Anja Förster , Peter Kreuz NEIN

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Inhaltsangabe zu „NEIN“ von Anja Förster

Sagen Sie JA zu sich selbst »Ein Buch wie ein Befreiungsschlag! Ein Mutmacher, ausgetrampelte Wege zu verlassen und persönliche Freiheit zu wagen« schreibt die Presse über den Bestseller von Anja Förster und Peter Kreuz.»Erfolg folgt Entschiedenheit!« lautet das Credo des Buchs der beiden Managementvordenker (Focus). Ein klares Ja zu dem, was wir gewählt haben, und ein ebenso klares Nein zu dem, was uns vom Weg abbringt, sind Grundlage eines gelungenen Lebens. Gleichzeitig ist das aber auch die schwierigste Wahl von allen. Denn wer es in Wirtschaft oder Gesellschaft wagt, entschieden seinen Weg zu gehen, ist oft am Rand unterwegs und läuft Gefahr, mit der Umgebung zu kollidieren. In der Mitte hingegen ist man im Kreis der Ja-Sager stets gut gepuffert. Also füg dich ein und mach, was von dir erwartet wird. In einer Welt voller Mitmacher hat ein selbstbewusstes Nein nichts verloren. Förster und Kreuz lenken den Blick auf das Wesentliche und sagen Ja zum Nein in ihrem neuen Buch. Denn NEIN ist nicht das böse Wort, das man nicht sagen darf – sondern eines der wichtigsten, besten, sinnvollsten Wörter überhaupt! Wer selbstbestimmt leben und eigenständige Entscheidungen für etwas treffen will, muss sehr oft NEIN sagen – hinter jedem JA stehen viele NEINs. Und diese Entschiedenheit kann jeder lernen.

Kurz, knapp, spritzig, leicht provokant und so wahr!

— MargareteRosen
MargareteRosen

Ganz nett...

— Sommerregen
Sommerregen

Nein-sagen und Selbstbestimmter Lesen - ein Buch mit einer tollen Message, die auf eine interessante Art vermittelt wurde. Empfehlenswert!

— jasimaus123
jasimaus123

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  • NEIN! sagt man nicht, oder doch?

    NEIN
    MargareteRosen

    MargareteRosen

    22. November 2016 um 15:48

    NEIN ist ein provokantes Wort. NEIN bedeutet: Ich entscheide mich für etwas und gegen etwas anderes. In unserer Gesellschaft wird NEIN nicht gerne gesehen. Wir sollen teamfähig, glücklichmachend sein und JA zum Leben sagen. Buh, eine fast unlösbare Aufgabe liegt da vor uns. „Nein ist ein kompletter Satz. Er braucht weder Erklärung, noch Rechtfertigung.“ Unbekannt Mit klaren, prägnanten Worten erklären beide Autoren uns warum immer nur Ja-Sagen nicht funktioniert. Warum wir in einer Gesellschaft, die immer mehr weiß, immer mehr kann und immer mehr schaffen soll, unsere Entscheidungsfindungen nicht mehr wie früher machen können. Wir brauchen eine andere Herangehensweise mit mehr Entschiedenheit. Doch erhalten wir keinen 10 Punkte-Plan zum Glücklich sein. NEIN! Das ganz und gar nicht. Doch erklären beide an guten Beispielen wie wir wieder die Verantwortung für unser Tun und Handeln selbst übernehmen können. Wie wir uns entscheiden können und somit eine Möglichkeit zur Selbstbestimmung finden. Denn NEIN ist der Weg zum JA! Wenn wir wissen, was wir wollen, dann sind unsere Entscheidungen zielgerichtet. Alles was uns davon abbringt erhält ein klares NEIN. So wird unser Weg leichter und führt uns zu einem guten JA-Gefühl. Ja sagen zu dem, was wir wirklich wollen. Ausprobieren, ob und wie es funktioniert und dann weitere Entscheidungen treffen. Immer mit dem Blick auf unser Ziel – selbstverantwortlich und selbstbestimmt. Es hat mir sehr geholfen, zu lesen, dass ein klares NEIN mir gut tut. NEIN, bedeutet für mich nun ein JA zu meinem Ziel. Nein zu sagen bedeutet auch klare Entscheidungen treffen, den Verlustschmerz in Kauf zu nehmen und für sein Tun verantwortlich zu sein. Niemand außer mir hat mehr die Schuld, weil … etwas nicht klappt. Eigenverantwort und Entschlußfähigkeit paaren sich mit Zielstrebigkeit und Klarheit. „Ein Nein aus tiefstem Herzen ist besser und größer als ein Ja, mit dem man gefallen oder – noch schlimmer – Ärger vermeiden will.“ Mahatma Gandhi Das Buch hat ein aussagekräftiges Cover. In den roten Button stehen JAs in verschiedenen Schriften und Größen. Das NEIN in der Mitte ist der Mittler zu den JAs. Vier mutige Buchstaben können unser Leben verändern. Der geriffelte Einband des Taschenbuches liegt gut in der Hand. Der Klappentext ist kurz und prägnant. Er verspricht nicht zu viel und macht Lust das Buch zu lesen. Die Aufteilung des Buches läßt mich schnell ein Kapitel nachschlagen. Die Button und roten Sätze fassen die Quintessenz des Textes zusammen, so springen sie als Eyecatcher ins Auge. Die Quellennachweise sind übersichtlich und gut lesbar. Der Text ist so spritzig geschrieben, dass ich ihn am liebsten an einem Stück gelesen hätte. Um die Botschaften richtig einzuordnen, werde ich das Buch auf jeden Fall in der nächsten Zeit immer wieder zur Hand nehmen.

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  • Ganz nett...

    NEIN
    Sommerregen

    Sommerregen

    12. November 2016 um 14:26

    In den ersten Kapiteln dieses Buches wird beschrieben, dass wir in der heutigen Zeit so viele Freiheiten wie noch nie haben, uns jedoch noch immer unfrei fühlen. Dieses Empfinden schleicht sich schon in den alltäglichsten Situationen ein, wenn wir beispielsweise keine Lust haben, Freunde zu treffen oder die Verantwortung für ein neues Projekt zu übernehmen. Denn obwohl wir so gerne unsere Freiheiten nutzen würden um einfach mal nein zu sagen, folgt stets ein "ja gut". Auch wenn man nach seinem Befinden gefragt wird, antwortet man doch meistens nur mit einem "gut" oder "muss ja".Im ersten Teil, "Warum Freiheit ein Ladenhüter ist", wird darauf eingegangen, in wie weit sich unser Leben und auch der Grad unserer Freiheit von früher unterscheidet. Als Beispiel hierfür wird Marie Curie angeführt, die nicht bei jedem Hindernis klein bei gegeben hat, sondern für und um ihre Freiheiten hat kämpfen müssen.Als Erklärungsansatz wird eine Erziehung zum Ja-Sager beschrieben, die deutlich macht, wie wenig in unserer Gesellschaft das Widersprechen gefördert wird. "Wer Zäune um Menschen baut, bekommt Schafe.", so wird es hier beschrieben.Im zweiten Teil finden sich die Kapitel "Die Sache mit der Wahlfreiheit", "Ein großes Ja, viele Neins" und "Eine Frage der Haltung", welche sich mit der Problematik befassen, dass man, um sich selbstbestimmt für oder gegen etwas entscheiden zu können, immer eine Wahl getroffen werden muss, mit der man sich gleichzeitig gegen zahlreiche andere Möglichkeiten entscheidet.Teil drei, "Warum wir eine Antwort brauchen" ruft dazu auf, Entscheidungen zu treffen.Dieses Buch bietet sicherlich einige Ansätze, von denen die meisten aber nicht wirklich neu sind. Beispielsweise ist der Tipp, Zeit statt Geld zu verwenden um Freiheit genießen zu können, keine bahnbrechende Erkenntnis. Wenn man sich bereits ein wenig mit solchen Ratgebern beschäftigt hat, wird man vieles wiedererkennen.Interessant war in meinen Augen die Gegenüberstellung der Vergangenheit zur Gegenwart, bei der die später getroffene Aussage, man stünde mit einem Fuß in der alten, mit dem anderen jedoch in der neuen Zeit, sodass man immer kurz davor stünde zu leben, seine Erklärung fand.Diese Darstellung von drei Ereignissen in Marie Curies Leben stellt in meinen Augen den Höhepunkt des Buches dar..."Tiere verhalten sich, der Mensch aber ist in der Lage zu handeln" (S.107), "Ich will, also bin ich." (S.196) oder ähnliche Weisheiten sind meines Erachtens schon zu genüge in Glückskeksen oder an Teebeuteln zu finden...Sehr erschreckt hat mich, dass man im Schnitt ganze 223 Minuten pro Tag fernsieht (S.108), wobei ich froh bin, diesen Schnitt zu senken...Die verschiedenen Ansätze sind verständlich erklärt und auch Beispiele werden gegeben; beispielsweise dient das Milgram-Experiment der Erklärung.Die Gestaltung des Buches ist ansprechend, was das Lesen angenehmer macht. Einzelne Sätze werden hervorgehoben oder am Seitenrand noch einmal abgedruckt. Auch die Farbwahl ist gut getroffen.Dieses Buch gibt auch Tipps, wie man selbstbestimmter und selbstsicherer wird, damit man seine Entscheidungen auch souverän treffen kann ohne sie später zu bereuen. Einer von ihnen ist das Schreiben einer Not-to-do-Liste, damit man sich bewusst wird, wie viel man eigentlich gegen seinen Willen mitmacht.Alles in allem ist "Nein" ein ganzes nettes Buch, welches auch den ein oder anderen hilfreich Ratschlag beinhaltet, generell wird man aber, sofern man sich ein bisschen mit der Thematik befasst hat, eher wenig neue Erkenntnisse gewinnen. Ich war überrascht als ich entdeckte, wie viele Ratgeber Förster und Kreuz bereits auf den Markt gebracht haben und wie groß ihre Leserschaft doch ist.Mich konnte dieses Buch leider nicht überzeugen, da es jedoch viele begeisterte Leser hat, sollte man vielleicht selbst herausfinden, ob es einem zusagt.

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  • NEIN - jetzt lebe ich selbstbestimmt!

    NEIN
    jasimaus123

    jasimaus123

    16. October 2016 um 08:58

    Wer kennt es nicht? Man möchte eigentlich ein entspanntes Wochenende verbringen und in einer Buchwelt versinken, als plötzlich - im letzten Moment - jemand auftaucht und dich um etwas bittet. Eigentlich möchte man ablehnen, weil man ja schon die letzten paar Mal "ja" gesagt hat, aber bevor man als unfreundlich abgestempelt wird, lächelt man freundlich und nickt. Dabei verlernt man aber selbstbestimmtes Leben und Entschiedenheit. Die beiden professionalen Redner und Managementvordenker Anja Förster und Peter Kreuz haben darüber in ihrem neuen Buch geschrieben. Ich selbst bin jemand der nur schwer Nein sagen kann. Grundsätzlich machte es mir in der Schule nie etwas aus, zusätzliche Arbeit zu übernehmen, jemandem mein Heft zum Abschreiben zu borgen oder das Referat alleine fertig zu machen. Manchmal, da lag mir das Nein aber auch auf den Lippen und nur das schlechte Gewissen, hat mich dazu gebracht es wieder hinunter zu schlucken. Und selbst wenn ich es dann einmal geschafft habe Nein zu sagen, dann habe ich mich nachträglich furchtbar gefühlt weil ich der Person keinen Gefallen getan habe. Für mich war Nein immer ein schlechtes Wort, ein Wort das niemand hören will. Anja Förster und Peter Kreuz sehen das anders und haben mir mit ihrem Buch einen interessanten Einblick in diese Sichtweise gewährt. Tatsächlich haben sie es auch geschafft mich zu überzeugen. Denn auch wenn Nein sehr negativ behaftet ist, gibt es doch sehr viel positives zu finden und das hat mich sehr überrascht. Zudem habe ich mich in diesem Buch auch sehr bestärkt gefühlt, einen neuen Weg zu gehen und Dinge auszuprobieren. Die Autoren schreiben nämlich nicht nur über das Nein-sagen, sondern auch die Wellen dass es schlägt und wie essentiell ein selbstbestimmtes Leben ist. Sowohl für die Lebensqualität wie auch die Karriere. Sehr interessant zu lesen war auch das Kapitel über Zweifel, da ich jemand bin der Entscheidungen oft in Frage stellt. In dieser Hinsicht, haben sie nicht nur sehr einfühlsam geschrieben sondern auch sehr informativ und dargestellt, dass selbst Zweifel ihre Vorteile haben können und in Folge dessen erläutert wie man von ihnen profitieren kann. Das Lesen war für mich auch sehr angenehm, da das Buch weder voller Fremd- und Fachwörter ist, noch kompliziert geschrieben. Die beiden Autoren bringen die Tatsachen gezielt auf den Punkt und, was ich wirklich klasse fand, versuchen auch nicht ein Thema bis in die Unendlichkeit auszudehnen. Dies ist bei Ratgeber-Büchern ja leider oft der Fall, hier zum Glück nicht. Auch das Layout kann ich nur loben, da die Kapitel sehr übersichtlich strukturiert sind und zwischendurch wichtige Passagen farbig und fett gedruckt sind. Zudem wurden auch Zitate herausgeschrieben und hervorgehoben. Rundum kann ich also sagen, dass dieses Buch seinen Nutzen vollkommen erfüllt hat. Es hat nicht nur unterhalten, sondern auch beraten und informiert. FAZIT: Ich fand das Buch nicht nur im Bereich des Nein-Sagens sehr hilfreich, sondern auch was selbstbestimmtes Leben und Eigenständigkeit angeht. Ich konnte mir viele mit ins Leben nehmen und habe es gespannt gelesen, deshalb vergebe ich an das Buch fünf Sterne und empfehle es wärmstens weiter!

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