Anita Shreve Der weiße Klang der Wellen

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Inhaltsangabe zu „Der weiße Klang der Wellen“ von Anita Shreve

Im Badezimmer eines luxuriösen kanadischen Hotels betrachtet sich eine schöne, schon reife Frau im Spiegel. Dann fällt ihr Blick auf die elfenbeinfarbenen Leinenkissen auf dem breiten Bett - doch gleich verscheucht sie die Gedanken, die sie dabei überkommen; Gedanken, die sie eigentlich schon lange hinter sich gelassen glaubte. Aber an jenem Abend war sie völlig unverhofft dem Mann wiederbegegnet, der ihr Schicksal immer wieder gefährdet hat: ob damals in Kenia, wo sie als junge Frau im Peace corps gearbeitet hat und Thomas eines Tages auf einem sonnigen, staubigen Markt in die Arme gelaufen war. Eine Begegnung, die sich in dem Urwalddorf, in dem sie lebte, fortsetzte; später in einem heißen Hotelzimmer am Strand ... Ihre allererste Begegnung aber, an der Küste Neuenglands, an einer gischtumtosten Pier, war es, die sie, die damals Siebzehnjährige, am entscheidensten prägte. Vielleicht, weil die beiden seit jenem Abend im Oktober ein schreckliches, trauriges Geheimnis verband?

Anita Shreve in Höchstform!

— barabook
barabook

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  • Rezension zu "Der weiße Klang der Wellen" von Anita Shreve

    Der weiße Klang der Wellen
    yvonne_pioch

    yvonne_pioch

    12. September 2011 um 19:59

    In meinem diesjährigen Meer-Urlaub habe ich diesen Roman wegen des verheißungsvollen Titels gelesen. Allerdings ging es dabei weniger ums Meer, als ich gehofft hatte. Gegenstand des Buches ist die Liebe von Linda und Thomas, eine offensichtliche "très grand amour", die beider Leben bestimmt, die sie jedoch aufgrund der Lebensumstände nie wirklich leben konnten. Das Buch ist achronologisch und beginnt bei einem Literaturfestival in Toronto, bei dem sie, inzwischen in den mittleren Lebensjahren, sich zufällig nach vielen Jahren über den Weg laufen: Er, der gefragte, gestandene Schriftsteller, und sie, die erst vor einigen Jahren begonnen hat, Gedichte zu schreiben. So erfährt der Leser über Rückblicke und Gespräche, dass sie eine gemeinsame Vergangenheit haben. Der zweite Teil des Buches spielt, als beide 26 waren, der dritte Teil des Buches bei dem Beginn ihrer Liebe, mit 17. Das Leben der beiden Protagonisten und ihre gemeinsame Vergangenheit, ihre Schicksalsschläge, Höhen und Tiefen berühren durchaus. Lediglich das Ende hat mich verwirrt zurückgelassen. Denn plötzlich ist man sich gar nicht mehr so sicher, ob das Ganze real war. Wer wissen will wieso, muss das Buch aber selbst lesen. Gefallen hat mir an dem Buch vor allem der Erzählstil, der sehr viel wert auf Nuancen legt. Obwohl ich ansonsten kein Anhänger endloser Beschreibungen bin, fand ich diese Passagen in "Der weiße Klang der Wellen" gerade schön und besonders, vielleicht weil diese oft einhergehen mit Gedanken und Interpretationen, die gelegentlich verblüffen. Ein Beispiel: "Sie schloss die Augen und versuchte sich zu entspannen, was ihr nicht recht gelingen wollte. Sie hatte nie Yoga-Kurse besucht, nie meditiert, und konnte sich nicht von dem Gefühl befreien, dass derlei Übungen einer Unterwerfung gleichkamen, einem Eingeständnis, sich nicht mehr der Realität stellen zu können, ihrer alten Geliebten. Als würde sie einem verblüfften Ehemann, nach dessen Umarmungen sie sonst so begierig war, den Rücken zukehren."

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  • Rezension zu "Der weiße Klang der Wellen" von Anita Shreve

    Der weiße Klang der Wellen
    Caveolina

    Caveolina

    13. August 2010 um 23:09

    Eine meiner allerliebsten Liebesgeschichten!