Anja Jonuleit Novemberasche

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Inhaltsangabe zu „Novemberasche“ von Anja Jonuleit

Die Rache einer MutterFriedrichshafen am Bodensee. Auf dem Friedhof wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Er wurde betäubt und erstickt. Kommissar Andreas Sommerkorn ermittelt. Zur gleichen Zeit wartet eine furchtbare Nachricht auf die Kunstmalerin Marie Glücklich. Erik, der Mann ihrer besten Freundin Paula, ist bei einem Fallschirmsprung ums Leben gekommen. Der Fall wird als Selbstmord zu den Akten gelegt. Um das Seelenheil ihrer Freundin wiederherzustellen, beschließt Marie, auf eigene Faust zu ermitteln. Die beiden rätselhaften Todesfälle sind eng miteinander verwoben. Marie und Sommerkorn kommen sich nicht nur bei den Ermittlungen näher ...

Fazit: Ein emotionaler und äußerst spannend geschriebener Krimi, dem ein brisantes Thema zugrunde liegt.

— Bellexr
Bellexr

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  • Buchverlosung zu "Novemberasche" von Anja Jonuleit

    Novemberasche
    AnjaJonuleit

    AnjaJonuleit

    Liebe Leser, und hier bin ich noch einmal zum Welttag des Buches und verlose drei handsignierte Exemplare meines Kriminalromans „Novemberasche“. Worum es geht? Um einen unbekannten Toten, der in einer regnerischen Herbstnacht auf dem Friedrichshafener Friedhof gefunden wird. Um einen Fallschirmspringer namens Erik, der scheinbar freiwillig in den Tod gesprungen ist. Und um die Trompe-l’oiel-Malerin Marie, die sich gewissermaßen undercover Zutritt zum Fallschirmspringermilieu verschafft, um den Umständen von Eriks Tod auf den Grund zu gehen. Wer wissen möchte, was Marie dort so herausfindet, der ist herzlich eingeladen, sich an der Verlosung zu beteiligen. Allerdings solltet Ihr mir verraten, warum Ihr gerne Bücher lest, die in Deutschland spielen. Bis 2. Mai könnt Ihr Eure Antworten posten. Ich freu mich drauf! Bis dann … Anja

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  • Rezension zu "Novemberasche" von Anja Jonuleit

    Novemberasche
    sternthaler75

    sternthaler75

    29. June 2011 um 10:11

    Ein toter Jugendlicher wird- wie passend- auf dem Friedhof gefunden. Im Regen sitzend an einen Grabstein gelehnt, die Handgelenke zerschrammt, die Kratzer sehen aus wie von Stacheldraht. Es handelt sich dabei um Leander Martin, einen hochintelligenten Schüler, der allem Anschein nach gefesselt, betäubt und letztendlich erstickt wurde. Für Paula und ihre Kinder bricht ein Welt zusammen: Ihr Mann Eric ist bei einem Fallschirmabsprung ums Leben gekommen. Mitten aus dem Leben gerissen, und nach Sichtung aller Beweise handelt es sich angeblich auch noch um Selbstmord. Maria, ihre beste Freundin kümmert sich um die Kinder, Paula versinkt in einem stupurösen Tal, zu tief sitzt der Schock, um sich selbst zu befreien. Für ihren Bruder Andreas Sommerkorn ebenfalls eine harte Zeit: Einerseits muß er sich um seine Schwester kümmern, in deren Umfeld immer mehr katastrophale Nachrichten um den verstorbenen Ehemann auftauchen. Aber er ist auch Polizist und kümmert sich um den fragwürdigen Fall des Leander Martin. Anja Jonuleit führt uns zweigleisig durch diesen Krimi. Dadurch wird die Spannung kaum unterbrochen, was auch durch die Wechsel der beiden Geschichten nicht beeinträchtigt ist. Anfänglich hatte ich das Gefühl, die "Leander"-Geschichte geht in die rechtsradikale Richtung, aber letztendlich geht es um ein viel aktuelleres Thema: Das sogenannte Cyber-Mobbing, das hemmungslose Bloßstellen im Internet durch Videos und deren Kommentare, welche weltweit ihre Kreise ziehen und die Betroffenen schließlich in Depressionen bis hin zum Selbstmord treiben. Im Verlauf der Geschichte um Leander wird langsam klar, dass auch Eric entfernt etwas damit zu tun hat. Durch diese vielfäligen Möglichkeiten ist es für den Leser nicht einfach, den Mörder zu entlarven- selbst in sicheren Momenten wendet sich das Blatt, es entwickelt sich eine neue Perspektive und neue Möglichkeiten. Die Beziehung zwischen Andreas und Maria, die wohl im ersten Band schon anklang, kommt auch hier nicht so recht vorwärts, der Leser merkt: es ist eben kein Liebesroman. Abschließend kann ich auf jeden Fall sagen, dass mir dieser Krimi gut gefallen hat. Anfänglich brauchte ich zwar etwas länger, weil ich die Vielfalt der Namen nicht so schnell zuordnen konnte, aber die Thematik des Krimis hat letztendlich überzeugt.

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  • Rezension zu "Novemberasche" von Anja Jonuleit

    Novemberasche
    RalfBoscher

    RalfBoscher

    12. January 2011 um 20:49

    Kennen Sie das Gefühl, wenn die Welt, so wie Sie diese kannten, auseinander zu brechen droht? Wenn alles, was Ihnen Sicherheit gegeben hat, plötzlich ins Wanken gerät. Wenn dort, wo zuvor Liebe und Vertrauen war, nur noch Schmerz, Lüge und Verrat zu sein scheinen? Wenn ja, und wenn dieses Gefühl, oder die Erinnerung daran, Sie nach wie vor quält, dann ist der spannende, emotionsreiche Kriminalroman Novemberasche vielleicht ein Buch, welches Sie besser nicht lesen sollten. Denn um solch eine die Grundfesten eines Menschen erschütternde Erfahrung ist der Kriminalfall in Anja Jonuleits Buch, das erste Buch, das ich von ihr lese, herumgebaut - und der Autorin gelingen wirklich ergreifende Momente mit „Oh nein! Nicht auch das noch!“-Effekt. Novemberasche hat schlüssige, interessante, da mit sich kämpfende Protagonisten und ein sympathisches Ermittlerpärchen auf einem gewundenen Weg zum Liebespaar und zur Lösung des Falles. Dass sie in einem Umfeld agieren, welches mit einer Prise Bodensee-Lokalkolorit gewürzt ist, mag für den einen oder anderen noch ein zusätzlicher Grund sein, zum Buch zu greifen. Aber spielen könnte Novemberasche (leider) überall. Anja Jonuleits Buch gehört, was die Schilderung des Verbrechens, der Verbrechen, angeht, zu den sanfteren Krimis. Sanft heißt aber nicht zahnlos. Die Schicksale, welche sie in klarer, ungekünstelter Sprache beschreibt, lassen einen nicht kalt, die Themen stimmen nachdenklich (Fremdenfeindlichkeit, Mobbing im Internet, Rache) und der Plot sorgt für Spannung bis zum Schluss.

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  • Rezension zu "Novemberasche" von Anja Jonuleit

    Novemberasche
    abuelita

    abuelita

    12. December 2010 um 17:59

    Fand ich schon das erste Buch um und mit Marie Glücklich und Andreas Sommerkorn gut, so bin ich von diesem zweiten hellauf begeistert. Nur ganz kurz zum Inhalt: auf dem Friedhof von Friedrichshafen am Bodensee wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Er wurde betäubt und erstickt. Zur gleichen Zeit wartet eine furchtbare Nachricht auf Marie - Erik, der Mann ihrer besten Freundin Paula, ist bei einem Fallschirmsprung ums Leben gekommen. Der Schreibstil der Autorin ist klar und deutlich; sehr gefühlvoll, aber nicht kitschig beschreibt sie die Gefühle von Paula, die durch den Tod ihres Mannes wie versteinert ist und all das, auch die Geheimnisse, die nun zu Tage kommen, weder glauben noch fassen kann. Gleichzeitig begleitet der Leser Kommissar Sommerkorn auf der Suche nach dem Mörder des Jugendlichen. Brisante und aktuelle Themen wie Cybermobbing und Rechtsradikalismus bestimmen diesen Teil der Handlung. Durch die zwei Erzählstränge ist die Spannung konstant hoch. Auch hier meint der Leser zu wissen – aha, das ist der Täter….doch: weit gefehlt… Die Lösung erfolgt zu Schluss des Krimis, völlig überraschend, aber auch sehr logisch. Und was ich noch im letzten Buch zu bemängeln hatte – die Motivation des Täters, die mir da zu kurz kam – ist hier anders und sehr, sehr gut gelöst. Natürlich geht es auch mit Marie Glücklich und Andreas Sommerkorn weiter – behutsam und schleppend allerdings nur, sind die Verletzungen Maries doch noch ziemlich mächtig und Sommerkorn ist in der Beziehung eben ein bisschen tolpatschig…. Ich hoffe, dass die Autorin schon recht bald einen neuen Fall, ein neues Buch über und mit diesen beiden veröffentlicht !

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  • Rezension zu "Novemberasche" von Anja Jonuleit

    Novemberasche
    Bellexr

    Bellexr

    Eine Welt in Trümmern . Für Paula, der besten Freundin von Marie Glücklich, bricht eine Welt zusammen. Ihr Mann Eric ist bei einem Fallschirmsprung ums Leben gekommen. Alle Indizien sprechen für Selbstmord. Während Marie sich um Paula kümmert, die immer mehr in ihrer Trauer versinkt und sich nicht mehr um ihre kleinen Töchter kümmern kann, ist Kommissar Sommerkorn mit einem rätselhaften Mord beschäftigt. Der junge Leander Martin wurde erstickt auf dem Zentralfriedhof aufgefunden. Wer hat einen Grund, den intelligenten Musterschüler zu töten und warum ist sein Mord auf dem Friedhof inszeniert worden? . Anja Jonuleit greift in ihrem zweiten Fall von Marie Glücklich und Andreas Sommerkorn zwei hochaktuelle Themen unter Jugendlichen auf, welche sie geschickt zu einem spannenden und vor allem auch einfühlsamen Krimi verknüpft. Lange Zeit bleiben die Beweggründe für den Mord an Leander im Dunkeln und selbst als ein weiterer Schüler spurlos verschwindet, ist immer noch kein Motiv ersichtlich. Geschickt präsentiert die Autorin zwar recht bald einen Verdächtigen, jedoch ist schnell klar, dass der Fall viel komplexer angelegt ist. So ist durchweg viel Spannungspotential vorhanden, welche zum Ende hin noch einmal sehr anzieht, bedingt auch durch die ständig wechselnden Erzählstränge. Zum Schluss präsentiert der Krimi eine Lösung, welche vollkommen überraschend und absolut schlüssig umgesetzt ist. . Sehr gefühlvoll und voller Emotionen und dennoch in keiner Weise kitschig beschreibt sie das Gefühlsleben von Paula, die durch den Tod von Eric wie paralysiert ist und deren Welt von einen auf den anderen Tag komplett aus den Fugen gerät. Zumal sich durch den Tod einige Geheimnisse von Eric offenbaren, die Paulas Bild von ihrem Mann total erschüttern. . Neben dem Erzählstrang von Paula ist man durch Andreas Sommerkorn bei den aktuellen Ermittlungen des Mordes von Leander dabei und auch Marie beginnt auf eigene Faust mit Ermittlungen um den Tod von Eric. Denn auch wenn alle Anzeichen dafür sprechen, dass Eric Selbstmord begangen hat und ein dunkles Geheimnis hütete, hinter das Andreas durch Zufall kommt, will Marie unbedingt diese Hintergründe verstehen. Ihre Neugier verlangt ihr dabei einiges an Mut ab und bringt sie sogar in Lebensgefahr. Was ich auch sehr interessant fand, ist, dass die Autorin die Kapitel mit Zitaten von z. Bsp. Wikipedia oder auch eines Anwalts zu dem entsprechenden Thema anführt. . Besonders eindringlich sind die Tagebucheinträge eines Jugendlichen beschrieben. Teilweise eins-zwei Seiten lang, stellenweise nur drei-vier Sätze kurz. Man merkt sofort, dass dieser Junge, dessen Identität erst zum Schluss gelüftet wird, eng mit dem aktuellen Fall in Verbindung steht und er quasi die Schlüsselrolle des Krimis einnimmt. . Authentisch und wie aus dem Leben gegriffen sind ihre Figuren. Marie ist Kunstmalerin, die nach einer gescheiterten Beziehung wieder in ihre Heimat am Bodensee gezogen ist, dort in ihrem Elternhaus wohnt und sich mit Müh und Not über Wasser halten kann, in der Hoffnung, dass ihre Bilder endlich in einer bekannten Galerie ausgestellt werden. Die Autorin beschreibt sie als eine mitfühlende, neugierige Frau, die durch die Erfahrungen mit ihrem Ex-Partner einer neuen Beziehung skeptisch und äußerst vorsichtig gegenübersteht. Kommissar Andreas Sommerkorn ist mehr der Einzelgänger, der sich langsam seinen Gefühlen zu Marie stellt und unbewusst ständig falsche Signale gegenüber Marie aussendet. . Fazit: Ein emotionaler und äußerst spannend geschriebener Krimi, dem ein brisantes Thema zugrunde liegt.

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