Dieses Buch ist ein ziemlich vorhersehbarer und typischer Coming of Age Roman für Jugendliche ab 14 Jahre.
Es geht um Wilbur, der mit seinen 14 Jahren mitten in der Pubertät steckt und dabei so alles durchmacht, was man von einem pubertierenden Jungen erwartet. Mir hat gut gefalln, dass auch queere Menschen in diesem Buch eine Rolle spielen und dass das Buch aus Wilburs Sicht erzählt wird. Dadurch wirkt die Erzählung authentisch und ist gut nachzuempfinden. Gerade die plötzlichen Stimmungswechsel kann man gut mitfühlen.
Auch Mobbing ist ein großes Thema dieses Buches, und ich finde, die Autorin ist gut damit umgegangen.
Aufgrund des Covers habe ich eine ganz andere Geschichte erwaret (definitiv für jüngere Kinder), darum war ich positiv überrascht. Vom Lesegefühl her hat es mich manches Mal an "Wunder" erinnert, auch wenn der Protagonist dort deutlich jünger ist.
Ein leises, aber schönes Buch für Teenager!
Anja Herre
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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Der "Witz" einiger Klassenkameraden kostet Ambrosius fast das Leben. Man muss schon sehr fies und hirnlos sein, wenn man einem Erdnussallergiker eine solche ins Pausenbrot schmuggelt. Aber leider gibt es solche Typen sehr häufig, vor allem in der Pubertät, da im Oberstübchen sehr viele Bereiche wegen Umbau geschlossen und nicht nutzbar sind. Die alleinerziehende Mutter von Ambrosius zieht darauf die Notbremse und unterrichtet ihren Sohn daraufhin zu Hause (was in den Kanada zum Glück möglich ist). Ambrosius findet das einerseits toll, andererseits muss seine doch auch sehr übervorsichtige Mutter (bei ihrer Vorgeschichte absolut verständlich) jetzt immer abends arbeiten und er ist allein zu Hause und langweilt sich einfach nur. Das ändert sich, als der vorbestrafte Sohn Cosmo der Vermieter wieder bei seinen Eltern einzieht und Ambrosius beginnt, ein Doppelleben zu führen. Ambrosius hilft Cosmo aus der Patsche, dafür hilft Cosmos ihm, seinem Hobby nachzugehen, ohne dass die Mutter etwas davon mitbekommt. Als dann noch die wunderschöne Amanda dazustößt, ist das Leben für Ambrosius wieder schön. Aber dann holt die Vergangenheit Cosmo ein und Ambrosius Scharfsinn ist gefordert.
Eigentlich ist es ein total trauriger Plot, der die Grundlage dieses Kinderbuches ist: Junge ist anders, wächst ohne Vater aber mit übervorsichtiger Mutter und nicht gerade wohlhabend auf, hat gesundheitliches Handicap, wird in der Schule heftigst gemobbt und wird dadurch noch mehr zum Außenseiter (also eigentlich nichts zum Lesen aus Spaß). Aber trotzdem oder gerade deshalb entstehen in dem Buch so viele witzige Momente, weil der Junge Ambrosius so echt mit all seinen Problemen und Macken (Pubertät ist auch kein Zuckerschlecken) dargestellt wird, dass ich als Leser ihn gern als Freund hätte. Klar, ist es ein bisschen vorhersehbar, dass der Bad Boy Cosmo gar nicht so bad ist und sich natürlich ändern will. Und dass die schlaue und hübsche Amanada gut zu diesem ungleichen Duo passt und sich natürlich in Cosmo verliebt. Aber das wird so tiefgehend und doch lustig dargestellt, dass ich nicht nur bei Ambrosius sondern bei allen, die in seinem Leben eine Rolle spielen, eine echte Verbundenheit fühle. Einzig wie Cosmo seine Vergangenheit hinter sich lässt, ist fast zu schön, um wahr zu sein.
Alles in allem ein vergnüglicher Lesespaß, der es schafft, ernste Themen unterhaltsam zu verpacken. Für Teenager ab 11.
Seit sie denken kann, hat Parker immer das gemacht, was andere, im Besonderen ihre Mutter, von ihr erwartet haben. Sie war fleißig und strebsam, absolviert die High School mit Bestnoten und wird auf einen Elite-College angenommen. Doch dann stößt sie auf das Tagebuch von Julianna, die vor zehn Jahren tragisch verstarb. Und beginnt, über ihr eigenes Leben und ihre eigene Zukunft nachzudenken.
Die zentrale Aussage des Buches ist, dass wir nicht dazu da sind, die Erwartungen der anderen zu erfüllen. Parker ist so gefangen in ihrer Welt, dass es ist zunächst undenkbar vorkommt, daraus auszubrechen. Sie muss ihren ganzen Mut zusammennehmen, um für sich selbst einzustehen und sich auf den Jungen, den sie liebt einzulassen. Doch der Text ermutigt junge Menschen, ihren eigenen Weg zu gehen. Denn manchmal kann das Leben schneller zu Ende sein, als man glaubt, oder durch eine minimale Abweichung eine ganz andere Wendung nehmen.
Schön sind auch die Referenzen auf den Dichter Robert Frost, mit dem sich die Heldin nicht ohne Grund den Nachnamen teilt.
Für Heranwachsende absolut lesenswert!
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Eine Prise Wunder hilft bei jedem Fluch
Liebe Leserinnen und Leser,
wir laden Euch herzlich ein, in einer gemeinsamen Leserunde den neuen Reihenauftakt “Faye Fox” von Andy Sagar kennenzulernen. Erfahr mehr über den magischen Teesalon, skurril-lebendigem Geschirr und Madrigal.
Wir vergeben für diese Leserunde 20 Rezensionsexemplare in Print und freuen uns auf Eure Bewerbungen!
Der Einstieg in dieses Buch fällt mehr als leicht. Kein Wunder bei diesem Schreibstil. So angenehm zum Lesen und Vorlesen. Einfach perfekt. Auch von der Handlung bin ich sehr angetan. Bin gespannt wie es weitergeht.
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