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Axynia

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

"Träume Digitaler Schläfer" von Anja Kümmel - das E-Book im Culturbooks Verlag

Anja Kümmel wurde 1978 in Karlsruhe geboren. Sie studierte Gender Studies und Spanisch in Los Angeles, Madrid und Hamburg. Seit 2009 ist sie als freie Autorin und Journalistin tätig. Neben zahlreichen Publikationen in Literaturzeitschriften und Anthologien sowie Hörbuchbeiträgen veröffentlichte sie vier Romane: »La Danza Mortale« (2004), »Das weiße Korsett« (2007), »Hope’s Obsession« (2008) und »Träume Digitaler Schläfer« (2012). Sie erhielt ein Literaturstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg, ein Aufenthalts-stipendium im Künstlerhaus Lukas und den GEDOK-Literaturförderpreis 2010.


Wir verlosen 10 Exemplare des E-Books an interessierte LeserInnen!

Zum Buch:

Sieben Jahre nach Ende des dritten Weltkriegs. Wirtschaftskonzerne regieren den ehemaligen Nordblock. Geschlechterunterschiede gibt es nicht mehr. Zumindest an der Oberfläche.

Ashur und Elf leben im Untergrund. In virtuellen Räumen, in U-Bahn-Schächten, in der Kanalisation. Obwohl sie einander nicht kennen, haben sie etwas gemeinsam: Sie träumen. Von vergangenen Zeiten, von sich, von einander, in veränderter Gestalt. Ashur wird Adina wird Ana Luz. Elf wird Emrys wird Evita. Und nichts ist mehr, wie es schien.

»Träume Digitaler Schläfer« ist als »Bester deutschsprachiger Roman« nominiert für den »Deutschen Science-Fiction-Preis«.

Haben Sie Lust mitzulesen, mitzudiskutieren und mit zu rezensieren? Dann bewerben Sie sich jetzt und erzählen Sie uns, was Sie an Anja Kümmels viertem Roman interessiert. 

Die Autorin freut sich auf anregende Diskussionen und interessante Fragen von interessierten Leserinnen und Lesern und wird sich an der Leserunde aktiv beteiligen.

Autor: Anja Kümmel
Buch: Träume Digitaler Schläfer

Kriezbrei

vor 4 Jahren

Interessieren tut es mich in diesem Moment hauptsächlich deshalb, weil ich die Autorin nicht kenne. Erschwerend kommt hinzu, dass ich anhand der Inhaltsbeschreibung nur Bahnhof verstehe - Besser kann es für Autoren nicht laufen ;) Es gibt nichts Schlimmeres als Bücher mit durchsichtigen Klappentexte, welche man mit dem Gedanken wieder ins Regal stellt, man wisse doch eh schon was passiert.
In dieem Sinne,
würde mich sehr freuen, das Buch zu lesen.

Blacksally

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Hierfür würde ich mich gerne bewerben, ich lese eindeutig zu wenig Science Fiction Romane und das hört sich wirklich gut an

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Beiträge davor

Anja_Kuemmel

vor 4 Jahren

Kapitel 4
@Rosha

Auch diese Interpretation finde ich sehr interessant!
Ich hatte mir eher gedacht, dass El Paraiso die Rückkehr in eine völlig analoge (und anachronistische) Welt darstellt. Aber vielleicht ist dies tatsächlich die digitale Fantasie einer analogen Welt. Ähnlich vielleicht wie ein Mittelalter-Computerspiel.

Anja_Kuemmel

vor 4 Jahren

Kapitel 4

Die Frage nach der Unsterblichkeit im Netz ist sehr spannend ...
Die Menschen in TDS stellen sich diese Frage ja auch ständig bzw. haben Angst davor, es herauszufinden. Z.B.: Bedeutet der virtuelle Tod auch den Tod des "realen" Körpers? Am Beispiel von Viol wird deutlich, dass eine virtuelle Attacke tatsächlich den biologischen Körper (das Hirn) schädigen kann. Und später, als es um Elfs Rettung geht, wendet Viol ein, dass es nicht ausreichen würde, Elfs Geist in die virtuelle Welt zu retten, während Elfs Körper auf El Paraiso stirbt. Ob dies ein altmodisches Festhalten am biologischen Körper ist, oder ob es tatsächlich so wäre, dass dann keine Interaktion, keine neuen Erfahrungen, Gefühle etc. mehr möglich wären, bleibt offen.
Zu der Frage, warum Elf auf El Paraiso derart verschlossen/apathisch/misstrauisch wirkt:
Ich denke mal - erstens hat es gerade einen großen Schock erlitten. Zweitens hat es Jahre im Untergrund verbracht, ist also den Umgang mit anderen Wesen außer den Mitglieder seiner Gruppe nicht gewohnt. Und drittens weiß es nicht, wem es trauen kann, auch Rima nicht ... Fragen zu stellen bedeutet (potentiell) Gegenfragen. Und damit würde es sich möglicherweise angreifbar machen.
Und mal was ganz Allgemeines: Es freut mich sehr, dass der Roman ja anscheinend, trotz unterschiedlicher Meinungen, zum Grübeln und Weiterdenken anregt! Genau das war mein Ziel und meine Hoffnung. :-)

Anja_Kuemmel

vor 4 Jahren

@dark_swan

Gute Frage ... Ich glaube, es wurden sieben vergeben. Aber auch dann: Wo sind sie denn alle???

Anja_Kuemmel

vor 4 Jahren

@dark_swan

Gute Frage ... Ich glaube, es wurden sieben vergeben. Aber auch dann: Wo sind sie denn alle???

Anja_Kuemmel

vor 4 Jahren

Behandlung der Genderthematik durch die Autorin

Ein weites Feld!
Würde mich total freuen, wenn hier auch noch ein paar andere ihre Meinung kundtun würden! :-)
In TDS werden einige Hinweise auf die Entwicklung hin zur geschlechtslosen Gesellschaft dort gegeben, wo Elf den Chip in Amaris Büro findet, bzw. in den Erinnerungen an Gesprächen mit Amari.
Es ist jedenfalls nicht so zu verstehen, dass irgendwann mal jemand beschlossen hat, "den androgynen Menschen zu züchten". Es geht auch erstmal nicht um eine neue "Rasse".
Zunächst mal wollte ich das eigentlich als positive Entwicklung verstanden wissen. Es ging also eher um eine Vervielfältigung der Geschlechter bzw. eine Aufhebung des Zwangs, sich als "Mann" oder "Frau" einzuordnen. Das hat erstmal nicht primär mit der Biologie zu tun, sondern eher damit, dass es nach und nach gesellschaftlich immer unproblematischer wurde, intersexuell oder transsexuell oder genderqueer zu sein, die Pronomen zu wechseln etc. Soweit also meine persönliche Utopie. ;-)
Meine Idee war dann, dass sich durch diese Aufhebung der Zweigeschlechtlichkeit langsam auch die Körper verändern könnten ... Das "Problem" bestand nur weiterhin in der Reproduktion, und so schlug dann die Utopie wiederum eine Dystopie um (wobei hier natürlich auch noch viele andere Faktoren wie Unfruchtbarkeit, Umweltverschmutzung, Ausrottung von XX-Menschen, global gesehen, sowie wirtschaftliche Interessen eine Rolle spielen) ...
Soweit erstmal meine sehr verkürzte Zusammenfassung der (fiktiven) Sachlage!

hinki1

vor 4 Jahren

Kapitel 1
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Die futuristische Welt in der die Handlung spielt wirkt zunächst sehr befremdlich und macht mir Angst. Es gibt keine Geschlechter mehr, Gedanken werden ausspioniert, alles scheint kontrolliert und überwacht.
Der Traum Ashurs beim Guru hingegen führt uns zurück ins Mittelalter einer Zeit dominiert von der Kirche, die in keinem direkten Zusammenhang mit der eigentlichen Handlung steht.
Bisher fällt es mir noch etwas schwer, in die Geschichte hineinzufinden und bin gepannt, ob es sich im nächsten Kapitel ändert.

Rosha

vor 4 Jahren

Die fertige Rezension

Ich möchte mich vielmals entschuldigen, dass meine Rezension so lange auf sich warten ließ. Familiäres hat mich davon abgehalten.

Hier ist meine Besprechung, die ich auch noch bei amazon und Büchereule einstellen werde:

http://www.lovelybooks.de/autor/Anja-K%C3%BCmmel/Tr%C3%A4ume-Digitaler-Schl%C3%A4fer-955626807-w/rezension/1073899332/

Herzlichen Dank, dass ich die Chance bekommen habe, dieses komplexe Buch zu lesen!

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