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Anfa

vor 1 Jahr

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Leserunde zum Science - Fiction "Alkatar" von Anja Fahrner

Im Juni ist mein Debütroman "Alkatar" erschienen und ich würde ihn gerne mit euch in einer Leserunde teilen.

Wer in eine fremde Kultur auf einem archaischen Planeten und in unsere Welt in naher Zukunft eintauchen, wer das Scheitern der Menschheit und den Neuanfang auf einer ursprünglichen Welt verfolgen möchte, kann Alkatar auf seinem Weg begleiten; seinen Kampf um sich selbst, um unstillbare Sehnsüchte und gegen menschliche Abgründe. Alles gewürzt mit einer Prise Kapitalismuskritik.

Wenn euch das anspricht, seid ihr hier genau richtig und ich würde mich freuen, euch in der Leserunde begrüßen zu dürfen.

Mehr über Alkatars Welt und Informationen über mich findet ihr auf meiner Homepage: http://www.anja-fahrner.de
Eine ausführliche Leseprobe findet ihr hier: Alkatar Leseprobe

Mein Verlag (Emmerich Books & Media) stellt 1 signiertes Printexemplar und 20 eBooks zur Verfügung, die ich verlosen darf. Bitte sagt mir bei eurer Bewerbung, ob ihr das eBook lieber im ePub- oder mobi-Format haben möchtet.

Bewerbungsschluss ist Donnerstag, der 28.07. Ich hoffe, dass wir die Bücher dann ab Montag, den 01.08. verschicken können. Wer bereits ein Buch besitzt oder bei der Verlosung nicht ausgewählt wird, ist natürlich mit seinem Exemplar auch herzlich eingeladen.

Da das meine allererste Buchveröffentlichung und auch meine allererste Leserunde ist, bin ich umso mehr gespannt darauf, was euch an meiner Geschichte berührt und wie sie euch gefällt. Über eine ehrliche Rezension auf Lovelybooks oder auf Amazon würde ich mich aufrichtig freuen.

Autor: Anja Fahrner
Buch: Alkatar

ira_ebner

vor 1 Jahr

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Alles, was ich bisher über "Alkatar" gelesen und gehört habe, klingt spannend und nach einem Buch nach meinem Geschmack. Darum möchte ich mich gerne bewerben.

sinsa

vor 1 Jahr

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Die Leseprobe hat mir schon sehr gefallen.

Daher würde ich gerne an der Leserunde teilnehmen.

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ira_ebner

vor 1 Jahr

Teil 3: Neuanfang

Die Menschen, die sich zur Mission gemeldet haben, erhalten als Siedler auf dem Planeten Zadeg eine neue Chance. Allerdings gestaltet sie sich so, dass es erst einmal zurück in die Steinzeit geht und das Leben aus Selbstversorgung zu einer Rückbesinnung und Befreiung von falschen Werten führt.
Die Bewohner Zadegs, die Wallabs, sind sehr liebeswert und auch Jojo. Ich könnte mir vorstellen, mit ihnen zusammenzuleben. Auch mit Henschel würde ich gerne lange und ausgiebige Diskussionen führen.
Ich finde auch die Beschreibungen besonderer Orte wie die von den Halwaren zerstörte Stadt Tuzens schön, traurig schön ... Auch dort gibt es Kriege und Konflikte.
Jetzt stellt sich aber eine Frage: Ist die Menschheit überhaupt fähig, aus ihren Fehlern zu lernen, achtsam mit Umwelt, Mitlebewesen und sich selbst umzugehen? Selbst wenn ein Neuanfang ermöglicht wird, während sich die restliche Menschheit auf der Erde selbst vernichtet, zurück auf Null, kann die Entwicklung in eine bessere Gesellschaftsform und Lebensweise gelent werden?
Da gibt es Anführer wie Heinrich und Ulrike, die sich aufgrund ihrer Ausbildung als Naturwissenschaftler und ihrem Fortschrittsglauben erneut als Eliten an die Spitze setzen und ihre Anhänger hinter sich scharen und gegen Alkatar arbeiten. Während Heinrich und Ulrike in die Genetik der Bewohner Zadegs eingreifen, bringen sie ihre Leute in Abhängigkeit und schaffen erneut eine Klassengesellschaft, die Alkatar und der Interplanetare Bund nicht wollten.
Stefa ist für mich besonders, weil ihr so viel Raum für ihre Entwicklung gegeben wird. Sie mag zurückhaltend sein und nicht extrovertiert. Warum sie so ist, hat auch seine Gründe. Erst durch die Freundschaft und Beziehung mit Alkatar wächst sie über sich hinaus, denn zum ersten Mal erfährt sie, dass ihr jemand etwas zutraut und sie liebt.

ira_ebner

vor 1 Jahr

Teil 4: Kraft des Blutes

Was für ein Finale ... Doch jetzt der Reihe nach. Heinrich ist jetzt der neue Herrscher in der Festung Malatomb. Er ist ein richtiger Patriarch, der Ulrike wie einen Hund befiehlt (von wegen Fortschritt) und sie macht das mit. Nicht nur das, er züchtet mit den "Simplen" neue Kreaturen, die für ihn arbeiten sollen. Aber bei dieser Schöpfung ist etwas schief gegangen, die männlichen "Simplen" fressen Menschen.
Eltern der "Simplen" sind Jojo und die entführte Serine, die nach dem Missbrauch als Zuchtmaschine kläglich in der Zelle verendet und verwest. Auch Alkatar wird gefangen genommen und soll für das Zeugen einer neuen Spezies herhalten.
Vor allem dieser Teil zeigt allzudeutlich, dass Wissenschaft und Forschung, wenn sie in falsche Bahnen geraten, zum Wahn werden. Science Fiction geht einen Schritt weiter als die Realität, wo aber auch mit Erbgut von Mensch und Tier und Pfanzen gespielt wird, als sollte die Schöpfung so geordnet werden, wie es dem Mensch gefällt. Vor allem aber ist das klasse beschrieben.
Danke, liebe Anja, für dieses tolle Buch. Ich konnte es kaum noch aus der Hand legen konnte. Als ich es fertig gelesen habe, musste ich noch einige Zeit nachspüren, um es in Alakatars Worten zu sagen. Sein Tod hat mich sehr traurig gemacht, ist er mir von Anfang an doch sehr ans Herz gewachsen.

Anfa

vor 1 Jahr

Teil 4: Kraft des Blutes
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@ira_ebner

Vielen Dank, liebe Ira. Die Beschreibung der Kapitel hätte ich nicht besser in Worte fassen können. Es ist alles drin, was hineingehört und auch die Dinge, die ich nur gedacht, aber nicht geschrieben habe.
Man meint, Du hättest meine Gedanken gelesen ;-) und ich könnte dem nichts mehr hinzuzufügen. Alkatars Tod war auch für mich schwer zu schreiben. Wenn ein liebgewonnener Protagonist stirbt, ist es, als würde auch ein Teil meines Selbst sterben. Aber ich habe mich getröstet, da ich wusste, dass er in seinen Kindern weiterlebt.
Es freut mich jedenfalls riesig, dass es Dir gefallen hat.

mocamoca

vor 1 Jahr

Teil 3: Neuanfang
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So, nun bin ich auch mit dem dritten Teil fertig. Mir gefällt, wie die Welt auf Zadeg beschrieben wird. Durch die Wallnas, Equs, Ratneys und Halwaren erscheint sie echt und authentisch. Ich spüre, dass die Autorin viel Energie und Herzblut in die Entwicklung der Rassen gesteckt hat. Allerdings muss ich sagen, dass ich mit Stefa und Alkatar immer mehr meine Schwierigkeiten habe. Er ist der starke Krieger und sie das ängstliche Mäuschen. Ich nehme an, dass sich seine Kraft mit ihrer Angst irgendwann ausgelichen wird, aber derzeit ist mir ihre Beziehung zu stereotyp. Mal sehen, wie es weitergeht und wie sich alles entwickelt.

Anfa

vor 1 Jahr

Teil 3: Neuanfang
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@mocamoca

Ja, da hat sich Stefas sehnlichster Wunsch (fast) erfüllt und sie lässt sich in ihre alte Rolle fallen. Eine Zeit des gemeinsamen Glücks, die nicht von langer Dauer ist. Die Rollenverteilung wird sich bald wieder ändern ;-).

mocamoca

vor 12 Monaten

Teil 4: Kraft des Blutes
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Ich bin nun auch fertig und kann sagen, dass mir die letzten Seiten des Buches sehr gut gefallen haben. Endlich mal kein klassisches Happy End! Und zum Glück hat Stefa ihre Angst überwunden. Diese Abhängigkeit zu Heinrich und auch zu Alkatar war ja auch nicht sehr schön mit anzusehen.
Heinrichs Züchtungen haben mich sehr abgestoßen und werden mir wohl noch länger im Gedächtnis bleiben. Kurz: Während der zweite Teil des Buches für mich tatsächlich etwas schwierig zu lesen war, konnte ich mich hier wieder voll in die Geschichte einfinden und habe am Ende auch eine gewisse Genugtuung empfunden, als Stefa endlich selbst die Initiative ergriffen hat. YES!
Dass sie nun ein Baby von Alkatar bekommt ... okay, das ist Geschmackssache, aber nicht ganz so mein Fall. Er ist doch völlig entkräftet und am Ende und dann schläft er mit ihr? Ich verstehe natürlich die Intention und Symbolik, aber musste dennoch die Stirn runzeln. Nun bin ich aber auch gespannt, wie es mit seinen Kindern weitergeht (wenn es denn ein Plural bleibt, sollte Ulrike überlebt haben).

Anfa

vor 12 Monaten

Teil 4: Kraft des Blutes
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@mocamoca

Es freut mich, dass Dir der letzte Teil wieder besser gefallen hat :-). Ich sagte doch, die Beiden haben nur eine kurze Zeit des Glücks, in der sich Stefa in ihre alte Rolle fallen lässt, bevor sie auf ihren eigenen Beinen stehen muss.
Das Kind ist für Alkatar der Abschied von der Welt und seine letzte Hoffnung/Geschenk für die Zukunft. Sein Blut existiert weiter, in Söhnen (Ulrike hat überlebt) und Töchtern.

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