Anita Shreve Weil sie sich liebten

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Inhaltsangabe zu „Weil sie sich liebten“ von Anita Shreve

Mike Bordwin ist stolz, Direktor des renommierten Avery College zu sein. Doch ein kurzer Moment genügt, um seinen Lebenstraum zu zerstören: Ein Video gerät an die Öffentlichkeit, auf dem sich drei Schüler mit einem deutlich jüngeren Mädchen amüsieren und dabei maßlos über die Stränge schlagen. Ein aufwühlender Roman über Leidenschaft und Treue, Begierde und die Zerbrechlichkeit des Glücks.

konnte mich nicht erreichen. Verschiedene Sichten auf eine Sex-Party.

— BertSieverding

Eine neue Geschichte, hat man noch nie gelesen. Das allein hat mich schon dazu gebracht, das Buch zu lesen. Es gibt spannende und auch langweilige Szenen... deshalb drei Sterne.

— WriteReadPassion

Das Buch zeigt hervorragend wie eine Aktion das Leben nicht nur von Menschen verändert die darin direkt involviert sind ...

— MissAnonymous

Eine Geschichte, die zeigt, wie Entscheidungen und Taten das ganze Leben von einem selbst und anderen verändern kann.

— Steffi_19

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  • Interessantes Thema, schlechte Umsetzung

    Weil sie sich liebten

    buchpinguin

    03. July 2016 um 20:56

    Was passiert, wenn Internatsschüler ein Sexvideo drehen - und dieses veröffentlicht wird?Das Buch zeigt die Auswirkungen, die besagte Angelegenheit hat - auf den Ruf der Schule sowie den Schulleiter. Die Presse, den Ort an dem das Internat ansässig ist und natürlich auch auf die betroffenen Schüler und ihre Familien. Es gibt auch den Denkanstoß über die Gesetze in den USA - wenn eine Minderjährige und ein Volljähriger (14 und 19) einvernehmlichen Sex haben, ist es dennoch ein Delikt - und die Art und Weise, wie sich die Medien auf solche Vorfälle stürzen. Die verschiedenen Aspekte zu beleuchten, gibt einen umfassenden Eindruck von den Folgen, die eine solche Entscheidung haben kann.Was genau jedoch zu besagtem Video geführt hat und wer beteiligt war, wird erst ganz zum Schluss beleuchtet.Das Buch möchte dein Eindruck von Beteiligtenberichten bzw. Interviews mit den verwickelten Personen erwecken. Zwischen den Kapiteln werden jedoch teilweise die Geschehnisse aus der Sicht der Hauptfiguren geschildert, dies wechselt jedoch von Kapitel zu Kapitel. Die Unbeständigkeit des Stils und die teilweise kurzen, abgehackten Sätze ergeben jedoch keinen schönen Gesamteindruck.Zudem ist auch kein wirklicher "roter Faden" erkennbar, nachdem die Erzähler und der Stil ständig wechseln. Gerade die Kapitel mit dem in das Video verwickelten Mädchen sind unerträglich. Ihre schlechte psychische Verfassung soll dargestellt werden, dies hätte man jedoch schöner lösen können. Ein Bericht der oft erwähnten, jedoch nie beschriebenen Wissenschaftlerin, welche die Betroffenen interviewen möchte, hätte einen besseren Eindruck vermittelt und den Leser nicht gar so gequält. Sympathien kommen auch nicht auf, weder für die Jugendlichen noch sonst einen der Beteiligten, was bei einem solchen Buch wohl auch zu erwarten war. Die hinter dem Ganzen steckende Idee ist durchdacht und gegen Ende passiert tatsächlich etwas spannendes bzw. emotionales, das rettet das Buch aus meiner Sicht jedoch nicht. FAZIT: Nette Idee, miserable Umsetzung.

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  • Originelle Geschichte mit spannenden und langweiligen Szenen

    Weil sie sich liebten

    WriteReadPassion

    27. July 2015 um 08:43

    Die Geschichte ist wirklich mal etwas Neues. Das allein hat mich dazu bewegt, es zu lesen. Spannung und Langeweile wechselten sich gegenseitig ab. Die Autorin hat einen guten Schreibstil. Sie lässt verschiedene Situationen aus verschiedenen Perspektiven von unterschiedlichen Personen darlegen. mal kommt eine Ich- Erzählung, mal eine Autorin- Erzählung... verwirrend fand ich allerdings die Erzählung, wo die Person mit jemanden redet, aber es ist undurchsichtig, mit wem. Und ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin mehr von dem Mädchen, das betroffen ist, erzählen lässt. Das kam etwas zu kurz. dazu kommt, dass die langweiligen Szenen zwischendurch das Buch langatmig gemacht haben. Deshalb die drei Sterne!

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  • Weil sie sich liebten | Anita Shreve {Rezension}

    Weil sie sich liebten

    MissAnonymous

    02. March 2015 um 13:01

    Das Buch habe ich schon im Sommer am Strand des wunderschönen Griechenlandes gelesen. Die Besonderheit an diesem Buch für mich war nicht nur der Preis (Verbilligt bei Libro ^^). Schaut euch doch einfach mal dieses wunderschöne Cover an. Ich finde, es passt perfekt zum Buch und ich staune jedes Mal erneut, wenn ich es in meinem Bücherregal sehe. Das Einzigartige an diesem Buch ist, dass es aus wechselnden Erzählperspektiven geschrieben wurde. Das heißt jedes Kapitel wird von einer anderen Person geschrieben und jede Person hat ihre eigene Erzählperspektive. Anita Shreve wechselt von der 1.Person zur 2. Person und auch zur 3. Person. Jede Person beschreibt deren Geschichte also total anders. Hört sich verwirrend an? Ist es nicht. Die spezielle Erzähltechnik in diesem Buch, bringt meiner Meinung nach die Vielfalt des Lebens authentisch und lebendig rüber. Es macht es auch einfacher sich in die Situation von MEHREREN Personen hineinzuversetzen (was bei einem Buch in Ich-Erzähler Form von nur einer Person nicht der Fall ist). Außerdem zeigt es auch wie diese verschiedenen Menschen dieses eine Event sehen. Natürlich braucht man Zeit um sich an den Schreibstil zu gewöhnen, aber es lohnt sich. Erwähnenswert ist es vielleicht auch, dass Anita Shreve dauernd zwischen den Zeiten springt. Auch wenn sich das jetzt alles sehr kompliziert anhört, es war eigentlich nicht wirklich verwirrend. Wie schon oben erwähnt: Man muss sich einfach an ihren Schreibstil gewöhnen. Bei den Personen wird es schon ein wenig schwieriger mit den positiven Bemerkungen. Ich habe das Gefühl gehabt, dass ich keinen von diesen Personen gekannt habe. Jedes Mal als ich geglaubt habe, dass ich ihnen langsam näher gekommen bin, kam auf einmal das nächste Kapitel mit einer anderen Person. Grundsätzlich finde ist das Konzept nicht gerade schlecht, ich wäre halt nur gerne ein Bisschen vertrauter mit den Personen geworden. Einen richtigen Negativpunkt hatte ich deswegen allerdings doch. Es kamen viel zu viele Personen vor. Ich konnte mir nicht merken wer jetzt wer war. Während ich es außerdem interessant gefunden habe aus beispielsweise Silas und Noelles Perspektive zu lesen, fand ich es ein wenig langweilig so viel aus der Perspektive der Eltern zu lesen. Die Eltern spielen NATÜRLICH eine große Rolle in der Situation, jedoch fand ich die Kapitel mit der Perspektive der Eltern etwas langatmig. Den Inhalt fand ich grundsätzlich sehr gut. Das Buch zeigt hervorragend wie eine Aktion das Leben nicht nur von den Menschen verändert, die darin involviert sind, sondern auch von den Menschen, die indirekt darin involviert sind. Das Buch wurde geschrieben um den Leser zu provozieren und zum Nachdenken zu erregen. Dazu muss ich noch sagen, dass es in dem Buch ja um einen sexuellen Vorfall geht. Jeder der also mit dem Thema Sexskandal indem eine Minderjährige involviert ist und deren Konsequenzen nicht umgehen kann oder sich vielleicht sogar beleidigt fühlt, sollte das Buch eher nicht lesen. Ich finde, dass Buch eignet sich außerdem hervorragend für einen Buchclub. Leider kann ich das Buch mit niemand diskutieren. Wenn es euch also genauso geht, kommentiert meinen Post und wir können das Buch alle gemeinsam diskutieren und besprechen :-) http://missanonymous007.blogspot.co.at/

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  • Die Scheinheiligkeit der Moral

    Weil sie sich liebten

    jenvo82

    17. November 2014 um 13:30

    Wie veränderlich ist das Schicksal? In wie weit hat ein einziger Fehltritt die Kraft, mehrerer Leute Leben grundlegend zu verändern? Und wieso ist die Moral einerseits so elementar aber andererseits vollkommen unbedeutend? Diesen Fragen widmet sich das Buch aus ganz verschiedenen Perspektiven. Stets erfährt der Leser ein kleines Puzzleteil der Erzählung von einer der Beteiligten und das nächste von einer anderen. Die Gefühle und Beweggründe aller gehen zu Herzen, die Geschichte verläuft trotzdem faszinierend chronologisch. Ein sehr einfühlsames Buch über Schuld und Liebe, Verlangen und Bedenken sowie die Unvermeidbarkeit einer Handlungsfolge. Ein literarisch gutes Werk aus der Feder einer meiner Lieblingsautorinnen.

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  • Ein Moment der alles verändert

    Weil sie sich liebten

    nikita_bo

    09. July 2013 um 14:27

    Die Avery Schule ist eine Renomierte Schule ohne Skandale und Probleme - scheinbar.  Als der Schuldirektor eines Tages ein skandalöses Video erhält ändert sich alles. Er ist nicht der einzige der das Video sieht, schon bald soll die Polizei, die Medien und somit alle erfahren was sich in der ach so perfekten Schule abgespielt hat. Und es soll nicht bei einem Skandal bleiben.... Ein sehr interessantes Buch das einen Blick hinter die Kulissen der Skandelmeldungen gewährt die man leider immer öfter in den Nachrichten sieht, Sex, Alkohol und Drogen unter Jugendlichen.  Anita Shreve hat dabei einen ganz eigenen Schreibstil. Leider ist es mir dabei oft schwer gefallen da an einigen Stellen eine klare Zeitangabe fehlt so dass man nicht immer sicher weiss an welchem Punkt der Geschichte man gerade ist, am Ende fügt sich aber alles. 

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  • Weil sie sich liebten - Anita Shreve

    Weil sie sich liebten

    milasun

    27. May 2013 um 19:38

    "Eine einzige Handlung kann ein Leben aus der Bahn werfen und ihm einen Verlauf geben, der nie gewollt war. Die Liebe kann das, denkst du. Und eine wilde Party kann es auch. Plötzlich schlägt der Kompass in eine andere Richtung aus ..."

  • Weil sie sich liebten - Anita Shreve

    Weil sie sich liebten

    Steffi_19

    09. May 2013 um 17:10

    Inhalt laut Buch: Stolz erfüllt Mike Bordwin, wenn er als Leiter der renommierten Avery Academy das Schulgebäude betritt: Weiße Säulen flankieren die Granittreppe des Eingangsportals, von dort geht der Blick über die Ahornwälder der Green Mountains. Doch an diesem Abend blickt Mike fassungslos auf seinen Fenseher: Er sieht Videoaufnahmen von Rob,  J.Dot und Silas, den Stars des Schulbasketballteams, die sich mit einem jüngeren Mädchen amüsieren. Nur Kids, die über die Stränge schlagen und dabei viel zu weit gehen? Doch selbst wenn es nur "Spaß" war - was tun mit diesen Schülern? Dass Silas mit von der Partie war, trifft Mike besonders. Denn seit er dem Jungen aus einfachen Verhältnissen mit einem Stipendium Zugang zu der Eliteshcule verschafft hat, fühlt Mike sich persönlich für ihn verantwortlich. Aber er kann nicht verhindern, dass Rob und J.Dot verhaftet und der vermisste Silas gesucht werden. Meinung: Der Leser wird direkt ins Geschehen hineingeschmissen. Auf den ersten Seiten erfährt man gleich, das ein Band aufgetaucht ist, auf dem zu sehen ist, wie 3 Jungen sich von einem Mädchen nacheinander befriedigen lassen. Ein Vierter ist auch noch mit dabei, allerdings ist dieser nicht zu erkennen, da er das ganze Geschehen filmt. So beginnt das Buch, in dem der Direktor das Band in den Händen hält und es sich zu Hause anschaut. "Die Kassette war klein, nicht viel größer als seine Hand, aber wenn Mike an die erschreckende Hemmungslosigkeit dachte, die auf dem Band zu sehen war, an das Risiko und die Zerstörungskraft, die es barg, hätte das kleine Plastikding ebenso gut radioaktiv sein können." Die Geschichte wird aus mehreren Sichtweisen beschrieben und erzählt. Unter anderem von dem Direktor, einigen Elternteilen der Jungen, das Mädchen selbst, und auch ein Junge berichtet was kurz vor bzw. nach dem Vorfall alles passiert ist.  Dadurch hat jedes Kapitel einen andere Erzählart und Erzählzeit, was es am Anfang nicht gerade einfach macht dem ganzen zu folgen. Man muss sich als Leser immer wieder neu orientieren, wo der aktuelle Erzähler sich gerade befindet. Aber nach ein paar Kapiteln kommt man damit zurecht.  Ich finde diese Art nicht schlecht, da der Leser so von jedem direkten oder indirekten Beteiligten die Sichtweise erfährt und Raum bekommt, sich seine eigene Meinung zu dem Vorfall zu bilden, sowie die Charaktere kennen zu lernen. Anita Shreve zeigt mit diesem Buch auf, welche Folgen unbedachte Aktionen auf das eigene Leben, sowie das Leben ganzer Familien haben kann. Durch diesen Abend voller Alkohol und vermeindlich jugendlichen Leichtsinn wurde nicht nur die Zukunftschancen der Hauptakteure zerstört, sondern es gingen Familien in die Brüche. Auch die Stadt und die Schule haben noch lange mit den Konsequenzen zu leben.  

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  • Rezension zu "Weil sie sich liebten" von Anita Shreve

    Weil sie sich liebten

    WildRose

    26. February 2013 um 15:15

    "Weil sie sich liebten" von Anita Shreve habe ich eher zufällig einmal zwischendurch gelesen. Andere Romane der Autorin sind meiner Meinung nach aber um Längen besser! Die Charaktere in "Weil sie sich liebten", waren für mich einfach wenig glaubhaft und überzeugend. Die ganze Geschichte wirkte ziemlich konstruiert. Noch dazu ärgerte mich einfach die Darstellung Shreves der ganzen Geschichte und ich war daher sehr unzufrieden mit den Wendungen, die das Buch nahm.

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  • Rezension zu "Weil sie sich liebten" von Anita Shreve

    Weil sie sich liebten

    Josephine86

    17. February 2013 um 11:36

    Mike Bordwin ist Direktor an einer renomierten Privatschule. Die Schüler, die dort abgehen, haben in der Regel glänzende Zukunftsaussichten. Eines Tages jedoch kommt ein Band ans Licht der Öffentlichkeit, auf dem sich drei junge Männer mit einem sehr viel jüngeren Mädchen vergnügen. Infolge dieses Skandals wird nichts mehr so sein, wie es mal war. Leider kann ich für das Buch von Anita Shreve nur zwei Sterne vergeben. Die Handlung an sich hat sehr viel Potenzial und man hätte viel mehr daraus machen können. Doch die Art und Weise, wie Anita Shreve erzählt, lässt leider keinen echten Lesegenuss aufkommen. Innerhalb der Erzählung springt sie nicht nur innerhalb verschiedener Perspektiven, (zwischen viel zu vielen Perspektiven wohlgemerkt), sondern auch zwischen verschiedenen Zeiten hin und her. So kann es sein, dass ein Kapitel nach dem Kernereignis angelegt ist und das nächste wieder davor. Dieser Erzählstil soll wohl innovativ wirken, doch das Einzige, was sie damit bewirkt, ist Verwirrung und Frustration beim Leser. Und so sind zwei Sterne das Höchste, was ich vergeben kann, einer für die relativ gute Grundidee und der andere, weil ich definitiv schon schlechtere Bücher gelesen habe.

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  • Rezension zu "Weil sie sich liebten" von Anita Shreve

    Weil sie sich liebten

    gekuesster_engel

    01. March 2012 um 11:25

    Zum Buch: Ein Band verändert alles - vier Jungs werden beim Sex mit einer 14 - Jährigen gefilmt. Als das Band den Schulleiter Mike erreicht und das Mädchen die angebliche Vergewaltigung anzeigt, gerät nicht nur das Leben der vier Jungs aus den Fugen. Erster Satz: Die Kasette war klein, nicht viel größer als seine Hand, aber wenn Mike an die erschreckende Hemmungslosigkeit dachte, die aus dem Band zu sehen war, an das Risiko und die Zerstörungkraft, die es barg, hätte das kleine Plastikding ebenso gut radioaktiv sein können. Meine Meinung: Das Handlung hat sehr viel Potenzial - vier Jungs und ein Mädchen, dass von einem ungeplanten Ereignis aus der Bahn geworfen werden und die mit dieser Tat ihr weiteres Leben planen müssen. Doch leider hat die Autorin dieses Potenzial nicht wirklich ausgenutzt. Die Hauptperson ist der Schulleiter Mike, der gleich zu Beginn das Band sieht und man damit sofort mitten in die Handlung geworfen wird. Nach und nach wird aus unterschiedlichen Sichten, die der Jungs, des Mädchens und einigen Eltern, die Geschichte erzählt. An sich ist das alles wirklich spannend, aber mir war das alles einfach zu sprunghaft. Nicht nur die Blickwinkel wechseln, sondern auch die Zeiten, von denen gesprochen wird, so dass man erst einmal mehrere Seiten braucht, um sich überhaupt zurecht zu finden. Die Charaktere, von denen man teilweise viel erfährt, aber die man im Gesamten eigentlich kaum kennt, bleiben einem ziemlich unsympathisch und fremd. Weil aber am Ende, also ungefähr auf den letzten 100 Seiten, doch ein wenig Spannung in die Handlung kommt und man ein wenig mit in die Handlung gezogen wird, erschien mir das Buch besser, als es eigentlich gewesen ist. Zum Ende hin bekommt doch einen guten Eindruck von der Macht des Alkohols und der Auswirkungen einer einzelnen Tat, die in diesem Roman die entscheidende Rolle spielen. Fazit: Tolle Idee, aber mangelhafte Umsetzung, so das man ein wenig teilnahmslos zurück bleibt.

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  • Rezension zu "Weil sie sich liebten" von Anita Shreve

    Weil sie sich liebten

    CamCam

    16. February 2011 um 16:16

    Ein Mädchen, mehrere Jungs, Alkohol, ein selbstgedrehtes Sextape - mehr braucht es nicht, um eine ganze Schule in den Abgrund zu stürzen. Anita Shreve zeigt die Geschichte primär aus der Perspektive des Schulleiters Mike Bodwin, aber auch aus den Sichtweisen von vielen anderen Beteiligten. All dies in einem wunderschön runden Schreibstil, mit einer glasklaren Logik und einem immensen Wissen über die Psychologie eines Menschen. Ist wirklich alles immer so, wie es scheint? Wann werden Täter zu Opfern und Opfer zu Tätern? Wie wird ein Mensch zu dem geformt was er ist? Und vor allem: Kann Liebe uns retten, wenn unsere Welt am Zerbrechen ist?

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  • Rezension zu "Weil sie sich liebten" von Anita Shreve

    Weil sie sich liebten

    lila

    12. November 2010 um 06:04

    Interessant bei dem Buch ist, dass die Autorin den "Vorfall" in der Schule aufklärt, indem sie abwechselnd alle Beteiligten ihre Sicht der Dinge beschreiben lässt. Das das zum Schluss dann tatsächlich eine Runde Sache wird, ist sehr beeindruckend. Zuletzt bleib noch ich als Leser, mit meiner ganz persönlichen Sicht....

  • Rezension zu "Weil sie sich liebten" von Anita Shreve

    Weil sie sich liebten

    murmel

    24. October 2010 um 21:45

    Eigentlich als "kleine Lektüre" für zwischendurch gedacht, habe ich mich in diesem Buch sofort wohl gefühlt. Anita Shreve beschreibt einen Skandal an einer amerikanischen Privatschule und seine Folgen. Drei Schüler haben völlig zugedröhnt Sex mit einer Minderjährigen, lassen sich dabei filmen und das Drama nimmt seinen Lauf. Die Autorin durchleuchtet im Stil eines Interviews das Geschehene aus verschiedensten Perspektiven aller beteiligten Personen an dieser Geschichte, sei es vom Direktor der Schule, der Mutter eines Täters oder von einem der Jungen selber. Stets realistisch geschildert zeigt sie alle Seiten vor und nach der Tat, Verzweiflung, Hoffnung, Verurteilung, Hass, Ratlosigkeitt, Lügen. "Weil sie sich liebten" ist absolut keine kleine Geschichte für zwischendurch, man beschäftigt sich mit dem Thema und ist am Ende erstaunt, wie schnell durch eine Kleinigkeit, eine riesige Lawine ausgelöst und somit eine Menge Leben zerstört werden kann. Ich habe vorher noch nichts von Anita Shreve gelesen, aber ich denke, das wird sich ändern, denn ihr klarer, einfacher und dennoch anspruchsvoller Schreibstil hat mir von der ersten Seite an gefallen.

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  • Rezension zu "Weil sie sich liebten" von Anita Shreve

    Weil sie sich liebten

    Clari

    19. October 2010 um 12:36

    Unglückliche Folgen einer Jugendverfehlung. Anita Shreve zieht ihre Krimis in besonderer Weise auf: sie hebt den Fokus der Untat zuerst in den Blick, und bemüht sich danach erst wie im richtigen Leben um Aufklärung über die Hintergründe eines Verbrechens. Hier veranstalten in einem feinen Eliteinternat in Vermont drei Jungen und ein 14jähriges Mädchen eine sexuelle Orgie, die auf einem Band von einem fünften Täter festgehalten und zur Kenntnis der Schulleitung gebracht wird. Die Bilder sind ekelhaft und der Schulleiter Mike Bordwin ist geschockt. Niemand kann sich einen Reim darauf machen, wie es zu dem Verstoß gegen alle guten Sitten und die Internatsordnung kommen konnte. In einer strengen Analyse versucht Anita Shreve, Ordnung in das äußere Chaos der Handlung zu bringen. Aus jeweils unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet sie Ehen, Familien und einzelne Personen mit ihren Verbindungen, Neigungen und unglücklich verlaufenden Lebensdaten. Absonderliche Handlungen brechen sich Bahn, und Anita Shreve beschreibt mit klarem Blick das Ausmaß menschlicher Schwächen. Im Alkoholrausch verlieren alle Schranken bürgerlicher Wohlanständigkeit ihre Gültigkeit. Die Tragödie, die Ehen und Beziehungen zwischen ganz normalen Menschen zerstört, fördert geheime Wünsche und Abartigkeiten zu Tage. Anita Shreve gelingt das Soziogramm einer Jugendgemeinschaft, in der sich Handlungen verselbständigen, und perverse Bedürfnisse ohne Rücksicht auf die Folgen ausgelebt werden. Charaktere von Eltern und Schülern werden in ihrer Verschiedenartigkeit geschildert, und Schuld, Liebe und Sühne verschwimmen mit einander. Handlungsabläufe bringen uns einzelne Protagonisten nahe. Gebannt folgt man der Entwicklung, die eine ganze Schule und zuletzt die Stadt in Misskredit bringt, Familien zerstört und Existenzen bedroht. Der Roman hat unmittelbaren Realitätsbezug und ist somit ein Dokument unserer Zeit. Außerdem zeigt er, was alles möglich ist, und in welcher Weise Medien bei der Verbreitung und Bekanntmachung eines Verbrechens mitwirken, so dass schließlich alle Betroffenen auf der Strecke bleiben. Anita Shreve schreibt sich mit dieser subtilen Romanhandlung einmal mehr in die Herzen der Krimifreunde.

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