Anja Hilscher Imageproblem

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Inhaltsangabe zu „Imageproblem“ von Anja Hilscher

Von Machos, Terroristen und Kopftüchern – Wie ist der Islam wirklich? Von wegen, den Islam kennen! Hier wird all denen, die meinen, vom Islam nun wirklich alles zu wissen, einmal gehörig der Kopf gewaschen! Temporeich, frech und ausgestattet mit einem ziemlich anarchischen Humor zeigt Anja Hilscher, wie islamisches Denken und Leben wirklich geht. Ob sie über das Gottesbild erzählt oder über die islamischen Gebote, über religiösen Fanatismus, islamische Machos oder den Sinn des Lebens – so überraschend anders und bunt bekommt man diese Religion selten präsentiert. Und das Beste: Die vielen freundlichen Züge, die man in diesem Buch an der ach so finsteren Lehre Mohammads entdecken kann, kann die Autorin auch noch aus der Tradition des Islam begründen! Plaudernd und mitunter respektlos gegen Vorurteile über den Islam Eine unterhaltsame und bildende Lektüre

Anja Hilscher ist eine mutige Frau!

— aba

Ich habe erfahren, dass das Buch nun erschienen ist und am 27.04. gibt es sogleich einen Fragefreitag mit der Autorin Anja Hilscher dazu - ich freue mich darauf! :-)

— elane_eodain

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  • Rezension zu "Imageproblem" von Anja Hilscher

    Imageproblem

    agnieszka

    Anja Hilscher möchte mit ihrem Buch "Imageproblem" mit den Vorurteilen gegenüber ihrer Religion, dem Islam, aufräumen. Das tut sie, indem sie einigen bekannten Vorurteilen (Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, strenge Regeln) ein Kapitel widmet, ihre persönliche Sichtweise schildert und mit dem zugehörigen Text aus dem Koran unterstreicht. Diese Art der Argumentation hat mich nicht erreicht und meine (wenigen) Vorurteile gegenüber dem Islam nicht abgebaut. Ich bin mir nicht sicher, ob die Vorgehensweise von Frau Hilscher die richtige ist. Schließlich ist das, was meistens am Islam fremd ist, die Handlungen der Gläubigen (Zwangsverheiratung, Ehrenmord, Kopftuch um die Sittsamkeit der Frau zu schützen), ihre Moral und die Werte, welche in der Gesellschaft verankert sind. Dann mit den Textstellen im Koran zu argumentieren und zu behaupten, dass man zwischen der Schrift (Koran) und der Gesellschaft unterscheiden muss, wirkt für mich nicht überzeugend. Wie schon in anderen Rezensionen geschrieben und auch auf dem Buchcover angedeutet würde es mich mehr überzeugen, wenn erzählt würde, wie im Alltag Muslime ihren Glauben leben. Was mir total am Buch gefallen hat, ist die Energie und Leidenschaft, mit der Anja Hilscher geschrieben hat. Ich musste beim Lesen ganz oft dran denken, dass im Vortrag vor einem großen Publikum die Botschaft viel besser wirken würde, als in einem Buch.

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    awogfli

    07. May 2013 um 17:29
  • Wanderbuch „Imageproblem“ von Anja Hilscher (Debüt)

    Imageproblem

    elane_eodain

    Was wisst Ihr über „den Islam“? Meint Ihr beispielsweise auch zu wissen, dass „Dschihad“ auf Deutsch so etwas wie „Heiliger Krieg“ bedeutet? Wollt Ihr darüber und über andere Themen wie Gleichberechtigung und Kopftuch, Paradies und Umweltschutz genauer Bescheid wissen? Seid Ihr offen für die Gedanken einer deutschen Konvertitin? Dann versuch es mal mit „Imageproblem“ – ich bin durch dieses angenehm zu lesende und humorvolle Buch schlauer geworden! :-) Klappentext: Von Machos, Terroristen und Kopftüchern – Wie ist der Islam wirklich? Von wegen, den Islam kennen! Hier wird all denen, die meinen, vom Islam nun wirklich alles zu wissen, einmal gehörig der Kopf gewaschen! Temporeich, frech und ausgestattet mit einem ziemlich anarchischen Humor zeigt Anja Hilscher, wie islamisches Denken und Leben wirklich geht. Ob sie über das Gottesbild erzählt oder über die islamischen Gebote, über religiösen Fanatismus, islamische Machos oder den Sinn des Lebens – so überraschend anders und bunt bekommt man diese Religion selten präsentiert. Und das Beste: Die vielen freundlichen Züge, die man in diesem Buch an der ach so finsteren Lehre Mohammads entdecken kann, kann die Autorin auch noch aus der Tradition des Islam begründen! Plaudernd und mitunter respektlos gegen Vorurteile über den Islam Eine unterhaltsame und bildende Lektüre Wie das Wanderbuch funktioniert: Wer Interesse an „Imageproblem“ hat, schreibe das einfach hier in den Thread, ich nehme Euch dann sehr gerne in die Wanderliste auf. Eine Beschränkung gibt es erstmal nicht.  Jeder hat etwa zwei Wochen Zeit, um es zu lesen und weiterzuschicken. Da es sich um ein dünnes (knapp 200 Seiten) und flüssig lesbares Buch handelt, denke ich, dass diese Zeit gut ausreicht, aber keiner soll in Lesestress verfallen! Sollte die Zeit also nicht ausreichen, lässt sich darüber natürlich reden, bitte meldet Euch dazu bei mir! Die Weitergabe der Adressen erfolgt eigenständig zwischen Euch und nicht über mich. Am besten erfragt Ihr die Adresse beim Euch nachfolgenden Leser schon sobald das Buch bei Euch angekommen ist, dann kann es nach dem Lesen gleich weiter gehen … Schreibt hier bitte eine Mitteilung in den Thread, wenn das Buch bei Euch eingetroffen ist und auch sobald es weitergeschickt wurde, damit wir den Überblick nicht verlieren. Außerdem würden wir, die Autorin Anja Hilscher und ich, uns über Eure Meinung und Rezensionen zum Buch sehr freuen! Fragen und Diskussionsbeiträge könnt Ihr auch jederzeit hier oder in der Leserunde zum Buch los werden (http://www.lovelybooks.de/leserunde/Imageproblem-von-Anja-Hilscher-942524087/). Die Portokosten für das Weitersenden des Wanderbuchs trägt natürlich jeder selber. Bitte denkt daran, Büchersendungen nicht zuzukleben. Es wäre schade, wenn der Nächste Porto nachzahlen müsste oder das Buch zurück geht. (Ein Versand ins Ausland kann nur erfolgen, wenn sich der Vorgänger dazu bereit erklärt, die höheren Portokosten zu tragen. Bitte klärt das vorher ab, damit es im Nachhinein nicht zu Unmut kommt) Ich behalte mir vor, Mitglieder von der Wanderrunde auszuschließen oder ans Ende der Liste zu versetzen. Die Begründung gibt es in solchen Fällen auf Anfrage per PN. Und zu guter Letzt: Bitte behandelt das Buch pfleglich! Gebrauchsspuren sind nicht zu vermeiden, aber bitte achtet darauf, dass möglichst keine Knicke oder Kratzer reinkommen, keine Flecken auf den Seiten entstehen, nichts drüber geschüttet wird und sowas. Sollten euch bei Erhalt des Buches größere Schäden auffallen, meldet mir das bitte kurz. Sollte das Buch verloren gehen, teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Wanderexemplar, damit die Runde weitergehen kann. Für Unentschlossene und Informationsdurstige hier noch Links zu Buch und Autorin: Leseprobe Weblesung (Text nicht im Buch enthalten, aber aus der Feder und gesprochen von Anja Hilscher) Interview in der Islamischen Zeitung Es gab auch schon einen Fragefreitag mit Anja hier auf lovelybooks. Achja und „Imageproblem“ ist auch auf facebook vertreten, da gibt es immer wieder Neuigkeiten und Hinweise auf Artikel, Interviews und Termine. Vielleicht mag es ja auch jemand „liken“ ;-) Viel Freude und gute Gedanken! - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -   1. sabrinacremer [gelesen& weitergesendet]   2. Favole-Luna [gelesen& weitergesendet]   3. JackJackson [gelesen& weitergesendet]   4. Kanjuga [gelesen & weitergesendet]   5. Punxie [gelesen & weitergesendet]   6. MaryLouise [gelesen & weitergesendet]   7. Pennelo [gelesen & weitergesendet]   8. DieBerta [gelesen & weitergesendet]   9. eifelmini [gelesen & weitergesendet] 10. Queenelyza [gelesen & weitergesendet] 11. Kajaaa [gelesen & weitergesendet] 12. agnieszka [gelesen & weitergesendet] 13. LiesaB [gelesen & weitergesendet] 14. Buchfan276 [=> hier seit 12. April] ...

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  • Leserunde zu "Imageproblem" von Anja Hilscher

    Imageproblem

    Anja_Hilscher

    Nachdem, nach Abas Geschmack, der "beste Fragefreitag seit Langem" nun seinem Ende zu geht, möchte ich eine Leserunde ankündigen. Ab kommendem Freitag Nachmittag, also dem 4. Mai, beginnen wir dann mit dem Lesen. Alle Leserundenteilnehmer und spirituell interessierte und offene Menschen sind dazu herzlich eingeladen! Viele Grüße, Anja

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  • Rezension zu "Imageproblem" von Anja Hilscher

    Imageproblem

    MaryLouise

    25. September 2012 um 23:49

    >>> Von Machos, Terroristen und Kopftüchern – Wie ist der Islam wirklich? Von wegen, den Islam kennen! Hier wird all denen, die meinen, vom Islam nun wirklich alles zu wissen, einmal gehörig der Kopf gewaschen! Temporeich, frech und ausgestattet mit einem ziemlich anarchischen Humor zeigt Anja Hilscher, wie islamisches Denken und Leben wirklich geht. Ob sie über das Gottesbild erzählt oder über die islamischen Gebote, über religiösen Fanatismus, islamische Machos oder den Sinn des Lebens – so überraschend anders und bunt bekommt man diese Religion selten präsentiert. Und das Beste: Die vielen freundlichen Züge, die man in diesem Buch an der ach so finsteren Lehre Mohammads entdecken kann, kann die Autorin auch noch aus der Tradition des Islam begründen! <<< (amazon.de) Cover Das Cover ist schlicht und wirklich auf den Titel und den Autorennamen beschränkt. Mal von dem Bildchen mit den Schuhen abgesehen. Schlicht eben. Inhalt Ich hab mich für das Wanderbuch gemeldet, weil mich das Thema interessiert! Ich will so viel wie möglich über die verschiedenen Religionen wissen und wenn ich dabei noch mit Gläubigen sprechen oder schreiben kann, erweitert sich mein Horizont um weiteres. Als ich mit dem Lesen anfing dachte ich "Eui... wa soll das? Nichts neues"... aber je weiter ich las, desto mehr war ich gefangen und hab mich kritisch mit dem Inhalt auseinander gesetzt. Das schöne war, dass ich auch noch eine wundervolle Diskussion zu meinen Fragen mit der Autorin Anja Hilscher hatte. Unendlich lange Beiträge sind da herausgekommen, welche ich euch jetzt erst einmal vorenthalte, weil es wirklich lange Diskussionen sind und da zu viel vom Inhalt verraten wird. xD Zum Schluss habe ich doch viel gelernt und neue Dinge erfahren! Danke für diese Erfahrung an Anja! Auch die Koranverse, welche im Buch am Ende eines jeden Kapitels aufgeführt sind. Den Koran habe ich noch nicht gelesen, aber ein paar Verse waren sehr interessant! Da ich sowieso in nächster Zeit die gängigsten Glaubensbücher lesen will, steht auch der Koran auf meiner WuLi. :D Schreibstil Das einzige was mich am Buch ab und an gestört hat, waren die Gedankensprünge, welche sich durch das Buch ziehen. Erst das Thema, dann das und dann möglicherweise wieder das erste. Aber irgendwann kommt man damit klar und gewöhnt sich sogar ein bisschen dran. Das Buch ist keineswegs leichte Lektüre und nicht schnell für Zwischendurch zu lesen. Das liegt aber weniger am Schreibstil, als am Inhalt. Fazit Ich bin froh, dass ich das Buch lesen durfte und ich mich auch noch mit der Autorin unterhalten durfte! Für alle, die mehr über den Koran, Muslime und Konvertiten zum islamischen Glauben wissen möchte, ist mit diesem Buch gut beraten. ;D

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  • Rezension zu "Imageproblem" von Anja Hilscher

    Imageproblem

    LaDragonia

    Suchen kann man die Wahrheit mit dem Verstand, aber finden kann man sie nur mit dem Herzen. Zum Inhalt: Seit nunmehr über 20 Jahren ist Anja Hilscher Muslimin. Doch obwohl die Konversion zum Islam wohl überlegt war, hält ihre Auseinandersetzung mit den Lehren des Islam bis heute an. Dies liegt allerdings nicht daran das sie damit nicht klar käme, sondern eher an der verqueren Meinung bzw. den Vorurteilen, die die meisten Nicht-Islamiten, und auch einige radikale Islamiten gegenüber diesen Lehren haben. . Deshalb hat sie sich entschlossen, mit diesen Vorurteilen und der wachsenden Phobie gegen den Islam, aufzuräumen und dieses Buch zu schreiben. Um uns, auch an Zitaten aus den Lehren Mohammeds und anderen Texten aus der Tradition des Islam, aufzuzeigen, das die Lehre des Islam gar nicht so finster und grausam ist, wie sie oft dargestellt wird. . Meine Meinung: Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, war ich zumindest zuerst einmal wie vor den Kopf geschlagen. Welche Autorin schreibt schon direkt am Anfang ihres Buches, wenn sie die und die Meinung haben, dann lassen sie das lesen besser, dann hat es sowieso keinen Zweck mit uns beiden. Aber mal ehrlich, nach so einem Vorwort, wird man doch erst recht neugierig, ich kann mir nicht vorstellen, dass da viele das Buch wieder weg legen. Also habe ich weitergelesen. . Und was soll ich sagen, es ist gar nicht so schlecht. Sie vergleicht den Islam auch mit anderen Religionen und zeigt uns auf, dass auch dort nicht immer alles nur toll ist. Ein Zitat aus dem Koran ist mir besonders in Erinnerung geblieben: “Wehe denen, die ihre Gebete sprechen, doch ihres Gebetes uneingedenk sind, die nur gesehen werden wollen, und die kleinen Dienste nicht erweisen.“ Dieses Zitat trifft in meinen Augen genauso auch auf die katholische Kirche zu. Ich persönlich gehe genau aus diesem Grund in unserem kleinen Ort nur noch sehr selten und ungern zur Kirche, ich kriege jedes Mal zuviel, wenn ich die Omas hinter oder neben mir in der Bank tuscheln höre, schau dir den mal an, wie der aussieht, oder guck mal was die wieder an hat. Das ist meiner Meinung nach nicht der Grund um in die Kirche zu gehen. Aber so ist es leider oft genug. Solche Parallelen sind mir immer wieder in dem Buch aufgefallen, Denkanstösse, die ich wirklich gut finde. Und ich denke das ist genau das, was die Autorin erreichen wollte. Und zum Nachdenken zu bewegen. . Gefehlt hat mir allerdings dann an dem Buch der Humor, von dem sie auf dem Klappentext schreibt. Und leider auch die bunte muslimische Welt etwas, von der ich gerne mehr gelesen hätte. Vielleicht habe ich aber auch ihren Humor einfach nur nicht verstanden. . Fazit: Vier Sterne von mir für ein interessantes Buch, das aufklärt und mit so einigen Vorurteilen, die wir gegenüber dem Islam haben, aufräumt.

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    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. July 2012 um 22:36
  • Rezension zu "Imageproblem" von Anja Hilscher

    Imageproblem

    JackJackson

    03. July 2012 um 21:08

    Anja Hilscher will mit den Vorurteilen gegenueber dem Islam aufraeumen. Sie ist seit 20 Jahren Muslima schreibt in Ihrem Buch mit einem speziellen Humor und beschreibt ihr Gottesbild. Nun, es ist alles andere als leichte Kost das Buch zu lesen man muss sich schon etwas anstrengen um zu folgen, mir fehlt auch gewissermassen der rote Faden in diesem Buch. Kopftuch, Zwangsehe, Fasten und andere Themen die fuer uns fest mit dem Islam verbunden sind werden sehr gut von Frau Hilscher dargelegt Was ich irgendwie vermisste ist die im Titel versprochene "bunte muslimische Welt"! Man kann dieses Buch schon Nichtmuslimen empfehlen, aber um in die Tiefe zu gehen waere da sicher andere Literatur ertragreicher. Die Autorin hat einen sehr "sprudelden" und etwas hektischen Schreibstil, die manche positiven Gedankengaenge zunichte machen. Ich bin ein sehr offener Mensch und kann sagen das ich mit diesem Buch etwas mitgenommen habe es war wertvoll es zu lesen und hoffe das es von Seiten Anja Hilschers nicht beim Debuet bleibt.

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  • Rezension zu "Imageproblem" von Anja Hilscher

    Imageproblem

    Tinkers

    25. June 2012 um 11:32

    Dem Islam hinter die Kulissen geschaut Das 2012 im Gütersloher Verlagshaus erschienene Buch „Imageproblem“ von Anja Hilscher ist ein wirklich gut gelungenes Werk über das falsche Bild der Öffentlichkeit von einer der größten Weltreligionen, dem Islam. Die zum Islam konvertierte deutsche Autorin erklärt und beweist in ihrem Debüt, dass viele Vorurteile völlig unnötig sind und dass der eigentliche Islam sehr viel freundlicher, friedlicher und spiritueller ist als ihn die Medien und so einige Fehlinterpretierer präsentieren. Auf 159 Seiten erfährt der interessierte Leser was es unter anderem mit den Machos, Pilgern, Kopftüchern und Geboten auf sich hat und erhält zu jedem Kapitel die dazugehörigen Textstellen aus dem Koran. Das Buch verlangt dem Leser Mitdenken ab und der Schreibstil ist nicht ganz einfach. Mir kam es vor, als hätte die Autorin so viel zu erzählen, dass es ihr schwer fällt es wirklich den Kapiteln zuzuordnen. Der angepriesene „archaische“ Humor fehlte mir etwas, denn ich fand nur ein bisschen Ironie und Sarkasmus, den ich zwar gut fand, aber beim Lesen befürchtete, dass es so mancher Leser wieder fehlinterpretieren könnte und das ist ja nun mal das schwere Los des Islam. „Meine bunte muslimische Welt“ hab ich leider vergeblich gesucht, ich hätte sehr gerne mehr erfahren wie die Autorin selbst als Muslima lebt. Außerdem bin ich über sehr viele Fachbegriffe gestolpert, deren Erklärung ich mir in einem Glossar gewünscht hätte. Ich habe das Buch gelesen obwohl ich mit Glauben und Religion persönlich nichts zu tun habe. Täglich werde ich aber mit den verschiedensten Religionen konfrontiert und merke, dass ich durch meine Unwissenheit selbst so manche Schranke im Kopf habe. Ich dachte immer ich sei ein sehr weltoffener Mensch, aber ich musste beim Lesen mit Erschrecken feststellen, dass auch ich durch die Medien und das öffentliche Bild des Islam stark beeinflusst wurde und war überrascht, dass ich beim Lesen das ein oder andere Vorurteil, dass unbewusst in mir schlummerte, wiederfand. Ich bin sehr dankbar, dass Anja Hilscher mir mit ihrem Buch Einblicke hinter die Kulissen gewährt hat und die ein oder andere Schranke für mich geöffnet hat. Ich habe viel gelernt und nun ein viel schöneres Bild vom Islam im Kopf. Mir fallen viele Personen ein, denen ich das Buch zum Lesen geben werde, darunter Muslima, die dieses gesammelte Werk sicher gut nutzen um in Zukunft bei Diskussionen gute Argumente für ihre Religion hervorbringen zu können oder Leuten, die ihr von den Medien vorgegebenes Bild nicht mehr akzeptieren und ein neueres, sanfteres wünschen. Alles in allem ist es ein gutes Buch mit kleinen Macken, das seinen Zweck aber auf jeden Fall erfüllt und mich neugierig auf weitere Recherchen gemacht hat.

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  • Rezension zu "Imageproblem" von Anja Hilscher

    Imageproblem

    elane_eodain

    20. June 2012 um 09:45

    >> Muslime. Das sind diese Machos, wo die Frauen Tücher tragen müssen. Manche sind auch Terroristen! Ist es ungefähr das, was Sie so denken, wenn Sie dieses Wort hören? << GEDANKEN: Es gibt ein Sprichwort das lautet: „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht“. Man kann es natürlich wunderbar auf Essgewohnheiten anwenden, aber sehr gut auch darüber und vor allem über den Beruf des Landwirtes - den ich mit diesem Sprichwort in keiner Weise schlecht machen möchte, ganz im Gegenteil - hinaus: Was mir fremd ist, dem traue ich nicht. Was mir fremd ist, ist nicht gut für mich, damit beschäftige ich mich nicht, das verurteile ich … Genau so ergeht es nämlich einer der großen Religionen, dem Islam bzw. den Menschen, die ihre muslimische Religion glauben und leben. Gibt es anderswo so viele Vorurteile? Unterdrückung der Frau, Zwangsehe, Mord für die Familienehre, Verherrlichung von Terrorismus, Krieg gegen Ungläubige und Streben nach Weltherrschaft … aber was steckt wirklich dahinter? Was steht eigentlich im Koran? Und wie denken Muslime darüber? Die Autorin Anja Hilscher ist eine konvertierte Muslima, sie ist Deutsche, wohnt und lebt ihren Glauben in Deutschland. Mit „Imageproblem“ hat sie ein Sachbuch geschrieben, das auf unterhaltsame Art und Weise versucht mit Vorurteilen und Halbwissen aufzuräumen und ein anderes Bewusstsein für diese Religion zu schaffen. Und das gelingt ihr, wie ich finde, sehr gut, in dem sie ihre Gedanken in einen humorvollen Text packt. Aber "Imageproblem" ist keine leichte Kost, Mitdenken ist gefragt, denn immer wieder fallen unbekannte Begriffe, die im Text zwar überwiegend erklärt werden, dem Leser aber durchaus Aufmerksamkeit abverlangen. Hilfreich wäre für ein schnelles nochmaliges Nachschlagen von Begriffen ein Stichwortverzeichnis, das leider nicht vorhanden ist – vielleicht Potenzial für eine zweite Auflage?! ;-) Nur ein Beispiel: >> Der Wortstamm, von dem „Salem“, „Islam“ und „Muslim“ abgeleitet ist und dessen Bedeutung da überall drin steckt, lautet „S, L, M“. Das heißt so viel wie „heil sein“, „ganz“ oder „unversehrt“ sein. << Neben vielen solcher themenspezifischen Begriffen, beschreibt und argumentiert die Autorin nicht immer geradlinig, sondern lässt Gedankenexkurse zu, was den Text spannend, lebendig und authentisch macht. Denn Anja Hilscher gewährt dadurch immer wieder Einblicke in ihr eigenes Leben, eigene Erfahrungen und Beobachtungen, von denen ich gerne noch mehr gelesen hätte - leider ist einiges der Korrektur zum Opfer gefallen. In kurzen Kapiteln widmet sich Anja Hilscher verschiedenen Themen, wie Kopftuch und Gleichberechtigung, Dschihad und Paradies, Sex und Umwelt, Islam in Deutschland und in muslimisch geprägten Ländern. Dabei vermittelt sie durchaus ihre eigene, subjektive Sicht auf die Dinge, legt manches für sich und in ihr Weltbild passend aus, belegt dabei ihre Aussagen aber stets mit Textstellen aus Koran und Hadithen. Nicht allem kann ich uneingeschränkt zustimmen, nicht alles überzeugt mich, aber darum geht es auch gar nicht, viel mehr geht es darum zum eigenen Nachdenken anzuregen als Basis für eine fundierte eigene Meinung, die mehr als vom Hörensagen und Massenmedien geprägt ist. Immer wieder vergleicht die Autorin den Islam mit anderen Religionen, beispielsweise mit dem Buddhismus, am häufigsten mit dem Christentum – dieses „Aufrechnen“ müsste nicht sein, macht aber manches sichtbarer und zeigt Fakten auf, die auch aktive Christen vielleicht so noch nicht über ihre eigene Religion wussten und das Schöne ist, dass nicht nur auf Unterschiede sondern besonders auch auf Parallelen der Religionen hingewiesen wird, denn da gibt es mehr als manch einer denken mag. FAZIT: Ein informatives, humorvolles, flüssig lesbares Buch über den Islam aus der Sicht einer deutschen Muslima, das Einblicke gibt, zum Nachdenken anregt und dadurch einen Grundstein für mehr Offenheit und Toleranz legen kann. Herzlichen Dank dafür!

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  • Rezension zu "Imageproblem" von Anja Hilscher

    Imageproblem

    merlin78

    Eine Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen des Islams zu blicken. Wo liegen die Unterschiede zwischen Muslimen und Christen und warum haben wir immer das Bild eines Terroristen vor Augen, wenn wir uns mit dem Islam beschäftigen? Das Werk beschreibt auf 159 Seiten einen wahren Imagewechsel, denn durch die glaubhaften Erzählungen wird jedem Leser auffallen, dass nicht alles nur schwarz oder weiß ist. Nicht jeder Muslime ist gleich Muslime, genauso wie nicht jeder Christ gleich Christ ist. Der muslimische Glaube zeichnet sich durch starke Regeln aus, die von dem Gläubigen täglich praktiziert werden. Die Autorin und zugleich konvertierte Muslimin kämpft in ihrem Alltag um Anerkennung und Gleichberechtigung beim Leben ihres Glaubens. Mit vielen sehr praktischen, aber auch teilweise sehr ironischen Erklärungen, schildert sie sehr lebhaft, die kleinen und großen Probleme, mit denen sie konfrontiert wird. Wer sich auf die Welt von Anja Hilscher einlässt, wird feststellen, dass der gelebte Glaube sie zu einer sehr starken Persönlichkeit hat werden lassen. Mit ihrem Buch ist ihr die Möglichkeit geglückt, den Fokus ein wenig zu verändern, ohne dabei aufdringlich oder verletzend zu wirken. Das Buch hat mich schon sehr nachdenklich gestimmt. Wenn ich heute an den Islam denke, habe ich ein verändertes Bild vor Augen, das einer jungen Frau, die sich bewusst für diesen Glaubensweg entschieden hat.

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  • Rezension zu "Imageproblem" von Anja Hilscher

    Imageproblem

    aba

    Mut gegen negative Schlagzeilen Der Islam hat ein Problem, und zwar ist das ein „Imageproblem“. Das behauptet Anja Hilscher. Anja Hilscher ist eine Exotin. Die deutsche Lehrerin ist zum Islam konvertiert. Eine Entscheidung, die ihr Leben geändert hat. Als deutsche Muslima ist sie in einer privilegierten Lage, die es ihr ermöglicht, das Leben aus zwei Perspektiven zu betrachten: aus der einer ganz gewöhnlichen deutschen Frau und aus der eines Mitgliedes einer (mittlerweile wachsenden) Minderheit der islamischen Religionsgemeinschaft. Anja Hilscher fühlt sich nicht selten als Fremde im eigenen Land. Der Grund: ihre selbstbewusste und offene Botschaft an ihre Mitmenschen. Sie trägt ein Kopftuch und so signalisiert sie ganz deutlich, dass sie zum Islam steht. Und das in einem Land, in dem der Islam nicht gerade einen guten Ruf genießt. Und genau um diesen Ruf geht es in Anja Hilschers Erstlingswerk „Imageproblem“. Der Zweck dieses Buches ist, dieses Islam-Image durch Aufklärung aufzupolieren. Keine einfache Aufgabe. In unserer westlichen christlich geprägten Gesellschaft hat der Islam kein gutes Standbein. Kein Wunder, denn das Bild dieser Religion wird von Fanatikern, Terroristen und zwang verheirateten Frauen bestimmt. Ein Bild, das mit Hilfe der Medien, schnell und effektiv verbreitet wird. Anja Hilscher möchte mit ihrem Buch „Imageproblem“ einen Beitrag leisten, um das verzerrte Bild des Islams zu korrigieren. Denn der wahre Islam ist alles andere als starrsinnig, dogmatisch und frauenfeindlich. Beim Lesen dieses Buches habe ich mehrere Erfahrungen gleichzeitig machen können. Als Erstes ist mir natürlich die Titelseite aufgefallen: sehr schöne Farben und Aufmachung. Und der Untertitel: „Das Bild vom bösen Islam und meine bunte muslimische Welt“. Dann das Lesen. Bald habe ich gemerkt, dass dieser Untertitel und das Äußere dieses Buches nicht ganz so zum Inhalt zu passen schienen. Da der Islam keine böse Religion ist, das wusste ich schon, und Anja Hilscher bemüht sich, dies auch zu belegen. Leider… ist wenig „Buntes“ drin, wenig Alltag, und das passt, meiner Meinung nach, nicht zum Titelbild und -text. Anja Hilschers Zweck, das falsche Bild des Islams zu revidieren, tut dies aber keinen Abbruch. Indem sie eine direkte und offene Sprache benutzt, schafft sie es zu schildern, und vor allem, was sogar noch wichtiger ist, zu vermitteln, dass der Islam eine tolerante Glaubensrichtung ist. Trotz der persönlichen Motivation zur Entstehung dieses Buches, ist „Imageproblem“ ein Sachbuch zum Thema Islam. Für mich persönlich wäre ein Glossar sehr hilfreich gewesen, um eine flüssige Lektüre zu gewährleisten. Die für mich beste Erfahrung aber war die Person Anja Hilscher selber. Sie ist eine sehr sympathische Frau, die sehr bemüht ist, Kontakt zu ihren Lesern zu halten. Sie teilt gerne ihre Erlebnisse mit und ist das beste Beispiel dafür, dass man seinen Glauben mit Freude und frei von Zwängen leben kann (und sogar muss!). Frau Hilschers Mut, offen über ihre Religion zu reden, über eine Religion, die momentan einen sehr schlechten Ruf hat und permanent in den Medien präsent ist, muss man belohnen. Und das tut man am besten, indem man ihr Buch liest und sich eine eigene Meinung über ihre Ansichten bildet. Man muss ihr nicht in allem zustimmen, aber ich denke, das ist gerade das Reizvolle daran!

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    venwar_newroly

    09. June 2012 um 11:46
  • Rezension zu "Imageproblem" von Anja Hilscher

    Imageproblem

    ferkel

    Anja Hilscher versucht in ihrem Buch mit dem Bild des Islam aufzuräumen, das seit 9/11 in den Köpfen festgeklebt zu sein scheint: Der Islam ist der Feind der westlichen Welt. Dazu gehören die Bilder von Terroristen ebenso wie vielen Vorurteile, allen voran das über Kopftuch tragende Frauen, die von ihren Männern unterdrückt werden. Damit räumt die Autorin nun auf und gibt ihrem Buch den sehr passenden Titel "Imageproblem". Ich fand das Buch schwierig zu lesen. Das liegt daran, dass die Autorin für meine Begriffe recht sprunghaft und konfus erzählt. Manche Thematik lässt sich mit einem westlich-christlichen Kulturhintergrund einfach nicht so leicht nachvollziehen. Auch wenn ich mich bemüht habe, musste ich Seiten doppelt lesen. Sehr gut finde ich in jedem Fall, dass das Buch hervorragend provoziert, was ich als perfekte Diskussionsgrundlage sehe. Dennoch macht die spitze Zunge der Autorin es dem Leser nicht einfach. Gerade auf den ersten Seiten, wenn sie von ihren Beweggründen, dieses Buch zu schreiben, berichtet und erklärt, dass sie den schlechten Ruf ihrer Religion satt hat, hatte ich den Eindruck, dass der Sarkasmus Verbitterung und Trotz überzieht. So eine verbundene Haltung zum Schriftsteller, wie man sie bei einem guten fiktionalen Werk oft verspürt, gab es leider nicht. Das Buch vermittelt anhand von den guten Erklärungen von Anja Hilscher und passend ausgesuchter Stellen im Koran und anderswo einiges Wissen über den Islam. Dass sie Deutsche ist, trägt sicher dazu bei, dass sie es versteht, die Sachverhalte zu vermitteln. Gut gefallen hat mir, dass immer wieder versucht wurde, die Herkunft von Wörtern deutlich zu machen. Ich muss aber zugeben, dass bei mir nach dem ersten Lesen leider nicht gerade viel Faktenwissen davon hängengeblieben ist. Das mag daran liegen, dass das Lesen zuweilen anstrengend war, wie ich es weiter oben schon erklärte. Die Hauptaussage des Buches ist meiner Meinung nach die Erkenntnis, die ich auch schon vorher hatte: Religion im Allgemeinen und der Islam im Speziellen ist nicht böse. Die Muslime, die wir auf der Straße treffen, sind keine Terroristen. Die Fanatiker gibt es in jeder Religion (die gar nicht so unterschiedlich sind), aber gerade dem Islam haben sie sehr zugesetzt. Zum Schluss sei noch gesagt, was ich vermisst habe: Mir waren Sarkasmus und Ironie zu zahlreich vertreten, dafür fehlte leider das, was der Untertitel verspricht: Die bunte muslimische Welt. Was mich ungemein interessiert hätte, wäre der Alltag einer Muslima in Norddeutschland gewesen, Anekdoten aus dem Leben einer deutschen Konvertitin, einfach etwas Lebendiges, was im Gegensatz zu der reinen Erklärung der Koran-Zitate für grundsätzliches Verstehen und einen echten Aha-Effekt gesorgt hätte. Besonders interessant fand ich die Äußerung irgendwo im Buch, dass die religiöse Lehre des Islams nicht mit türkischer Dorfkultur verwechselt werden darf. Gerade dazu hätte ich mir mehr gewünscht, denn ich denke, dass genau das der Durchschnittsmensch mit seinen Vorurteilen aus dem Fernsehen tut und eben die kulturellen Unterschiede (zu denen  ja  auch die Religion gehört) regelmäßig für Probleme sorgen. Das Buch hat mir auch gezeigt, dass vieles aber eben doch auch Interpretationssache ist (einige der ausgewählten Verse lassen mich erahnen, wie Fundamentalisten sie zu ihren Zwecken ganz leicht anders auslegen können als die Autorin). Dennoch: Ich halte "Imageproblem" für eine gute Einstiegslektüre, vielleicht sogar für den Oberstufenunterricht geeignet. Wer sich richtig interessiert, wird ohnehin zu wissenschaftlicher Literatur oder gleich zum Koran greifen. Wenn es nur dafür sorgt, dass mehr Verständnis entsteht und wir miteinander und nicht übereinander reden, hat es seinen Zweck schon erfüllt.

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    aba

    01. June 2012 um 16:32
  • Rezension zu "Imageproblem" von Anja Hilscher

    Imageproblem

    Nefertari35

    Imageproblem - Anja Hilscher Kurze Inhaltsangabe: Hier werde ich vor ein fast unlösbares Problem gestellt. Wie bringt man 159 Seiten voll mit den unterschiedlichsten Denkanstößen, Klischees, Glaubensfragen, Vorurteilen usw. in ein paar Sätze? Ich denke, gar nicht und trotzdem werde ich es versuchen. In diesem Buch wird aufgeräumt, ja wirklich! Es wird mit einem großen Staubwedel entstaubt und zwar all die alten und leider immer noch aktuellen Vorurteile über den Islam. Da wird über kopftuchtragende Frauen genauso erzählt, wie über fürsorgliche Ehemänner bis zu Fanatisten, die vom Islam gar nicht gern gesehen werden, weil siee das Grundbild des Islam völlig falsch vermitteln. Unsere Gesellschaft sieht den Islam als frauenverachtende, machoorientierte, fanatische und manchmal kriminelle Religion. Anja Hilscher nimmt in diesem Buch einen Besen und kehrt diese Vorurteile vor die Tür, mit einer großen Portion Humor, Ironie und Sarkasmus, aber vielen Wahrheiten und Koranstellen, die uns verdeutlichen, das viele von uns, ihr Bild über den Islam gründlichst überdenken sollten. Mir selber war gar nicht bewußt, das ich Vorurteile habe und das trotz einiger Bekannten, die dem Islam angehörigen. Ich dachte auch immer, die Frau hat im Islam nix zu melden. Ich wurde eines besseren belehrt. In diesem eigentlich nicht sehr dickem Buch wird zu vielen Themen, die immer wieder Fragen aufwerfen, eine Antwort gegeben. Anja Hilscher will uns ihre Antworten aber nicht aufdrängen, sondern gibt sie uns als mögliche Lösung vor. Ob wir ihren Weg annehmen oder nicht, bleibt dem Leser überlassen. Schreibstil: Es hieß, die Autorin schreibt mit einem anarchischem Humor. Das fand ich jetzt nicht so. Ironisch? Ja! Sarkastisch? Ja! Teilweise richtig humorvoll? Ebenfalls Ja! Allerdings muß diese Art Humor verstanden werden (habe verstanden und zeitweise Tränen gelacht), aber selbst wenn der Humor an einem vorbeigeht, ist das Buch eine intressante Lektüre, die viel Wissen vermittelt. Ich fand den Schreibstil flüssig und niemals stockend oder gar langweilig. Persönliche Meinung: Anja? Wann kommt dein nächstes Buch? Ja, ich würde wieder ein Buch von Anja Hilscher lesen, weil es mir schlicht und einfach, sehr gut gefallen hat. Ich gehöre zu den Menschen, die nicht an Gott oder etwas ähnliches glauben und trotzdem war es interessant dieses Buch zu lesen und etwas über eine andere Kultur und Religion zu erfahren und zwar ganz anders, als die Medien es uns vermitteln. Anja, es hat Spaß gemacht. In diesem Sinne: Inshallah ! Ich vergebe 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Imageproblem" von Anja Hilscher

    Imageproblem

    gaby2707

    25. May 2012 um 19:56

    Ich finde es für mich recht schwierig, dieses Buch zu bewerten. Frau Hilscher versucht mit ihrem Buch, uns, die wir voller Vorurteile gegenüber dem Islam sind, vom Gegenteil einers "bösen Islam" zu überzeugen. Allein das erste Kapitel "Muslime" hat mich schon etwas zum Nachdenken gebracht. Der Humor von Frau Hilscher ist allerdings absolut nicht meiner und so kann ich über Einsichten und Einblicke, über die sie schmunzelt, so überhaupt nicht lachen. Trotzdem finde ich das Buch sehr gut geschrieben und habe einiges über den Islam und die Muslime "gelernt". Vielleicht sehe ich auch in Zukunft einiges von dem was uns doch etwas fremd ist, nicht mehr so eng. FAZIT: Ein, wie ich finde, aufschlussreiches Buch, in das viele von uns mal einen Blick werfen sollten.

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  • Weblesung

    Imageproblem

    Anja_Hilscher

    22. May 2012 um 10:49

    Krause Gedanken zum Thema Kopftuch, Symbolwirkungen und Borussia Dortmund

    http://weblesungen.de/Weblesungen.php

  • Rezension zu "Imageproblem" von Anja Hilscher

    Imageproblem

    Arwen10

    Dieses Buch zu bewerten finde ich äußerst schwer. Kennenlernen durfte ich es in einer Leserunde mit der Autorin. Die Autorin Anja Hilscher möchte dem vermeintlich "bösen" Islam ein anderes Gesicht geben. Selbst zum Islam konvertiert, stört es sie gewaltig, dass man beim Stichwort "Islam" direkt an unterdrückte Frauen mit Kopftüchern, Fanatismus uä denkt. Anhand bestimmter Eindrücke, Vorurteile, die man so über den Islam findet, arbeitet die Autorin heraus, wie der Islam wirklich ist. Der Islam ist anders, als wie man sich ihn vorstellt. Dazu gibt es einige Zitate aus dem Koran, die die Worte der Autorin noch unterstreichen. Das Buch fand ich sehr interessant. Auf einfühlsame, manchmal provokative Art, versucht die Autorin den Leser/die Leserin zu informieren, dabei greift die Autorin auf eigenes Erleben, den Koran und andere Infoquellen zurück. Innerhalb der Leserunde durfte ich eine sehr nette, einfühlsam und vielem aufgeschlossene Autorin erleben. Das spiegelt sich auch in ihrem Buch wieder. Etwas gefehlt hat mir ein Glossar mit Begriffen aus dem Islam. Außerdem gibt es Vergleiche zu anderen Religionen, die ich nicht erwartet hatte. Mir ist deshalb der "Islam" ein wenig zu kurz gekommen. Noch mehr Beispiele aus dem Alltag einer Muslima hätte ich sehr interessant gefunden. Trotzdem ist dieses Buch sehr lesenswert !

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