Anja Marschall Lizzis letzter Tango

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Inhaltsangabe zu „Lizzis letzter Tango“ von Anja Marschall

Zwei Rentner und ein Todesfall Wenn schon Seniorenheim, dann bitte was Schickes: Nach dem Tod ihres anstrengenden Ehemanns will Elisabeth Böttcher, genannt Lizzi, ihren Lebensabend ruhig und in nobler Umgebung in Blankenese verbringen. Ihr Plan zerschlägt sich, als ihr erst ein Kleinganove das dafür nötige Kapital stiehlt und dann auch noch der Rentner von nebenan erschossen wird. An der Seite der Pflegerin Mareike und des kauzigen Kommissars Pfeiffer macht sich Lizzi auf die Suche nach ihrem Geld und dem Mörder – und gerät schneller in Gefahr, als ihr lieb ist.

Einfach nur spaßig, ein herrlich witziges Buch mit einer sympathischen Darstellerin, mit der man gern befreundet sein will!

— trollchen
trollchen

Kurzweilig und ziemlich abgedreht. Eine schöne Lektüre für Urlaub oder andere Zeiten der Entspannung.

— Lissy
Lissy

Oma auf Verbrecherjagd

— Leylascrap
Leylascrap

Lizzi, der Tausendsassa. Ich habe mich prächtig amüsiert! http://irveliest.wordpress.com

— Irve
Irve

Witzig, amüsante Charaktere, gute Handlung... was will man mehr?

— lisa1997
lisa1997

Witziger Krimi um die Zufallsermittlerin Lizzi und ihre unkonventionellen Adjutanten.

— Lesestunde_mit_Marie
Lesestunde_mit_Marie

Auszeit auf dem Sofa - bei einer Tasse Tee

— Sabinelessen
Sabinelessen

Mal etwas ganz anderes!

— RosaMoll
RosaMoll

Ein sehr rasantes und amüsantes Buch =)

— abetterway
abetterway

Turbulenter Lebensabend für eine rüstige Rentnerin

— Schneeapfel91
Schneeapfel91

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    Lizzis letzter Tango
    trollchen

    trollchen

    23. October 2016 um 09:55

    Lizzis letzter TangoHerausgeber ist Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (21. September 2015) und hat 308 lustige Seiten. Kurzinhalt: Zwei Rentner und ein TodesfallWenn schon Seniorenheim, dann bitte was Schickes: Nach dem Tod ihres anstrengenden Ehemanns will Lizzi ihren Lebensabend in nobler Umgebung in Blankenese genießen. Ihr Plan zerschlägt sich, als ihr erst ein Kleinganove das dafür nötige Kapital stiehlt und dann auch noch der Rentner von nebenan erschossen wird. An der Seite der Pflegerin Mareike und des kauzigen Kommissars Pfeiffer macht sich Lizzi auf die Suche nach ihrem Geld und dem Mörder – und gerät schneller, als ihr lieb ist, in Gefahr.Meine Meinung: Ich habe ja das neueste Buch von Lizzi gelesen und auch dieses hat mich wieder sehr schmunzeln lassen. Einfach nur herrlich lustig, auch wenn manches sicherlich nicht so realistisch ist, aber ich find es ungeheuer komisch. Man ist schnell in der Geschichte drin, die Protagonisten sind allesamt sehr sympathisch und echt nordisch herb. Flüssig geschrieben und kurze Kapitel und schon ist das Buch wieder ausgelesen. Mein Fazit: Einfach nur spaßig, ein herrlich witziges Buch mit einer sympathischen Darstellerin, mit der man gern befreundet sein will! Ich vergebe 5 lustige Sterne.

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  • Lizzis letzter Tango

    Lizzis letzter Tango
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    22. June 2016 um 15:06

    Lizzi ist verwitet und so langsam reif fürs Seniorenheim. Allerdings bitte erste Klasse! Den Luxus einer hervorragenden Anlage im Hamburger Stadtteil Blankenese kann sie sich leisten, da ihr verstorbener Ehemann ihr aus einem Banküberfall eine große Summe an Bargeld hinterlassen hat. Als ihr dieses jedoch gestohlen wird und sie sich plötzlich schon unter einer Brücke hausen sieht, begibt sie sich mit Pflegerin Mareike auf Verbrecherjagd. Als dann auch noch ein Rentner in ihrer Anwesenheit erschossen wird, mischt plötzlich auch Kommissar Pfeiffer (außer Dienst) mit. Doch ist er tatsächlich hinter dem Mörder hinterher oder doch hinter der damaligen Beute?Der Roman wird als Kriminalroman beworben. Es geht zwar um Raub, Verbrecherjagd und Mord, aber ein wirkliches Krimigefühl hat sich nicht bei mir eingestellt. Das Buch ist eher eine humorvolle Unterhaltung mit einer Krimihandlung. Allen voran Lizzi, die Heldin und Protagonistin des Romans. Sie ist eigensinnig und trägt -typisch norddeutsch- das Herz auf der Zunge. Wirklich zurückhalten kann sie sich nicht, aber warum sollte sie auch. Pflegerin Mareike ist recht harmlos, aber Kriminalkommissar Pfeiffer ist schon wieder etwas kauzig und zusammen bilden die drei ein Trio, das einen durchaus zum Schmunzeln bringen kann.Ich habe sehr schnell in die Geschichte hineingefunden, Dank des flüssigen Schreibstils und der kurzen Kapitel fliegt man nur so durchs Buch und die drei Hauptfiguren sind absolut liebenswert. Besonders Lizzi und Pfeiffer haben ihre Eigenarten und alle drei verfolgen ihr eigenes Ziel: Lizzi will ihr Geld zurück, Pfeiffer endlich den Banküberfall von damals aufklären und Mareike, überraschend arbeitslos geworden, will Lizzi eine Detektei aufdrängen. Trotzdem ziehen alle an einem Strang, denn mittlerweile muss zusätzlich ja noch ein Mörder geschnappt werden.Fazit: Bezaubernde Figuren, in einem tollen Setting (Hamburg) mit einer humorvollen Krimiunterhaltung, wobei für meinen Geschmack Lizzi ruhig noch eigensinniger hätte sein können. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung "Lizzi und die schweren Jungs".    Taschenbuch: 308 Seiten    Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (21. September 2015)    Sprache: Deutsch    ISBN-10: 3746631637    ISBN-13: 978-3746631639

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  • Toller Reihenauftakt, mit einer kultverdächtigen Ermittlerin ...

    Lizzis letzter Tango
    Die-wein

    Die-wein

    18. May 2016 um 15:52

    Lizzi Böttcher hat ihr Leben lang versucht, das Geld zusammenzuhalten, welches ihr Mann mit vollen Händen ausgab. Kurz vor seinem Tod überfiel er eine Bank, doch die Beute wurde nie gefunden und er verstarb noch während der Ermittlungen. Seine Ehefrau Lizzi hat den Fund der Beute einfach nicht gemeldet, da sie auf ihre alten Tage auch das Leben noch ein wenig genießen wollte. Sie mietete sich in einem schicken Seniorenheim in Blankenese ein und zahlte ihre Miete monatlich in bar. Als ihr jedoch erst ihr Vermögen gestohlen wird und wenig später noch von der Heimleiterin die Wohnung gekündigt wird, muss sie sich dringend etwas einfallen lassen. Gemeinsam mit der Pflegerin Mareike und einem pensionierten Kommissar macht sie sich erst auf die Suche nach ihrem Geld und schlittert dann auch noch in die Ermittlungen in einem Mordfall.Obwohl mich das Cover im ersten Moment nicht wirklich ansprach, finde ich es doch im Nachhinein gut passend zur Geschichte und hätte vielleicht lediglich andere Farben bevorzugt. Da mich der Titel sowie die Kurzbeschreibung jedoch neugierig machten, wollte ich diesen Krimi nur allzu gerne lesen.Lizzi ist absolut herrlich und ich habe sie sofort ins Herz geschlossen. Sie wirkt wie eine Mischung aus Miss Marple und Renate Bergmann, weil sie einerseits sehr scharfsinnig sowie schlagfertig ist und andererseits ist sie so herzensgut, wenn sie zum Beispiel über die tüdelige Gerda redet, dass man sie einfach mögen muss. Sie hinterfragt vieles und durch ihr fotografisches Gedächtnis fallen ihr immer wieder kleinste Details auf, die alle anderen zu übersehen scheinen.Lizzi könnte es sich von ihrer mickrigen Rente niemals leisten, in so einem luxuriösen Heim zu leben und finanziert das Ganze mit dem Geld des letzten Bankraubs ihres verstorbenen Mannes. Die Heimleiterin möchte sie am liebsten so schnell wie möglich loswerden, da sie mit ihrer Aufmachung schlichtweg nicht zum Image des Hauses passt. Doch Lizzi kann sich nicht vorstellen woanders zu wohnen, da sie die Aussicht auf die Elbe so liebt und viele schöne Erinnerungen damit verbindet.Den Handlungsort sowie die Charaktere beschreibt die Autorin sehr anschaulich und ich konnte mir die Szenen sehr gut bildlich vorstellen. Besonders schmunzeln musste ich über die kleinen Reibereien zwischen der Pflegerin Mareike, die kurzerhand gekündigt wurde und nun Arbeit sucht, sowie dem Kommissar im Ruhestand, Ewald Pfeiffer. Dieser war damals der ermittelnde Beamte beim Bankraub, und dass die Beute nie gefunden wurde, lässt ihm auch Jahre später keine Ruhe. Da er sich jedoch furchtbar langweilt im Ruhestand, möchte er Lizzi unbedingt helfen und mit ihr zusammenarbeiten.Die Geschichte wird größtenteils aus der Sicht von Lizzi erzählt, aber zum Teil auch aus der Sicht von Pfeiffer sowie Mareike, sodass man auch diese Charaktere besser kennenlernen kann und ihre Beweggründe leichter nachvollzieht. Der Schreibstil ist locker und leicht und lässt sich herrlich schnell lesen, sodass die Seiten nur so am Leser vorbeifliegen und man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Was den Mordfall betrifft, hatte ich zwar schon frühzeitig eine Ahnung in welche Richtung die Geschichte geht, aber dies tat der Spannung keinen Abbruch und man möchte natürlich auch wissen, wie es mit Lizzi weitergeht. Den Showdown zum Ende hin fand ich nicht so ganz überzeugend, aber diesbezüglich möchte ich nicht spoilern.Mein Fazit:Ein toller Reihenauftakt, mit einer kultverdächtigen Ermittlerin, von der es hoffentlich noch viele Teile geben wird. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! Leser, die eher unkonventionelle Ermittler/innen mögen, die einem auch mal ein Lachen entlocken, werden mit diesem Buch auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen.

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  • *+* Lizzi, alles andere als alt und klapprig *+*

    Lizzis letzter Tango
    Irve

    Irve

    15. May 2016 um 19:09

    . Lizzi ist zwar 70 und verbringt ihren Lebensabend in einer vornehmen Seniorenresidenz, aber sie ist alles andere als eine Tattergreisin. Lizzi musste ihre Familie über weite Strecken alleine durchbringen, denn ihr krimineller Ehemann brachte es meist nicht weiter als bis ins nächste Gefängnis. Immerhin hatte er ihr ein ganz besonderes Erbe hinterlassen, sodass die alte Dame nun einen angemessenen Ausgleich zu ihrem arbeitsamen Leben hat. Diese sorgenfreie Zeit ist aber schneller vorbei als ihr lieb ist. Mal abgesehen von Lizzis Tochter, die ihr Leben nicht wirklich im Griff hat, wird die Seniorein um ihr Vermögen gebracht – und so ganz unschuldig ist ihre Tochter auch darin nicht. Luxus ade! Lizzi könnte ausrasten…. Luxus ade? Oh nein, so schnell gibt die rüstige Rentnerin nicht auf! Als sie in der Residenz kriminelle Machenschaften wittert, läuft sie zu Höchstform auf. Denn so leicht kann man ihr nichts vormachen. Lizzi weist eine gewisse Unerschrockenheit auf, die wohl dem Mut der Verzweiflung geschuldet ist. Zudem ist sie nicht nur ein klein wenig halsstarrig – sie hat gelegentlich auch Haare auf den Zähnen! Aber auch ein gutes Herz und sie schafft es, ihre Moral weiterzuverbreiten. (Die Rezension ist meinem LitBlog entnommen: https://irveliest.wordpress.com/2016/05/12/anja-marshall-lizzis-letzter-tango/). So erhält sie alsbald Unterstützung von verschiedenen Seiten und fortan ermittelt ein halbprofessionelles Team, dessen Mitglieder unterschiedlicher nicht sein könnten – was mitunter zu herrlichen Reibereien führt. Bei „Lizziy letzter Tango“ handelt es sich nicht um einen ernstgemeinten, seriösen Fall. Hier steht eher der Humor im Vordergrund, der Spaß am Lesen, das Miträtseln, die kurzweilige Unterhaltung. Der Krimi liest sich mit seinem lockeren Stil recht flüssig und ganz nebenbei werden Anschläge auf die Lachmuskulatur verübt. Einige Passagen sind wirklich witzig, ohne dabei lächerlich zu wirken. Die Charaktere umfassen eine weite Spannbreite von skurril bis schrullig, kauzig, schlitzohrig, durchtrieben, verzweiflet, komisch bis hin zu normal – ja, auch das gibt es hier! Der größte Sympathieträger ist natürlich Lizzi, die es dem Leser mit ihrem unerschütterlichen Optimismus, ihrem Charme sowie ihrem Hang zur Gerechtigkeit – naja meistens – leicht macht, mit ihr mitzufiebern. Inhalt Zwei Rentner und ein Todesfall Wenn schon Seniorenheim, dann bitte was Schickes: Nach dem Tod ihres anstrengenden Ehemanns will Lizzi ihren Lebensabend in nobler Umgebung in Blankenese genießen. Ihr Plan zerschlägt sich, als ihr erst ein Kleinganove das dafür nötige Kapital stiehlt und dann auch noch der Rentner von nebenan erschossen wird. An der Seite der Pflegerin Mareike und des kauzigen Kommissars Pfeiffer macht sich Lizzi auf die Suche nach ihrem Geld und dem Mörder – und gerät schneller, als ihr lieb ist, in Gefahr. „Lizzi ist herrlich eigensinnig und die sympathischste Heldin, die mir seit langem begegnet ist.“ Gisa Pauly Autorin Anja Marschall, geboren 1962 in Hamburg, war schon Zimmermädchen in London, Apfelpflückerin in Israel, Kioskverkäuferin an den Hamburger Landungsbrücken und Projektleiterin an der Uni. Heute lebt und arbeitet sie als Journalistin und Autorin in Schleswig-Holstein. Bei atb erschien von ihr bisher »Lizzis letzter Tango«, der erste Roman über die sympathische Oma Lizzi. Mehr zur Autorin unter http://www.anja-marschall.de Quelle: Aufbau Verlag

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  • Lizzis letzter Tango

    Lizzis letzter Tango
    Leylascrap

    Leylascrap

    30. April 2016 um 19:08

    Lizzi ist Renterin und lebt in Hamburg in einer der besten Seniorenheimen. Sie kann sich das nur leisten, weil ihr verstorbener Mann mal Banken ausgeraubt hatte. Doch eines Tages wird ihr Geld geklaut. Da sie damit nicht zur Polizei gehen kann, will sie das selber in die Hand nehmen. Dabei bekommt sie Hilfe von der Pflegerin Mareike, die gerade ihren Job verloren hatte.  Dies ist jedoch nicht das einzige was passiert in Lizzis Leben. Der ehemalige Ermittler Pfeifffer tritt wieder in ihr Leben und dann passiert auch noch ein Mord direkt vor Lizzis Augen,den sie auch aufklären will. Alles andere also als ein langweiliges Rentnerleben.  Mir ging das Buch nicht ganz so gut von der Hand, wie ich zu nächst dachte. Die Geschichte ist überwiegend Spannend geschrieben, aber nicht so doll, dass man das Buch nicht aus den Händen legen möchte. Jedoch weiß Anja Marschall sehr gut, um nicht gleich auf die richtige Fährte auf des Mörders zu kommen. Um so weiter man zum Ende gelangt um so mehr spinnen die Gedanken für mögliche Motive und Co. im Kopf. Das Ende ist auf jeden Fall das Beste. Ich vergebe dem Buch 4 von 5 Punkten! 

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  • Ermittlungen in der Seniorenresidenz

    Lizzis letzter Tango
    Gwhynwhyfar

    Gwhynwhyfar

    16. April 2016 um 19:13

    Lizzi, 70 Jahre alt, verbringt ihren Lebensabend in einer vornehmen Seniorenresidenz an der Elbchaussee in Hamburg mit Nichtstun. Sie genießt das Ambiente und lässt sich verwöhnen. Ihr Leben war hat. Als Fleischereifachverkäuferin musste sie für den Großteil des Familieneinkommens sorgen. Verheiratet mit dem nichtsnutzigen Willi, der als Eierdieb nur für Ärger sorgte, immer bei der Polizei landete, hatte sie auch kein leichtes Leben. Ihre Tochter ist nur mit sich selbst beschäftigt, kommt immer mal vorbei, wenn sie Geld benötigt. Nun fragt man sich, wie kommt diese Frau in eine vornehme Residenz nach Blankenese? Sie hat im Lotto gewonnen, so behauptet sie. Das ist eine auszulegende Wahrheit, ganz wie man Lotto definiert. Einmal im Leben war Willi zu etwas zunutze. Der Bankräuber wurde wie immer von der Polizei gestellt, versteckte aber seinen Raub so, dass ihn Lizzi finden konnte. Im Gefängnis erlag er an einem Herzinfarkt. Natürlich konnte Lizzi ihren Gewinn nicht bei der Bank einzahlen.Die Tochter kommt zu Besuch, braucht Geld für den Urlaub, im Schlepptau wieder einen dieser charakterlosen Typen, deren Namen Lizzi sich nicht merkt, weil es jedes Mal ein anderer ist. Kurz bleibt dieser Mann allein in ihrem Zimmer und oh Scheck, das Geld ist weg! Wovon soll sie nun ihre Miete zahlen? Die mickrige Rente reicht nicht aus. 200 000 Euro sind futsch! Elisabeth Böttcher ist kernig genug, sich das nicht bieten zu lassen. Wer war der Mann und wo wohnt er? Pflegerin Mareike steht Lizzi bei der Suche beiseite. Gleichzeitig ist der in Ruhestand lebende Kommissar Pfeiffer Lizzi auf der Spur. Der kann es nicht ertragen, den Fall damals nicht aufgelöst zu haben. Irgendwo muss das geraubte Geld stecken. Er ist sich sicher, Lizzi weiß etwas. Und dann geschieht auch noch ein Mord in der Residenz. Der neue Bewohner, ein honoriger Bankdirektor, der aber mittlerweile der Kungelei beschuldigt ist, wird erschossen. Wollte jemand seine Aussage vor Gericht verhindern? Nun wird es turbulent in diesem Krimi. Anja Marschall schafft Humor durch skurrile Gestalten und Slapstick. Die Figur Lizzi an sich ist urkomisch. Sie entspricht in keiner Weise dem Seniorenbild von heute. Sie ist stark übergewichtig, legt keinen Wert auf Kleidung, doch, wenn sie nach draußen geht, trägt sie ein Kopftuch. Sie probiert sich nicht in Hobbys, treibt keinen Sport, beteiligt sich auch nicht an Spielchen in der Residenz. Genau darum ist Lizzi der Heimleitung ein Dorn im Auge. Sie passt nicht hinein, in die Gruppe der goldbehängten, gepflegten Damen mit kultivierter Freizeitbeschäftigung. Fragt man heutzutage den jungdynamisch wirkenden Rentner, wann man ihn besuchen kann, muss er erstmal den Terminkalender wälzen: Pediküre, Maniküre, Friseur, Fitnesscenter, Töpferkurs, Yogagruppe, Volkshochschule, Skatgruppe, es sieht schlecht aus. Und am Wochenende? Bildende Toskanareise, Marathon, Weinfest mit der Seniorengruppe, Städtetor nach Wien, Enkel hüten und dann kommt auch schon die Kreuzfahrt. Tut mir leid.Lizzi hatte ein anstrengendes Leben, musste jeden Pfennig drei Mal umdrehen. Die Tochter beschwert sich noch heute über die schlechte Kindheit. Lizzi möchte einfach nur die Beine hochlegen, aus dem Fenster schauen, das edle Ambiente genießen, das gute Essen. Anja Marschall stellt hier versteckt die Frage, ob man egoistisch im Alter die Beine ausstrecken darf. Muss man aktiv sein, muss man Enkel hüten, muss man attraktiv sein? Wie steht es um das Rollenverhältnis der Senioren heutzutage, wem hechten sie hinterher? Was erwartet viele Menschen, die in unterbezahlten Jobs sich wacker durch das Berufsleben schlugen am Ende des Lebens? Besonders Frauen sind von der Altersarmut betroffen. Lizzi in ausgebeulten alten Klamotten, bedeckt sich mit Schlottermantel und Kopftuch, schreitet rasch und energisch durch die Welt, wider jede Ästhetik einer Gran Dame oder einer fitten Jeans-Oma. Sie braucht auch keinen neuen Kerl, der eine war schlimm genug. Lizzi ist Lizzi. Und genauso störrisch und knurrig, wie sie daherkommt ist sie auch. Intelligent und spitzfindig löst sie den Fall, egal was die anderen reden. Eigensinnig stürmt sie los, muss von ihren Mitstreitern oft gebremst werden, verspricht Ruhe zu geben, um im nächsten Moment loszustürmen. Es fällt dem Leser schwer, Lizzi gern zu haben.Lizzi lässt es sich gutgehen auf Kosten einer Bank. Ist das moralisch verwerflich? Wer sind denn die anderen beringten Frauen um sie herum, die sich die Residenz leisten konnten? Haben die dafür so hart gearbeitet wie Lizzi? Lizzi ist intelligent. Sie hätte sich doch weiterbilden können, ihren Willi vor die Tür setzen. Was ist geblieben? Eine mickrige Rente am Sozialhilfeniveau. Selber Schuld? Jeder ist seines Glückes Schmid. Eben. Darum greift Lizzi zu. Ein humorvoller Krimi, der einige Gedanken beim Leser aufreißt. Skurrile Protagonisten, ein Fall voller Wendungen. Feine Beobachtungen in Situationskomik gesetzt, hält den Leser fest, dazu braucht es kein Blut. Eine Lizzi, die nicht nachgibt und mit trickreichen Überlegungen zum Ziel kommt. Genau das wird ihr gleich zum Verhängnis, weil einige Personen daraus Kapital schlagen möchten und mit einer Detektei, ein neues Lebensziel sehen. Wird sich Lizzi breitschlagen lassen, sie will doch nur in Ruhe gelassen werden? Ich fürchte ja. Denn ein neuer Fall für Lizzi liegt in der Druckerpresse. Freuen wir uns darauf.   

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  • Ein bunt zusammengewürfeltes Dream-Team

    Lizzis letzter Tango
    yesterday

    yesterday

    09. April 2016 um 22:56

    Lizzi Böttcher, klein und übergewichtig, würde mit ihrem Mantel und dem Kopftuch die ideale Großmutter abgeben – wenn da nicht ein paar kleine Tatsachen dagegensprechen würden. Neben jener, dass sie sich mit ihrer kinderlosen Tochter nicht gut versteht, also gar keine Enkel hat, hätte sie wohl auch nicht viel Zeit für sie, denn unfreiwillig muss sie nicht nur einen Diebstahl, sondern zwei Morde aufklären, bei denen sie immer unmittelbar dabei stand und selbst in Gefahr und auch Verdacht gerät. Mithilfe einer Verbündeten und klassischer Detektivarbeit (manchmal auch ein wenig unkonventionellen Methoden) will Lizzi eigentlich nur ihr Geld zurück. Naja, das ihres verstorbenen Mannes. Sie braucht es, um weiterhin ihre Raten in der exklusiven Seniorenresidenz an der Hamburger Elbchaussee bezahlen zu können. Doch in dieser Residenz geht es nicht so ruhig und freundlich zu, wie es auf den ersten Blick scheint. Die Autorin hat mit der unkonventionellen Lizzi, dem bunten Hund der Residenz, eine rastlose und amüsante „Ermittlerin“ geschaffen, die sich (fast) von nichts und niemandem aus der Ruhe bringen lässt. Nur diese Ruhe will sie eigentlich haben und die wird nicht nur durch den Diebstahl, sondern auch durch einen pensionierten Kriminalkommissar gestört, der eine Chance sieht, seinen Ruf wieder herzustellen. Auch Mareike, Altenpflegerin in der Residenz, hilft Lizzi nur, weil sie sich davon einen neuen Job erhofft und sogleich selbst die „Detektei“ gründet. Doch auch wenn zu Beginn jeder der illustren Runde für seinen Vorteil mitmacht, entsteht daraus ein Dream-Team, dem man auch in Zukunft gerne beim Lösen kniffliger Fälle über die Schulter sehen möchte.

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  • Lizzis letzter Tango

    Lizzis letzter Tango
    Melody80

    Melody80

    05. April 2016 um 15:05

    Was ich erwartet habe, das habe ich bekommen: Einen locker- lustigen Kriminalroman mit Humor und Kauzigkeit aus den deutschen Landen, speziell aus Hamburg. Mir hat die Geschichte um Lizzi, ihren fleißigen Mitstreitern Mareike und Kommissar a. D. Pfeiffer gut gefallen und Spaß gemacht. Ich weiß nicht, ob es schon einmal eine deutsche Schnüffler-Oma gegeben hat (aus anderen Ländern kennt man sie ja sicher), hier scheint die Story auf jeden Fall sehr gut zu funktionieren, von daher würde ich mich freuen, wenn es weitere Bände (Teil 2 ist in Planung) über Lizzi und ihr aufregendes Rentnerleben geben würde.Mein FazitEine rüstige Oma aus Hamburg spielt Detektivin. Mir hat's gefallen!

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  • Echt witzig und spannend

    Lizzis letzter Tango
    lisa1997

    lisa1997

    03. April 2016 um 11:38

    Grundsätzlich geht es um eine ältere Dame, die in einem exklusiven Altersheim wohnt. Das Geld dafür hat sie von ihrem verstorbenen Mann, der 3 Banken überfallen hat. Genau dieses Geld wird von dem neuen Freund ihrer Tochter gestohlen. Ein wilder Versuch das Geld zurückzuholen beginnt. Zeitgleich wird in dieser Seniorenresidenz jemand erschossen. Lizzi beginnt zu ermitteln, doch überall lauern Gefahren… Die Idee an sich fand ich echt gut. Eine Rentnerin, die durch einen Banküberfall zu Geld kommt und dann zur Detektivin wird hatten wir meiner Ansicht nach noch nicht. Irgendwie hat mich das an Miss Marple und Jessica Fletcher aus „Mord ist ihr Hobby“ erinnert. Da sind die Protagonistinnen auch ältere Frauen.Den Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Man kann das Buch auch in der Nacht lesen, was für mich sehr angenehm war. Für mich war bei diesem Buch besonders wichtig, dass der Schreibstil locker und lustig ist, da die Protagonistin wirklich unterhaltsam ist. Das ist der Autorin echt gut gelungen.Was diese Geschichte wirklich abgerundet haben, sind die Wendungen und die verschiedenen Perspektiven. Das Augenmerk liegt bei diesem Buch sicher bei der Ermittlung. Dies hat mir gut gefallen, denn Lizzi hat so ihre eigene Art zu ermitteln und mithilfe von dem ebenfalls pensionierten Polizisten des LKA Herr Pfeiffer und der alleinerziehenden Mutter Mareike. Eine Überraschung gibt es dann noch (für mich war es zumindest eine) es betrifft das Ermittlerteam. Mehr möchte ich aber nicht verraten. Zusammenfassend: Die Autorin weiß wie man Humor in Kriminalfälle bringt.

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  • Miss Marple 4.0

    Lizzis letzter Tango
    Simi159

    Simi159

    06. November 2015 um 16:37

    Lizzis große Traum ist es, einfach in Ruhe, die letzten Jahre ihres Lebens zu genießen. Früher , als sie jung war, hat sie als Fleischeriefachverkäuferin gearbeitet und mit müh und Not ihre kleine Familie ernährt. Ihr Mann, Willi, war Bankräuber und so gab es nur selten eine finanzielle Unterstützung von seiner Seite. Bei seinem letzten Banküberfall erbeutete er 200.000 Euro und genau von diesem Geld lebt Lizzi jetzt in einem noblen Hamburger Altenstift. Von dem Geld darf niemand etwas wissen, und so versteckt Lizzi es in Bänden ihres Brockhauses im Wohnzimmerschrank. Dumm nur, dass ausgerechnet der unnütze neue Freund ihrer Tochter, das Geld entdeckt, es stiehlt und auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Ihr Traum vom ruhigen Lebensabend scheint geplatzt. Doch so schnell gibt sie nicht auf. Sie macht sich auf dei Suche nach dem Dieb und ihrem Geld. Unterstützt wird sie bei ihrer detektivischen Arbeit von Mareike einer Pflegerin aus dem Altenheim und Herrn Pfeiffer, einem ehemaligen Kommissar, der selbst das Geld sucht. Werden sie den Dieb fangen? Fazit: Das ist ein richtig lustiger Krimispass. Denn Lizzi und alle anderen Charaktere sind liebenswert, pfiffig und doch authentisch. Lizzi weiß sich zu helfen und Eigenarten Anderer gekonnt für für ihre Zwecke zu nutzten. Für einen Krimi braucht die Geschichte etwas, denn die erste Leiche gibt es erst in der Mitte des Buches. Vorher werden alle Charaktere eingeführt und man jagt mit Lizzi den Dieb ihres Geldes. Wer jetzt denkt, dies sei langweilig und langatmig der irrt. Es macht sehr viel Spass Lizzi kennenzulernen und sie bei der Such nach ihrem Geld zu begleiten. Miss Marple ist langweilig dagegen. Die Charaktere sind gut beschrieben, authentisch, und liebenswert. Eine richtig tolle Rentner-Ermittlertruppe. "Lizzis letzter Tango" ist kurzweilige und lustige Unterhaltung, die durch ihrer Charaktere und die Situationen in die sie kommen lebt. Von mir gibt es dafür 4 STERNE.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    kubine

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    01. November 2015 um 14:35
  • Leserunde zu "Lizzis letzter Tango" von Anja Marschall

    Lizzis letzter Tango
    AMarschall

    AMarschall

    Lizzi Böttcher arbeitete früher in einer Schlachterei in Hamburg-Altona. Heute aber wohnt sie in der teuersten Seniorenresidenz der Stadt. Wie sie sich das leisten kann? Nun, sie hat ein kleines Geheimnis. Doch dann fliegt alles auf! Nur, wenn sie den Mörder eines geheimnisvollen Mieters der Residenz findet, darf sie ihr Appartment behalten. Mit hemdsärmeligen Charme, viel Lebensweisheit, einem großen Herzen und Schlagfertigkeit begibt sich Lizzi auf Mördersuche. Gut, dass der pensionierte Kommissar Pfeiffer - mit drei `f`-  und die arbeitslose Altenpflegerin Mareike ihr dabei helfen. Sie haben alle Hände voll zu tun, die energische Lizzi vor dem Schlimmsten zu bewahren.

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  • Lizzis letzter Tango

    Lizzis letzter Tango
    Pixibuch

    Pixibuch

    28. October 2015 um 22:13

    Ein leicht zu lesender Krimi, bei dem auch öfters mal gelacht werden kann. Die Autorin versteht es wirklich, den Leser in die Welt von Lizzi hineinzuführen. Lizzi ist eine gut erhaltene 70jährige. Ihr Mann Willi ist im Knast verstorben, er hat ihr von einem Bankeinbruch Geld hinterlassen, von dem niemand etwas wissen darf. Lizzi hat sich in eine gute Seniorenresidenz eingemietet. Mit Blick auf die Elbe. Ihre einzige Tochter Andrea möchte der Mutter den neuen Freund vorstellen. Er soll Kai heißen?????????????? Aber nach dem Besuch merkt Lizzi, dass dieser Kai ihr gesamtes Vermögen, das bis an ihr Lebensende reichen sollte, gestohlen hat.  Lizzi ist fest entschlossen ihr Geld wieder zu bekommen. Mareike, eine Pflegerin, die von der Heimleitung entlassen wurde und der Ex-Kommissar Pfeiffer machen sich als selbsternannte Detektive auf der Suche nach Kai und finden diesen schließlich auch. Doch der hat das ganze Geld schon verbraucht. Als die Heimleitung vom raube des Geldes erfährt, wird Lizzi sofort gekündigt. Aber dann geschieht ein Mord in der  Residenz, ein dementer, ehemaliger Bankier wird erschossen. Ein Skandal-L;izzi verswpricht den Mörder zu finden, darf aber dafür ein Leben lang hier wohnen bleiben. Und dann macht scih bdas Detektiv-Trio an die Arbeit. Und dabei geschehen so allerlie unverhoffte Dinge. Mehr möchte ich nicht erzählen, denn auch andere bzw. Neuleser sollen eine Chance haben, dieses gute Buch zu lesen und auf den Mörder zu warten. Schön und fliueßend zu lesen, die Schrift schön groß und wunderbare 52 Kapitel. Was will man mehr?

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  • Rezension zu "Lizzis letzter Tango" von Anja Marschall

    Lizzis letzter Tango
    dorli

    dorli

    27. October 2015 um 10:16

    Hamburg. Die 70-jährige Elisabeth „Lizzi“ Böttcher will eigentlich nur ihre Ruhe haben und den wunderschönen Elbblick von ihrem Balkon in der noblen Seniorenresidenz „Hanseatica“ genießen. Doch das gemütliche Leben endet jäh, als ihre Tochter einen räuberischen Freund anschleppt, der mit Lizzis gesamtem Geld das Weite sucht. Unterstützt von der quirligen Pflegerin Mareike macht die Rentnerin sich auf die Suche nach dem Banditen. Als dann in der Residenz ein Mord geschieht, ist es um Lizzis ersehnte Ruhe vollends geschehen… Anja Marschall erzählt Lizzis ersten Einsatz als unfreiwillige Detektivin in den Straßen von Hamburg mit viel Pep und Schwung. Es geht in diesem humorvollen Krimi frisch, locker und lebhaft zu, die Autorin präsentiert eine muntere Ermittlerin, die mich von der ersten Seite an begeistert hat. Lizzi ist frech, unangepasst und schlagfertig – sie besticht durch eine hervorragende Beobachtungs- und Kombinationsgabe, lässt sich weder von der Leiterin der Residenz noch von der Polizei bremsen und behält auch in brenzligen Situationen die Ruhe. Gemeinsam mit Mareike und Kommissar im Ruhestand Ewald Pfeiffer grübelt und beratschlagt sie über Spuren und Hinweise, um die hinterhältigen Machenschaften rund um den Mord an Bankier Jens Jessen aufzudecken und dem Täter auf die Spur zu kommen. „Lizzis letzter Tango“ bietet ein durchweg kurzweiliges Lesevergnügen. Es hat mir großen Spaß gemacht, gemeinsam mit Lizzi und ihren Co-Ermittlern auf Verbrecherjagd zu gehen.

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  • Rüstige Rentnerin auf Verbrecherjagd

    Lizzis letzter Tango
    Queenelyza

    Queenelyza

    25. October 2015 um 09:54

    Lizzi hat es geschafft - nach einer anstrengenden Ehe mit dem Kleinganoven Willi beschließt sie, ihren Lebensabend komfortabel zu begehen und mietet sich in ein nobles Seniorenheim in Hamburg ein. Doch Ruhe und Frieden sucht sie hier vergebens - ihr Erspartes, das ihr den Luxusruhesitz ermöglichen soll, wird gestohlen! Für Lizzi und Mareike, eine Pflegekraft des  Heims, steht fest: das Geld holen wir zurück. Nur wie? Vielleicht kann der pensionierte Kommissar Pfeiffer mit drei "F" helfen, der Lizzi sowieso noch wegen ihres Ehemannes auf dem Kieker hat. Doch dann geschieht auch och ein Mord und alles wird brenzlig... Der Krimi "Lizzis letzter Tango" punktet zunächst mal durch eine herrlich authentische Hauptfigur. Lizzi ist einfach nur wunderbar in ihrer Unangepasstheit, mit all ihren Schrullen und Befindlichkeiten. Man sieht sie  direkt vor sich, sie wächst einem gleich ans Herz. Auch die weiteren Charaktere sind so treffend beschrieben, dass man sofort ein Bild dazu im Kopf hat. Besonders bewegt haben mich die Szenen, in denen es um Lizzis verstorbenen Mann Willi geht, Da kommen dann auch mal ernsthafte Töne und Sorgen durch, die Lizzi dem Leser noch näher bringen und teilweise auch richtig traurig sind. Von Anfang an wird die Spannung hoch gehalten, und man ist ziemlich schnell mittendrin im Geschehen - nichts von wegen gemächlichem Rentnertempo. Gefällt mir gut, wie die Autorin hier direkt in die Geschichte springt, ohne groß Personen einzuführen oder Dinge zu erklären. Alles, was man wissen muss, erfährt man eh im Verlauf des Romans. Und dieser wartet durchaus mit einigen Überraschungen auf. Wer denn nun der Mörder ist? Nun, das Miträtseln gestaltet sich durchaus spannend, weil doch einige Personen in Frage kommen. Und die Wendungen bis zum Schluss halten nicht nur Lizzi, sondern auch den Leser in Atem.  Absolut stimmig konstruiert und clever ausgedacht, passt auch die Auflösung perfekt zu diesem wunderbaren Krimi, der obendrein auch noch mit viel Lokalkolorit aufwarten kann. Ein wirklich unterhaltender Lesespaß, den ich jedem, der gerne Krimis liest, ans Herz legen möchte.

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