Anja Bagus

 4.5 Sterne bei 211 Bewertungen
Autorin von Aetherhertz, Waldesruh und weiteren Büchern.
Anja Bagus

Lebenslauf von Anja Bagus

Hmmmm: Studiert- gejobbt - Heilpraktikerprüfung gemacht - Mama - Bücher schreiben. Für mehr gibts die Homepage und Facebook und so.

Neue Bücher

Fortuna

Neu erschienen am 01.03.2019 als Taschenbuch bei Edition Roter Drache.

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Aetherhertz

Aetherhertz

 (60)
Erschienen am 06.05.2013
Aetherresonanz

Aetherresonanz

 (31)
Erschienen am 25.11.2013
Waldesruh

Waldesruh

 (32)
Erschienen am 26.01.2018
Aethersymphonie

Aethersymphonie

 (26)
Erschienen am 18.05.2014
Gemini - Soundcheck

Gemini - Soundcheck

 (14)
Erschienen am 08.08.2016
Mission Hoffnung

Mission Hoffnung

 (11)
Erschienen am 13.04.2015
Glasberg

Glasberg

 (8)
Erschienen am 30.04.2015
Gemini - SubSonic

Gemini - SubSonic

 (7)
Erschienen am 03.10.2016

Neue Rezensionen zu Anja Bagus

Neu

Rezension zu "Kolonien - Welt unter Dampf" von Anja Bagus

Steampunk-Anthologie die dampft
Monika_Graslvor einem Monat

Was hier vorliegt sind 12 Kurzgeschichten von Steampunk-Autoren. Mein Bücherregal in der Richtung war bisher ziemlich lückenhaft und ich bin froh, dass ich diese Anthologie in den Händen halten darf, da sie äußerst abwechslungsreich verfasst ist. Kurz will ich auf die einzelnen Storys im Groben eingehen - möglichst Spoilerfrei natürlich :)

Die letzte Vorstellung von André Geist:
Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive verfasst und bietet einen guten Einstieg in die Welt des Steampunk. Mit eine der kürzesten, dafür umso einprägsameren Storys (5 von 5 Sternchen)

Piraten von Anja Bagus:
Diesmal in der 3. Person verfasst steht hier eine Frau im Zentrum des Geschehens und verdeutlicht, dass man in einer männerbeherrschten Welt einiges erreichen kann. Das Ende hätte vielleicht nicht ganz so abrupt sein müssen, ansonsten vom Schreibstil her sehr eindrucksvoll verfasst. (4,5 von 5 Sternchen)

Der Brief des Lordprotektors von Ann-Kathrin Karschnick:
Eine ganz eigene herangehensweise bietet diese Geschichte, da sie zwei Erzählweisen gekonnt miteinander verbindet. (5 von 5 Sternchen)

Der Harvester von Chris Schlicht:
Zu Anfang war ich bei der Geschichte etwas zwiegespalten. Sie braucht definitiv Zeit sich zu entwickeln. An manchen Stellen hätte ich mir persönlich etwas mehr Ausführlichkeit gewunschen. Sicherlich hätte es sich auch für einen ganzen Roman angeboten (4 von 5 Sternchen)

Der Klang des Himmels von Vanessa Kaiser & Thomas Lohwasser:
Der Aufbau der Geschichte ist äußerst interessant gewählt und erinnert ein wenig an die Geschichte "Der Brief des Lordprotektors". Vergleichen darf man sie allerdings nicht, denn es ist eine der düsteren Geschichten, die sehr viel Spielraum für die eigene Fantasie bieten. (5 von 5 Sternchen)

Die flüsternde Sonne von Kristina Lohfeldt:
Ich fand den Einstieg in die Geschichte wirklich gut, allerdings überkam mich nach den ersten Seiten ein Gefühl der Unvollständigkeit, als würde etwas entscheidendes fehlen, was dem Leser vorenthalten wird. Ob dieser Umstand beabsichtigt ist mag dahingestellt sein. Für mich war es leider die schwächste Geschichte in der Anthologie, was nicht am Schreibstil lag, sondern an der Sprunghaftigkeit der Erzählung. Ein paar Seiten mehr, mit einigen genaueren Ausführungen, besonders zum Ende hin hätten sicherlich einiges wieder rausgerissen (3 von 5 Sternchen)

Der Metall-Drache Chinas von Marco Ansing:
Eine weitere Geschichte, die in der Ich-Perspektive verfasst wurde. Während des Lesens konnte ich mir die einzelnen Szenen sehr gut vorstellen, was für den Autor und sein Schreibgeschick spricht (5 von 5 Sternchen)

Vom Aufstieg der Lurche von Niklas Peineke:
Ähnlich wie bei Geschichte von Kristina überkam mich auch hier - vorallem zum Ende hin - das Gefühl, dass einiges an Infos dem Leser vorenthalten werden. (3,5 von 5 Sternchen)

Das Blut der Welt von Peter Hohmann:
Eine durchaus interessant verfasste Geschichte, die bei den vorherigen, längeren Storys wieder etwas kürzer erscheint und die Geschichte mit der Ich-Perspektive vorantreibt (4,5 von 5 Sternchen)

Das Wüstendampfschiff von Stefan Cernohuby:
Der Einstieg war für die Geschichte gut gewählt, allerdings muss ich zugeben, dass mich die Ich-Perspektive ein wenig irritierte. Auch wenn es das Gesamtbild der Handlung somit gut vermittelt hat und insbesondere das Ende, welches somit umso realistischer erschien (4,5 von 5 Sternchen)

Tee auf Taniwha von Thorsten Küper:
Die Geschichte konnte mich wirklich von der ersten Seite an beeindrucken. Das leicht offene Ende lässt Spielraum für eigene Ideen und wie es weitergehen könnte. (5 von 5 Sternchen)

Der Gott und die Maschine von Vincent Voss:
Der Einstieg war recht gut gewählt. Ich muss jedoch zugeben, dass mich bei der Mitte der Geschichte das Gefühl überkam einen entscheidenden Zusammenhang übersehen zu haben. Warum der Protagonist unbedingt sein Ziel erreichen wollte war mir irgendwie nicht ganz klar. Das Ende war umso pesser verfasst. (4,5 von 5 Sternchen)

Fazit: Ich hab wie gesagt versucht möglichst spoilerfrei zu rezensieren und kann abschließend sagen, dass bei einer Anthologie nie alle Geschichten zu 100% überzeugen können. Was man auch sagen muss, die schwächeren Geschichten werden von den stärkeren wieder aufgewogen und zudem sind auch die vermeintlich schwächeren nicht als solche zu betrachten. In meinen Augen würden sie das Potential eines Romanes einfach eher füllen als bei einer Kurzgeschichte, wo man von der Zeichenzahl einfach begrenzter ist.
Jedenfalls für Steampunk-Fans ein tolles Buch und wirklich zu empfehlen.

Kommentare: 4
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Rezension zu "Mission Hoffnung" von Anja Bagus

Eine Zukunftsvision zum Nachdenken
utaechlvor 3 Monaten

Anja Bagus ist bekannt für ihre Aetherwelt-Romane, doch in diesem Buch beweist sie, dass sie auch Science-Fiction schreiben kann. Eine tolle Geschichte darüber, wie ein Erstkontakt nicht verlaufen sollte und wie die heutigen Entwicklungen zum unausweichlichen Ende der Menschheit führen könnten.

Inhalt:
Die Astronauten Maria und Bruno entdecken in den Tiefen des Weltraums außerirdische Artefakte. Sie wissen nicht, dass sie durch den Besuch auf dem Planeten das Ende der Menschheit eingeläutet haben. Wenig später statten die Außerirdischen der Erde einen Besuch ab, um die Menschheit auf die Probe zu stellen. Dies geht nicht wirklich überraschend schief und als Resultat wird gerade einmal 500 Menschen erlaubt, die Erde zu verlassen, bevor der Rest seinem unausweichlichen Schicksal überlassen wird. Entscheiden, wer mitfliegen darf, sollen die beiden Astronauten. Wie wird ihre Entscheidung aussehen?

Cover:
Buch und Hörbuch haben zwei sehr unterschiedliche Cover, deren Gemeinsamkeit die beiden Menschen sind, die sich im Arm haltend in die Ferne gucken bzw. ins Licht gehen, einmal von einem Raumschiff oder einer Raumstation aus und einmal durch einen leuchtenden Korridor. Passendes Science-Fiction Cover, wobei mir das des Buches besser gefällt.

Hörbuch:
Das Hörbuch wird von Birgit Arnold gelesen. Es bringt Spaß sich die viereinhalb Stunden lange Geschichte von ihrer sehr angenehmen Stimme vorlesen zu lassen. Die Lesung ist ungekürzt.

Setting und Stil:
Es fällt nicht schwer, sich vorzustellen, dass unsere Erde in einigen Jahrzehnten den Zustand in diesem Roman erreicht. Realistisch steuert man auf den Erstkontakt zu, der dank zutiefst menschlichem Verhalten einfach nur schief gehen kann. Zum Glück ist die Situation nicht ganz aussichtslos und die Menschheit bekommt eine kleine Chance, die sie hoffentlich auf die eine oder andere Art nutzen wird. Eine tolle, dystopische Ausgangssituation, spannende und überraschende Wendungen und eine Geschichte, die nachdenklich macht und zum Mitfantasieren anregt.
Der Leser sieht die Geschichte hauptsächlich aus Marias Sicht, die uns detailreich in ihre Welt entführt.

Charaktere:
Maria und Bruno sind sehr unterschiedliche Charaktere, die dank der außergewöhnlichen Situation und der Entscheidung, ein gemeinsames Kind zu zeugen, weit mehr miteinander zu tun haben, als sie sich geträumt hätten. Sie scheinen die rationalen, empathischen Säulen im Kontakt zu den Außerirdischen zu bilden, während alle anderen um sie herum Pläne schmieden und Agenden verfolgen, die nicht wirklich der Menschheit nützen. So ist es ein Leichtes, sich mit ihnen zu identifizieren.
Etwas klischeehaft verhalten sich die anderen Menschen, passen aber dadurch perfekt in die ihnen zugedachten Rollen.
Die Außerirdischen sind schön geheimnisvoll und den Menschen anfangs neutral gegenüberstehend, bis schließlich die Situation kippt. Man sollte eine überlegene Art einfach nicht reizen.
Eine tolle Mischung.

Geschichte:
Die Geschichte ist sehr stimmig, das Ende überraschend und passend. Alles fügt sich perfekt zusammen und wer mehr wissen will, muss wohl das Buch lesen.

Fazit:
Wenn es nach mir geht, kann Anja Bagus ruhig noch mehr Abstecher in das Genre wagen. Sie schafft es mit ihrem Blick auf unsere Welt eine Vision in Buchform zu packen, mit der ich mich gerne auseinandergesetzt habe. Ein Buch, das auch fürs jüngere Lesepublikum sehr gut geeignet ist und hoffentlich den einen oder anderen zum Nachdenken bringen wird. Science-Fiction, wie ich sie mag!

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Rezension zu "Kolonien - Welt unter Dampf" von Anja Bagus

multikulturell und abwechslungsreich - eine klare Leseempfehlung!
AmaliaZeichnerinvor 6 Monaten

Diese Anthologie befasst sich, wie auch schon durch den Klappentext angedeutet wird, mit kontroversen Themen, die oftmals im Steampunk-Genre weniger oder nur am Rande in Erscheinung treten.
Da gibt es beispielsweise Rassismus (in „Das Wüstenschiff“ – Stefan Cernohuby), die grausame Ausbeutung von Einheimischen, die durch alternative Fakten vertuscht wird, wie in Ann-Kathrin Karschnicks „Der Brief des Lord Protektors“, Unabhängigkeitskämpfe in Indien („Die letzte Vorstellung“ von André Geist) oder Umweltzerstörung und menschliches Elend („Der Harvester“ von Chris Schlicht). Eine beklemmende Geschichte, die mithilfe von Aufzeichnungen erzählt wird, ist „Der Klang des Himmels“ von Vanessa Kaiser & Thomas Lohwasser. Die Geschichte „Shogun“ befasst sich mit dem klassisch-historischen japanischen Gesellschaftssystem, in welcher der Shogun sich mit einer außergewöhnlichen Erfindung konfrontiert sieht, die sein Weltbild auf den Kopf stellt. Und wie die unterschiedlichen Mentalitäten und Lebensanschauungen verschiedener Völker aufeinanderprallen können, das zeigt vor allem „Die flüsternde Sonne“ von Kristina Lohfeldt eindrucksvoll.

Aber auch typische Themen, wie zum Beispiel außergewöhnliche Erfindungen und Piraten, treten hier in Erscheinung, etwa in Anja Bagus‘ „Piraten!“. Außerdem gibt es abenteuerliche Expeditionen („Der Gott und die Maschine“ von Vincent Voss), Fantasy-Elemente („Der Harvester“ von Chris Schlicht) und in einigen der Geschichten tauchen auch reale historische Persönlichkeiten auf oder werden zumindest erwähnt. Dann gibt es den Äther als geheimnisvolle Energiequelle („Die flüsternde Sonne“ von Kristina Lohfeldt). Marco Ansing schickt seinen Reporter Johann Alexander Krieger, der bereits in mehreren Steampunk-Anthologien vertreten ist, ein weiteres Mal in ein turbulentes Abenteuer, in „Der Metall-Drache Chinas“.

Eine der längeren Geschichten in diesem Buch, „Vom Aufstieg der Lurche“ von Niklas Peinecke, erzählt von der Begegnung mit einer außergewöhnlichen Spezies. Und ganz ähnlich ergeht es auch den Protagonisten in Peter Lohmanns actionlastiger und gruseliger Geschichte „Das Blut der Welt“. In „Tee auf Taniwha“ von Thorsten Küper möchte ein Maori am liebsten alle Kriege abschaffen.

Oftmals, wenn auch nicht immer, sind die Hauptcharaktere Europäer, was ich in dieser Anthologie angesichts des Themas weniger erwartet hatte. Auf der anderen Seite macht es Sinn, weil diese meistens in Konflikte mit den Einheimischen einer Kolonie geraten.

Fazit: Eine multikuturell ausgerichtete Anthologie mit ganz unterschiedlichen, abwechslungsreichen Geschichten. Eine Sammlung, welche die deutschsprachige Steampunk-Literatur-Szene aus meiner Sicht sehr bereichert, da sie sich eingehend und kritisch mit den negativen Seiten der Geschichte des 19. Jahrhunderts befasst, insbesondere eben dem Imperalismus und Kolonialismus.


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Neu

Wer schon immer mal wissen wollte, was Steampunk ist, der kann hier eines von drei Exemplaren meines Buches gewinnen. 
https://www.goodreads.com/giveaway/show/125775-waldesruh-ein-therwelt-roman
Zum Thema
Auch zum dritten Teil der Aetherwelt Reihe um Annabelle Rosenherz möchte ich wieder eine Leserunde starten. Ich verlose dazu 10 Bücher. Bewerbt euch! Für alle, die möchten, habe ich auch ebooks (in allen möglichen Formaten). Am liebsten sind mir natürlich Leserinnen, die schon die anderen beiden Teile kennen, denn hier werden einige Fäden zuende geführt ...
Letzter Beitrag von  Blausternvor 4 Jahren
Zur Leserunde
Hiermit lade ich zur Leserunde für den zweiten Teil der Annabelle Rosenherz Romane ein. Wer Aetherhertz nicht gelesen hat, kann auch mitmachen, aber es macht sicher mehr Spass, wenn man den ersten Teil auch kennt. Ich verlose 10 Paperbacks. Für ein ebook kann sich jeder melden.
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Anja Bagus wurde am 15. Mai 1967 in Malsch (Deutschland) geboren.

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