Was darf's denn sein, junger Mann

von Anja Burkel 
4,8 Sterne bei5 Bewertungen
Was darf's denn sein, junger Mann
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Mit Fred hält Anja Burkel der Business-Welt humorvoll den Spiegel vor. Genial witzig!

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Eine eigentlich tiefgründige Geschichte in viel Witz und Leichtigkeit verpackt!

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Inhaltsangabe zu "Was darf's denn sein, junger Mann"

Selten hatte es Jungmanager Frederik so behaglich. Ist die Karriereleiter auch steil und hart, in der Seniorenresidenz St. Ambrosius lässt es sich gut wohnen: Schonkost fürs Magengeschwür, Sitztanz für den Rücken. Laptop und Latschenkiefer? Business und Bingo? Allein unter Alten fühlt Frederik sich pudelwohl. Bis er die junge zupackende Stationsleitung Agata kennenlernt, die ihn als Erstes herzlich auslacht. Damit nicht genug. Kaum wird bekannt, dass Frederik bei Agata auf Freiersfüßen wandelt, hagelt es Romantiktipps und Sexratschläge von der senilen Eingreiftruppe. Bald steht Frederik vor dem größten Problem seines beschaulichen Heimaufenthalts: Was sag ich nur, wenn es heißt, zu mir oder zu dir?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548284927
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:12.09.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Bluechers avatar
    Bluechervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mit Fred hält Anja Burkel der Business-Welt humorvoll den Spiegel vor. Genial witzig!
    Witziges Lesevergnügen

    Ein Workaholic wohnt aus Bequemlichkeit in einem Altersheim, trifft auf betagte Rentner und muss sein Doppelleben vor der Chefetage geheim halten. Witzige Dialoge, Situationskomik und ein Hauch Romantik machen diesen flott geschriebenen Roman zu einem kurzweiligen Lesevergnügen. 

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    bieberbrudas avatar
    bieberbrudavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine eigentlich tiefgründige Geschichte in viel Witz und Leichtigkeit verpackt!
    Großartige Sommerlektüre

    Was hat ein karrieregeiler Manager denn im Seniorenheim zu suchen? Er bezieht natürlich ein Zimmer, denn in der Seniorenresidenz St. Ambrosius lässt es sich gut wohnen...

    Inhalt:

    Frederik hat nur ein Ziel vor Augen: Er möchte unbedingt zum Senior Manager bei MyMoney befördert werden. Dazu muss er vor allem seinen Chef (Oppermann) überzeugen, dass er sich im Job behaupten kann und auch im Privaten ganz der Vorzeigemann ist. Doch Fred hat sich erst kürzlich von seiner Freundin getrennt und ist aus Bequemlichkeitsgründen ausgerechnet in eine Seniorenresidenz gezogen. Wie lassen sich Kaffeefahrten oder Blockflötenkonzerte mit den hohen Ansprüchen Oppermanns vereinen? Wird Fred die Beförderung zum Senior Manager gelingen? Und wie lange kann er sein Doppelleben bei den Senioren in der Bank verheimlichen?

    Meine Meinung:

    Die Idee des Buches finde ich wirklich genial: Ein ausgebrannter Karrieremensch zieht in eine Seniorenresidenz, weil er sich dort um nichts kümmern muss. Er muss weder putzen noch kochen und bekommt sogar ein Rahmenprogramm geboten (z.B. Wassergymnastik), um den Kopf frei zu bekommen und sich ganz auf die Karriere zu konzentrieren. Da prallen wirklich Welten aufeinander und es kommt zu allerhand Situationskomik. Die Autorin schafft es, eine eigentlich tragische Geschichte in viel Leichtigkeit zu verpacken: Denn Fred ist ein sehr einsamer und unglücklicher Mensch, der denkt, dass er durch die Beförderung seinem Leben einen neuen Sinn geben wird. Aber macht ein guter Job einen Menschen wirklich glücklich? Oder zählen nicht ganz andere Dinge im Leben? Ich musste beim lesen immer wieder schmunzeln oder sogar auflachen! Glücklicherweise sind die absurden Situationen zwar sehr überspitzt dargestellt, aber trotzdem bleiben sie realistisch (und das ist oft ein schmaler Grad).

    Fazit:

    Ein sehr unterhaltsames Buch, dass eine eigentlich tiefgründige Geschichte in viel Witz und Leichtigkeit verpackt. Die perfekte Lektüre für den anstehenden Sommerurlaub!

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    Buchherz13s avatar
    Buchherz13vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Lustiger Roman über einen jungen Manager im Altersheim
    Jede neue Seite bietet einen weiteren Lacher

    Frederik lebt sein perfektes Leben: Er ist erfolgreicher Jungmanager im Bankenbusiness, sein Job fordert alles von ihm, was er bereitwillig gibt, denn wer Senior Manager werden möchte, muss nun mal Opfer bringen. Dazu lebt er in einer anregenden Beziehung mit seiner Freundin oder auch personal Assistent Leni. Doch auf einer schicksalhaften Hochzeit endet das junge Glück abrupt und Frederiks Leben ändert sich urplötzlich.

    Ohne Wohnung und Unterstützung findet er sich bei der Wohnungssuche wieder. Dabei wird er auf das vielversprechende Angebot der Seniorenresidenz St. Ambrosius aufmerksam. Dort lässt es sich gut wohnen mit Schonkost, einer rund um die Uhr Betreuung und täglicher Wassergymnastik. Sofort fühlt Frederik sich pudelwohl, bis die quirlige Stationsleitung Agata auftaucht und dem Jungspund mit seinen alltäglichen Wehwehchen auf den Zahn fühlt. Aber nicht genug mit Frederiks widersprüchlichen Gefühlen für Agata, die so gar nicht sein Typ ist, er muss es auch irgendwie schaffen seinen neuen Wohnsitz vor seinem Chef geheim zu halten oder seine Beförderung ist Vergangenheit.

    Meine Meinung

    Was darf´s denn sein, junger Mann? von Anja Burkel ist ein lustiger Roman über die gegensätzlichen Leben von Senioren und einem erfolgreichen, aber ausgebrannten Manager. Ich habe den Großteil des Buches immer wieder herzlich Lachen und über viele lustige Situationen schmunzeln müssen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Frederik geschildert und ist in einem angenehm leichten und sehr humorvollen Schreibstil verfasst. Aktuell ist das Buch im eBook-Format erhältlich.

    Die Autorin hat mit der unerwarteten Situation des viel arbeitenden Managers im Altersheim, die perfekte Grundlage für einen Lacher nach dem Nächsten geschaffen. Die allzu verschiedenen Leben der Senioren und dem Arbeitstier Frederik prallen täglich aufeinander. Gleichzeitig erschafft die Autorin jedoch auch eine Verbindung zwischen den unterschiedlichen Parteien, indem sie den Manager mit seinen Pflegebedürfnis auf eine Stufe mit den Senioren setzt. Witzig und tiefgründig zeigt das Buch auf, dass das Leben so viel mehr ausmacht, als nur die tägliche Arbeit.

    Frederik ist ein so ein richtiger Workaholic und arbeitet den ganzen Tag für seine nächste Beförderung. Dabei vergisst er seine Freundin, Freunde und Familie sowie jeglichen Freizeitspaß. Im Laufe der Geschichte entwickelt er sich weiter und öffnet sich sowohl den Senioren, als auch anderen Aspekten des Lebens, die sich nicht nur um die Arbeit drehen. Gleichzeitig wird er jedoch auch immer weiter in den Sog des Seniorenlebens gezogen. Mit seinen anfänglichen Schwächen und Fehlern, aber auch Stärken im Einsatz für eine Sache, die ihm wichtig ist, schließt man Frederik sofort ins Herz.

    Bis zum Ende der Geschichte spitzt sich die gegensätzliche Situation immer weiter zu und erreicht einen witzigen sowie dramatischen Höhepunkt, der einige überraschende Wendungen für Frederiks Leben und für den Leser bedeutet.

    Fazit

    Was darf´s denn sein, junger Mann? von Anja Burkel ist ein witziger Roman, der in einem humorvollen Schreibstil die zwei gegensätzlichen Leben von Senioren und einem arbeitssüchtigen Manager zusammen bringt. Viele lustige Situationen, die mich haben herzhaft lachen lassen, und ein spannende Ende, machen das Buch zu einem wundervollen Leseerlebnis. Gleichzeitig zeigt der Roman, dass es im Leben umso viel mehr geht, als nur die Arbeit, sondern auch um Familie, Freunde, Liebe und der Genuss des Lebens.

     

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    AlissaPedallvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Gut durchdacht, lustig und schräg, zum Thema Karriere auf Kosten der eigenen Person, Alter(n) und Einsamkeit.
    InLibroVeritass avatar
    InLibroVeritasvor einem Jahr

    Gespräche aus der Community zum Buch

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