Anja Jonuleit Der Apfelsammler

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Inhaltsangabe zu „Der Apfelsammler“ von Anja Jonuleit

Nichts ist vergessen

Nach der Trennung von ihrem Freund reist Hannah nach Castelnuovo in Umbrien, um das Erbe ihrer geliebten Tante Eli anzutreten: ein kleines Steinhaus voller Rätsel. Beim Aufräumen fallen ihr alte Briefe von Eli in die Hände, und sie beginnt zu lesen … In den folgenden Tagen erkundet Hannah Castelnuovo, Elis zweite Heimat. Als sie zufällig auf ein Grundstück mit seltsam verbrannten Obstbäumen gelangt, wird sie unsanft von dort vertrieben. Dorfbewohner erklären ihr später, dass der schroffe Fremde harmlos und seine Leidenschaft das Züchten alter Obstsorten sei. Aus unerfindlichen Gründen hatte sich Eli einst mit dem »Apfelsammler« angefreundet, und auch Hannah sucht seine Nähe. Ist er der Schlüssel zu Elis Geheimnis?

Hat mir richtig gut gefallen! Stimmung ist genauso, wie ich sie mir vorgestellt habe: warme italienische Luft, die den Duft von Äpfeln trägt

— JessSoul

Eine emotionale Geschichte.

— zauberblume

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— Kelo24

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  • Wunderbare Urlaubslektüre

    Der Apfelsammler

    Giselle74

    04. October 2017 um 11:08

    Nach dem Tod ihrer Tante Eli fährt Hannah nach Umbrien, um dort Elis Haushalt aufzulösen und das Haus zu verkaufen. Bei einem Spaziergang trifft sie auf einen Mann, der wohl gut mit ihrer Tante befreundet war und seltene Apfelsorten kultiviert, um sie vor dem Aussterben zu bewahren. Obwohl er nicht gerade vor Freundlichkeit überfließt, beschließt Hannah ihm bei der Apfelernte zu helfen...  Und daraus entwickelt sich eine nette kleine Urlaubslektüre mit ein bißchen Liebe und ein bißchen Geheimnis, aber ohne all zu viel Tiefgang. Wir erfahren parallel zu Hannahs Unternehmungen von Elis Werdegang und es gibt verlockende Ortsbeschreibungen, die in mir Reiseträume erweckten. Ein ideales Buch also, um es im Urlaub zu lesen. Sprachlich gibt es ein paar Stolpersteine, u.a. ist ständig etwas "verdammt" und "Blicke verhaken sich". Hier hätte ein Lektor gerne glättend wirken dürfen. Lobenswert ist im Gegenzug die Fähigkeit der Autorin Stimmungen aufzubauen, sowohl der deutsche Einödhof als auch das umbrische Dorf werden lebendig, die erzählte Geschichte vorstellbar. Leichte Kost, ansprechend serviert.

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  • Schöner Start, mittig in die Länge gezogen und am Ende... War ich froh, dass es endlich zu Ende war

    Der Apfelsammler

    Buecherheike

    25. August 2017 um 01:25

    Verlag: dtv Seiten: 365ISBN: 978-3-423-21679-1Die Überschrift für diese Rezi könnte lauten: stark angefangen, mittig abgeflacht und am Ende kam der Einbruch. Dabei habe ich mich so auf dieses Buch gefreut. Nach einer Leseprobe wollte ich es unbedingt lesen und war glücklich, als es endlich klappte. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr, die Geschichte ansich auch. Sehr berührend, sehr ergreifend. Aber trotzdem hat mich das Buch nicht wirklich gepackt. Ich denke, es lag nicht an der Geschichte selbst, sondern an deren Länge. Es wird in 2 Erzählsträngen erzählt. Aber irgendwann wollte ich bloß noch, dass es vorbei ist. Ich hatte beim Lesen irgendwann nur noch das Gefühl, nicht schon wieder. Die Geschichte zog sich wie Kaugummi und ich wollte nur noch schreien, komm endlich zu Potte. Die Auflösung (ich habe es schon früh geahnt), das große Finale kam dann plötzlich und würde praktisch in 2 Seiten abgearbeitet. Für mich hat das Ende einen bitteren Beigeschmack. Mir sprang sofort der Gedanke entgegen, das geht doch gar nicht. Ich weiß nicht, wie ich das hier schreiben soll, ohne zu spoilern. Also Achtung, hier kommt ein Spoiler. *Kann sie mit dem Sohn ihrer Tante eine Beziehung eingehen? Das ist doch ihr Cousin.  Vielleicht geht es ja rechtlich, aber für mich ist das irgendwie komisch.*

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  • Eine atemberaubende Reise in die Vergangenheit

    Der Apfelsammler

    zauberblume

    07. June 2017 um 20:24

    Ein Wahnsinnsbuch und eine berührende und atemberaubende Reise in die Vergangenheit. Die Geschichte erzählt abwechselnd aus Elis und aus Hannahs Leben. Und wenn man Elis Geschichte liest, wird man in eine andere Zeit versetzt. Und das Gelesene ist unfassbar. Welches Leid und Schicksal müssen manche Menschen ertragen. Und wie können sie ein Leben lang leben ohne ganz mit ihrer großen Liebe vereint zu sein. Und dann dieses Geheimnis an dem jeder andere Mensch zerbrechen würde. Wie stark muss Eli gewesen sein, um das alles zu ertragen. Ich hatte beim Lesen Gänsehautfeeling, so berührt hat mich Elis Lebensgeschichte. Und dann ist da Hannah, die hier in Umbrien auch einiges erlebt. Und Menschen kennenlernt, die zurückhaltend sind, langsam auftauen und dann doch wieder etwas vor ihr verbergen. Hat Hannah in der Liebe Glück oder ist ihr ein ähnliches Schicksal wie Eli bestimmt. Mich hat dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Und der Schreibstil der Autorin ist wirklich herausragend. Das Ganz ist mit soviel Gefühl geschrieben, das es den Leser wirklich bis in die Seele berührt.Für mich ist dies ein absoluter Bestseller, ein Lesehighlight. Und eine Geschichte, die mich nicht mehr loslässt. Ich habe traumhafte Lesestunden mit dieser herausragenden Lektüre verbracht. Das Cover ist für mich auch ein echter Hingucker, genauso stelle ich mir das Haus in Umbrien vor. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich auf den nächsten Roman der Autorin.

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  • Der Apfelsammler

    Der Apfelsammler

    abschuetze

    13. July 2016 um 09:52

    Es war alles Eins. Ein Schlussstrich. Nichts ist mehr so, wie es war. Hannah erfährt von Tod ihrer Tante Eli und trennt sich im gleichen Augenblick von ihrem verheirateten Freund, der eh nie ganz ihr gehörte.Sie reist nach Castelnuovo, wo Elisabeth ein kleines Haus mit Garten besessen hatte. Ein Haus mit einer Natursteinfassade und herausgebrochenen Brocken, mit Fensterläden und schadhaften Lamellen, mit einer Haustür, deren verwaschene Farben man bei anderen immer romantisch findet. "Warum um Himmels willen hatte Eli sich so einen Klotz ans Bein gebunden?"Bei der Besichtigung des Hauses kommen Hannah alte Erinnerungen."Beim Aufräumen fallen ihr alte Briefe von Eli in die Hände, und sie beginnt zu lesen … In diesen Tagen erkundet Hannah Castelnuovo, Elis zweite Heimat. Als sie zufällig auf ein Grundstück mit seltsam verbrannten Obstbäumen gelangt, wird sie unsanft von dort vertrieben. Dorfbewohner erklären ihr später, dass der schroffe Fremde harmlos und seine Leidenschaft das Züchten alter Obstsorten sei. Aus unerfindlichen Gründen hatte sich Eli einst mit dem »Apfelsammler« angefreundet, und auch Hannah sucht seine Nähe. Ist er der Schlüssel zu Elis Geheimnis?"Das Buch hält einiges an Überraschungen bereit, und ich wollte es nicht aus der Hand legen, weil ich die Zusammenhänge so schnell wie möglich ergründen wollte. Auch das Cover ist sehr gut gelungen und paßt wunderbar zu dem Buch. Sehr empfehlenswert.

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  • An apple a day...

    Der Apfelsammler

    le_petit_renard

    27. June 2015 um 18:35

    Hannah ist mit ihrem eigenen Leben und mit ihren eigenen kleinen Problemen beschäftigt, als sie völlig unvorbereitet die Nachricht über den Tod ihrer Tante erhält. Eine Frau, die Hannah aufgezogen hat und daher eine tragende Rolle in ihrem Leben gespielt hat. Hannah macht sich nun auf um Abschied zu nehmen. Sie fährt nach Italien in die Heimat ihrer Tante um Abschied zu nehmen. Ihr erster Besuch dort, denn sie hatte es nie geschafft ihre Tante zu besuchen. In dem idyllischen, kleinen Dorf lernt Hannah nun viele verschiedene Charaktere kennen, die alle ihre Tante kannten. Ab und an erfährt sie neues über sie und stößt zudem noch auf einen Brief ihrer Tante. Allerdings ist es nur die vorgeschriebene und zudem auch noch unvollständige Variante, die sie in den Händen hält. So macht sie sich auf die Suche nach den Briefen von Eli, in denen sie von ihrer Jugend erzählt und all ihr Erlebtes Schritt für Schritt aufdeckt.   Ein großartiger Roman. Die Autorin Anja Jonuleit hat diesen Roman mit zwei parallelen Handlungssträngen geschrieben. Einmal aus Sichtweise Hannas, die im Hier und Jetzt spielt, und aus der von Eli, in deren Briefe man liest. Beide Handlungsstränge sind in solch einer Perfektion aufeinander abgestimmt, da kann ich nur sagen: Chapeau!   Die Charaktere selbst sind auf die jeweils eigene Weise einzigartig. Ich konnte mich mit beiden Personen leicht identifizieren, wobei ich persönlich gerade Elis Perspektive sehr genossen habe. Man fühlt sich zurückversetzt in eine andere Zeit, in ein anderes Leben. Auch Hannah mochte ich sehr gerne und ihre Geschichte ist mindestens gleichermaßen interessant.   Die Sprache ist mitreißend, detailreich und sehr passend. Ich habe dieses Buch sehr genossen und kann nur immer wieder betonen, dass ich hier meine uneingeschränkte Leseempfehlung geben kann. Dieses Buch hat mich bewegt. Auf eine sehr sanfte und gleichermaßen intensive Weise.

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  • Leserunde zu "Der Apfelsammler" von Anja Jonuleit

    Der Apfelsammler

    AnjaJonuleit

    Liebe LovelyBooker, zum 1. Juli erscheint mein neuer Roman „Der Apfelsammler“ beim dtv. Gemeinsam mit dem Verlag suche ich für eine LB-Leserunde 15 Testleser, die Lust haben, in die Welt meines „Apfelsammlers“ einzutauchen und sich darüber bei LovelyBooks auszutauschen. Wer mitmachen möchte, kann sich bis 3. Juli 2014 18.00 Uhr bewerben. Bitte beantwortet dazu die Bewerbungsfrage unten. Auch diejenigen, die nicht ausgelost werden, sind herzlich eingeladen, der Leserunde zu folgen. Einen Blick vorab ins Buch gibt’s bei amazon und auf vorablesen.de. Schaut Euch auch das Website-Special vom Verlag an unter http://www.dtv.de/special/anja_jonuleit_der_apfelsammler/1892/ Zum Buch Nach der Trennung von ihrem Freund reist Hannah nach Castelnuovo in Umbrien, um das Erbe ihrer geliebten Tante Eli anzutreten: ein kleines Steinhaus voller Rätsel. Beim Aufräumen fallen ihr alte Briefe von Eli in die Hände, und sie beginnt zu lesen. In diesen Tagen erkundet Hannah Castelnuovo, Elis zweite Heimat. Als sie zufällig auf ein Grundstück mit seltsam verbrannten Obstbäumen gelangt, wird sie unsanft von dort vertrieben. Dorfbewohner erklären ihr später, dass der schroffe Fremde harmlos und seine Leidenschaft das Züchten alter Obstsorten sei. Aus unerfindlichen Gründen hatte sich Eli einst mit dem »Apfelsammler« angefreundet, und auch Hannah sucht seine Nähe. Ist er der Schlüssel zu Elis Geheimnis? Zur Leserunde: Jede/r Gewinner/in verpflichtet sich zur Teilnahme an der Leserunde. Dazu sollte er/sie das Buch lesen, darüber auf LB diskutieren und anschließend eine Rezension verfassen, die sowohl bei LB als auch bei Amazon und anderen Literaturportalen eingestellt werden soll. Ich bin gespannt auf Eure Beiträge und freue mich auf den Austausch mit Euch! Zur Bewerbungsfrage Wie gefallen Euch Romane, die auf mehreren Zeitebenen spielen und bei denen mehrere „Stimmen“ zu Wort kommen? Herzlich, Anja Jonuleit

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    • 400
  • Wenn eine Liebe einfach nicht sein sollte

    Der Apfelsammler

    Tehuri

    10. June 2015 um 16:22

    Völlig unvorbereitet trifft Hannah die plötzliche Todesnachricht ihrer Tante Eli und damit auch ihrer allerletzten Verwandten. Davon aufgeschreckt beendet sie kurzerhand ihre eher einseitige Beziehung und fährt überstürzt nach Italien, Elis heimlicher Wahlheimat. In einem kleinen, gänzlich abgeschiedenen Dorf findet sie schließlich das nunmehr verwaiste Haus. Nie hatte Hannah sie dort jemals besucht und beginnt voll Wehmut in dem kleinen Häuschen nach dem Leben ihrer geliebten Tante zu forschen. Und findet Teile eines Briefes, der die tragische Geschichte der jungen Eli im tiefen Süden Deutschlands erzählt. Gebannt von den Enthüllungen, will Hannah mehr erfahren, denn der Brief ist unvollständig, große Teile fehlen und weshalb hatte sie nie etwas davon erfahren? Den verblassenden Spuren ihrer Tante folgend, begegnet sie dem grantigen und überaus eigensinnigen, wie unfreundlichen ´Apfelsammler´. Dieser hat sich der hingebungsvollen Suche und Erhaltung alter Apfel- und Birnensorten verschrieben und bekam zur Ernte regelmäßig die Unterstützung ihrer Tante. Und auch er scheint einiges zu verbergen. Immer mehr unbekannte Schichten der Persönlichkeit Elis lüftet Hannah, bis sie dann schließlich ihr größtes Geheimnis endgültig zu enthüllen vermag. Der aus zwei Sichtweisen, wie auch Zeitebenen erzählte Roman von Anja Jonuleit birgt in sich die traurige Geschichte zweier Familien, die sich in den Wirren der Ereignisse so sehr festfahren, bis schlussendlich keiner davon das Glück findet. Die beiden Erzähler aus der jeweiligen Ich-Perspektive sind dabei Elisabeth, die aus der Vergangenheit her die Geschichte aufrollt und dann noch Hannah, welche sich von der Gegenwart demselben Ende nähert. Voll liebevoller Details steckend, weiß die sehr bildhafte Sprache eine dichte und mitreißende Atmosphäre zu schaffen, die das spätsommerliche Italien samt der Sinneseindrücke zum Leben erweckt. Immer mehr schließt man dann die eigenwilligen Protagonisten ins Herz, ein jeder mit einer nicht ganz leichten Vergangenheit. Das Buch hinterlässt dadurch einen prägenden Eindruck, nicht zuletzt in Hinblick auf die schwindenden Bestände alter Obstsorten. Denn der fiktive Apfelsammler des Romans hat durchaus ein sehr reales Vorbild: Isabella Dalla Ragione, die sich der Rettung dieser Obstsorten verschrieben und zusammen mit ihrem Vater eine Stiftung ins Leben gerufen hat: „Archeologia Arborea“. Wer es will, kann sogar eine Baum-Patenschaft übernehmen, muss dafür aber scheinbar jährlich nach Italien fahren und etwas Bio-Dünger für seinen Schützling selbst mitbringen. Bereits seit längerem beschäftigt dieses Thema auch mich, umso mehr faszinierte mich die Geschichte, die durch die geschickt eingestreuten Informationen auch lehrreich sein konnte und damit meine Leseempfehlung mehr als nur verdient.

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  • entspannt

    Der Apfelsammler

    gagamaus

    27. March 2015 um 11:07

    Der Apfelsammler war mein erster Roman, den ich von Anja Jonuleit gelesen habe. Der Verlag hat es mal wieder geschafft, ein ausgesprochen schönes Cover für diese Familiengeschichte zu finden, die vor allem Italienliebhaber zum Kauf animieren wird. Erzählt werden auf verschiedenen Zeitebenen zwei Geschichten, die natürlich von Anfang an zusammenhängen. Einmal ist da Eli, die Mitte des letzten Jahrhunderts auf einem Bauernhof aufwächst und dabei leider wenig Liebe und Fürsorge erfährt, da ihre Eltern kühle und unnahbare Menschen sind. Deshalb verliebt sie sich ziemlich stürmisch in einen jungen Italiener namens Giorgio. Diese Liebe ist der Motor der alles verändern und der in Elisabeths Leben eine maßgebliche Rolle spielen wird. Zum zweiten ist da Hannah, die nach dem Tod ihrer Tante Eli nach Umbrien in ein altes Haus reist und dort sehr bald erkennt, dass um das Leben der alten Frau eine geheime Geschichte herumrankt, die es zu entdecken gilt und die ihr helfen könnte, mit dem eigenen Leben besser fertig zu werden welches mal wieder in einer Sackgasse gelandet ist, nachdem sie sich von ihrem verheirateten Freund endlich getrennt hat. Und Italien hält natürlich auch in Sachen Liebe noch etwas für Hannah bereit. Die Autorin kann schreibt angenehm und in einem fast plaudernden Ton von den Entwicklungen und Verwicklungen die die beiden Frauen jede für sich erleben müssen. Der Roman ist nicht besonders aufregend sondern leicht und entspannt zu lesen. Man erkennt von Anfang an den Bogen, der hier zwischen Elisabeth und Hannah gespannt wird und der zu einem harmonischen und gefühlvollen Ende geführt wird. Dieses Buch ist sicherlich kein Page-Turner aber für ein paar heiße Tage im Sommer sicherlich hervorragend geeignet um zu relaxen. Mir hat die Geschichte gefallen. Vor allem Eli war sehr glaubwürdig und liebenswert. Von mir also eine Kaufempfehlung.

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  • Elis Leben

    Der Apfelsammler

    hoonili

    Hannah ist sehr unzufrieden mit ihrer Beziehung zu ihrem verheirateten Freund, als sie die Nachricht über den Tod ihrer Tante erhält. Sie überdenkt ihr Leben, trennt sich von ihrem Freund und macht sich kurzerhand auf den Weg nach Italien zum Haus ihrer Tante. Sie hat das alte Häuschen von ihr geerbt und ist ganz ergriffen von der Stille des Ortes. Ihre Tante Eli hat sehr abgeschieden gewohnt. Die Dorfbewohner sind Hannah gegenüber etwas vorsichtig, doch bekommt sie auch Hilfe. Als sie Briefe von Eli findet wird sie neugierig. Diese sollten wohl für sie bestimmt sein, aber ihre Tante hat sie weg geworfen. Sie erzählen die Lebensgeschichte von Eli... Das Buch ist in zwei Sichtweisen aufgeteilt. Einmal die Gegenwart (Hannah) und einmal die Vergangenheit (Eli). Die Kapitel wechseln sich ab und so hat der Leser jederzeit das Gefühl, unbedingt weiterlesen zu müssen. Elis Geschichte hat mich tief berührt, sie musste so viel durchmachen und hat ihr Leben dennoch gemeistert. Die damaligen Verhältnisse sind sehr gut erklärt, so dass ich mich richtig hinein versetzen konnte. Außerdem wird der italienische Lebensstil hier sehr authentisch an den Leser weiter gegeben. Man glaubt, mit in Italien zu sein. Das Leben der anderen Personen wird kurz angeschnitten, diese Charaktere sind auch sehr authentisch dargestellt. Das wunderschöne Cover lädt direkt zum Lesen ein und passt zum Inhalt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, es hat mich wahnsinnig gefesselt.

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    • 2
  • Zwei Frauen - eine Vergangenheit

    Der Apfelsammler

    Engelsgesicht77

    07. February 2015 um 16:20

    Klapptext: Nach der Trennung von ihrem Freund reist Hannah nach Castelnuovo in Umbrien, um das Erbe ihrer geliebten Tante Eli anzutreten: ein kleines Steinhaus voller Rätsel. Beim Aufräumen fallen ihr Schnipsel von einem Brief den Eli geschrieben hatte, in die Hände, und sie beginnt zu lesen … In diesen Tagen erkundet Hannah Castelnuovo, Elis zweite Heimat. Als sie zufällig auf ein Grundstück mit seltsam verbrannten Obstbäumen gelangt, wird sie unsanft von dort vertrieben. Dorfbewohner erklären ihr später, dass der schroffe Fremde harmlos und seine Leidenschaft das Züchten alter Obstsorten sei. Aus unerfindlichen Gründen hatte sich Eli einst mit dem »Apfelsammler« angefreundet, und auch Hannah sucht seine Nähe. Ist er der Schlüssel zu Elis Geheimnis? Kannte von der Autorin „Die Herbstvergessene“. Das Buch hatte mich damals so berührt und in Bann gezogen. Als ich dann bei Vorablesen, das Buch „Der Apfelsammler“ gesehen hatte, wusste ich, dass ich unbedingt bei der Verlosung mitmachen musste, doch leider hatte ich kein Glück. Die Leseprobe war so toll und mir ging das Buch nicht aus dem Kopf. Nach langen Suchen hab ich das Buch bei der Bibliothek als E-Book ausgeliehen. Zuerst dachte ich echt, ich komme nicht in das Buch rein und wusste nicht, worauf die Autorin hinaus wollte. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, einmal von Hannah in der Gegenwart und einmal von Eli in Form des Briefes. Zum Schluss fügte sich das Puzzle zusammen. Hatte das Buch im Dezember 2014 gelesen, bis heute lässt mich das Ende nicht los, weil es mich so sprachlos und wütend gemacht hat. Wenn mich jemand fragen sollte, welches Buch mich im Jahr 2014 am meisten berührt hat, dann ist es dieses. Der Erzählstil der Autorin ist super und man hat bei den Schilderungen der einzelnen Charaktere den Eindruck, die Personen stünden leibhaftig vor einem. Man leidet regelrecht mit Eli mit. Auch das Cover ist passend zu der Geschichte gewählt. Die italientische Landschaft und der durchgeschnittene Apfel. Einfach Top.

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  • Interessant und Spannend!

    Der Apfelsammler

    nadines-lesewelt

    27. October 2014 um 19:02

    Hannahs Tante Eli ist gestorben, als sie sich dann auch noch von ihrem Freund trennt mach Hannah sich auf den Weg nach Italien. Dort sucht sie das Haus ihrer Tante auf und fragt sich was Eli eigentlich in diesem Nest wollte. Doch anstatt Antworten zu finden, tauchen immer mehr Fragen auf. Während Hannahs Aufenthalt streift sie durch die gegen und landet auf Obstplantage wo sie auf Matteo trifft. Er ist ziemlich schroff zu Hannah, doch Eli hat ihn gemocht und ihm geholfen. Hannah sieht in ihm und seiner Arbeit eine gute Geschichte und so beginnt auch sie ihm zu helfen. Am Anfang dachte ich eigentlich dass der Einstieg ins Buch mir nicht leicht fallen würde, doch nach einigen Seiten hatte das Buch mich total gefangen. Es wird auf der einen Seite von Hannah erzählt, hier bekommen wir das hier und jetzt zu lesen. Die nächsten Kapitel erzählen die Geschichte von Eli. Sie schreibt ihr Leben in einem Brief auf, was man immer mal wieder beim Lesen merkt. Sie möchte ihrer Nichte von ihrem Leben erzählen. Ich fand es total interessant die Geschichten von Eli und Hannah parallel zu lesen, wobei ich die Geschichte von Eli interessanter fand. Es war interessant zu lesen wie das vergangene zu der Gegenwart passt und was das alles für Hannah hieß. Außerdem spinnt man als Leser ja schon seine eigenen Antworten auf Fragen die auftauchen, ich hatte dann auch eine vage Ahnung, aber dass alles dann so kommt hätte ich nicht gedacht. Hannah war jahrelang mit Martin zusammen, dieser ist verheiratet und hat seine Frau nicht verlassen wollen. Also trennt Hannah sich und geht nach Italien. Ich fand Hannah echt toll, ich mochte sie gleich gern und hab ihre Geschichte gelesen. Sie ist eine starke Frau, allerdings gegen Ende ging sie mir ab und zu wegen ihrem Verhalten doch sehr auf die Nerven. Eli ist noch eine viel stärkere Person, wenn man so liest was sie alles durch gemacht dann kann man das gar nicht richtig glauben. Ständig gibt es neue Situationen, neue Schicksalsschläge. Und als gegen Ende so vieles von Elis Geheimnis gelüftet wurde, musste ich einfach nur schlucken. Eli hatte ich total gern und ich hätte ihr einfach mehr Glück gegönnt und ihr einfach ein anderes Leben gewünscht. Ich finde sie ist ein wundervoller Charakter und ihre Erzählungen aus der Vergangenheit berühren einen total. Das Buch ist wie schon erwähnt abwechselnd aus der Sicht von Hannah und Eli geschrieben. Ich liebe den Einblick auf beide Seiten und Stück für Stück mehr von der einen und von der anderen zu erfahren. Der Schreibstil der Autorin trägt ebenfalls dazu bei das die Seiten nur so dahin fliegen. Das Buch ist spannend geschrieben und man einfach nur weiter lesen und wissen was ist nun das Geheimnis und wie geht es weiter. Fazit: Die Geschichte von Hannah und Eli liest sich interessant und spannend, ständig rätselt man was wohl als nächstes passiert und wann Hannah von alldem erfährt. Das Buch gefiel mir einfach super, allerdings ging mir Hannah mit ihrem Verhalten Ende echt auf die Nerven. So das ich überlegte ob ich ihre Kapitel nicht überspringen sollte. Aber dann dachte ich dass ich doch was Wichtiges verpassen könnte. Das Buch bekommt von mir 4 Sterne.

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  • Der Apfelsammler

    Der Apfelsammler

    wusl

    20. October 2014 um 10:13

    Dies ist mein erstes Buch von Anja Jonuleit. Das wunderschöne italienisch angehauchte Cover hat mich magisch angezogen. Und tatsächlich spielt das Buch auch zumeist im schönen Umbrien. In zwei Erzählsträngen, die ca. 50 Jahre auseinanderliegen sind die Frauen die Heldinnen und Hauptpersonen der Geschichte. Da ist einmal in der Gegenwart Hannah, die mal wieder eine frustrierende Beziehung beendet hat und eigentlich nur in das alte Haus nach Umbrien kommt, um eine Erbschaft anzutreten und die Hinterlassenschaften aufzulösen und zu verkaufen. Und in den 60-ger Jahres des letzten Jahrhunderts gibt es die blutjunge Elisabeth, die gerade ihrer ersten und größten Liebe begegnet, dem italienischen Gastarbeiter Giorgio. Damals war natürlich alles noch viel strenger und Vater und Mutter gehören nicht gerade zu den einfühlsamen Eltern. Also verspürt Elisabeth um so mehr und um so schneller den Wunsch, auszubrechen und sich in die Welt aufzumachen. Und ein junger Mann, den sie sehr liebt soll ihr dabei helfen. Mir haben beide Geschichten gut gefallen, die von Elisabeth, später Tante Eli, vielleicht ein kleines bisschen besser. Die Handlung der zwei Zeiten bewegt sich immer mehr aufeinander zu und Hannah erfährt vieles über ihre Tante, was sie nicht im mindesten geahnt hat. Nebenbei lernt sich nicht nur nette Leute in Umbrieben kennen. Also durchaus eine Empfehlung von mir zu einem entspannten Lesevergnügen. Es handelt sich bei "Der Apfelsammler" um eine Familiensaga im kleinen Rahmen. Elisabeth erlebt so einiges, bis sie in Umbrien findet, was sie sucht und braucht. Und ähnlich ergeht es Hannah in diesem sonnigen Land voll Wein und Wärme. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und die Autorin hat dabei eine einfühlsame Sprache gefunden, um die Gefühlswelten der Frauen zu schildern und den Leser mitzunehmen. Ein bisschen fehlte es vielleicht an einem spannenden Handlungsbogen. Ich konnte das Buch gut mal ein paar Tage weg legen ohne den Faden zu verlieren. Aber man möchte schon gerne wissen, wie alles sich am Ende findet und wird dann auch nicht enttäuscht. Es ist nämlich kein 08/15 Ende, sondern eines, wo man als Leser durchaus noch ein bisserl drüber grübeln kann.

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  • Der Apfelsammler

    Der Apfelsammler

    Tamaru

    27. September 2014 um 06:54

    Die Geschichte: Hannah hat ihre Eltern früh verloren und wächst deshalb bei ihrer Tante Eli auf. Nach deren Tod erbt sie deren Häuschen in Italien und macht sich auf den Weg dorthin um es leerzuräumen und zu verkaufen. Dort angekommen findet sie Briefe von ihrer Tante die auf eine geheimnisvolle Geschichte hinweisen. Und so beschließt Hannah Elis Geheimnis ihrer Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Aber das ist nicht so einfach, denn die Dorfbewohner begegnen Ihr teilweise mit Argwohn und Feindseligkeit. Doch eins scheint klar, Matteo, den alle nur den Apfelsammler nennen, scheint mehr zu wissen, denn mit ihm hat Eli eine besondere Freundschaft verbunden. Aber was Hannah dann erfährt wird auch ihr Leben für immer verändern. Das Buch ist aus 2 Perspektiven erzählt. Zum einen aus der Sicht von Hannah in der heutigen Zeit und zum anderen von Eli in der Vergangenheit bei der sie ihr Leben in Form eines Briefes beschreibt. Das hat mir recht gut gefallen, so erfährt man die Geschichte immer von zwei Seiten und deren Hintergründe. sympathisch waren beide, aber die Geschichte von Eli war einfach die Interessantere. Was mir nicht so gut gefiel, das Ende war schon ziemlich früh vorhersehbar und hat deshalb dem Buch ein wenig die Spannung genommen. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Die Landschaft ist sehr bildhaft beschrieben, so daß man sich gut in die Geschichte hineinversetzen kann. Schöner Roman für einen entspannten Mittag auf der Couch.

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  • Der Apfelsammler

    Der Apfelsammler

    Themistokeles

    10. September 2014 um 10:32

    Ich lese seltener solche Bücher, die in die Richtung Drama, Familiendrama, Familiensaga oder ähnliches gehen und doch, ist es auch immer mal wieder schön zwischendurch ein solches Buch zur Hand zu nehmen, da es mal wieder etwas ganz anderes ist. Vor allen Dingen dann, wenn es eine so schöne Geschichte erzählt, wie es bei »Der Apfelsammler« der Fall ist. Was ich an diesem Buch besonders mochte, war die Zweiteilung zwischen der Geschichte, die einem von Eli erzählt wird, der Tante Hannahs und dem Teil, den Hannah aktuell in der Gegenwart erlebt. Beide Teile sind nämlich sehr spannend gestaltet und einfach so, dass man bei beiden Frauen gern wissen will, wie es wohl weitergeht. Dabei ist es auch einfach so gelungen, dass die einzelnen Abschnitte teils doch mit kleinen Cliffhangern enden, die einen noch mehr dazu bringen, dass man einfach weiterlesen muss, weil man wieder wissen will, die es im jeweils anderen Part der Geschichte bloß weitergeht. Dabei ist der Teil, der einem von Eli erzählt wird, der weitaus dramatischere und ich habe sie während des Lesens wirklich zu schätzen und in manchen Punkten auch zu bewundern gelernt und das gepaart mit der Erkenntnis, dass sie auch ganz anders sein konnte, so viel naiver. Eli zeigt einem in ihrer Geschichte nämlich, was für eine starke Persönlichkeit sie eigentlich hat, denn bei dem, was ihr so alles wiederfährt, ist es fast schon ein Wunder, dass sie so weit gekommen ist, wie sie es geschafft hat und das alles noch halbwegs unbeschadet. An einigen Stellen habe ich zwar den Kopf schütteln müssen, wie die gute Eli sich selbst manches nur antun konnte, aber ich mochte sie einfach sehr gern. Ebenso ist Hannah einfach ein Charakter, den man gern haben muss und irgendwie mochte ich ihre Art die Welt mit den Fotos zu sehen auch sehr gern. Dabei war es immer wieder sehr spannend, was sie weiteres über den Apfelsammler Di Lorenzo herausfinden wird und auch, wie sich ihre Einstellung ihm gegenüber langsam veränderte, war sehr schön geschildert. Zwar war das natürlich etwas, das ich in einem solchen Buch einfach erwartet hatte, aber das macht es ja nicht schlecht. Wobei es doch auch immer wieder noch Kleinigkeiten gab, die ich so nicht erwartet hatte. Insgesamt wurde einem schon recht bald klar, in welche Richtung das Buch gehen würde, denn viele Möglichkeiten blieben nicht offen und trotzdem hat das Buch mich weiterhin gefesselt, denn wie am Ende alles aufgelöst würde, war mir lange nicht klar. Letztendlich muss ich aber auch gestehen, fand ich das Ende ein wenig seltsam, denn Hannahs Handlung bleibt mir weiterhin etwas unverständlich und irgendwie hat mir daher noch ein wenig gefehlt. Es endet einfach ein bisschen zu früh, was zwar Spekulationen offen lässt, aber irgendwie hätte ich lieber eine klare Antwort auf die Frage, die mir jetzt noch im Kopf herumschwirrt. Ein Buch, das ich nur empfehlen kann! Da es einfach eine tolle Geschichte von zwei starken Frauen erzählt, die man einfach gern haben muss.

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  • Eine intensive, fesselnde Familiengeschichte um Hannah und Eli

    Der Apfelsammler

    Lesegenuss

    06. September 2014 um 14:09

    Familien haben ihre Geheimnisse und oft sind Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbunden. So auch in Anja Jonuleits neuen Roman „Der Apfelsammler“. Die Idee hierzu kam der Autorin durch einen Artikel über eine italienische Agrarwissenschaftlerin aus Umbrien, die sich für die Erhaltung von alten Obstsorten einsetzt. Zurück zum Buch: Als die 31-jährige Hannah erfährt, dass ihre geliebte Tante Eli gestorben ist, macht sie sich auf den Weg nach Italien. Eli hatte Hannah zu sich genommen, nachdem deren Eltern verstorben waren und sie bei einer Pflegefamilie untergekommen war. Auf dem heimatlichen Hof am Bodensee verleben Hannah und Eli glückliche Zeiten. Der Abschied von Elisabeth (Eli) fällt ihr nicht leicht, zumal Hannah sich auch  noch gerade von ihrem Freund getrennt hat. In Castelnova steht das kleine Steinhaus, in dem Eli bis zu ihrem Lebensende wohnte. Und dort findet Hannah beim Aufräume alte Briefe der Tante. Die Geschichte von Eli und Hannah wird parallel kapitelweise erzählt. Geschrieben in der Ich-Erzählperspektive steht über jedem neuen Kapitel  der Name der Erzählerin. Es ist zum Teil eine tragische Geschichte, die Elisabeth erzählt. Der Leser wird zurückgeführt in die frühen 60er Jahre. Dort hatte sie als junges Mädchen kein leichtes Leben auf dem Hof der Eltern, musste hart arbeiten. Doch Elisabeth war intelligent und wollte mehr. Realistisch und detailliert beschreibt die Autorin über Wünsche und Sehnsüchte eines jungen Mädchens, dass sich dann auch noch in einen italienischen Gastarbeiter verliebt und von ihm schwanger wird. Schreckliche Dinge passieren und doch, Eli gibt nicht auf. Die Romanze zwischen Eli und Giorgio ist der rote Leitfaden der Handlung. Nunmehr fragt sich Hannah immer wieder, was hat Eli ausgerechnet in diese Gegend verschlagen, sie die doch das Meer so liebte und in der Welt weit herumgekommen war. So beginnt sie mit den Nachforschungen und was liegt näher als bei dem Nachbarn mit seinen Apfelbäumen? Wie auch schon Eli hilft Hannah beim Pflücken der Apfelernte. Zum einen weil sie sich Informationen von ihm erhofft und zum anderen möchte Hannah eine Reportage über den Mann machen, der leidenschaftlich alte Obstsorten züchtet. Die Gestaltung des Covers harmonisiert mit dem Titel, einfach wunderschön. Fazit:  „Der Apfelsammler“ ist ein bewegender Roman, mit melancholischen Momenten, schafft die Autorin durch ihre fesselnde Art  und einzigartigen Beschreibungen der Landschaft, den Leser tief in die Geschichte eintauchen zu lassen. Eine geheimnisvolle Atmosphäre begleitet den Leser von Anfang an. Die Autorin schreibt nicht einfach so dahin. Sie hat ihre eigene Sprache, ihren eigenen Schreibstil. Die Suche nach Vergangenheit – Gegenwart, die zwischenmenschlichen Beziehungen werden durchleuchtet. „Der Apfelsammler“  – die Geschichte erhält von mir absolute Leseempfehlung, denn ich habe nicht nur glückliche Lesemomente gehabt, auch nachdenkliche. „Der Apfelsammler“ – ich würde mir wünschen, dass es noch sehr viele neue Leser findet. „Der Apfelsammler“ ist ein ganz besonderer Roman.

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