Anja Jonuleit Herbstvergessene

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Inhaltsangabe zu „Herbstvergessene“ von Anja Jonuleit

Drei Frauen, drei Leben

Für eine Versöhnung ist es zu spät: Zehn Jahre lang hat Maja Sternberg keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter Lilli gehabt – jetzt ist Lilli tot. Die Polizei in Wien spricht von Selbstmord. Doch daran mag Maja nicht glauben. In der Wohnung ihrer Mutter findet sie deren Geburtsurkunde: Der Name des Vaters fehlt. Als Geburtsort ist Hohehorst eingetragen. Ein Foto zeigt Großmutter Charlotte mit einem Baby, doch dieses dunkle Baby hat keinerlei Ähnlichkeit mit der hellblonden, blauäugigen Lilli. Von Schuldgefühlen und Neugier getrieben, begibt Maja sich auf die Spurensuche und stößt auf ein dunkles Familiengeheimnis, das alle Gewissheiten in ihrem Leben mit einem Schlag zunichtemacht ...

Eine Spannende, geheimnissvolle Familiengeschichte die auf einer Wahrenbegebenheit besteht.

— Lisa_Linstedt

Eine sehr interessante und spannende Familiengeschichte !!!

— noita

Eine sehr bewegende Geschichte

— Kelo24

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  • Deutsche Geschichte

    Herbstvergessene

    Greedyreader

    21. January 2018 um 17:11

    In Anja Jonuleits Roman “Herbstvergessene“ geht es um drei Generationen von Frauen der Familie Sternberg. Maja Sternberg arbeitet als Raumausstatterin und lebt mit ihrem Partner Wolf zusammen. Zu ihrer Mutter Lilli hat sie seit zehn Jahren keinen Kontakt mehr, der über die jährliche Geburtstagskarte hinausgeht. Zu sehr hat sie die hohen Erwartungen der Mutter enttäuscht, als sie sich gegen eine Karriere als Dolmetscherin entschied. Im Übrigen war das Verhältnis der Beiden nie innig. Großmutter Charlotte hat das Kind aufgezogen, sie hat sie geliebt. Dann bittet die Mutter sie eines Tages nach Wien zu kommen, weil sie dringend etwas besprechen und ihr zeigen will. Als Maja einige Tag später in Wien eintrifft, ist die Mutter tot. Sie ist vom Balkon ihrer Wohnung gefallen oder gesprungen. Die Polizei glaubt an Selbstmord, weil die Mutter an Krebs litt. Maja zweifelt an dieser Theorie, weil eine Selbsttötung nicht zu der durchsetzungsfähigen, selbstbewussten Person passt, als die sie ihre Mutter kennt. Maja spricht mit den Bekannten der Mutter und geht alle Unterlagen durch. Schon bald stößt sie auf Ungereimtheiten, die alles in Frage stellen, was sie bisher für unumstößliche Gewissheiten gehalten hat. Wieso hat die Mutter auf einem frühen Foto ein dunkelhaariges Baby mit dunklen Augen auf den Schoß, wo doch Majas Mutter Lilli blond und blauäugig ist? Die Spur führt nach Hohehorst bei Bremen in ein ehemaliges Lebensborn-Heim, wo sich die Mutter 1944 aufgehalten hat, um als ledige Mutter ihr Kind zur Welt zu bringen, und zu Roman Sartorius, dem Sohn des Arztes Heinrich Sartorius, der damals für das Haus zuständig war und nach dem Krieg spurlos verschwand. Je intensiver Maja nachforscht, desto mehr deutet alles darauf hin, dass auch die Mutter auf der Suche nach ihrer wahren Identität war. Maja hat zunehmend das Gefühl, beobachtet und verfolgt zu werden und spürt eine fremde Anwesenheit in der Wohnung der Mutter, wo alles sehr aufgeräumt ist und sich nur ihre Papiere in chaotischer Unordnung befinden. Maja findet die Wahrheit heraus, riskiert dabei ihr Leben.Anja Jonuleit hat eine interessante und sehr lesbare Geschichte geschrieben, die ein unrühmliches, nicht ganz so bekanntes Kapitel deutscher Geschichte zur Nazizeit beleuchtet. Erzählt wird aus Majas Perspektive, wobei die Autorin zu einem erzähltechnischen Trick greift. Nach jedem Kapitel findet sich ein auch drucktechnisch abgesetzter Auszug aus dem Manuskript der Großmutter, das die ganze Geschichte enthält und die Schuldigen verschiedener Verbrechen nennt. Maja stößt erst sehr spät in einem Bankschließfach auf dieses Manuskript, bei dem der aufschlussreiche Epilog fehlt. Durch diese Erzählstruktur hat der Leser einen Informationsvorsprung vor der Protagonistin bis zu dem Augenblick, wo die Vergangenheit die Gegenwart buchstäblich einholt.Mir hat dieser spannende Roman mit seiner sorgfältigen Charakterzeichnung sehr gut gefallen. Er verdient eine klare Empfehlung.    

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  • Familiendrame und Geheimnisse

    Herbstvergessene

    Lisa_Linstedt

    29. September 2017 um 10:45

    Es spielt in der heutigen Zeit und in der Vergangenheit ( im 2 Weltkrieg ), man bekommt neue Einblicke und Eindrücke von damals was noch alles passiert ist. Spannender und fesselnder Schreibstil, man lebt förmlich in der Geschichte mit. Ein Todesfall der alles verändert und die Wahrheit ans Licht bringt.Man muss es einfach gelesen haben da es viele ältere Frauen in unserer heutigen Zeit befrifft. Erschreckende Wahrheit und Ereignisse.Man erlebt pro Kapitel eine andere Perspektive der Geschichte bzw einen Zeitsprung in die Vergangenheit was das ganze spannender und Informativer macht.Dieses Buch passt perfekt in die kälteren Jahreszeiten, da es die stimmung im Buch unterstützt.Man muss es einfach gelesen haben.

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  • Herbstvergessene

    Herbstvergessene

    noita

    21. September 2017 um 14:03

    Eine Frau auf den Spuren ihrer Mutter und Großmutter. Langsam deckt sie Stück für Stück der Lebensgeschichte dieser Beiden auf und zum Vorschein kommen Kriegszeiten in einem Lebensborn-Heim und schreckliche Kriegstaten. So möchte ich es kurz beschreiben um nicht zu viel zu verraten. So wie die Tochter nach und nach alle Puzzleteile zusammenfügt, so erfährt auch der Leser, was damals geschehen ist. Das fand ich sehr spannend und man will endlich wissen wie das nun alles zusammen hängt. Eine bewegende Geschichte. Sehr empfehlenswert !!!  

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  • Sehr schöner Schicksalsroman mit Bezug zur Vergangenheit

    Herbstvergessene

    KerstinTh

    21. June 2016 um 16:56

    Maja Sternberg erhält von der Polizei die Nachricht, dass ihre Mutter, Lilli, tot ist. Es soll sich um Selbstmord handeln. Das kann sich Maja nicht vorstellen, obwohl sie seit zehn Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter hatte. Als Maja in Wien in der Wohnung ihrer Mutter ankommt, macht sie eine Entdeckung – die Geburtsurkunde ihrer Mutter. Lilli wurde in Hohehorst, einem Lebensborn-Heim, geboren. Der Vater gilt als unbekannt. Als Maja dann auch noch ein Foto in die Hände fällt, welches ihre Großmutter Charlotte, mit einem unbekannten Kind auf dem Arm, zeigt, beginnt Maja sich auf die Suche nach der Wahrheit. Was passierte in Hohehorst? Und wer ist dieses Kleinkind auf dem Foto? Maja ahnt nicht welche großes Familiengeheimnis sie lüften wird!   Der Roman war sehr spannend und man konnte mit den einzelnen Charakteren mitfühlen. Es wird einerseits in der Gegenwartsform geschrieben, einiges findet allerdings auch direkt in der Vergangenheit statt, sodass der Leser das Gefühl direkt dabei zu sein. Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen!

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  • Anja Jonuleit - Herbstvergessene

    Herbstvergessene

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Kurzbeschreibung:  Für eine Versöhnung ist es zu spät: Zehn Jahre lang hat Maja Sternberg keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter Lilli gehabt - jetzt ist Lilli tot. Die Polizei in Wien spricht von Selbstmord. Doch daran mag Maja nicht glauben. In der Wohnung ihrer Mutter findet sie deren Geburtsurkunde: Der Name des Vaters fehlt. Als Geburtsort ist Hohehorst eingetragen. Ein Foto zeigt Großmutter Charlotte mit einem Baby, doch dieses dunkle Baby hat keinerlei Ähnlichkeit mit der hellblonden, blauäugigen Lilli. Von Schuldgefühlen und Neugier getrieben, begibt Maja sich auf die Spurensuche und stößt auf ein dunkles Familiengeheimnis, das alle Gewissheiten in ihrem Leben mit einem Schlag zunichtemacht... *Quelle* Zur Autorin:  Anja Jonuleit wurde in Bonn geboren, lebte einige Jahre im Ausland und studierte Italienisch und Englisch. Sie arbeitete als Übersetzerin und Dolmetscherin, bis sie anfing, Romane und Geschichten zu schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Friedrichshafen. Meinung:  Die 41-jährige Maja Sternberg hat seit Jahren nur sporadischen Kontakt zu ihrer in Wien lebenden Mutter Lilli, der aus nichtssagenden Weihnachts- und Geburtstagskarten besteht. Doch eines Tages ruft Lilli, die als Dolmetscherin eine große Karriere gemacht hat, ihre Tochter mit der Bitte an, sie möge sich mit ihr treffen, da sie ihr einiges zu erzählen habe. Maja macht sich eher widerwillig auf den Weg nach Wien, doch da ist Lilli schon tot. Angeblich hat sie Selbstmord begangen, sich von ihrer Terrasse hinuntergestürzt. Doch Maja glaubt nicht an diese These, auch wenn Lilli eine schwere Krebserkrankung hatte. Bald erreicht Maja ein Brief von einer alten Freundin ihrer Mutter, in dem sich ein Schlüssel und ein Foto ihrer Großmutter Charlotte mit Tochter Lilli auf dem Arm befindet. Aber Maja muss erkennen, dass es gar nicht ihre Mutter als Baby auf dem Foto sein kann, denn sie wurde erst 2 Monate später geboren als das angegebene Datum auf dem Foto ausweist. Hatte die Großmutter noch ein Kind? Und wenn ja, was ist aus ihm geworden? Maja deckt nach und nach ein Familiengeheimnis auf, das ein größeres Ausmaß annimmt, als sie sich jemals hätte vorstellen können. Anja Jonuleit hat mit Herbstvergessene einen Roman geschrieben, den ich nur jedem Leser von Familiengeschichten und -geheimnissen ans Herz legen möchte, vor allem für Fans von Lucinda Riley könnte dieses Buch auf jeden Fall etwas sein. Maja Sternberg ist eine äußerst sympathische Protagonistin, in die ich mich sofort hineinversetzen konnte. Ihre Beziehung zur Mutter Lilli ist von jeher sehr angespannt, die beiden haben nichts gemeinsam und Lilli null Verständnis für die Berufswahl ihrer Tochter, die sie so gerne auch als Dolmetscherin gesehen hätte. Erst mit dem Tod der Mutter nähert sich Maja ihr ein wenig an und erfährt durch Gespräche mit Lillis Nachbarin Erna Buchholtz, das es auch eine andere Seite an ihr gab, vor allem, als sie die Krebsdiagnose bekam, stellte Lilli wohl ihr Verhalten gegenüber der Tochter in Frage, doch leider fehlte die Zeit für eine Aussöhnung. Eine große Rolle spielt auch Charlotte, die Großmutter Majas. Ihre Geschichte wird abwechselnd mit Majas Erlebnissen erzählt. Diese ist im 2. Weltkrieg angesiedelt und erzählt von ihrer großen Liebe Paul und ihrer Zeit in einem Lebensborn-Heim, denn sie war schwanger und Paul der Mann ihrer Schwester Leni. Die Nebenfiguren wurden allesamt interessant gestaltet. Zu erwähnen wären hier Erna Buchholtz, die hilfreiche Nachbarin von Majas Mutter und Roman Sartorius, der bis zum Ende hin ein wenig mysteriös erscheint. Dessen Vater Heinrich war im Lebensborn als Arzt tätig und mit Majas Großmutter Charlotte bekannt. Die Handlung gestaltet sich von Anfang an als spannend, denn durch die sich abwechselnden Perspektiven von Majas und Charlottes Erlebnissen möchte man als Leser immer wissen, wie es weitergeht. Eine düstere Stimmung zieht sich hier quer durch die Geschichte hindurch, denn der Selbstmord von Lilli wird hier immer wieder in Frage gestellt und auch Maja fühlt sich immer öfter beobachtet, sodass sich der Roman in manchen Abschnitten schon eher wie ein Krimi liest. Die Auflösung der ganzen Geschichte wurde von Anja Jonuleit sehr schlüssig aufgedeckt und dank ihres sehr fesselnden Schreibstils fliegt man nur so durch die Seiten dieses gelungenen Familienromans. Fazit:  Herbstvergessene ist ein fesselnder Familienroman, der bis zum Ende hin spannend bleibt und gekonnt die Zeit des 2. Weltkriegs im Lebensborn einfängt. Hier hat Anja Jonuleit sehr gut recherchiert und vermag diese dunkle Zeit dem Leser näherzubringen. Für Leser von Lucinda Riley kann ich diesen Roman uneingeschränkt empfehlen.

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  • Herbstvergessene

    Herbstvergessene

    allem

    14. September 2015 um 19:01

    Maja reist auf die überraschende Bitte ihrer Mutter Lilli Sternenberg, mit der sie nur sporadischen Kontakt hat, nach Wien. Dort eingetroffen ist ihre Mutter jedoch tot und die Polizei spricht von einem Selbstmord. In dem Nachlass ihrer Mutter stößt Maja auf Aufzeichnungen, die sehr rätselhaft erscheinen. Besonders stutzig macht Maja ein Foto auf dem ihre Großmutter Charlotte ein Baby auf dem Arm hält, dass keinerlei Ähnlichkeit mit ihrer Mutter aufweist. Daraufhin fängt sie an Nachforschungen anzustellen und stößt auf das ehemalige Lebensborn-Heim Hohehorst, dass in der Geburtsurkunde von Lilli eingetragen ist. Hierbei deckt sie ein dunkles Familiengeheimnis auf, dass Majas Leben auf den Kopf stellen wird. So spannend wie sich schon die Inhaltsangabe liest ist auch das gesamte Buch. Fesselnd und mit intensiven Gefühlen geschrieben, die dem Leser ein totale Identifikation mit den Protagonisten ermöglichen verschlingt man das Buch förmlich. Ebenfalls toll schafft es Anja Jonuleit es zwischen den zwei Ebenen, auf denen sie zu schreibt, zu wechseln und sie schließlich schön zu verbinden. Durch die Gegenwarts- und Vergangenheitsebene wird der Leser in eine andere Zeit versetzt und so die Spannung und Dramatik zusätzlich gesteigert. Ein absolut empfehlenswertes Buch!

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  • Suche in der Vegangenheit

    Herbstvergessene

    Sabine17

    04. March 2014 um 10:53

    Maja ist Anfang 40 und hat kein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter Lilli. In den letzten Jahren beschränkte sich der Kontakt auf Weihnachts- und Geburtstagskarten. Da ruft ihre Mutter plötzlich an und bittet Maja zu ihr nach Wien zu kommen, weil sie etwas mit ihr besprechen müsste. Widerwillig fliegt Maja eine Woche später nach Wien. Dort angekommen erfährt sie, ihre Mutter sei am Morgen vom Balkon gestürzt und verstorben. Sie sei schwer krebskrank gewesen und habe sich vermutlich selbst umgebracht. Maja hat Zweifel. Im Nachlass ihrer Mutter findet sie ein Bild ihrer vor 3 Jahren verstorbenen Großmutter mit einem Baby auf dem Arm. Doch dieses dunkelhaarige Baby hat keine Ähnlichkeit mit ihrer blonden Mutter. In der Geburtsurkunde ihrer Mutter ist kein Vater eingetragen, obwohl es hieß, ihr Großvater sei im Krieg gefallen. Als Geburtsort ist Hohehorst eingetragen, was früher ein Lebensborn-Heim war. Maja beginnt in ihrer Familiengeschichte zu forschen und stößt auf Roman Sartorius, den Sohn eines SS-Arztes, der zur gleichen Zeit wie ihre Großmutter in Hohehorst war und einige Jahre nach dem Krieg spurlos verschwunden ist. Und immer wieder tauchen neue Rätsel auf und nicht alles, was sie herausfindet, stimmt sie glücklich. Zudem sind ihre Recherchen nicht immer gefahrlos. “Herbstvergessene” hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Kapitel wechseln sich ab mit Majas Suche in der Gegenwart und den Erlebnissen der Großmutter während des Krieges. Es ist unheimlich interessant zu lesen, was sich in diesen Lebensborn-Heimen abgespielt hat. Gerade für uns Deutsche ein wichtiges Kapitel in unserer Geschichte. Zum Schluss hat sich das Buch zu einem richtigen Krimi entwickelt. Einen Punkt habe ich allerdings bei der Bewertung abgezogen, weil Lilli und Maja gegen Ende des Buches dann doch etwas zu viel zugemutet wurde. Ich hätte mir die eine männliche Person und seine Machenschaften dann doch gespart in die Geschichte einzubauen.  

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  • ein Überraschendes Ende

    Herbstvergessene

    carlinda

    02. July 2013 um 21:54

    Eigentlich ist für alle klar, das Lilli Selbstmord begangen hat. Nur Maja , die Jahrelang keinen Kontakt gehabt hat ist sich unsicher, während sie die Sachen ihrer Mutter  sortiert , kommt sie einen Familiengehemnis auf der Spur und es wird immer spannender. Es ist ein interressanter Blickwinkel auf die Geschicht der Lebensbornheime.  Spannend zum lesen und das Ende ist überraschend

  • Rezension zu "Herbstvergessene" von Anja Jonuleit

    Herbstvergessene

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. November 2012 um 12:20

    Das Buch wurde in der Sendung Nr. 5 am 1. November 2012 vorgestellt.

    www.DasEtwasAndereBüchermagazin.de

  • Rezension zu "Herbstvergessene" von Anja Jonuleit

    Herbstvergessene

    FraeuleinVogelfrei

    08. September 2012 um 17:16

    Drei Frauen.Drei Leben.Eine Geschichte. Und darüber das große Wort Lebensborn. Ganz ehrlich? Ich mag das Buch.Zu manchen Büchern fühlt man sich hingezogen,egal wie grausam die Geschichte ist aber manche Bücher laden einen eben mit einer Herzlichkeit und Wärme in ihr Haus ein,wo man gerne verweilt. So auch hier. Ich mag die Geschichte,diesen Plot,der zwei Handlungsstränge zusammenführt,die Spannung,die langsam aber kontinuierlich aufgebaut wird und das ganze zu einem Gesamtbild zusammenfügt ist einfach gut.Und das zusätzlich noch ganz am Schluss was einem Buch immer mehr Pfiff,immer mehr Geist gibt.Ein Puzzle,welches ein gruseliges Bild von Kriegs und Nachrkiegszeit ergibt. Nur: Das Ende ist mir arg zu dramatisch,zu theatralisch.Hollywood lässt grüssen.Das hätte wirklich nicht sein müssen,so viel Drama braucht ein so stilles Buch nicht.

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  • Rezension zu "Herbstvergessene" von Anja Jonuleit

    Herbstvergessene

    robbylesegern

    01. September 2012 um 17:48

    Warum dieses Buch solange auf meinem Stapel ungelesener Bücher lag, ist mir nach dem Lesen dieses fantastischen Buches nicht mehr verständlich. Anja Jonuleit hat mich mit ihrem Buch "Herbstvergessene" von der ersten Seite an dermaßen gefesselt, wie es mir schon lange nicht mehr passiert ist.Wahrscheinlich hat mich der etwas kitschige Einband vom Lesen abgehalten, aber ich kann nach dem Lesen dieses Buches nur sagen: "Lesen Sie dieses Buch, es wird Ihnen lange in Erinnerung bleiben ." Maja Sternberg hat kein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter. Nie hat die Mutter sie so akzeptiert wie sie ist. Darum schlief der Kontakt, bis auf Weihnachts,- und Geburtstagsgrüße ein. Als sie dann nach langer Zeit einen Anruf ihrer Mutter aus Wien erhält mit der Bitte, sie zu besuchen, da sie etwas mit ihr zu besprechen hätte, ist Maja doch verwundert, lässt sich aber darauf ein. Mit einer Verzögerung von einer Woche, die einem Termin Majas geschuldet war, kommt Maja in Wien an, um ihre Mutter aufzusuchen. Da niemand öffnet, ist Maja schon etwas ungehalten und vermutet Schikane von Seiten der Mutter. Als ihr eine Nachbarin, die ihr die Tür öffnet aber sagt, dass ihre Mutter tot ist, ist Maja wie vor den Kopf geschlagen.Ihre Mutter soll Selbstmord begangen habe, indem sie von Ihrer Dachterasse gestürzt ist. Ein diagnostizierter Lungenkrebs soll das Motiv gewesen sein. Maja kann dies nicht glauben, denn das hätte nicht dem Charakter ihrer Mutter entsprochen, die sich jeder Herausforderung stellte.Auf der Suche nach der Wahrheit,taucht Anja tief in die Vergangenheit ein und erfährt Ungeheuerliches über ihr Großmutter und Mutter. Wie schon oben erwähnt, hat mich der Roman von Anja Jonuleit von Anfang an gefangen genommen.Der fesselnde Schreibstil der Autorin hat mich das Buch kaum zur Seite legen lassen.Spannend und absolut überzeugend erzählt die Autorin ihre Geschichte, die auf zwei Zeitebenen spielt. In der Gegenwart versucht Maja hinter das Geheimnis des rätselhaften Todes ihrer Mutter zu kommen, die Vergangenheit erzählt die Geschichte ihrer Großmutter und Mutter.Durch die gute Recherche der Autorin, die diesem Buch vorangegangen sein muss und die sehr gute Darstellung ihrer Figuren taucht man als Leser schnell in das Geschehen ein und genießt fantastisches Kopfkino. Für mich sind die anderen Bücher der Autorin nach dem Genießen dieses Romanes ein Muss geworden und ich freue mich schon jetzt auf neue Bücher aus Feder dieser Autorin.

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  • Rezension zu "Herbstvergessene" von Anja Jonuleit

    Herbstvergessene

    MelE

    Ich gestehe mit dem Titel konnte ich am Anfang nicht viel anfangen. Jemand der im Herbst vergessen wurde? Hmmm ja, ok. Als sich dann fast am Ende aufklärt, daß es sich hierbei um eine Pflanze handelt, die man gut als Gift einsetzen kann um jemanden umzubringen, darauf wäre ich nie gekommen und ich gestehe um die Person in diesem Buch tut es mir auch nicht leid, denn er war sowas von böse, daß ich wirklich ähnliches in Gedanken zelebriert habe. Das Cover zeigt ein altes schwarz-weiß Foto. Dieses Foto ist wichtig für das Buch, denn hinten steht eine Widmung bzw. eine Erklärung, die Maja vor einige Rätsel stellt, die dann natürlich nach und nach aufgeklärt werden. Hilfreich sind dabei Tagebuchaufzeichnungen ihrer Großmutter, die Maja wirklich erschüttern und nicht nur sie. Hierbei werden wirklich einige dunkle Familiengeheimnisse aufgeklärt und ist in einigen Dingen wirklich harter Tobak, denn es spielt in einer Zeit, die ich so nicht erleben möchte. Am Anfang hatte ich etwas Problem um die 3 Personen - Mutter, Tochter, Oma zusammenzubringen und danach den wahren bösen Geist zu erkennen, denn auch ich hätte vertraut! Gut, daß sich alles aufklärt und auch wenn keine wirkliche Versöhnung mit Mutter und Tochter möglich war, hatte das Buch doch die nötige Stimmung um alles zu bereinigen! Zumindest zum Ende hin als sich vieles aufklärt und man nicht mehr im regen steht vor Ratlosigkeit. Die Lebensbornheime zu Kriegszeiten fand ich interessant, da ich davon vorher niemals gehört hatte. Wer also in Zeiten des 2. Weltkrieges wandeln möchte, dem kann ich dieses Buch wirklich empfehlen. Es bestürzt, es entrüstet und dennoch gehört es zu unserer Geschichte dazu und wer bereit ist sich darauf einzulassen, der wird ein wirklich gutes Buch dazu lesen. Das KZ mit Typhus der den Juden per Spritze zugefügt wurde um sie zu beobachten und dann beim Sterben zugesehen wurde, hat mich sehr erbost und mich daran erinnert, daß die Juden wie Tiere behandelt wurden, ähnlich wie Versuchstiere mancher Konzerne für Waschmittel & Co. Es ist also alles dabei ein Familiendrama und auch ein Stück Geschichte. Mir hat es gefallen und ich würde es tatsächlich noch einmal lesen wollen um vielleicht noch mehr Erkenntnisse aus dem Buch zu ziehen! Leicht zu Lesen war es nicht und auch nicht schön, eher spannend und an manchen Stellen auch wirklich widerlich! Aber so war der Krieg und hoffendlich müssen wir so etwas düsteres nicht noch einmal erleben! Eine echte Leseempfehlung von mir!

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  • Rezension zu "Herbstvergessene" von Anja Jonuleit

    Herbstvergessene

    Chrissie007

    23. November 2011 um 20:34

    Für mich eines der Lese-Highlights 2011! Das Buch besteht aus zwei verschiedenen Erzählsträngen. Der eine wird aus der Sicht von Maja Sternberg erzählt. Der zweite Erzählstrang besteht aus dem Manuskript ihrer Großmutter Charlotte. Diese zwei wechselnden Erzählstränge machen das Buch spannend, abwechselungsreich und interessant. Das Buch hat mich nicht mehr losgelassen, auch wenn ich es gar nicht gelesen habe, musste ich doch immer wieder an die Geschichte denken und habe mir ausgemalt, was das große Geheimnis ist, das Lilli, Majas Mutter, ihr anvertrauen wollte. Und ich bin natürlich bis zum Schluss nicht darauf gekommen, wie Lilli ums Leben gekommen ist. Die Autorin kommt auf jeden Fall auf meine "Merkliste" und ich freue mich schon auf ihre nächsten Bücher.

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  • Rezension zu "Herbstvergessene" von Anja Jonuleit

    Herbstvergessene

    Eisnelke

    01. November 2011 um 19:57

    Mit dem rätselhaften Tod von Lilli Sternberg kehrt Maja zurück nach Wien um die Formalitäten ihrer verstorbenen Mutter zu klären. Maja und Lilli pflegten jahrelang keinen besonders engen Kontakt. Umso verwunderlicher ist es, dass Lilli kurz vor ihrem Freitod ihre Tochter anrief und sie um einen Besuch bat. Während Majas Aufenthalt in ihrer alten Heimat Wien erhält sie von einer Bekannten ihrer Mutter alte Unterlagen und Fotos. Ein Bild zeigt Oma Charlotte mit einem Baby. Normalerweise müsste dieses Kind Ähnlichkeit mit Lilli haben, doch Haarfarbe und Augenfarbe stimmen nicht überein. Nach und nach tauchen weitere mysteriöse Schriften, sowie ein unvollständiges Manuskript von Oma Charlotte auf. Maja erhält auch eine Geburtsurkunde ihrer Mutter auf der als Geburtsort Hohehorst vermerkt ist, der Name des Vater fehlt. Maja recherchiert und gerät so immer tiefer in die Vergangenheit ihrer Großmutter die zur NS-Zeit in einem Lebensborn-Heim gelebt hat. Maja entdeckt ein Familiengeheimnis sie entdeckt sich auch selbst. “Herbstvergessene” ist ein fesselnder und aufwühlender Roman mit zwei parallele Erzählsträngen. Frau Jonuleit hat wunderbare, sympatische Charaktere geschaffen. Faszinierend ist auch wie die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten wird. Eine echte Empfehlung!

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  • Rezension zu "Herbstvergessene" von Anja Jonuleit

    Herbstvergessene

    Miss

    12. July 2011 um 18:56

    Wien Lebensborn Vergangenheit NS Familie Generation

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