Anja Fahrner Alkatar

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Inhaltsangabe zu „Alkatar“ von Anja Fahrner

2030 – Die Menschen haben die Erde an den Rand einer Katastrophe gebracht, doch jenseits unseres Sonnensystems ist diese Entwicklung nicht unbemerkt geblieben. Die Laurasier, entfernte Vorfahren der Menschen, starten eine verborgene Rettungsaktion, um den Fortbestand der menschlichen Spezies zu sichern: Freiwillige sollen auf dem erdähnlichen Planeten Zadeg einen Lebensweg im Einklang mit der Natur erlernen. Doch der Verantwortliche der Mission, der laurasische Heerführer und Telepath Alkatar, wird schon bald mit den Abgründen der menschlichen Natur konfrontiert. Als ein intergalaktischer Krieg Zadeg von der Außenwelt abschneidet, setzt sich eine dramatische Entwicklung in Gang ...

Eine Reise ins unbekannte...

— RickysBuchgeplauder
RickysBuchgeplauder

4,5 von 5 🌟 beeindruckende Zukunftsversion. Leider scheitert es mal wieder am Menschen

— MellieJo
MellieJo

„Alkatar“ bietet eine spannende Mischung: Dystopie und Fantasy. Ich wurde mitgerissen und fieberte dem Ende entgegen.

— buchstabentraeumerin
buchstabentraeumerin

Gesellschaftskritischer Sci-Fi Roman, der vor allem durch seine ausgefeilte Weltgestaltung überzeugt hat. Mir hat's gefallen.

— mocamoca
mocamoca

Tiefgründig, gesellschaftskritisch, einfach nur toll geschrieben! Ob die Menschheit jemals lernt?

— ira_ebner
ira_ebner

Eine liebevolle Kombination aus Fantasy und SF

— Schugga
Schugga

Das war für mich ein ganz besonders Buch. ☺️ Vielleicht ist es nicht typisch Science Fiction, aber sehr spannend und mitreißend! 😍

— Nachteule713
Nachteule713

Realistischer , gesellschaftskritischer Sciencefictionroman , der ein mögliches Leben im Jahre 2030 darstellt.

— Booksareworldstotravel
Booksareworldstotravel

Mitreißende Sci-Fi Story, die zum Nachdenken anregt.

— Slatedfan
Slatedfan

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  • Die Grausamkeiten der menschlichen Natur

    Alkatar
    Brunhildi

    Brunhildi

    25. June 2017 um 08:09

    Meine Meinung:Obwohl das Cover nun recht schlicht ist und der Schriftzug sich nicht perfekt ins Bild einfügt, gefällt es mir. Man kann nichts darauf erahnen, aber dennoch finde ich es irgendwie ansprechend.Den Klappentext finde ich okay, aber ganz überzeugen konnte er mich nicht. Er ist zu kompakt und erhält schon zu viele Fremdbegriffe, die das ganze schnell überladen wirken lässt. Auch gibt er in meinen Augen schon zu viel Preis. Im Grunde genommen kann man sagen, dass die Erde am Rande einer Katastrophe ist und ein paar freiwillige Menschen auf eine Mission geschickt werden. Sie sollen auf einem fremden Planeten neu anfangen. Dort ist Alkatar, ein Telepath vom Planeten Sumas, der Chef und er hat die Aufgabe, die Menschen zu leiten. Dies ist aber aufgrund der menschlichen Natur nicht so einfach, wie er es sich erhofft hat.Der Schreibstil von Anja Fahrner hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig und gut zu lesen. Ich habe mich mit dem Einstieg in die Geschichte aufgrund der vielen fremden Wörter jedoch ein wenig schwer getan. Nachdem aber der Knoten in meinem Kopf endlich geplatzt ist, wollte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.Die Protagonisten sind hier ganz klar Alkatar und Stefa. Alkatar ist - wie bereits erwähnt - vom Planeten Sumas. Dort haben alle Bewohner telepatische und besondere Fähigkeiten, die das Volk sehr interessant gemacht haben. Alkatar ist ein ganz besonderer, denn er ist stark und  in meinen Augen der geborene Anführer.Stefa ist eigentlich das genaue Gegenteil. Sie ist ein Mensch, ängstlich und in sich gekehrt. Ein junges Mädchen, dass nicht viel mit anderen Menschen zu tun haben möchte.Die Handlung hat mir richtig gut gefallen. Sie ist rasant, hin und wieder actionreich und regt dann auch noch zum Nachdenken an. Die Geschichte ist tiefgründig und auch die eingebaute Liebesgeschichte konnte mich voll überzeugen. So kommt es auch zu sehr emotionalen Momenten, die mich tief berührt haben.Von mir gibt es auf jeden Fall ein klare Leseempfehlung.Fazit:Nachdem ich mich mit dem Einstieg in "Alkatar" aufgrund der fremden Begriffe ein wenig schwergetan habe, hat mich die Handlung total in den Bann gezogen. Es gibt Spannung und Action, aber auch tiefgründige und emotionale Momente. Es ist auf jeden Fall ein ganz besonderes Buch mit besonderen Charakteren.4/5 Punkte(Sehr gut!)Vielen Dank an die Autorin zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

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  • Alkatar - eine sehr gelungene Sience-Fiction-Geschichte

    Alkatar
    DaniellePatr

    DaniellePatr

    14. June 2017 um 20:41

    Vom Inhalt wurde bereits in den zahlreichen vorigen Bewertungen viel berichtet. Ich für meinen Teil möchte mich daher kurz fassen. Es war für mich ein neues Lese-Erlebnis. Diese Geschichte über zwei verschiedene Welten, mit gesellschaftskritischen Inhalten, den sehr lebhaften und berührenden Charakteren, hat mich von der ersten Zeile an gefesselt. Ein toller und sehr flüssiger Schreibstil lässt keine Langeweile aufkommen und zieht in seinen Bann.Von mir daher für alle Sci-Fi-Fans eine reine Lese-Empfehlung!

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  • Eine Reise ins unbekannte...

    Alkatar
    RickysBuchgeplauder

    RickysBuchgeplauder

    19. April 2017 um 10:17

    RezensionAlkatarGenre: Science- FictionSeiten: 408Verlag: Emmerich Books & MediaKlappentext:2030 – Die Menschen haben die Erde an den Rand einer Katastrophe gebracht, doch jenseits unseres Sonnensystems ist diese Entwicklung nicht unbemerkt geblieben.Die Laurasier, entfernte Vorfahren der Menschen, starten eine verborgene Rettungsaktion, um den Fortbestand der menschlichen Spezies zu sichern: Freiwillige sollen auf dem erdähnlichen Planeten Zadeg einen Lebensweg im Einklang mit der Natur erlernen.Doch der Verantwortliche der Mission, der laurasische Heerführer und Telepath Alkatar, wird schon bald mit den Abgründen der menschlichen Natur konfrontiert. Als ein intergalaktischer Krieg Zadeg von der Außenwelt abschneidet, setzt sich eine dramatische Entwicklung in Gang...Meine Meinung:Geschichte:Mir hat die Geschichte echt gut gefallen. Sie ist quasi in drei Abschnitte unterteilt. Einmal haben mir da die Sicht von Alkatar, die auf einem weit entfernten Planeten spielt. Alkatar muss sich einer Prüfung unterziehen bei der etwas sehr tragisches passiert. Es beginnt eine spannende Reise für den jungen Mann. Dann haben wir da noch Stefas Sicht. Sie lebt in einer für uns nicht mehr ganz so fernen Zukunft. Die Welt ist so ziemlich am Ende. Sie lebt dort mit ihrer Familie und ihr Bruder ist der einzige der sich wirklich um sie kümmert. Irgendwann bietet sich die Chance auf ein besseres Leben. Und da ist dann auch schon Abschnitt Nummer drei. Stefa, ihr Bruder Heinrich und dessen Lebensgefährtin brechen zu einer Mission ins Weltall auf. Der Schreibstil ist wirklich flüssig und sehr gut zu lesen. Mich hat die fremde Welt und dessen Spezies sehr gefangen genommen. Von Kapitel zu Kapitel nahm die Geschichte an Spannung zu.Hier gibt es 5 von 5 Gryffindor – PunktenCharaktere:Alkatar hat schon so einiges in seinem Leben erlebt und wir begleiten überwiegen ihn auf seiner Reise. Er ist ein sehr interessanter Charakter in den man sich gut einfühlen kann. Stefa ist für ihre 18 Jahre noch sehr kindlich, unselbständig und schutzbedürftig. Ihr Bruder Heinrich unterstützt und beschützt sie wo er nur kann. Stefa macht eine wahnsinns Entwicklung durch im Laufe des Buches. Henrich und Ulrike sind sehr geltungssüchtige Charaktere und mir sehr unsympathisch gewesen. Nach und nach zeigen die beiden ihr wahres Gesicht.Hier gibt es 2 von 2 Hufflepuff – PunktenEmotionen:Mich hat das Buch ziemlich schnell in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Man konnte mit den Charakteren mitfühlen. Zu manchen Charakteren konnte man positive Gefühle entwickeln und bei manchen kamen richtige Hassgefühle auf.Hier gibt es 2 von 2 Slytherin – PunktenAufmachung/ Design:Das Cover ist recht schlicht, spiegelt den Kern der Geschichte aber gut wieder. Auf mich hat es ein Geheimnisvollen Eindruck gemacht. Die Farben und Elemente sind harmonisch und sprachen mich sofort an.Hier gibt es 1 von 1 Ravenclaw – PunktenFazit:Eine spannende Geschichte mit fantastischen Charakteren und interessanten Begebenheiten. Eine absolute Leseempfehlung für Science- Fiction begeisterte und Fantasy Liebhaber.Insgesamt gibt es: 10 von 10 Buchplaudis

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  • Tolle Sci Fi Geschichte I Love it

    Alkatar
    MellieJo

    MellieJo

    18. March 2017 um 07:59

    2030 – Die Menschen haben die Erde an den Rand einer Katastrophe gebracht, doch jenseits unseres Sonnensystems ist diese Entwicklung nicht unbemerkt geblieben. Die Laurasier, entfernte Vorfahren der Menschen, starten eine verborgene Rettungsaktion, um den Fortbestand der menschlichen Spezies zu sichern: Freiwillige sollen auf dem erdähnlichen Planeten Zadeg einen Lebensweg im Einklang mit der Natur erlernen. Doch der Verantwortliche der Mission, der laurasische Heerführer und Telepath Alkatar, wird schon bald mit den Abgründen der menschlichen Natur konfrontiert. Als ein intergalaktischer Krieg Zadeg von der Außenwelt abschneidet, setzt sich eine dramatische Entwicklung in Gang ...Mir wurde das Exemplar als Blogger von der lieben Schriftstellerin zur Verfügung gestellt. Es ist mein erstes Buch der Autorin und ich muss sagen ich bin doch sehr angetan. Sowohl vom Schreibstil als auch von der Geschichte. Es spielt in der Zukunft. Die Erde steht vor dem Abgrund zerstört von der Machtgier einiger weniger zerrüttet.Parallel erfährt der Leser von einer Welt namens Samos. In der menschennahe Lebewesen in Kasten leben in Verbindung mit der Natur und den Tieren. Die Hauptperson Alkatar, dieser ist nun nach den Regeln seines Volkes erwachsen, seine telepathischen Fähigkeiten stark. Doch ein Missgeschick seiner Halbschwester Annevay zerstört etwas in ihm, sie stirbt, weil Frauen die Macht haben und Männer zur Reinhaltung der Linie in andere Gruppen entsandt werden nach Initiierung. Alkatar sieht schon vor den Feierlichkeiten davon und versucht sein Glück in einer "Stadt". Es ist des Nachts immens gefährlich denn da treiben sich wilde Tiere herum, und die Nacht dauert 6 Monate unserer Zeitrechnung. In der "Stadt" angekommen wird er überfallen und übel zugerichtet, da er immer noch seiner Halbschwester nachtrauert hätte er den Tod willkommen geheissen. Aber er erwacht in der Schmiede des Ortes, und verpflichtet sich bei seiner Ehre die Pflege abzuarbeiten. Da es aber eintönig ist und er alleine ist sucht er Freunde, und findet Henschel , ausgerechnet einer der ihn seinerzeit überfallen hat. Aber die beide werden echte Freunde, bis zu dem Tag, als Henschel von einer Welt ausserhalb Samos erzählt, von Planeten und Völker die im Interplanetaren Bund zusammen geschlossen sind. Henschel will es gerne versuchen und meldet sich freiwillig. Alkatar begleitet ihn zur "Musterung", läst ihn aber ziehen. Die Sehnsucht nach Freiheit und der Jagd wird immer stärker in Alkatar. Der Schmied hat irgendwann ein Einsehen und vermittelt ihn an die angesehenste Kasten auf Samos die ihn zu einem Manturenjäger formte. Das Schlimmste aber war, das er als Zuchtbulle hergenommen wurde. Er war zutiefst verletzt. Und er begann an seinem eingeschlagenen Weg zu zweifeln, den Rest Zweifel kam auf als eine Jagd missglückte und viele starben. Er beschloss zu gehen und bewarb sich ebenfalls beim Interplanetaren Bund. Parallel dazu auf der ziemlich zerstörten Erde lebten u.a. Stefa, welche ich total lieb gewonnen habe ihren Bruder Heinrich, dem der Name Adolf besser gestanden hätte und dessen Freundin Ulrike aka Eva Braun. Diese bemerken ebenfalls das es mehr gibt als die Erde und bewerben sich freiwillig für einen Neuanfang auf einem fernen Planeten um zur Natur und ihren Geschöpfen in Einklang zu kommen und dann mit neuen Werten die Erde neu zu besiedeln. Auf Zadeg angekommen im Tiefschlaf Tanks. Erkennen die Menschen, das sie eigentlich nur Die Früchte des Planeten haben und vom Grunde ganz neu anfangen müssen. Und Alkatar als Koordinator dies begleitet Stefa ist hin und weg von dem Krieger. Aber schaffen es die Menschen so zu leben uns sich nicht über andere zu erheben? Ich war von diesem Buch echt schwer begeistert. Die Protagonisten : Alkatar, Stefa und Heinrich sind eindrucksvoll beschrieben. Ebenso die Landschaften.Die volle Punktzahl gibt es nur nicht, weil ich es einfacher gefunden hätte, wenn die verschiedenen Lebewesen und Kasten gleich zu Beginn hätten erklärt werden können. Aber ansonsten ein Lesegenuss. 

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  • Spannende Fantasy-Dystopie über menschliche Werte

    Alkatar
    buchstabentraeumerin

    buchstabentraeumerin

    23. December 2016 um 20:38

    „‚Ihr habt euch in die Abhängigkeit eines gefräßigen Wirtschaftssystems begeben, das euch eure Lebensgrundlage entzieht, euren Planeten zerstört, Lebewesen quält, nur um effektiver nutzlose Dinge zu produzieren, die ihr glaubt zu benötigen, um euch von eurem sinnentleerten Leben abzulenken.'“ Wann immer ich dieses Zitat lese, bekomme ich eine Gänsehaut, denn sind die Lebensumstände heute nicht schon genau so? Dieses Zitat fasst den zentralen Punkt in der fantastischen Dystopie von Anja Fahrner zusammen. Die Menschen haben die Erde zerstört, sie ist radioaktiv verstrahlt, die Zukunftsaussichten sind ernüchternd und Arbeitslose werden ausgegrenzt. In dieser Welt wächst Stefa auf, eine ängstliche Jugendliche, die sich immer in die Obhut ihres großen Bruders Heinrich flüchtet. Sie lernt der Leser jedoch erst recht spät im Buch kennen. Zuerst dreht sich alles um Alkatar. Wir lernen seine Heimat kennen, erfahren viel über das Zusammenleben der Laurasier und deren Umgang mit der Natur. Für sie hat ein harmonisches Miteinander den höchsten Stellenwert im Leben. Die ausführliche Vorstellung einer anderen Lebenswelt war faszinierend, allerdings zog sich dieser Teil der Geschichte für meinen Geschmack etwas zu sehr in die Länge. Im weiteren Verlauf des Buches prallen beide Welten aufeinander. Einige Menschen dürfen auf Zadeg ein neues, nachhaltiges Leben zu beginnen, angeleitet von Alkatar. Da die verschiedensten Charaktere aufeinander treffen, entstehen schnell Konflikte, die die gesamte Mission gefährden. An diesem Punkt wurde „Alkatar“ für mich regelrecht schmerzhaft zu lesen, da man als Leser schon ahnt, worauf es hinauslaufen wird. Einige Menschen scheinen nicht lernfähig zu sein, sie werden beherrscht von Gier und dem Streben nach Macht. Prozesse, die sich auch in unserer Realität wiederspiegeln. Trotz einiger vorhersehbarer Entwicklungen, überraschte mich Anja Fahrner mit ihrem Ideenreichtum. Denn vor allem im letzten Drittel wird die Geschichte enorm nervenaufreibend und spitzt sich gnadenlos zu. Ich legte immer wieder Pausen ein, um mich zu sammeln und wollte zeitweise am liebsten ins Geschehen einschreiten und gewissen Charakteren gründlich den Kopf waschen. Dementsprechend empfand ich das Lesen des Endes als fordernd, aber sehr wirkungsvoll.Charaktere„Die Angst vor ihrer eigenen Angst schnürte ihr die Kehle zu, brachte ihr Herz dazu, wie ein Vorschlaghammer in ihrer Brust zu schlagen.“ Die Protagonisten Stefa und Alkatar machen beide eine große Verwandlung durch. Stefa ist anfangs überaus ängstlich und fürchtet sich sogar vor ihrer eigenen Angst. Sie ist dadurch in ihrem Handlungspielraum stark eingeschränkt und lässt sich von ihrem Bruder Heinrich leiten. Ihm vertraut sie bedingungslos. Erst nach ihrer Ankunft auf Zadeg und zahlreichen kritischen Erlebnissen, wachsen ihr Selbstbewusstsein und ihre Stärke. Alkatar macht eine fast gegenläufige Entwicklung durch. Er ist anfangs zwar empfindsam, aber auch rebellisch und voller Sehnsucht, seinem Leben zu entfliehen. Er ist mutig und stark und möchte sich nicht den bestehenden Mustern unterordnen. Im Kontakt mit den Menschen und ihren fragwürdigen Zielen zeigt sich dann jedoch seine Schwäche, die immer mehr von ihm Besitz zu ergreifen droht. Die Autorin hat beide Charaktere sehr gut zum Leben erweckt. Der Charakter, der bei mir jedoch am nachhaltigsten einen Eindruck hinterlassen hat, ist Heinrich. Er ist sehr präsent und ungeheuer unangenehm, dabei aber durchaus charismatisch.Schreibstil Die Fantasy-Dystopie lässt sich flüssig und gut lesen, da Anja Fahrner sich nicht in extravaganten Bildern verliert. Angesichts fremder Welten ist das unter Umständen verlockend, hier werden die Lebensumstände und Lebewesen aber mit einer wunderbaren Selbstverständlichkeit beschrieben, die es dem Leser leicht macht, in die Geschichte hineinzufinden. Einziger Wermutstropfen waren Fehler, die sich häufiger einschlichen. Ich kann über so etwas gut hinweglesen, doch manche mag das stören.Fazit „Alkatar“ bietet eine spannende Mischung: Eine beinahe schon realistische Dystopie, gespickt mit fantastischen Elementen. Ich wurde mitgerissen und fieberte dem Ende entgegen. Einzig einige Längen zu Beginn haben mich ein wenig gestört, zum Ende hin war „Alkatar“ aber ein echter Pageturner.

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  • Spannende Science Fiction

    Alkatar
    Blacksally

    Blacksally

    28. September 2016 um 12:53

    Mich hat die Autorin des Buches angefragt ob ich dieses Ebook gerne lesen möchte, nach Lesen des Klappentextes habe ich ihr bescheid gegeben das ich es gerne lesen würde, da es sich sehr interessant angehört hat. Außerdem möchte ich mich ja gerade im Bereich Science Fiction etwas belesener machen, also warum nicht mit diesem Ebook?Alkatar ist unser Hauptprotagonist, wir lernen ihn kennen als er gerade "Erwachsen" wird und seine Sippe verlassen muss um eine neue zu finden und seine Zukunft aufzubauen. Dies geht jedoch ein wenig schief und Alkatar ist erstmal in einer Stadt gefangen in der er zunächst Ausgeraubt wird und dann bei einem Schmied arbeiten muss, bei dem er quasi seine Schulden abarbeitet, die der Schmied für das Aufpäppeln des Jungen verlangt.Viele Jahre später sollen wir ihn dann auch wieder sehen und sein Leben weiter verfolgen, hier möchte ich aber auch nicht zu sehr Spoilern. Ich mochte Alkatar jedenfalls sehr gerne, er hat Gefühle und denkt nicht nur an sich, leider können ihm diese Gefühle auch zum Verhängnis werden, wie er später ebenfalls bemerken wird. Jedoch ist er immer Aufrichtig und steht zu seinen Entscheidungen, das gefällt mir.Dann haben wir noch Stefa, sie ist ein Mensch und ist eher ein Mauerblümlchen, das man an der Hand führen muss. Sie ist nicht selbstständig und hat auch kein Selbstbewusstsein, was ich sehr schade fand. Dabei ist sie so liebenswürdig und könnte keiner Fliege etwas zu leide tun. Leider wird sie genau aus diesem Grund auch von ihrem Bruder ausgenutzt. Heinrich nennt sie Steffchen, was diese garnicht leiden kann und unterbuttert sie ständig. Ich muss sagen Heinrich ist mir in dieser Geschichte ein richtiger Dorn im Auge gewesen, solche Menschen braucht es echt nicht. Aber genau das macht diese Geschichte auch mit Lesenswert, denn man will wissen was aus den Geschwistern wird und ob Stefa sich noch gegen ihren Bruder behaupten kann.Der Schreibstil der Geschichte hat mir gut gefallen. Wir spielen in verschiedenen Zeitzonen, die aber immer am Anfang des Kapitels mit angegeben werden. Auch die verschiedenen Welten und Wesen sind schön ausgearbeitet und interessant gestaltet. Ich konnte mir alles sehr gut bildlich vorstellen, was das ganze natürlich um einiges einfacher gemacht hat. Die Spannung des Buches war auch immer da, denn bei jedem Handlungsstrang wurde man direkt mitgerissen mit dem jeweiligen Protagonisten. Die Autorin:Anja Fahrner, geboren 1968 im hügeligen Taunus, schloss nach dem Abitur eine Ausbildung zur Gärtnerin ab. Es folgte das Studium der Psychologie und eine zwölfjährige Tätigkeit als Neuropsychologin in einer neurologischen Rehabilitationsklinik. Neben der Arbeit mit den Patienten entwickelte sie auf Klinikebene Konzepte zum Gedächtnis-, und Konzentrationstraining, führte sie durch und leitete im Rahmen des Qualitätsmanagements die Arbeitsgruppe Patientenbefragung. 2014 hat sie sich einen lang ersehnten Wunsch erfüllt: einen nachhaltigeren Lebensstil. Sie ist zusammen mit ihrem Ehemann freiwillig aus dem Erwerbsleben ausgeschieden und wohnt direkt an ihrem Selbstversorgergarten, der einen erheblichen Teil ihrer Ernährung deckt. 2009 entstand in ihrem Kopf ein eigenes Universum, die Bühne gesellschaftskritischer Science-Fiction Geschichten. Ihr erstes Buch Alkatar erschien am 17. Juni 2016 bei Emmerich Books & Media. Mein Fazit:Das Buch hat mir super gefallen und ich würde gerne mehr von dieser Autorin lesen. 

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  • Ein kritischer Sci-Fi Roman mit Liebe zum Detail

    Alkatar
    mocamoca

    mocamoca

    14. September 2016 um 08:22

    Die Geschichte von Stefa und Alkatar ist eine Reise in andere Welten. Es werden Tabuthemen angesprochen und damit durch die Blume Kritik an unserer heutigen Gesellschaft geübt.Alkatar lebt abseits der Erde auf einem Planeten namens Sumas und wird als Mann von den Frauen seines Heimatplaneten dominiert. Stefa hingegen fristet ein ängstliches Dasein auf der Erde, abhängig von ihrem Bruder. Beide sind sehr verschieden, haben jedoch einen ähnlichen Geist. Sie sind ruhig, sehr altruistisch und der Natur gegenüber vorsichtig und aufmerksam. Der Konflikt des Buches zeigt sich vor allem durch die Geschehnisse auf dem Planeten Zadeg. Dabei geht es um die Frage: Ist es in Ordnung, um jeden Preis den Fortschritt voranzutreiben?SchreibstilAnja Fahrners Debüt Roman überzeugt mit einem malerischen Schreibstil, der besonders gut zu spüren ist, als Alkatar sich noch auf Sumas befindet. Die dort beschriebene Welt ist so plastisch, dass ich mich leicht in die fremden Sitten und Bräuche einfinden konnte und gebannt weiterlesen musste. Es wird beabsichtigt auf gewisse Klischees bei neuen Stämmen verzichtet und so entstehen die ungewöhnlichsten Wesen, die Stefas und Alkatars Weg kreuzen.PersonenDie Figuren im Roman verhalten sich ihrer Persönlichkeit entsprechend authentisch. Stefa, die sich vor allem fürchtet. Alkatar, der als Krieger stets die Kontrolle haben möchte. An einigen Stellen war Stefa durch ihre unsichere Art sehr naiv, was den Lesefluss störte und mir ab und an ein Stirnrunzeln bescherte. Die ausgeklügelte Welt macht dieses Gefühl jedoch wett und ich fühle mich im Buch gut aufgehoben.Persönliche MeinungIch persönlich hätte mir eine stärkere und selbstbewusstere Stefa gewünscht. Sie kommt mir an vielen Stellen sehr kindlich vor, was jedoch in ihrer Persönlichkeit begründet liegt. Fasziniert hat mich die Umkehr am Ende des Buches. Die Wesen, die dort in Erscheinung treten, hatten etwas Widerliches und Abartiges an sich, das mich an so einige Horrorromane erinnerte. Das gefiel mir sehr, sehr gut. Hätte ruhig mehr davon sein können.Empfehlen kann ich das Buch all jenen, die sich auf eine fremde Welt einlassen wollen und sich der Natur verbunden fühlen. Wer einen Standard Weltraumroman erwartet, wird an dieser Stelle jedoch nicht auf seine Kosten kommen. Dafür ist Anja Fahrners Debüt zu stark psychologisch untermalt.

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  • Eine spannende und tiefgründige Kombination aus Science Fiction und Gesellschaftskritik

    Alkatar
    ira_ebner

    ira_ebner

    19. August 2016 um 16:42

    Die Inhaltsangabe verrät bereits, dass die Menschen im Jahr 2030, also in einer nicht ganz fernen Zukunft, die Erde an den Rand einer Katastrophe gebracht haben. Außerhalb unseres Sonnensystems ist diese Entwicklung nicht unbemerkt geblieben, also starten die Laurasier, entfernte Vorfahren der Menschen, eine Rettungsaktion, indem sie Freiwillige von der Erde für ein Projekt rekrutieren. Diese Menschen sollen auf dem Planeten Zadeg, der der Erde ähnlich ist, im Einklang mit der Natur leben, also von vorne anfangen. Es wird ihnen eine zweite Chance für eine Weiterentwicklung geboten, die Alkatar, der Protagonist, ein laurasischer Heerführer und Telepath, überwachen und begleiten soll. Doch schon bald wird er mit den Abgründen der Spezies Mensch konfrontiert. Als ein intergalaktischer Krieg Zadeg von der Außenwelt abschneidet, setzt sich eine dramatische Entwicklung in Gang ...Der Roman ist in vier Teile aufgebaut. Im ersten Teil "Sumas" beschreibt Anja Fahrner Alkatars Heimatplaneten Sumas. Dessen Bewohnerinnen und Bewohner sind mit telepathischen Fähigkeiten ausgestattet und es herrscht ein Matriarchat. Auf den ersten Blick scheint das Leben auf Sumas archaisch, denn die Jagd und das Handwerk sind der Lebenserwerb und die Gesellschaft wird von einflussreichen Sippen bestimmt. Männer, die körperlich nicht stark genug sind, um in der Wildnis zu jagen und Kinder - vor allem Töchter als "Senderinnen" und "Koordinatorinnen" - zu zeugen, finden in ihnen keinen Platz. So bleibt ihnen wie dem Schmied Marzellus, Mitglied der Sippe der Magari, die Wahl, Handwerker in der Stadt Ousadap zu werden, oder schlimmer noch, dem schmächtigen Henschel, als Heimatloser auf Almosen zu warten.Alkatar soll sich nach seiner Initation in Ousadap einer Sippe anschließen, doch im wahrsten Sinne des Wortes verschläft er den Anschluss. Nach einem Überfall Heimatloser wird er von Marzellus aufgepäppelt. Doch Marzellus macht ihm klar, Alkatar muss für ihn in der Schmiede arbeiten. Für den jungen Sumarer, der zum Jäger bestimmt ist, nicht leicht. Zu ungeduldig verrichtet er seine Aufgaben. Es ist auch die Rede vom Interplanetaren Bund, über den Marzellus ähnlich verständnislos schimpft wie bei uns die EU-Verdrossenen. So aber erfährt Alkatar, dass es außerhalb Sumas' noch mehr geben muss. Mit Henschel schließt er eine tiefe Freundschaft und bewegt ihn dazu, sich als Seelsorger beim Interplanetaren Bund zu bewerben. Beim Vorstellungsgespräch bei der Senderin Onida hört Alkatar außerdem, dass es Gleichberechtigung und eine fortschrittliche Gesellschaftsform gibt und wird neugierig.Doch für Alkatar ist vorerst etwas anderes bestimmt: Er wird von der Sippe der Magari aufgenommen. Dort wird er angesehener Jäger, muss aber auch mit der herrischen Rachil eine Tochter zeugen, während seine Gefühle der sanften Meisha gelten, dessen Sohnes Vater er wird. In der Hierarchie der Sippe aber sind Gefühle und Liebe unerwünscht. Nach einem Jagdunfall verlässt Alkatar die Magari und wird Heerführer beim Interplanetaren Bund.Der zweite und damit der kürzeste Teil ist der Erde gewidmet. Wenn die derzeitige Entwicklung, öknomisch, politisch und gesellschaftlich so weitergeht, könnte das Szenario, das die Autorin für das Jahr 2030 ansetzt, durchaus realistisch sein. Arbeitslose durchziehen das Land in Gruppen, um nach Essen zu suchen - stellt sich die Frage, ob nicht das kapitalistische System archaischer ist? Nur wer Arbeit und sozialen Status hat, gilt etwas. In Frankreich ist es zu Unfällen in Kernkraftwerken gekommen, die Strahlung hat viele Menschen krank gemacht. Es gibt kaum noch Wälder und mit dem Auto zu fahren, wird aufgrund der knappen Ressourcen unbezahlbar.In dieser Gegenwart leben die Geschwister Stefa und der Neurobiologe Heinrich, bis sie den Aufruf erhalten, sich als Freiwillige für eine geheime Mission zu melden. Stefa ist eine zurückhaltende, schüchterne und introvertierte junge Frau. Sie flüchtet sich in eine Fantasy-Welt und sucht Trost bei ihrer einzigen Freundin und ihrem Kaninchen. Heinrich ist sehr dominant, nimmt ihr Entscheidungen ab und nennt sie "Stefchen". Die Mutter ist durch die Strahlung schwer krank und der Vater arbeitet schwer, am Feierabend hat er nur noch Interesse daran, sich vom Fernsehprogramm berieseln zu lassen. Stefa leistet ihr freiwilliges soziales Jahr in einem Krankenhaus und lernt bei ihren Patienten Einsamkeit, Krankheiten psychischer und physischer Art als Folge eines Systems kennen, in dem der Mensch nur noch mehr arbeiten muss, um noch mehr konsumieren zu können ...Schließlich melden sich Stefa, Heinrich und dessen elitäre Freundin, die Chemikerin Ulrike zur Mission. Bis zum dritten Teil vergehen 70 Jahre im Kälteschlaf, bis die Siedler den erdähnlichen Planeten Zadeg erreichen. Henschel kümmert sich um die Erde und auch fürs Erste um die Neuankömmlinge, während Alkatar ihnen als Wächter zur Seite steht. Die Einwohner Zadegs, die liebenswerten Wallnas, helfen den Menschen, einfache Hütten zu errichten. Ziel ist es, der Menschheit eine zweite Chance und der folgenden Generation die Rückkehr auf die Erde zu ermöglichen, wenn sie lernen, im Einklang mit der Natur und der Überwindung des Klassensystems zu leben. Nur zögerlich schließt Stefa Freundschaften, vor allem mit den Wallnas. Sie verehrt Alkatar und sieht in ihm den Helden ihrer Fantasy-Geschichten. Heinrich und Ulrike dagegen nutzen Stefa dazu aus, die Hütte sauber zu halten und zu kochen, während sie - unerlaubterweise - das den Menschen zugewiesene Tal für Expeditionen verlassen. Allmählich beginnen sich die beiden von den anderen Menschen abzuheben, beispielsweise durch ihre Kleidung und andere Abtrünnige gegen Alkatar zu finden. Sie verlassen die Siedlung und errichten eine neue, die sie "Gloria" nennen und jedem, der ihnen folgt, bessere Lebensbedingungen versprechen. Bald aber reicht Heinrich "Gloria" nicht mehr aus. Er und seine Anhänger beziehen die verlassene Festung Malatomb und benehmen sich wie die Herrscher, spielen mit Erbgut und greifen damit in die Schöpfung ein, was Alkatar zu seinem erbitterten Feind macht.Durch die Freundschaft zu Alkatar verändert sich Stefa und wird mutiger und selbstbewusster. Etwas Besonderes kommt in der schüchternen Außenseiterin zu Tage ...Im vierten Teil züchtet sich Heinrich eine neue Spezies, die "Simplen", die für ihn und seine Gesellschaft arbeiten sollen. Hier kommt sehr schön die Kritik an den Spielereien mit der Genetik und an einem System herüber, das Abhängige schafft und sie arm hält, damit sie sich nicht auflehnen. Die Zustände, so wie sie 2030 auf der Erde waren, sind unter Heinrich die gleichen, wenn nicht noch schlimmere geworden.Jetzt gilt es, diese Entwicklung zu beenden, und für Alkatar ist klar, er muss Heinrich und seine Kreaturen beseitigen. In diesem Teil des Buches ist so klar herauszulesen, wie Alkatar der Bruch mit seinen Werten zusetzt, dass sich seine Sinne einschränken und er sich selbst fast aufgibt. Wird das ihm und Stefa gelingen, Heinrichs und Ulrikes Spiel zu beenden? Mein Fazit: "Alkatar" ist ein mitreißend und wunderschön geschriebener Roman. Ein großes Lob an Anja Fahrners bildhaften und lebendigen Schreibstil, dem es zu verdanken ist, dass ich das Buch fast in einem Zug durchgelesen habe. "Alkatar" unterscheidet sich aufgrund seiner Tiefgründigkeit und treffenden Kritik von den meisten Werken des Genres. Sätze wie "Die Spezialisierung würde eure Gemeinschaft töten, noch bevor sie wachsen konnte. Sie hat in euren unvollkommenen Gesellschaftssystemen zu einer Zweiklassengesellschaft geführt, zu einer Beschränkung der schöpferischen Kraft durch Zwang zu einseitigen, oft stumpfsinnigen oder sinnlosen Aufgaben bis hin zu einer Verkrüppelung ethischer und moralischer Werte. Hier in Tamyras wird sich keiner über den anderen erheben, weil er sich zu Höherem berufen fühlt. Ihr seid alle gleichgestellt." sind wahre Worte und sollten den einen oder anderen zum Nachdenken anregen.Als ich das Buch beendet hatte, musste ich, um mit Alkatar zu sprechen, noch einige Zeit lang nachspüren. Aber lest es selbst ...

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  • Gelungene SciFi-Fantasy Kombination

    Alkatar
    sinsa

    sinsa

    17. August 2016 um 11:18

    2030 – Die Menschen haben die Erde an den Rand einer Katastrophe gebracht, doch jenseits unseres Sonnensystems ist diese Entwicklung nicht unbemerkt geblieben. Die Laurasier, entfernte Vorfahren der Menschen, starten eine verborgene Rettungsaktion, um den Fortbestand der menschlichen Spezies zu sichern: Freiwillige sollen auf dem erdähnlichen Planeten Zadeg einen Lebensweg im Einklang mit der Natur erlernen. Doch der Verantwortliche der Mission, der laurasische Heerführer und Telepath Alkatar, wird schon bald mit den Abgründen der menschlichen Natur konfrontiert. Als ein intergalaktischer Krieg Zadeg von der Außenwelt abschneidet, setzt sich eine dramatische Entwicklung in Gang ... Meine Meinung: Das Buch ist aufgeteilt in drei Teile: Zunächst lernt man Alkatar und seine Heimatwelt Sumas kennen, danach gehts auf die zukünftige Erde und lernt Stefa, ihren Bruder Heinrich und dessen Freundin kennen. Danach beginnt die eigentliche Geschichte: Angeblich für ein Experiment wurden einige (freiwillige) Menschen ausgewählt und auf einen anderen Planeten gebracht. Hier treffen sie auf verschiedene andere Kulturen und sollen, unter der Leitung von Alkatar ein neues, naturverbundenes Leben beginnen. Wenn ihnen dies gelingt, dürfen sie auf die Erde zurückkehren. Leider haben die Projektleiter ihre Teilnehmer wohl nicht gründlich genug ausgewählt und so geht die Sache gründlich in die Hose. Von Alkatar und seinem Leben auf Sumas hätte ich gerne sehr viel mehr gelesen. Dieser Teil hat mir am Besten gefallen. Stefa ist sehr als Antiheldin ausgelegt und ist mir mit ihrer verschlossenen Art zwischenzeitlich sehr auf die Nerven gegangen. Ihre Charakterentwicklung hätte gerne schon etwas früher einsetzen können. Zum Glück findet auch sie noch ihre Bestimmung und hilft tatkräftig mit, beim spannenden Finale.  Die Geschichte ist zwar in sich abgeschlossen, aber das Ende lässt doch auf eine Fortsetzung hoffen.  Sehr schön geschriebene, anschauliche SciFi-Fantasy, die mir sehr gefallen hat. Eine, meiner Meinung nach, ausgefallene Geschichte aus diesem Genre. Der Schreibstil ist sehr ansprechend und gut lesbar. Ich habe das Buch in einem durch gelesen und war gefesselt.

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  • Leserunde zu "Alkatar" von Anja Fahrner

    Alkatar
    Anfa

    Anfa

    Leserunde zum Science - Fiction "Alkatar" von Anja FahrnerIm Juni ist mein Debütroman "Alkatar" erschienen und ich würde ihn gerne mit euch in einer Leserunde teilen.Wer in eine fremde Kultur auf einem archaischen Planeten und in unsere Welt in naher Zukunft eintauchen, wer das Scheitern der Menschheit und den Neuanfang auf einer ursprünglichen Welt verfolgen möchte, kann Alkatar auf seinem Weg begleiten; seinen Kampf um sich selbst, um unstillbare Sehnsüchte und gegen menschliche Abgründe. Alles gewürzt mit einer Prise Kapitalismuskritik.Wenn euch das anspricht, seid ihr hier genau richtig und ich würde mich freuen, euch in der Leserunde begrüßen zu dürfen.Mehr über Alkatars Welt und Informationen über mich findet ihr auf meiner Homepage: http://www.anja-fahrner.deEine ausführliche Leseprobe findet ihr hier: Alkatar Leseprobe Mein Verlag (Emmerich Books & Media) stellt 1 signiertes Printexemplar und 20 eBooks zur Verfügung, die ich verlosen darf. Bitte sagt mir bei eurer Bewerbung, ob ihr das eBook lieber im ePub- oder mobi-Format haben möchtet.Bewerbungsschluss ist Donnerstag, der 28.07. Ich hoffe, dass wir die Bücher dann ab Montag, den 01.08. verschicken können. Wer bereits ein Buch besitzt oder bei der Verlosung nicht ausgewählt wird, ist natürlich mit seinem Exemplar auch herzlich eingeladen.Da das meine allererste Buchveröffentlichung und auch meine allererste Leserunde ist, bin ich umso mehr gespannt darauf, was euch an meiner Geschichte berührt und wie sie euch gefällt. Über eine ehrliche Rezension auf Lovelybooks oder auf Amazon würde ich mich aufrichtig freuen.

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    • 96
  • Keine klassische Science Fiction

    Alkatar
    Schugga

    Schugga

    15. August 2016 um 14:34

    Um es gleich vorweg zu nehmen: Beim Roman "Alkatar" handelt es sich nicht um SF im klassischen Sinne. Vielmehr ist es eine Kombination aus SF und Fantasy, welche in meinen Augen recht gut gelungen ist. Nein, wir sind nicht das einzige intelligente Lebewesen im Universum. Auch auf anderen Welten gibt es Bewohner - beobachtet von den Laurasiern, einer Spezies, welche deutlich weiter entwickelt ist als der Mensch und notfalls auch ins Geschehen eingreift. So auf der Erde, welche vom Menschen fast zugrunde gerichtet wurde. Einige Menschen sollen auf einen anderen Planeten umgesiedelt werden, bis sich die Erde von dem Schädling Mensch wieder ausreichend erholt hat. Diese Menschen treffen auf andere Völker und Sitten und haben vor allem gegen einen Feind zu kämpfen: Gegen sich selbst! Das Buch beginnt mit einem Fantasy-Abschnitt auf einem fernen Planeten, bevor der Mensch und dessen Umsiedelung ins Spiel kommen. Auch hierbei ist der SF-Anteil eher gering gehalten, vielmehr wird die Entwicklung der umgesiedelten Menschen beschrieben, die Herauskristallisierung der menschlichen Natur einzelner Charaktere, welche unterschiedlicher nicht sein könnte. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und klar. Leider hatte der Roman vor allem zu Beginn für meinen Geschmack einige unnötige Längen, welche einen Fantasyleser wohl kaum stören werden. Die gesellschaftskritische Komponente ist hingegen wunderschön herausgearbeitet und wirft entsprechende Denkanstöße auf. Dadurch, dass die Protagonisten in erster Linie junge Erwachsene sind, ist der Roman auch für Jugendliche verständlich. Eine liebevolle Kombination aus Fantasy und SF!

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  • besonders, spannend, mitreißend

    Alkatar
    Nachteule713

    Nachteule713

    12. August 2016 um 23:51

    Inhalt: ACHTUNG! BEI "INHALT" KÖNNEN EIN PAAR SPOILER ENTHALTEN SEIN! Zuerst geht es um den jungen Sumariter Alkatar. Er lebt auf dem Planeten Sumas, wo es eine ganz andere Gesellschaft als auf der Erde gibt. Die Frauen haben mehr Rechte als die Männer und herrschen, während die Männer versuchen, als Jäger eine Sippe zu finden. Alkatar gelangt nach einigen Schwierigkeiten zu den angesehenen Magari und dort scheint alles gut zu werden, doch es funktioniert nicht und Alkatar beschließt, sich dem Interplanetaren Bund anzuschließen, eine Organisation, die unter anderem auch die Erde und die Menschheit retten will. Auf der Erde lebt Stefa und im Jahre 2030 ist alles zerstört und die Menschen leben immer noch im Luxus. Dann entdeckt ihr Bruder Heinrich eine Meldung für eine geheime Mission, für die man die sein altes Leben zurücklassen muss. Nach einigem Hin und Her melden sich Stefa, Heinrich und seine Freundin Ulrike. Sie werden gemeinsam mit anderen Freiwilligen von dem Interplanetaren Bund auf den Planeten Zadeg gebracht, um dort zu lernen, wie man mit der Natur im Einklang lebt. Alkatar ist dort Wächter und hilft mit, doch ein paar der Siedler wollen sich über die anderen erheben und nicht in der Gemeinschaft leben... meine Meinung: Als erstes sollte ich vielleicht sagen, dass ich mir dieses Buch vermutlich niemals in einem Buchladen gekauft hätte (habe es hier gewonnen), da ich tendenziell nicht so der Science-Fiction-Typ bin. Aber ich wollte es ausprobieren und bin nicht enttäuscht worden, ich bin sehr froh, dass ich es gemacht habe. Anfangs hatte ich ein paar Schwierigkeiten, in die Geschichte reinzukommen, da ich mich nicht sofort mit Alkatar identifizieren konnte. Ich fand es schwierig, ihn zu verstehen und mochte ihn nicht so, aber nach einiger Zeit ist er mir sehr ans Herz gewachsen und ich kann ihn und seine Motive gut verstehen. Außerdem werden viele Fremdwörter bzw. ausgedachte Begriffe benutzt, mit denen ich ein paar anfängliche Probleme hatte, da sie aber oft wiederholt und indirekt erklärt werden, hat sich das schnell gelegt. Dann war ich aber schon bald sehr beeindruckt von der Welt, die Anja Fahrner konstruiert hat, und die Geschichte hat mich mitgerissen. Stefa war mir auch sehr sympathisch, denn sie ist eine Träumerin und man merkt, dass sie die Welt irgendwie anders betrachtet als ihre Mitmenschen. Die Geschichte ist unglaublich spannend, mitreißend, fesselnd, beeindruckend und auch mal berührend. Zwischendurch habe ich mich richtig über manche Sachen aufgeregt, die passiert sind, und auch mal ein paar Tränen verdrückt. Auch den Stil mag ich, es ist angenehm zu lesen und es sind viele kleine Details enthalten. Besonders gut fand ich die Entwicklung der Charaktere und die Wendungen/Überraschungen der Geschichte. Empfehlung: Dieses Buch ist für mich etwas sehr Besonderes, denn ich habe noch nie etwas Vergleichbares gelesen. Es hat mir sehr gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen. 😍 Unbedingt lesen! :)

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  • Realistischer ,gesellschaftskritischer Sciencefictionroman

    Alkatar
    Booksareworldstotravel

    Booksareworldstotravel

    05. August 2016 um 18:07

    2030 – Die Menschen haben die Erde an den Rand einer Katastrophe gebracht, doch jenseits unseres Sonnensystems ist diese Entwicklung nicht unbemerkt geblieben. Die Laurasier, entfernte Vorfahren der Menschen, starten eine verborgene Rettungsaktion, um den Fortbestand der menschlichen Spezies zu sichern: Freiwillige sollen auf dem erdähnlichen Planeten Zadeg einen Lebensweg im Einklang mit der Natur erlernen. Doch der Verantwortliche der Mission, der laurasische Heerführer und Telepath Alkatar, wird schon bald mit den Abgründen der menschlichen Natur konfrontiert. Als ein intergalaktischer Krieg Zadeg von der Außenwelt abschneidet, setzt sich eine dramatische Entwicklung in Gang ... (Inhaltsangabe übernommen) "Alkatar" war mein erster Roman im Sciencefictiongenre. Danke liebe Anja Fahrner , dass du mich in die Welt Alkatars und Sciencefiction entführte hast. Im ersten "Teil" des Buches geht es um Alkatar , der telepathische Fähigkeiten besitzt und auf dem Planeten Sumas lebt. Der zweite "Teil" wird aus der Sicht einer jungen Frau und ihrem Bruder geschrieben,die sich auf eine geheime Mission der Regierung einlassen. Im dritten "Teil" trifft man dann Alkatar wieder. Die Charaktere sind gut gewählt und vermitteln dem Leser ,dass was sie sollen. Stefa beispielsweise leidet unter Depressionen und ist auch sonst eher introvertiert,dies ändert sich auch nicht ,als sie die Erde verlässt. Doch ihre Persönlichkeit entwickelt sich im Laufe des Buches unfassbar. Heinrich Stefas Bruder ist extrovertiert und hat eine klare Meinung,was an sich positiv ist in seinem Fall aber nicht. Alkatar wirkt nach außen hin sehr stark , doch innerlich ist er unfassbar verletzbar,was im Laufe des Buches immer deutlicher wird. Meine Meinung: Mir hat dieses Buch unglaublich gut gefallen ,weshalb ich nur volle 5 Sterne vergeben kann! Die Kritik an der Gesellschaft verpackt in einer tollen Geschichte. Ich denke nach diesem Werk ,werde ich öfters ein Buch aus diesem Genre lesen. Mir fiel es sehr schwer eine ordentliche Rezension zu schreiben ohne zu Spoilern , deshalb lest ihr das Buch am besten selbst :)

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  • Soll das die Zukunft sein?

    Alkatar
    Slatedfan

    Slatedfan

    03. August 2016 um 17:34

    2030 – Die Menschen haben die Erde an den Rand einer Katastrophe gebracht, doch jenseits unseres Sonnensystems ist diese Entwicklung nicht unbemerkt geblieben. Die Laurasier, entfernte Vorfahren der Menschen, starten eine verborgene Rettungsaktion, um den Fortbestand der menschlichen Spezies zu sichern: Freiwillige sollen auf dem erdähnlichen Planeten Zadeg einen Lebensweg im Einklang mit der Natur erlernen. Doch der Verantwortliche der Mission, der laurasische Heerführer und Telepath Alkatar, wird schon bald mit den Abgründen der menschlichen Natur konfrontiert. Als ein intergalaktischer Krieg Zadeg von der Außenwelt abschneidet, setzt sich eine dramatische Entwicklung in Gang ... (Beschreibung übernommen) Ich habe mich nie allzu viel für Science Fiction interessiert und hatte meine Bedenken, so sehr ich mich auch für dieses Buch interessiert hatte. Tatsächlich viel es mir anfangs etwas schwer, in die Geschichte, die Charaktere und vor allem die Welt zu finden, doch nach ein paar Seiten war ich mittendrin. Der Schreibstil war gut, ließ sich zwar nicht so flüssig lesen wie manch anderes Buch lesen, was hier aber eher an dem Anspruch und dem Genre liegt, immerhin ist das keine Geschichte, die einfach an einem vorbei fliegen soll. Es gab zwei Hauptcharaktere. Als erstes lernte ich Alkatar, den männlichen Protagonisten kennen, ein Bewohner des Planeten Sumas. Im ersten Abschnitt des Buches, wo er der alleinige Protagonist war, konnte ich nicht so recht zu ihm finden, das wurde mit der Zeit allerdings besser, ab dem Mittelteil des Buches sogar richtig gut. Ich fand es erstaunlich, wie er mit so vielen Verlusten, die ihm sein Leben gebracht hatte, zurecht kam. Sehr interessant fand ich auch seine Beziehungen zu Frauen, wie er auf sie reagierte und  wie er, ein Mann, von ihnen benutzt wurde. Stefa war die Protagonistin im zweiten teil (danach wurden die Kapitel abwechselnd aus zwei Sichten beschrieben) und ein Mensch von der Erde. Ich mochte sie sofort, konnte mich super in sie hineinversetzen und habe einige Ähnlichkeiten zwischen mir und ihr entdeckt. Was sie so interessant, besonders gemacht hat, war ihre Angst, hauptsächlich von Menschen und ihre anscheinend immer mehr wachsende Depression. manchmal war sie etwas zu naiv, hat es aber schnell bemerkt. Sie wirkte das ganze Buch über wie ein eher schwacher Charakter, da sie psychisch schließlich etwas angeknackst war und hat dennoch am Ende so viel Stärke bewiesen, der sie nochmal viel sympathischer machte. Ich muss auch sagen, dass mir fast alle Nebencharaktere ausgesprochen gut gefallen haben. Ich konnte zu allen eine gewissen Nähe aufbauen, was ich sonst so gut wie nie in einem Buch tue, aber hier kamen sie mir alle so lebendig vor. Zwei Nebencharaktere waren allerdings die Hölle und das sollten sie auch sein. Heinrich und Ulrike konnte ich von Anfang an nicht leiden und muss mich gerade sehr zurückhalten, um nicht zu spoilern. Die Welten fand ich allesamt sehr faszinierend. Der Planet Sumas war am beeindruckensten, da die Gesellschaft dort völlig anders als unsere Schien, das merkte man allein an der übergeordneten Rolle der Frau. Ich hätte gern noch etwas länger über Sumas gelesen, doch das wollte Alkatar anscheinend nicht zulassen. Die Zustände auf der Erde waren erschreckend, doch nicht unrealistisch und übertrieben dargestellt, so wie es viele Autoren immer zu tun pflegen. Allein das Bild, wie unser Land ohne jegliche Wälder, ohne jegliche Schönheit war eine grässliche Vorstellung.  Hier wurde sehr deutlich gemacht, in was für einer Welt wir eigentlich leben, wie wir Menschen und gegenseitig behandeln. Ich glaube, uns ist es gar nicht mehr möglich, ohne Klassengesellschaft zu leben, ohne dass sich eine Minderheit über alle stellt. Ich selber bin auch solcher Ansichten, wie sie im Buch beschrieben wurden und verabscheute die  Charaktere, die sich nicht anpassen wollten an die neue Gemeinschaft, doch selber bezweifle ich, ob ich ebenfalls so selbstlos im Minimalismus, immer auf meine Mitmenschen achtend auf ewig leben könnte. Umso interessanter war es zu sehen, ob es den Menschen tatsächlich gelingt, sich in solch ein auf uns primitiv wirkendes System einzugliedern. Insgesamt fand ich das Buch sehr gut, es hat mich wirklich überrascht. Gerade so viel Gesellschaftskritik hatte ich nicht erwartete, aber genau sowas mag ich. Ich habe lange überlegt, ob ich dem Buch nun 5 oder 4 Sterne geben soll, habe mich letztendlich doch für 4 entschieden, da mir für 5 Sterne noch das gewisse Etwas gefehlt hat. Ansonsten kann ich das Buch nur jedem ans Herz legen. Ich freue mich auf Fortsetzungen!

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