Anja Kömmerling Scheiß Liebe

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Inhaltsangabe zu „Scheiß Liebe“ von Anja Kömmerling

Lenes heile Welt bricht auseinander, als sie in der Tasche ihres Vaters die Liebesbotschaft einer fremden Frau entdeckt. Ausgerechnet ihr rationaler Vater zerstört mit einer Affäre die Familie? Lene will nur an den einen Satz glauben: "Alles wird gut." Ihre große Schwester Rose dagegen glaubt seit ihrer Beziehung zu dem Musiker Dante an gar nichts mehr, vor allem nicht an die scheiß Liebe!

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  • Rezension zu "Scheiß Liebe" von Anja Kömmerling

    Scheiß Liebe
    Grinti

    Grinti

    09. August 2012 um 13:24

    Lene lebt mit ihrer Familie, Vater, Künstlerin-Mutter, großer Vegetarier-Schwester und Schweinchen, irgendwo in einer umgestalteten Tankstelle und fühlt sich dort wohl und geborgen. Die Macken der einzelnen Familienmitglieder inklusive der ziemlich schrägen Großeltern, die zu Besuch kommen, beobachtet sie ganz genau und mit viel Verständnis. Deshalb trifft es sie wie ein Schlag, als sie in der Manteltasche ihres Vater zufällig eine Art „Liebesbrief“ findet, der nicht von ihrer Mutter stammt. Und dann ist Schluss mit lustig: Es stellt sich raus, dass der Vater eine Freundin hat, und die Familie bricht auseinander, obwohl Lene verzweifelt versucht, das zu verhindern. Es ist ein trauriges Buch ohne richtiges Happy End. Das darf man verraten, weil es sowohl am Anfang als auch am Ende ein Verzeichnis aller „Mitspieler“ gibt, aus dem sich die Entwicklung ablesen lässt. Beide Elternteile von Lene kommen nicht besonders gut weg: Der Vater ist ein alter Feigling, der sich zwischen seinen beiden Frauen nicht entscheiden mag. Die Mutter versinkt erst mal in finsterste Depression und überlässt es ihren Töchtern, alleine einen Weg aus dem Chaos zu finden. Das ist ganz gut geschrieben – aber ich frage mich: Wer mag das lesen? OK, jemand, der keine eigenen Sorgen hat vielleicht, oder jemand, der sich gerne vorstellen möchte, dass es anderen noch viel schlechter geht. Aber für ein einen jungen Menschen, der gerade in einer ähnlichen Situation steckt, ist das Buch nicht unbedingt geeignet und einem Mädchen - an die richtet sich das Buch m.E. vor allem, das sich in seiner Welt wohlfühlt, sollte man keine Angst machen damit. Bleibt zu hoffen, dass die Käufer sich eher am Klappentext orientieren als an dem Cover mit dem niedlichen Schweinchen.

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  • Rezension zu "Scheiß Liebe" von Anja Kömmerling

    Scheiß Liebe
    tedua

    tedua

    27. June 2012 um 06:53

    Lene ist 13 Jahre alt und glücklich. Sie hat eine Schwester, die sie mag, nette Eltern und Großeltern und außerdem ein süßes Schweinchen namens Lulu. Alles ist perfekt, bis Lene eines Tages zufällig in der Tasche ihres Vaters einen Zettel entdeckt, der auf eine andere Frau in seinem Leben schließen lässt. Hat ihr Vater etwa eine Geliebte? Wird dadurch die ganze Familie zerbrechen? Lene ist verstört und hat Angst, und sie versucht, sich selbst mit allerlei Ausflüchten zu beruhigen. Lenes Schwester Rose hingegen stürzt sich selbst in eine Liebesbeziehung. Ihr neuer Freund Dante allerdings ist auch nicht gerade pflegeleicht und sorgt für allerhand Turbulenzen in ihrem Leben. Wird es Lene und Rose wohl gelingen, die neue Situation zu akzeptieren und damit umzugehen? Das möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, aber so viel kann ich sagen: Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen und es herauszufinden! Ich hatte den Roman innerhalb kurzer Zeit ausgelesen, weil es einfach ein gutes Buch ist. Man mag gar nicht mehr aufhören mit dem Lesen. Spannung ist da, gute Unterhaltung und nette Charaktere. Die Handlung ist auch sehr bildhaft beschrieben; man kann sich alles gut vorstellen und sich auch in Lene hineinversetzen. Auch ist die Thematik für ein Jugendbuch sehr gut gewählt, wie ich finde. Mein Fazit: Es ist ein sehr empfehlenswertes und lesenswertes Buch!

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  • Rezension zu "Scheiß Liebe" von Anja Kömmerling

    Scheiß Liebe
    R-E-R

    R-E-R

    26. June 2012 um 21:58

    “Mamor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht. Alles, alles geht vorbei, doch wir sind uns treu”. So geht einer der Lieblingsschlager von Lenes Vater Daniel. Allerdings ist er Lenes Mutter schon lange nicht mehr treu. Was passiert wenn eine Liebe zerbricht, an der eine ganze Familie hängt schildern Thomas Brinx und Anja Kömmerling in ihrem Roman “Scheißliebe” sehr anschaulich und dabei so eingängig wie der Ohrwurm von Drafi Deutscher. Die dreizehnjährige Lene findet zufällig heraus, dass ihr Vater Daniel eine Geliebte hat. Sie entdeckt eine vergessene Liebesbotschaft der Freundin, will aber zunächst nicht wahrhaben, dass der geliebte Vater die Mutter betrügt. Als Sie diesen jedoch in flagranti ertappt, kann sie die Augen vor der Realität nicht mehr verschließen und vertraut sich der großen Schwester Rose an. Das Geheimnis kommt ans Licht, als Rose es bei einem Streit mit dem Vater im Zorn herausposaunt. Der Vater verlässt das Haus, für die Mutter bricht eine Welt zusammen und die “kleine Lene” beobachtet verzweifelt das Auseinanderfallen der Familie. Lene, die Ich-Erzählerin ist eine genau Beobachterin und sehr sensibel in ihrem Empfinden. Schon als sie den harmlos wirkenden Zettel findet “Liebe ist, wenn er sie nicht vergisst” spürt sie Unheil nahen. Die Botschaft trägt schließlich nicht die Handschrift der Mutter. In kleinen Schritten folgen die Autoren ihrer Figur bei der Entschlüsselung des Rätsels. Lene ertappt den Vater vor seinem Büro beim Küssen seiner Freundin. Immer wieder versucht die Tochter alles schön zu reden. Schafft es sogar die Familie noch zu einem Camping Urlaub bzw. zum gemeinsamen Besuch der goldenen Hochzeit der Großeltern zu überreden, als der Vater längst fort ist. Die nachfolgende Katastrophe, die aus den gut gemeinten Aktionen entsteht, ist um vieles unerträglicher als das pure Wissen um den vorangegangenen Betrug. Sehr geschickt setzen die Autoren gezielte Spannungselemente. Immer wenn man der Meinung ist, nun kann es nicht noch schlimmer kommen, halten Sie einen weiteren Schlag bereit. Das ganze Ausmaß der Leiden einer solchen Trennung kommt so ganz klar zum Bewusstsein. Auch das jedes Familienmitglied völlig anders mit der Situation umgeht. Die verlassene Mutter, die sich zunächst mit Alkohol und Frustessen tröstet, bevor sie mit neuem Schwung ihre alten Talente entdeckt und damit Erfolg hat. Lene, die alles versucht um den Vater wieder an den heimischen Herd zu holen (die Mutter kann nicht kochen) und dabei auch vor Tricks und Unwahrheiten nicht zurückschreckt. Oder die resolute Oma, die keine Widerrede duldet und vor allem darauf besteht, dass der Vater finanziell bluten muss. Einen weiteren Handlungsfaden setzt der gefährliche Hang der großen Schwester zum bereits straffällig gewordenen Dante “einem dunklen Weltverächter mit enormer Ausstrahlung”. Rose, das Gesangstalent der Familie, will mit der Band des jungen Mannes bei einem Festival auftreten. Sie verliebt sich heftig in den störrischen Außenseiter und erkennt (fast) zu spät, wie einseitig und fatal diese Liebe ist und wie gefährlich für ihre Familie. “Scheißliebe” ist trotz allem Kummer ein einfühlsames Plädoyer für die Liebe, dass sowohl Kinder (das Buch wird ab 12 empfohlen) als auch Erwachsene gut lesen können. Fazit: Auch wenn die Welt, die man kennt wegbricht, kann etwas neues (nicht unbedingt schlechteres) entstehen. Lene nimmt den Leser mit auf den Weg zu diesen neuen Ufern. Es ist ein spannender, ereignisreicher, tragikomischer Weg, den es sich zu lesen lohnt.

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  • Rezension zu "Scheiß Liebe" von Anja Kömmerling

    Scheiß Liebe
    MacBaylie

    MacBaylie

    25. June 2012 um 18:05

    Kurzbeschreibung: Die 13 jährige Lene lebt mit ihrer drei Jahre älteren Schwester Rose, ihrem Schweinchen Lulu und ihren Eltern, recht ländlich, auf einer alten Tankstelle. Bei einem familiären Grillfest findet Lene in Papas Jackentasche einen gelben unscheinbaren Zettel, der ihre kleine heile Welt auf den Kopf stellt und ihr so manches abverlangt. Meine Meinung: „Scheiß Liebe“ ist sicher ein Ausspruch, den jeder mindestens einmal in seinem Leben tätigt und das, obwohl Liebe doch eigentlich das schönste Gefühl der Welt ist. Aber Liebe kann eben auch schrecklich weh tun, vor allem wenn sie einseitig ist, oder nicht gepflegt wird. In Lenes Fall geht es um die Liebe ihrer Eltern, die augenscheinlich vorbei sein soll, was Lene aber mit ihren 13 Jahren nicht akzeptieren kann und will. Sie versucht alles mögliche, um sich ihr „Alles wird wieder gut“ zu bewahren. Sie organisiert Treffen ihrer Eltern, vermittelt und gibt sich alle Mühe alles irgendwie hinzubekommen. ---Ich habe mal gehört, dass Liebe nicht einfach so weggeht.--- S.92 Ihre Schwester Rose hingegen macht total zu. Will den Vater nicht mehr sehen, zieht sich immer mehr zurück und landet schließlich in den Armen des unbeliebtesten Jungen der Stadt. Dante ist mysteriös, unkonventionell und anders. Vielleicht ist es gerade das, was sie so anzieht, weil sie nun auch anders ist ... so ohne Familie. Brinx/Kömmerling beschreiben sehr einfühlsam und auf besonders bezaubernde Weise, aus Lenes Sicht, alle Seiten einer Trennung. Leider ein immer aktuelles Thema. In Lenes jugendlicher Unbefangenheit meint sie, sich um alles kümmern zu müssen, alles zusammen halten zu müssen und alle irgendwie verstehen zu müssen, was wahrlich nicht einfach ist. Trost spendet ihr meist nur ihr kleines Schweinchen Lulu, weil alle anderen zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind. (In diesem Buch ist sogar das Schwein authentisch - man lebt halt ländlich. Für Stadtkinder könnte man es auch gegen einen Hund oder eine Katze austauschen) Trotz der ernsten Thematik hält die Geschichte auch lustige und heitere Sequenzen bereit, aber eben auch sehr traurige. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, unter anderem, weil niemandem die alleinige Schuld zugesprochen wird, denn jeder hat seine ganz persönlichen Gründe so zu handeln, wie er es tut. Auch sensibilisiert die Geschichte den Leser für die Meinungen und Beweggründe anderer Menschen. Was für einen selber richtig und gut ist, muss für einen anderen nicht auch zwangsläufig der richtige Weg sein. Fazit: Eine sehr empfehlenswerte Geschichte für jung und alt. Für junge Leser, die vielleicht ähnlich betroffen sind um die Hoffnung zu schöpfen, dass es immer irgendwie weiter geht, auch wenn es hoffnungslos erscheint. Für ältere Leser zum besseren Verständnis, wie Kinder und Jugendliche sich fühlen, wenn ihnen der familiäre Boden unter den Füßen weggezogen wird.

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  • Rezension zu "Scheiß Liebe" von Anja Kömmerling

    Scheiß Liebe
    Tatze

    Tatze

    24. June 2012 um 15:49

    Inhalt: Lenes heile Welt zerbricht, als sie die Liebesbotschaft einer fremden Frau in der Jackentasche ihres Vaters findet. Dabei hatte sie geglaubt, ihre Familie sei glüccklich und ihre Eltern noch immer verliebt. Während sie sich daran macht, sich in Ausreden zu flüchten und harmlose Erklärungen für alles zu suchen, lernt ihre Schwester Rose Dante kennen und flüchet vor der nahenden Katastrophe zu diesem zwielichten Kerl. Bald wird Lene klar, dass sie der Wahrheit ins Auge schauen und das Beste aus der Situation machen muss. Zum Glück hat sie Leute wie ihren Freund Johnny an ihrer Seite... Meine Meinung: Ich muss zu allererst sagen, dass ich dieses Buch einfach genial finde, ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen, und das ist immer ein gutes Zeichen. Das lag einerseits am Sprachstil. Das Buch ist aus Lenes Sicht geschrieben und dadurch ist der Schreibstil einzigartig, da er diesem 13-jährigen Mädchen nachempfunden ist, was sehr erfrischend ist. Überhaupt ist Lene einfach unglaublich sympathisch und man freut sich und leidet zusammen mit ihr. Sie versucht alles, um ihre Familie zu retten, und man kann sich richtig gut in sie hineinversetzen, weil man in ihrer Situation wohl ähnlich traurig wäre. Lenes Schwester Rose, ihre Bezugsperson, ist ganz anders als Lene, aber auch sehr sympathisch. Als ihre Familie zu zerbrechen droht, flüchtet sie allerdings zu Dante und verliebt sich in ihn. Es ist eine ziemlich tragische Liebesgeschichte, das mit Dante und Rose, und ich finde, allein dieser Teil des Buches könnte selbst schon ein ganzes Buch füllen. Lenes Hausschwein, Lulu, muss an dieser Stelle auch erwähnt werden. Das kleine Schweinchen wweicht Lene nicht von der Seite und es ist super lustig, wie Lene ihm Tricks beibringt und wie sie sich in diesen Zeiten von ihrem Schwein trösten lassen kann ist sehr berührend. Die Handlung ist auch super. Besonders gut fand ich, dass es nicht im ganzen Buch darum geht, einem Geheimnis auf die Schliche zu kommen, sonder es kommt schnell auf den Punkt und das Thema ist klar, sodass es vertieft werden kann. Dadurch war das Buch spannend und man musste nicht die ganze Zeit rätselraten. Das Ende war auch sehr sehr spannend, das war ein gelungener Abschluss für dieses tolle Buch, aber an dieser Stelle wird jetzt nicht zu viel verraten:) Mein Fazit: "Scheiß Liebe" ist ein sehr berührendes Buch mit sympathischen Figuren, die eine schwere Zeit durchmachen müssen. Das Buch zeigt, dass am Ende doch alles gut werden kann, auch wenn es vielleicht nicht so wird, wie man es sich wünscht. Ich kann es nur weiterempfeheln.

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