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elafisch

vor 8 Monaten

(4)

Kind-Rezension:


Die Theoretiker sind eine Gruppe die alles theoretisch hin bekommt, aber in der Praxis bekommen sie nichts hin. Nur Knut der kleinste von allen Theoretikern ist der einzige, der es in der Praxis versucht zu retten.

Das Cover sieht sehr gut aus.
Die Bilder passen gut zur Geschichte.
Der Inhalt hat mich so ans Buch gebunden, dass ich es fertig lesen muss.
Der Schreibstil ist ganz gut, man kann alles gut lesen und man liest viel ohne es zu merken.
Listig fand ich am Anfang, dass das Buch für mich (Jonas) ist.

Das Buch hat mir sehr gefallen. Ich würde das Buch an Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren weiterempfehlen.



Mama-Rezension:


Dieses Buch ist der Start zu einer Kinderbuch-Reihe über den Theoretiker Club.

Cover:
Schon das Cover macht klar womit sich der Theoreitker Club am liebsten beschäftigt: Computer, Smartphones und Videospiele. Und auch sonst verrät das Cover schon viel über die Theoretiker: wirre Kabel passen zu den wirren Gedanken und wer genau hinschaut (auf der Rückseite) erkennt auch, wer als einziger von den Theoretikern auch praktisch veranlagt ist: Knut.

Inhalt:
Linus, Albert und Roman geraten immer wieder mit Alba, Alberts Schwester, und deren Freundinnen oder den Nachbarjungs an einander. Darum werden immer wieder neue Pläneersonnen ihnen eins auszuwischen, bei deren Ausführung ist auch immer wieder Knut, Theoretiker in Ausbildung, gefragt, doch seine mahnenden Worte verhallen leider immer ungehört und so verwandeln sich die theoretisch einwandfreien Pläne, praktisch immeer wieder zu einem Desaster.

Eigene Meinung:
Dies ist das erste Leserunden-Buch, das mein Sohn so dringend weiterlesen wollte, dass er nicht zum gemeinsamen Lesen auf mich warten konnte, sondern es allein fertig gelesen hat.
Das sagt soch eigentlich alles...
Durch viele verschiedene Aspekte wird dieses Buch zu einem besonders liebenswerten und vor allem auch zu einem von den Kindern gerne gelesenen.
Besonders sticht hier der von Anja Janotta gewählte Schreibstil hervor, neben normalem Text, witzig, spritzig und mit einem Hauch Spannung, wie man es von ihr gewohnt ist, sind auch Auszüge aus dem Blog der Theoretiker zu finden. Gerade diese Blogeinträge im Text fand mein Sohn besonders gut.
Die Kapitel beginnen immer wieder mit einer Zeichnung von einem Smartphone-Photo, das schon mal einen Vorausblick auf das folgende Kapitel gibt. Diese Zeichnugnen sind wirklich gelungen! Und als kleines Gimmick am Rand (im wahrsten Sinne des Wortes) sind die Theoretiker noch als Daumenkino am Seitenrand zu sehen.
Die Theoretiker sind wahrhaft ein schräger Haufen, alle etwas verkopft und durch geknallt, ein bisschen wie bei Big-Bang-Theory, aber auf ihre Art und mit ihren Macken auch wieder besonders liebenswert. Der kleine immer unterschätzte Knut ist das Gute-Gewissen der Gruppe, nur leider wird er selten gehört, ihn habe ich besonders ins Herz geschlossen. Immer wieder mus er den Karren aus dem Dreck ziehen.

Fazit:
Eine witzig, chaotische Geschichte in Anlehnung an Big-Bang-Theory, die ich absolut weiterempfehlen kann.

Autor: Anja Janotta
Buch: Der Theoretikerclub
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