. Die Anziehungskraft, die zwischen ihm und Claire entsteht, lässt sich nicht mehr verleugnen. So beginnt eine Liebesgeschichte, die von Angst, Verrat und Tod bestimmt ist.
Seit 2002 schlummerte dieses Juwel in meinem Bücherregal. Eine Liebesgeschichte, die einem Vergleich mit "Der englische Patient" standhält. Ich frage mich, warum es nicht längst verfilmt ist? Und soviel kann ich verraten, es würden viele Tränen fließen.

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Cover des Buches Das Gewicht des Wassers (ISBN: 9783492974370)schnaeppchenjaegerins avatar

Rezension zu "Das Gewicht des Wassers" von Anita Shreve

Zwei parallele Erzählstränge: nüchtern geschildert, blasse Charaktere, wenig Spannung, aber furioses Finale
schnaeppchenjaegerinvor einem Jahr

Die Fotografin Jean ist zusammen mit ihrem Ehemann Thomas, ihrer fünfjährigen Tochter Billie und ihrem Schwager Rich sowie dessen Freundin Adelaide auf einem Segelschiff vor den Isles of Shoals vor der Ostküste der USA unterwegs, um über einen historischen Mordfall zu recherchieren, der sich 1873 auf einer der Inseln ereignet hatte und nur unzufriedenstellend aufgeklärt wurde. 

Auf dem Schiff ist die Atmosphäre angespannt. Jean beobachtet Thomas und Adelaide mit Argusaugen, fürchtet, ihr Mann könnte eine Affäre mit der jungen, anmutigen Frau haben. Die Katastrophe passiert erst am Tag ihrer Abreise, als ein Sturm aufzieht und die fünf der Natur schutzlos ausgeliefert sind. 

Der Roman ist aus der Perspektive von Jean geschrieben, die sich fortlaufend mit Adelaide vergleicht, deshalb unsicher wirkt und sich kaum auf ihre Recherchearbeiten konzentrieren kann. In einer Bibliothek vor Ort hat sie Dokumente über die Gerichtsverhandlung gefunden sowie die Tagebuchaufzeichnungen aus dem Jahr 1899 von Maren Hontvedt, der einzigen überlebenden Zeugin des Mordfalls. Sie berichtet, wie sie 1868, jung und frisch verheiratet, von Norwegen in die USA immigrierte, wie sich ihr einsames Leben auf der Insel Smuttynose gestaltete, ihre Schwester und ihr Bruder nach dem Tod des Vaters nachfolgten und was sich in der Mordnacht ereignete, als ihre Schwester Karen und ihre Schwägerin Anethe brutal getötet wurden. Während die Auszüge aus der Gerichtsverhandlung übergangslos die Erzählung in der Gegenwart durchbrechen, sind die Abschnitte aus den Tagebüchern von Maren deutlich länger und durch eigene Kapitel von der Gegenwart gelöst. 

Es ist schade, dass die beiden Handlungsstränge nicht miteinander verknüpft werden, so dass der Eindruck entsteht, zwei verschiedene Geschichten parallel zu lesen. Jean reflektiert oder kommentiert die Ereignisse von 1868 bis 1873, mit denen sie konfrontiert wird, in keinster Weise. 

Augenscheinlich sind dennoch die Parallelen, denn beide Frauen befinden sich auf engstem Raum mit anderen Personen - Jean auf dem Segelschiff und Maren in dem kleinen Häuschen auf Smuttynose, in dem sie mit bis zu fünf weiteren Personen wohnte. Darüber hinaus sind sie von den Gezeiten und dem Wetter geplagt, Sturm, Regen und Kälte schutzlos ausgeliefert. 

Das Beziehungsdrama in der Gegenwart auf dem Segelschiff weiß nicht so recht zu überzeugen. Die Charaktere bleiben blass, ihre Motive vage und Konflikte unausgesprochen. Vordergründig ist die Eifersucht und das Misstrauen Jeans, das ihre Gedanken beherrscht. 

Die Enden beider Erzählstränge sind furios, werden aber zu nüchtern und übereilt geschildert, so dass die Spannung durchweg auf einem eher niedrigen Niveau bleibt und die Schicksale der Frauen nicht emotional packen können. 

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Cover des Buches Wenn die Nacht in Flammen steht (ISBN: 9783866124646)yellowdogs avatar

Rezension zu "Wenn die Nacht in Flammen steht" von Anita Shreve

Maijne, 1947
yellowdogvor 2 Jahren

Von der leider letztes Jahr verstorbenen US-amerikanischen Schriftstellerin Anita Shreve ist jetzt ihr letzter Roman auch auf Deutsch erschienen: (OT: The Stars Are Fire).

Anita Shreve hat es vermocht, gut lesbare Romane zu schreiben und dabei doch mit großer Genauigkeit ein amerikanisches Gesellschaftsbild zu zeigen.

Die Handlung ist 1947 in Maine angesiedelt. Hauptfigur ist Grace Holland, verheiratet und Mutter zweier kleiner Kinder.

Ihre Ehe ist nicht sehr stabil und bei einem großen Brand gelingt es Grace zwar, sich und die Kinder zu retten, aber von ihrem Mann Gene ist keine Spur mehr. Ob er beim Brand gestorben ist oder nur die Gelegenheit genutzt hat, die Familie zu verlassen ist unklar.


Sie haben alles verloren, aber die Notlage ist vielleicht auch eine Chance für Grace. Es ist interessant, ihre Entwicklung zu verfolgen, wie sie selbstbewusster und sebstbestimmter wird. Dabeii ist es nicht leicht, doch sie wird immer entschlossener.


Anita Shreves Stil ist sehr amerikanisch, dabei angenehm zu lesen und elegant. Sie vermeidet Klischees und Übertreibungen. Man muss es wirklich als Verlust der US-amerikanischen Literatur sehen, dass es keine weiteren Romane von ihr geben wird.

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