Anja Kieffer

 4.7 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Opas Reise zu den Sternen, Omas Reise zu den Sternen und weiteren Büchern.

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Opas Reise zu den Sternen

Opas Reise zu den Sternen

 (3)
Erschienen am 25.08.2014
Omas Reise zu den Sternen

Omas Reise zu den Sternen

 (0)
Erschienen am 27.05.2019

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Rezension zu "Opas Reise zu den Sternen" von Anja Kieffer

Trost in tiefster Trauer
Karivor 7 Monaten

Verlag: Güterloher Verlagshaus
ISBN: 978-3579073064
Seitenzahl: 40 Seiten
Format: eBook, gebundene Ausgabe

Diese Rezension bezieht sich auf die gebundene Ausgabe.

Handlung

Es ist Samstag. Das ist der Tag, an dem Jakob immer seinen Opa besucht. Doch heute ist etwas ganz anders. Mama sitzt in der Küche und weint, Papa tröstet sie. Als Jakob nachfragt, erklärt Papa ihm, dass Opa gestorben sei und Mama deswegen weinen muss. Und Jakob könne deswegen auch nicht zu Opa. Jakob versteht nicht, was das heißt. Aber Jakob findet es ungerecht, dass er nicht zu Opa kann. Er geht in sein Zimmer und weint.
Der Papa folgt ihm und er versucht Jakob zu erklären, was es heißt zu sterben.
Papa erzählt die Geschichte von den Sternen. Wir alle waren mal Sterne und irgendwann gehen wir auch wieder zurück zu ihnen.
Nur langsam versteht Jakob das alles. Er erlebt die Beerdigung mit, er versteht, dass man auch traurig sein darf, und dass der Tod gar nicht schlimm ist, denn man ist ja wieder bei seinen anderen Sternenfreunden.

Layout

Die Seiten des Buchs sind allesamt bin gezeichnet und bieten einen sehr schönen Rahmen für die Geschichte. Trotz aller Traurigkeit sind die Bilder irgendwie auch voll von Licht und Zuversicht. Anders kann ich das nicht erklären. Es ist alles realistisch wiedergegeben, vor allem auch in den Zeichnungen.

Fazit

Zwei Mal in einem Jahr haben wir in der Familie nun einen lieben Menschen verloren. Für uns Erwachsene ist das schon unbegreiflich, wie soll dann bitte ein 5-jähriges Kind damit umgehen? Ich habe mir viele Bücher zum Thema Tod und Trauer angesehen.
An „Opas Reise zu den Sternen“ bin ich hängengeblieben, weil es erstmal sehr realistisch war. Es wird einfach ausgesprochen, was Tod bedeutet, was es für Menschen bedeutet und nicht innerhalb von Tiergeschichten verniedlicht. Das sagte mir schon sehr zu. Dann fand ich den Vergleich sehr schön. Wir waren alle mal Sterne und gehen dort auch wieder hin. Gerade Sterne sind etwas Schönes und Kinder verbinden mit Sternen so viel Positives. Sie spenden Licht in der Dunkelheit, wachen nachts beim Schlafen über uns, erfüllen Wünsche und Glitzern und Strahlen.

Ich habe das Buch vor meiner Nichte gelesen. Und auch mir tat es gut. Diese Idee von den Sternen und das es einfach selbstverständlich ist, das man traurig sein darf, das waren genau die richtigen Ansätze, auch für meine Trauer.

Ich bin dankbar, dass ich dieses Buch zu einem traurigen, aber selbstverständlichen Thema gefunden habe und vergebe getröstete 5 Eseslsöhrchen.

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Momoko91s avatar

Rezension zu "Opas Reise zu den Sternen" von Anja Kieffer

Opas Reise zu den Sternen
Momoko91vor 3 Jahren

Klappentext: Wenn die Zeit bei den Sternen anfängt und endet Alle Menschen sind Sterne, bevor sie auf die Erde kommen - das glaubt zumindest Jakobs Papa. Und da ist für den Jungen alles klar: Der Opa ist einfach wieder zu seinen Freunden zurück in den Himmel. Papa sagt, Tod ist nur ein Wort. Es bedeutet, dass die Zeit auf der Erde zu Ende ist. Für den Opa hat jetzt die Zeit bei den Sternen angefangen. 
Meinung: 
Es ist ein sehr schönes buch. Da mein Opi letztes jahr gestorben ist. Konnte ich gut hinein versetzen und auch wie alles erzählt wird sehr schön. Kann es aber ab ein alter von 4-5 Jahren empfehlen mein kind konnte es irgendwie noch nicht richtig verstehen.  
Dafür 4 Sterne :)

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W

Rezension zu "Opas Reise zu den Sternen" von Anja Kieffer

Ein wunderbares Buch über Tod und Trauer
WinfriedStanzickvor 4 Jahren


 

Jedes Kind macht früher oder später die Erfahrung, dass ein geliebter Mensch stirbt. So auch der kleine Jakob in diesem einfühlsamen und in Wort und Bild überaus gelungenen Kinderbuch.

 

Als er an einem Samstagmorgen (der Opatag, den er genauso liebt wie seinen Opa selbst, weil der immer so tolle Sachen mit ihm macht und ihm vorliest) die Treppe herunterkommt, sieht er in der Küche seinen Vater seine weinende Mutter trösten. Jakob spürt sofort, dass etwas Schlimmes geschehen ist. Als sein Vater ihm sagt, dass Opa gestorben ist, rennt Jakob in sein Zimmer und weint vor Wut.

 

Der Vater kommt zu ihm, hält ihn  ganz fest und geht auf die Fragen seines Sohnes ein: „Wir suchen uns nicht aus, wann wir sterben. Der Tod kommt von allein.“

Als Jakob wissen will, wo Opa denn jetzt ist, erzählt der Vater eine Geschichte von den Sternen, die Jakob nicht nur eine Vorstellung davon gibt, wo er war, bevor er zu seinen Eltern kam, sondern ihn auch mit der Vorstellung tröstet, dass der Opa nun dorthin zu den Sternen zurückgekehrt ist. Auf eine bewundernswert einfühlsame Weise erklärt der Vater seinem Sohn auch, warum die Mama so traurig ist und dass das noch eine Zeit dauern werde. Nachts darf er zwischen seinen Eltern schlafen.

 

Die kümmern sich auch bei dem Trauergottesdienst, der Beerdigung und dem anschließenden Leichenschmaus im Gasthaus um ihren Sohn. Die Vorstellung, dass Opa zu den Sternen  gereist ist, gibt ihm Kraft und Trost.

„Die Traurigkeit war noch lange bei Jakob. Auch heute ist sie noch manchmal da, obwohl Opa jetzt schon lange tot ist. Aber es wird immer besser, weil Jakob darüber spricht und weil er seinen Papa und seine Mama hat, die ihm zuhören und ihm sagen, was sie ehrlich denken und fühlen. Das hat Jakob wohl am meisten geholfen. Die Ehrlichkeit und das Gefühl, traurig sein zu dürfen.“

 

Ein wunderbares Buch für Erwachsene und ihre Kinder, die vom Tod eines Angehörigen betroffen sind.

 

 

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