Anja Maier , Yvonne Kuschel Die Pubertistin

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Inhaltsangabe zu „Die Pubertistin“ von Anja Maier

Mutter und Tochter. Der Teenie ist 16, im zehnten Schuljahr und sein Leben voller Glück und natürlich auch Problemen und Katastrophen. Klassenfahrt, Ernährung, Geschwister, Eltern, erste Liebe, der eigene Körper, das nahende Austauschjahr. Verschleppt aus hauptstädtischem In-Bezirk in die Kleinbürgeridylle im Umland strebt die Pubertistin zäh und unbeirrbar nach dem urbanen Moloch. An sich finden ihre Eltern das akzeptabel, aber lauern da nicht auch Gefahren? Komatrinken, Mall Kids, Drogen im Park, ungeschützter Sex? Die Mutter, Mitte vierzig, nicht selten kopfschüttelnd verwundert über ihre Tochter und sich selbst. Dachte sie noch vor kurzem, am Ende der Kinder- und Familienzeit stünde eine große Freiheit, so ängstigt sie nun, was kommen könnte. Für sie selbst, fürs Kind, für den Mann ...

Ein humorvoller Einblick in den Alltag, die Probleme und Sorgen einer pubertierenden Tochter, aus der Sicht der Mutter.

— Melancholia
Melancholia
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  • Ein Buch mit witzigen "Das-kenn-ich-doch-von-früher"- Momenten

    Die Pubertistin
    Melancholia

    Melancholia

    19. July 2014 um 20:53

    Sie ist Mutter zweier Töchter, die einen mitten in der Pubertät, die andere etwas älter. Zusammen wohnen alle, inklusive Vater, in einer idyllischen Kleinstadt. Die jüngste Tochter, auch die Pubertistin genannt, macht gerade starke Veränderungen durch und macht sich Gedanken um ihre Zukunft, da sie bald die 10. Klasse beenden wird. Doch in dieser weiten Welt lauern große Gefahren auf junge heranwachsende wie Alkohol, Sex und Drogen und Eltern sind oft viel zu übervorsichtig und dann steht auch noch ein Abschied bevor… Geschrieben ist das Buch aus der Sicht der Mutter, die das Verhalten der Pubertistin tagebuchähnlich und humorvoll in kleinen Kapiteln zusammenfasst. Mal beschwert sie sich über unfähige Lehrer oder die seltsamen Freunde ihrer Tochter und das alles auf lustige Weise. Die Personen haben keine Namen, was die Identifikation natürlich erleichtern soll, obwohl es auch so gar nicht schwer wäre, denn es wird wirklich typisches Verhalten von Eltern und pubertierenden Heranwachsenden gezeigt. Ich muss sagen, ich musste oft schmunzeln, weil ich ehemaliges Verhalten von mir und von meiner Mutter wiedererkannt habe. Vor allem der Versuch, irgendwie loszulassen! Es hat mir auch etwas gezeigt, dass es wirklich schwer ist und mir ein bisschen mehr Verständnis geschenkt. Es ist definitiv ein eigenartiger Humor, was ich als positiv empfinde. Doch wer hier tiefsinniges sucht, ist falsch! Es wirkt durch die fehlenden Namen nämlich sehr oft distanziert und fremd, was einem wirklich gefallen muss. Ich finde, es ist ein tolles Buch für die Aufheiterung zwischendurch, geprägt durch einen lockeren Schreibstil und witzigen Momenten, in die man sich sehr gut hineinversetzen kann und zeigt, dass es tatsächlich schwer ist Mutter oder Tochter zu verstehen.  

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  • Rezension zu "Die Pubertistin" von Anja Maier

    Die Pubertistin
    Seitenakrobatin

    Seitenakrobatin

    21. June 2012 um 11:05

    Zum Inhalt: Mutter und Tochter. Der Teenie ist 16, im zehnten Schuljahr und sein Leben voller Glück und natürlich auch Probleme und Katastrophen. Klassenfahrt, Ernährung, Geschwister, Eltern, erste Liebe, der eigene Körper, das nahende Austauschjahr. Verschleppt aus hauptstädtischem In-Bezirk in die Kleinbürgeridylle im Umland strebt die Pubertistin zäh und unbeirrbar nach dem urbanen Moloch. An sich finden ihre Eltern das akzeptabel, aber lauern da nicht auch Gefahren? Komatrinken, Mall Kids, Drogen im Park, ungeschützter Sex? Die Mutter, Mitte vierzig, nicht selten kopfschüttelnd verwundert über ihre Tochter und sich selbst. Dachte sie noch vor kurzem, am Ende der Kinder- und Familienzeit stünde eine große Freiheit, so ängstigt sie nun, was kommen könnte. Für sie selbst, fürs Kind, für den Mann. . . Meine Meinung zum Buch: Das Buch ist aus der Sicht der Mutter geschrieben worden, die sich immer wieder an ihre Pubertätszeit zurückerinnert, wenn sie feststellt das sie das Handeln ihrer Tochter irgendwoher kennt. Namen werden in dem Buch so gut wie nicht verwendet, außer sie redet von den Freunden und Bekannten der "Pubertistin". Auch der Vater bekommt nur den Titel des Pubertistinnenvaters zugeschrieben. Was sehr distanzierend wirkt, was aber nicht das einzige Problem ist. Humor sucht man vergebens und Dialoge zwischen Eltern und Kinder gibt es kaum. Wenn doch mal welche auftauchen, dann in einer anderen Form, wie man sie sonst zu sehen bekommt. Anführungszeichen kennt Anja Maier anscheinend nicht. Was aber um einiges übersichtlicher wäre. Beispiel: Ich hab' heute meinen gnadenlosen Tag und sage: Dann nimm dir halt, ne Stulle mit! Große Beleidigung seitens der Einssechzigblondine (noch ein Name für die Pubertistin, der öfter auftaucht). Hallo? Ich ess doch unterwegs keine Stulle! Jeder der in der Pubertät war oder selber Kinder hat, die in der Pubertät sind/waren, werden sicherlich bei jeder Kleinigkeit diesen kenn-ich-Moment haben. Was nicht verwunderlich ist, da fast jede Pubertät gleich abläuft. Mein Fazit: Mein Fall ist das Buch nicht.

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