Anita Shreve Alles, was er wollte

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Inhaltsangabe zu „Alles, was er wollte“ von Anita Shreve

Gestochen scharf kann Nicholas Van Tassel sich erinnern, wie er Etna zum erstenmal sah. Etna, zu der er sich sofort besinnungslos hingezogen fühlte, die er um jeden Preis besitzen wollte – und die ihn in einen Strudel aus Begehren und Eifersucht reißen würde. Hoffnung und Verlangen, Konvention und Täuschung: Spannend und einfühlsam erzählt die gefeierte Autorin Anita Shreve die faszinierend zeitlose Geschichte einer ungleichen, zerstörerischen Liebe. »Klug und mit psychologischem Tiefgang lotet Anita Shreve die dunkle Seite der Liebe aus: Begehren und Verweigerung liegen hautnah neben der Leidenschaft.« Journal für die Frau

Wenig Liebe, dafür umso mehr Pflichtgefühl, Abhängigkeit, Besitzanspruch und Eifersucht.

— Freyheit

Ihr Versuch sich aus seiner Umklammerung zu befreien misslingt. Psychologisch tiefgehend.

— Kerstin_Westerbeck

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  • Wer die Brontês und Austen liest, ist mit diesem Buch gut beraten.

    Alles, was er wollte

    Freyheit

    06. August 2017 um 07:12

    Inhalt:Sie hatten es geschafft. Das Hotel stand in Flammen, doch Nickolas Van Tassel hat nur Augen für die wohl wundervollste Frau, die er je gesehen hat. Edna Bliss stand etwas Abseits mit ihrer Tante und ihrem Neffen und wartete auf Hilfe. Das war seine Chance! Schnell schlug er den Weg zu ihnen ein, denn sein einziger Gedanke galt ihr. Sie wollte er zur Frau!Meine Meinung:Sofort war mir der ungewöhnliche Schreibstil aufgefallen. Die Autorin benutzte sehr verschachtelte, endlos wirkende Sätze. Des weiteren ist die Geschichte in zwei Ebenen unterteilt, denn Van Tassel schreibt seine eigene Geschichte (1. Ebene), die wir als Haupthandlung lesen (2. Ebene). Das ist gleichzeitig verwirrend wie faszinierend, denn hinzu kommt, dass Van Tassel ein Professor der englischen Literatur und Rhetorik des 19. Jahrhunderts ist, weswegen der Wortlaut an diese Zeit angepasst und somit nicht gerade leicht zu lesen ist.Nickolas erweckte auf mich den Eindruck des akademischen Schnösels. Er schmückte „seine“ Erzählungen sehr detailliert aus. Die Umgebung, Gegebenheiten, bis hin zu seinem Mahlzeiten wurden genauestens beschrieben.Ist das nun gut oder schlecht?Ich fand es gut, weil das Buch dadurch viel lebendiger wurde. Fehlten nur noch der Geruch und die Geräusche. Setzte das meiner Phantasie Grenzen? Wohl kaum, sie unterstützte sie vielmehr. :-)Der Inhalt setzte mir jedoch etwas zu.Edna heiratete Nickolas,wenn auch nur aus Gefälligkeit statt aus Liebe. Sie war ihm immer eine gute Ehefrau, zumindest außerhalb des Bettes und so dümpelten die Jahre dahin. Das Buch nahm eine Wendung, als Nickolas herausfand, dass Edna sich ein kleines Haus gekauft hatte, in dem sie etwas Zeit für sich verbringen konnte. Zu dieser Zeit war solch eine Handlung noch undenkbar und Nickolas fühlte sich aufs Schärfste betrogen.Jetzt erfuhr ich auch etwas aus Ednas Vergangenheit, die ich sehr ergreifend fand: Was hat diese Frau nur auf sich genommen, als sie Nickolas heiratete?! Ich bin immer wieder der Meinung, dass Frauen dieser Zeit eine unglaubliche Stärke in sich hatten.Das Ende hat gut getan. Ich fühlte mich genauso frei wie Edna. Wenn man bedachte, dass sie jahrelang in einem für sich selbst erschaffenem Gefängnis lebte und nun ihren Frieden fand, so begrüßte ich das aus vollstem Herzen.Gut gefallen hat mir auch, dass die Autorin die Entwicklung der Frau am Ende des 19. Jahrhundert zeigte. Während Edna immer Selbstständiger wurde, hielt Nickolas bis zum Schluss an alten Traditionen fest.Fazit:Wer die Brontês und Austen liest, ist mit diesem Buch gut beraten. Bildgewaltig, emotional und detailliert wird die Geschichte eines Paares des 19. Jahrhunderts festgehalten. Wenig Liebe, dafür umso mehr Pflichtgefühl, Abhängigkeit, Besitzanspruch und Eifersucht.

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  • Rezension zu "Alles, was er wollte" von Anita Shreve

    Alles, was er wollte

    WildRose

    17. February 2013 um 21:01

    Ein ziemlich typischer Anita-Shreve-Roman. Ich fand, dass es weder ihr bestes noch ihr schlechtestes Werk war, würde aber eher zu "Olympia" oder "Ein einziger Kuss" raten. "Alles, was er wollte" hat auf mich leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.

  • Rezension zu "Alles, was er wollte" von Anita Shreve

    Alles, was er wollte

    Micky

    11. January 2012 um 16:20

    Dieses Buch war eine echte Herausforderung für meine Nerven. 370 Seiten Langeweile, ein wirklich unerträglicher Protagonist (sexbesessener, selbstgerechter Antisemit), flache Charaktere (Was genau soll an einer Frau wie Etna, die "kalt wie ein Fisch ist" faszinierend sein?) und ein vorhersehbares Ende, das trotz der im Laufe der 370 Seiten gesunkenen Erwartungen aufgrund seiner Einfallslosigkeit enttäuscht. Die Vergewaltigungsszene musste natürlich sein. Und was bitte sollten diese wirklich völlig handlungsirrelevanten Absätze über die Zugfahrt des nunmehr über 60jährigen Protagonisten? Was interessiert es mich, wie die Shrimps geschmeckt haben? Nein, dieses Buch würde ich absolut niemandem empfehlen. Ich habe es auch nur zuende gelesen, weil ich es geschenkt bekommen habe und meine Freundin schon danach gefragt hat... normalerweise hätte ich ein solches Buch nach 50 Seiten weggelegt.

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  • Rezension zu "Alles, was er wollte" von Anita Shreve

    Alles, was er wollte

    CamCam

    14. February 2011 um 18:12

    Ein etwas langatmiges und stellenweise langweiliges Buch, doch beschreibt es eine Liebesgeschichte aus mehreren Blickwinkeln so brilliant, wie es nur Meister können. Die Handlungen des vor Eifersucht und Verlangen rasenden Nicholas van Tassel sind für den Leser auf geschickte Weise nachvollziehbar gemacht worden. Ausserdem gibt es Spannung und immer wieder neue Enthüllungen bis zum Ende.

  • Rezension zu "Alles, was er wollte" von Anita Shreve

    Alles, was er wollte

    Armillee

    18. August 2009 um 10:43

    371 Seiten...nach dem ersten Drittel dachte ich, wann es wohl endlich los geht. Im zweiten Drittal hab ich öfters ganze Seite einfach überblättert. Die letzten 50 Seiten wurde es doch noch mal so richtig tiefgründig und fiese. Die ganze Verzweiflung und Boshaftigkeit von Nicolas kam zum Vorschein. Aber insgesamt ist dieses Buch eine Enttäuschung und vertane Zeit gewesen.

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