Mein Fazit:
" Sieben Wochen Abschied von Bert " hat mich emotional an den Rand meiner Kräfte gebracht. Dieses Buch geht so tief unter die Haut ,dass man die Tränen nicht zurück halten kann. Es ist so berührend, so magisch, so herzzerreißend geschrieben und es hat mich so an meine zwei Fellkinder aus dem Tierheim erinnert. Maja und Peterchen ! Wobei Maja meine Seelenkatze war und Peterchen den ruhigeren Part hatte. Sie waren für mich alles : Seelentröster, Kindchen, Zuhörer, ein Freund für alle Lebenslagen. Haustiere sind nicht nur einfach Tiere, sondern sie sind Familienmitglieder.
Sein geliebtes Tier gehen lassen zu müssen, ist ein schwerer Schritt und ich habe beide begleitet bis sie diese Welt verlassen haben. Beim Schreiben der Rezension laufen die ganze Zeit die Tränen und mein Herz ist schwer, die Erinnerung an diese kurze, aber doch intensive Zeit übermannt mich gerade ...
Die Autorin beschreibt die Sterbeprozesse beim Tier,sie sind ähnlich wie beim Menschen. Wie Tierkommunikation uns helfen kann, uns auf den Sterbeprozess vorzubereiten und dem Tier den letzten Weg aus dem irdischen Leben zu erleichtern. Der bildhafte Schreibstil der Autorin lässt dieses Buch zu etwas ganz Besonderem werden. Man sieht wie Bert über die Wiesen streunert, wie er seine " kätzischen Mitbewohner " erzieht und sein Weg ins Licht über die Regenbogenbrücke. Die Botschaften von Kater Bert ergänzen dieses tolle Buch, denn man liest seine Sichtweise der Dinge. Wie er dieses Leben bei seinem " Dosenöffner " geliebt hat, aber wie schwer auch sein Abschied von seiner " Familie " war. Wird das Abschiednehmen durch dieses Buch leichter? Nein ! Aber es heilt vielleicht ein wenig die verletzte Seele der Betroffenen.



