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ClaudisGedankenwelt

vor 7 Monaten

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Inhalt:
Linus, Albert und Roman sind der Theoretikerclub. Knut ist ein Theoretiker in Ausbildung. Die Jungs vom Club haben den vollen Durchblick… Theoretisch jedenfalls. Praktisch muss immer wieder Knut zu Hilfe kommen, wenn es um ausgekochte Schwestern, um streitlustige Nachbarjungs oder die Rettung ihres krummen Baumhauses geht. Knut ist zwar nur ein Genie in Ausbildung, besitzt aber mehr gesunden Menschenverstand als alle Großen zusammen. Und dann ersinnen die Theoretiker den ultimativen Plan, der für Frieden sorgen soll und der, zumindest theoretisch unschlagbar ist. Praktisch gesehen hat der Plan jedoch einige Schwächen.
Rezension:
Nachdem uns die „Linkslesestärke“ und der „Linkslesemut“ schon sehr gut gefallen hat, war klar, dass wir auch das neue Buch der Autorin zusammen lesen werden. Und wir wurden in keinster Weise enttäuscht. Mit viel Witz und Humor berichtet die Autorin von Linus Kurz und seinen Theoretikerfreunden.
Linus kennen wir bereits aus den anderen beiden Büchern, denn er ist Miras Bruder, die die Hauptprotagonistin in diesen Geschichten war. Es ist aber keine Vorkenntnis der beiden ersten Bücher notwendig, sondern man kann die Theoretiker auch ganz unabhängig davon lesen.
Die Handlung wird immer mal wieder mit Chat-Unterhaltungen der Theoretiker im Blog aufgelockert und auch von einigen wirklich lustigen Szenen, die sich so abspielen. Aber auch ernstere Ereignisse finden hier ihren Platz und es kommt auch mal zum Streit.
Es geht also nicht nur um den Club und die verrückten Ideen der Theoretiker, sondern auch um den Umgang miteinander. Denn auch unter Geschwistern oder Mitschülern sollte man sich an einige Dinge halten. Und genau das wird hier vermittelt. Die Theoretiker gehen eine ganze Weile falsche Wege und müssen am Ende doch erkennen was wichtig ist im Leben und dass man mit Ehrlichkeit oft viel weiter voran kommt als mit perfiden Plänen.
Das Buch wird ab einem Lesealter von 11 Jahren empfohlen, wobei ich mit meinem neunjährigen Sohn auch sehr viel Spaß daran hatte. Es sind teilweise sehr lange Kapitel, aber damit kamen wir sehr gut zurecht.
Durch die immer wieder neuen und aberwitzigen Ideen der Theoretiker wird der Spannungsbogen stets aufrecht erhalten und es passiert immer wieder etwas neues. So mag man das Buch fast gar nicht aus der Hand legen.
An jedem Kapitelanfang findet man eine Illustration von Vera Schmidt, die einen Blick in das Kapitel erahnen lässt. Dazu ist ein Daumenkino im Buch illustriert, das auch sehr gelungen ist.
Fazit:
Eine unterhaltsame und witzige Lesezeit erwartet euch hier. „Big Bang Theory“ für junge Leser, die uns überzeugen konnte.

Autor: Anja Janotta
Buch: Der Theoretikerclub
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