Anja Flieda Fritzsche

 4.5 Sterne bei 44 Bewertungen

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Oma, die Nachtcreme ist für 30-Jährige!

Oma, die Nachtcreme ist für 30-Jährige!

 (44)
Erschienen am 01.12.2017

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Rezension zu "Oma, die Nachtcreme ist für 30-Jährige!" von Anja Flieda Fritzsche

Tiefe Einblicke
echte_Heldinvor einem Monat

Dieses Buch erzählt das Leben der derzeit 107-jährigen Oma Maria in den letzten Jahren. Es steckt voller schöner Anekdoten und Erlebnissen. Es erscheint dem Leser fast so als würde sich das Leben von Enkelin Anja nur um ihre beiden Omas drehen, denn Oma Mia ist auch schon sagenhafte 100 Jahre alt. 

Dass die Geschehnisse auf Tatsachen und Echtheit basieren, erkennt man sofort. Ausgedachtes könnte kein Autor so schildern, dass man als Leser denkt man sitzt gerade zusammen mit Maria und Anja am Tisch und erlebt alles hautnah mit. 

Ein Buch bei dem man in jedem noch so kleinen Kapitel immer wieder zum schmunzeln kommt, sich mit freut oder einfach nur beeindruckt ist wie Anja und ihre Familie das Leben mit den beiden Omas so wunderbar meistern. 

Ich hoffe Oma Maria lebt noch so lange, dass es für ein zweites Buch mit neuen Erlebnissen reicht.

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Rezension zu "Oma, die Nachtcreme ist für 30-Jährige!" von Anja Flieda Fritzsche

Eine mittlerweile 108jährige gibt Gas! Interessant, aber dennoch nichts besonderes
Esse74vor 10 Monaten

Okay, 108 Jahre alt zu werden (so alt ist die Oma nun) ist schon etwas besonderes, allerdings heute nicht mehr so selten, daß jemand 100 Jahre alt wird. Bei uns in der Nachbarschaft sind zwei Hundertjährige und die leben auch noch zu Hause und sind fit. Es kommt sicher auch auf die Lebenseinstellung an. Und gute Gene. Anja Fritsche und ihre Oma sind auch bei Facebook und es ist schon interessant, wie die Oma noch eine schwere Herz-Op übersteht und andere Malässen, die ihr hohes Alter eben mit sich bringt. Dennoch sind die Sprüche, die sie "raushaut" nichts besonderes und das heisst nicht, daß ich keine Ehrfurcht vor ihrem Alter habe- aber da haben meine Urgroßeltern bessere gebracht und die Omas auch. Hier geht es eben um Alt trifft auf Moderne und daher bezeichnet die Oma Maria halt ein Handy als "Sprechanlage". Meine Uroma begrüßte aber auch mit 85 Jahren das Poster an meiner Tür mit "Guten Tag", weil da Mick Jagger drauf war, Oma (Mitte siebzig damals) drückte beim Telefonabheben statt Annahme immer weg,  etc.- die Sprüche waren auch oft gut, wie in jeder Familie eben- bezogen auf den Umstand, daß alt auf jung traf. So sprach meine Uroma die Monroe immer Monrö aus, eben französisch und sagte zum Bürgersteig noch Trottoir. Sie kam aus Berlin. Sicher- es war lustig, wenn die älteren Menschen einem ihre Vorstellungen von Etikette darbringen wollten, wenn Oma nicht verstand, was an kaputten Jeans (die schon im Laden so verkauft werden) toll sein soll, man die Hose liegenlässt und Omma näht eben diese Löcher/Schlitze zu- das ist witzig. Oder als meine Uroma noch bei Sturm im Kirschbaum stand, diese pflückte und meinte:"Dat weht ja heute wieder mal!"
Aber das bietet dieses Buch eben auch und damit reine, humorvolle Unterhaltung, über die man ab und an eben schmunzeln kann. Ich wünsche der Oma Maria noch viele Jahre in guter Gesundheit- warum nicht 110 werden zB?
Aber an dem Buch war nichts besonderes, fand ich. Die Sprüche ganz nett. Doch ich habe mich nicht auf dem Teppich rumgekugelt oder war super gefesselt von dem Ganzen. Unterhält mal für eine Weile.
Und sorry, nichts geht doch darüber, wenn Uropa dank leichter Demenz am Grab seines Sohnes steht und sich da schon eine Kippe angemacht hat, während die Verwandschaft herumfuchtelt, weil er die ausmachen soll. Und macht er auch- ratet mal, wo die Kippe gelandet ist...;)

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Rezension zu "Oma, die Nachtcreme ist für 30-Jährige!" von Anja Flieda Fritzsche

Amüsantes Buch
Lerchievor 10 Monaten

Im Prolog lesen wir, dass immer wieder gesagt wurde dass sie zur Oma fahren wollen. Und Widerspruch wurde nicht geduldet, den wer wusste schon, wie lange Oma noch lebt. Und obwohl man sich das in den Folgejahren immer weniger fragte, sollte eigentlich das Gegenteil der Fall sein….
Damals war Oma Maria 83 Jahre alt. Sie war eben in dem Alter, wo man immer mit dem Tod rechnen muss. Doch sie war quietschlebendig. Denn die Familie kümmerte sich um Oma, nämlich Enkeltochter Anja und natürlich auch Omas Sohn sprich Anjas Vater Jochen. Oft genug fuhren sie ‚ein letztes Mal‘ nach Mallorca oder auch an den Gardasee. Dann gibt es da noch Oma Mia, die Mutter von Anjas Mutter. Sie ist gerade mal sieben Jahre jünger als Oma Maria. Auch um sie wird sich gekümmert von ihrer Tochter Ute, also Anjas Mutter und natürlich Anja selbst- Manchmal hatte sie beide Omas auf einmal zu Gast. Das ist gar nicht so einfach, denn während die eine Oma eben noch sehr lebendig und wendig ist, ist die andere doch schon ein bisschen dement und fragt dauernd Sachen, die sie schon ein paarmal gefragt hat.
In diesem Buch geht es überwiegend um Dialoge. Dialoge zwischen Anja und einer der Omas, zwischen den Omas, und, und, und,

Meine Meinung
Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Auch ist der Schreibstil so, dass keine Fragen nach Sinn von Wörtern oder gar ganzen Sätzen entstehen. Es besteht aus vielen kurzen und auch etwas längeren Dialogen. Auch ein paar kleine Geschichten, die sich über ein paar Seiten ziehen, sind zu lesen. Es hat mich sehr oft zum Schmunzeln gebracht. Stellenweise musste ich richtig lachen. Überhaupt über Oma Marias Schlagfertigkeit. Sie ist jetzt 107 Jahre alt und hat den hundertsten Geburtstag von Oma Mia mitgefeiert. Es ist nun kein Buch das man nicht aus der Hand legen könnte. Manchmal beinhalten die Dialoge nur zwei, drei Sätze. Also so was für zwischendurch zu lesen. Es hat mir Spaß gemacht und mich auch ganz gut unterhalten. Vielleicht hätte man noch etwas mehr auf das Leben der beiden Omas eingehen können. Es wird ja überwiegend aus der Zeit erzählt, bzw. ab ihrem 83. Lebensjahr. Das vorherige Leben wird nur kurz angerissen. Was mir nicht ganz so gut gefiel ist, dass es keinen richtigen Zusammenhang gibt. Immer nur eine Anekdote. Aber trotzdem finde ich es insgesamt ganz gut. Was mir auch gut gefällt ist, dass es am Ende noch ein paar Seiten mit Bildern von der Oma mit Angehörigen gibt. Sogar ein Bild mit einem Fußballstar ist dabei. Von mir bekommt das Buch vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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