Anja Förster

 4 Sterne bei 33 Bewertungen
Autor von Hört auf zu arbeiten!, Alles, außer gewöhnlich und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Zündstoff für Andersdenker

Erscheint am 17.12.2018 als Taschenbuch bei Goldmann.

Alle Bücher von Anja Förster

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Alles, außer gewöhnlich

Alles, außer gewöhnlich

 (7)
Erschienen am 01.03.2007
Hört auf zu arbeiten!

Hört auf zu arbeiten!

 (7)
Erschienen am 11.03.2013
Macht, was ihr liebt!

Macht, was ihr liebt!

 (5)
Erschienen am 02.03.2015
NEIN

NEIN

 (5)
Erschienen am 12.02.2018
Nur Tote bleiben liegen

Nur Tote bleiben liegen

 (2)
Erschienen am 13.09.2010
Different Thinking!

Different Thinking!

 (1)
Erschienen am 22.05.2007
Zündstoff für Andersdenker

Zündstoff für Andersdenker

 (1)
Erschienen am 10.07.2017

Neue Rezensionen zu Anja Förster

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Lesezeichenfees avatar

Rezension zu "Hört auf zu arbeiten!" von Anja Förster

Fee empfiehlt: Hört auf zu arbeiten!
Lesezeichenfeevor 7 Monaten

Anja Förster 
Peter Kreuz 
Hört auf zu arbeiten! 
Eine Anstiftung, das zu tun, was wirklich zählt! 
Pantheon 
2013

Fee`s Meinung zum Buch samt Inhalt

Zuerst war ich ja skeptisch und dachte, vor allem als Schwäbin, ist das nicht das richtige Buch für mich. Nicht mehr arbeiten? Die sind ja meschugge. Aber ich hab mir schon gedacht, dass das nicht soooooooo gemeint ist, daher habe ich mir das Buch ertauscht. 

Irgendwie vertritt das Buch meine Meinung, denn es geht darum, dass man etwas machen sollte, was man gern macht und auch kann. Wo man Spass hat und auch Lachen kann. Natürlich kann jetzt nicht jeder hergehen und kündigen, sonst würde das ganze Wirtschaftssystem zusammen brechen. Auch das wird so angesprochen, denn das Buch kann keine Tipps für „was nach der Kündigung kommt“ geben. Es spricht aber viele problematische Sachen an, die passieren kann, wenn man sich selbstständig macht oder eben was anderes. Das es oft schief geht oder man kaum über die Runden kommt. Daher muss man sich wirklich genau überlegen, was man macht und wie und dass man sich Hilfe holt von Leuten, die sich auskennen. 

Natürlich ist es so, wenn ich z. B. Malen liebe und mich nun nur noch damit beschäftige, dass dies keine Arbeit für mich ist. Sondern etwas, das ich gerne mache. Aber ob ich das gut mache oder nicht, das entscheidet leider nicht über das finanzielle Auskommen. 

Es heißt auch nicht, dass niemand mehr zum Beispiel zur Müllabfuhr gehen sollte. Mal ein Beispiel aus Stuttgart, das ich selbst gesehen habe. Ein Mal sah ich einen Arbeiter, der einen positiven Gesichtsausdruck hatte, vor sich hinpfiff, nicht nur schaute, dass er die Mülleimer sauber auslehrte, sondern, dass nichts daneben ging, und wenn, dass dann auch wieder aufhob und alles was noch so drumherum lag. Ein anderer, der machte ein böses Gesicht und seine ganze Körperhaltung war lustlos. Er leerte die Hälfte daneben, hob nichts auf und war auch nicht wirklich so bei der Sache. Er tat es nur, um Geld zu verdienen. Schon alleine an diesem Beispiel kann ich erklären, wie das Buch gemeint ist. Wenn jemand Spass an der Sache hat und einen Sinn drin sieht und sich nicht darüber aufregt und die Arbeit hasst, dann macht er sie gut. Und jetzt stell dir mal 2 Ärzte vor. Jetzt ist jedem klar, dass es besser ist, den Arzt zu wählen, der es gern macht und nicht des Geldes wegen. 

Es wird auch Multitasking angesprochen, dabei wird man geistig und seelisch erschöpft und es hinterlässt die große Leere. 

Sie sprechen auch über „Idler“. Tom Hodgkinson hat das Buch Anleitung zum Müssiggang verfasst. Insgesamt wird auch gesagt, dass man nicht den ganzen Konsum benötigt, um glücklich zu sein. Denn zu viel, macht zu viel Arbeit und zu viel Stress. Tom Hogkinson versorgt sich auch so weit es geht selbst. Ich hab ein Video bei Youtube gesehen und sah ihn auf einem Bauernhof im Süden (?) von England. Am liebsten hätte ich sofort dasselbe gemacht. 

Allerdings geht das nicht so einfach, man muss einfach erst mal gucken, dass man ein Auskommen mit dem Einkommen hat. 

Fees Fazit

Ein tolles Buch, das zum Nachdenken anregt. Ich zumindest versuche nun das, was ich tun muss, liebevoller zu betrachten und „gerner“ zu machen. Dann mache ich es auch besser. Und langfristig bin ich immer noch auf der Suche, was ich tun könnte um „Auszusteigen“. Man könnte sagen: Genau meine Meinung das Buch. Schön, dass die Autoren damit so viel Erfolg haben.

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DieTanjaKoehlers avatar

Rezension zu "Zündstoff für Andersdenker" von Anja Förster

Von Rothirschen in Unternehmen und strategiefressenden Kulturen
DieTanjaKoehlervor einem Jahr



Zündstoff für Andersdenker – Das Buch
Derzeit begleite ich ein großes mittelständisches Familienunternehmen bei der Einführung der Führungskräfteentwicklung. Die einen würden ‚Brachland‘ sagen, ich nenne es lieber ‚Grüne Wiese‘. Das Zündstoff-Buch von Förster & Kreuz bringt alle wesentlichen Aspekte meiner (Mammut-)-Veränderungs-Aufgabe zusammen. Klar und deutlich. Umfassend minimalistisch. Ohne Schnick-Schnack-Schnuck. Oder um es mit dem Ansinnen der Autoren zu sagen: ‚ … beschränkt auf das Wesentliche, aber mit der dazugehörigen Poesie …‘ (Wabi-Sabi).
 
Wer etwas anzünden will, muss anders denken und handeln
Das ist zwar der Kerngedanke des Kick-off-Kapitels, für mich persönlich aber der Leitgedanke, der rote Faden durch das gesamte Zündstoff-Buch. In meinem eigenen Buch schreibe ich den Lesern die Widmung „Erkenntnisse klären, Handeln verändert“ hinein. Und genau das schenken uns Förster und Kreuz: Erkenntnisse zu wesentlichen Aspekten der Veränderung – wie die Streichhölzer in einem Streichholzheftchen systematisch aneinandergereiht. Die Autoren verwenden tatsächlich auch die bildliche Zündstoff-Metapher des Streichholzes, was mich als ehemalige Feuerwehr-Frau total begeistert. Schließlich habe ich in meiner aktiven Zeit in der Feuerwehr Lüneburg nicht nur gelernt, wie man/frau ein Feuer löscht. Sondern vor allem auch, was ein Feuer verursacht und wie es sich ausbreitet.
 
Wie ein Best-of-Album …
Ich muss nochmal was gestehen: ich liebe Musik. Und als begeisterte Dudelsack-Spielerin nicht nur schottische Dudelsackmusik. Ich liebe alles, was mich in Bewegung setzt – auch wenn andere diese Lieder nicht mögen. Ich liebe ABBA. Ich liebe Barclay James Harvest. Ich liebe Supertramp. Ich liebe Michael Jackson. Ich liebe Amy McDonald. …. und, und, und …und ich liebe vor allem die Best-of-Alben der Interpreten. Und genauso liebe ich das Zündstoff-Buch von Förster & Kreuz – denn es fühlt sich an wie ein Best-Of-Album mit Auszügen aus folgenden 7 Alben:

1) Anders denken und handeln.
2) Sich selbst entwickeln.
3) Die richtigen Leute.
4) Anders führen.
5) Das Spielfeld verändern.
6) Regeln gestalten.
7) Fehlschläge umarmen.

Und „ja“, freilich könnte man zu jedem Aspekt noch mehr schreiben. Aber es ist, was es ist. Ein Best-of-Album mit „Liedern“, die in Bewegung bringen. Das Best-of-Album von Förster & Kreuz.
  My Favorites
Es gibt viele Zündstoff-Aspekte, die mir im Buch gut gefallen haben. Zwei Impulse habe ich direkt genommen und bringe sie nun auf die „Grüne Wiese“ meiner derzeitigen Mammut-Veränderungs-Aufgabe.

    (1) Welches sind die Rothirsche im Unternehmen? (Aus dem Best-of „Anders führen“)
    (2) Kultur frisst Strategie  (Aus dem Best-of „Das Spielfeld verändern“)

Bei der Rothirsch-Frage handelt es sich um eine Studie zu Hirschen, die durch den Eisernen Vorhang zwischen Ost undWest und dem Stacheldrahtzaun im Böhmerwald über Jahrzehnte getrennt gewesen waren. Selbst nach Fall der Mauer (und des Stacheldrahtzaunes) traten die Tiere nicht über eine  unsichtbare Linie, die dem Verlauf der damaligen Grenze entsprach. Die Hirsche hatten wohl nicht mitbekommen, dass es die DDR nicht mehr gab. Und genau dieses Verhalten der Rothirsche erinnert die Autoren an das Verhalten von Führungskräften in Bezug auf viele gesellschaftliche Trends wie flexible Arbeitszeiten & more. Nun  werde ich nach Rothirschen im Unternehmen Ausschau halten und schauen, was es zur Grenzüberschreitung braucht.

Die Aussage „Kultur frisst Strategie“ lautet im Buch ursprünglich  „Kultur isst Strategie zum Frühstück“. Freilich sind diese Worte vornehmer als meine – aber auf „Grünen Wiesen“ können ruhig mal klare Aussagen getätigt werden. Mal schauen, ob mich die Kultur einverleiben wird … Mich in Persona eher nicht, da ich wohl immer eine Andersdenkerin bleiben werde.  Aber die Gefahr besteht durchaus, dass die Strategie einer Einführung einer Führungskräfteentwicklung genüsslich zum Frühstück verspeist wird.

Mein Fazit
Ein Buch für Andersdenker und alle, die ein Andersdenker werden wollen.
Ein Buch für die, die sich schwer mit „Andersdenker“ tun  - danach wird’s leichter.
Ein Buch, das dazu anstiftet, Verbindungen zu schaffen und Aspekte zu verbinden, die so nicht gedacht waren.
Ein Buch, das einfach Spaß macht zu lesen und umzusetzen.

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Joerg_Banischs avatar

Rezension zu "Hört auf zu arbeiten!: Eine Anstiftung, das zu tun, was wirklich zählt" von Anja Förster

Hört auf zu arbeiten
Joerg_Banischvor 2 Jahren

Ich bin jetzt ungefähr dreiviertel durch mit dem Buch. An einigen Stellen lädt es zum Umdenken / Nachdenken ein.
Ich finde gut, dass hier auch Themen kritisch betrachtet und kommentiert werden. Auch konnte ich für mich einige Tipps mitnehmen und habe mich und meine Arbeitsdumwelt an einigen Stellen wieder erkannt.
Omnia in Omnibus gut und zügig zu lesen.

Ich kann es empfehlen!

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