Am Ende dieses Jahres

von Anja May 
4,7 Sterne bei24 Bewertungen
Am Ende dieses Jahres
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Das letzte Jahr des 2. WK aus Sicht eines 16-jährigen - erschütternder und berührender Zeitzeugenbericht in Romanform.

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Ein Debütroman ohne Wenn und Aber, der mich mehr als gespannt auf das nächste Buch von der Autorin warten lässt. Eine Geschichte, die nicht

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781530504909
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:380 Seiten
Verlag:CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum:15.03.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Ambermoonvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Das letzte Jahr des 2. WK aus Sicht eines 16-jährigen - erschütternder und berührender Zeitzeugenbericht in Romanform.
    Über Freundschaft, Todesangt und eine verlorene Kindheit in der Zeit des 2. WK

    Schlesien 1945: Uhrmacherlehrling Anton Köhler würde lieber eine Geige in der Hand halten statt eine Waffe. Doch als um Neujahr 1945 die Rote Armee seinem Heimatort immer näher rückt, wird er zusammen mit seinen Altersgenossen als Wehrmachtshelfer eingezogen und schließlich aus Breslau hinausgeführt. Für Anton und seinen besten Freund Gerhard beginnt ein langer und gefährlicher Weg, der sie mit feindlichen Luftangriffen und der Grausamkeit der eigenen Landsleute konfrontiert. Aber Anton ist entschlossen, seine Familie wiederzusehen. Als sie auch noch an die Front geschickt werden sollen, trifft er die Entscheidung, zu fliehen…(Klappentext)

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    In diesem Jugendroman hat die Autorin die Erlebnisse ihres Großvaters niedergeschrieben, welcher im letzten Kriegsjahr des 2. Weltkrieges als 16-jähriger eingezogen wurde - für den Endsieg, für den Führer, für das Deutsche Reich.
    Diese Erlebnisse hat Anja May in einem erschütternden und zugleich berührenden Roman verpackt.
    Ein Roman gegen das Vergessen und um vielen dieser damals jungen Burschen eine Stimme zu geben.

    Ich selbst habe oft den Geschichten meines Großvaters gelauscht, der das gleiche Schicksal teilte - junger Bursch als Scharfschütze, nur weiter im Osten und anschließend in russ. Gefangenschaft.
    Über Vieles wollte und konnte er jedoch nicht sprechen und in diesem Roman wird klar weshalb.

    Erzählt wird aus der Sicht des 16-jährigen Jungen Anton Köhler - in der HJ ausgebildet und dann in Lehre zum Uhrmacher geschickt, bester Freund von Gerhard und gerade das erste Mal verliebt. Vom Krieg selbst noch verschont geblieben, bis auf die leise Bedrohung im Hintergrund durch die Russen, die immer näher rücken.
    Einer von denen die nicht mehr an den Endsieg und den Führer glauben und nur darauf warten, dass der Krieg endlich zu Ende geht.
    Doch der Führer sammelt noch seine letzten Reserven, um sein Reich nicht kampflos aufzugeben. Diese Reserven sind 15-16jährige Burschen, welche innerhalb weniger Wochen zu Soldaten ausgebildet und an die Fronten geschickt werden. Kinder die kaum ihre Tornister und Gewehre schleppen, geschweige denn russische Panzer aufhalten können.
    Zu diesen Jungen zählt auch Anton Köhler.

    Mit ihm durchläuft der Leser die Ausbildung zum Soldaten, die Entwicklung eines unschuldigen Burschen zu einem Erwachsenen innerhalb eines Jahres.
    Man durchlebt mit ihm Bombeneinschläge, die ständige Todesangst im Rücken, Verlust von Kameraden, Flucht, Hunger und Müdigkeit, welche seine ständigen Begleiter sind.
    Doch man erlebt mit ihm auch was es heisst Leben zu wollen, selbst in dunkelsten Zeiten Hoffnung zu haben, das Gefühl von Freundschaft und Kameradschaft.

    Der Schreibstil ist flüssig und die Charaktere äußerst fein gezeichnet.
    Die Autorin schafft es, die Gefühle und die Erlebnisse des Hauptprotagonisten einzufangen und an den Leser zu transportieren. Somit taucht man regelrecht in die Geschichte ein - fiebert mit, sieht Bombenkrater und den Feind vor Augen, spürt nach einem Bombeneinschlag Erdklumpen auf sich regnen. Man taucht ein in das Leben eines 16-jährigen Soldaten in der dunklen Zeit des 2. Weltkrieges.

    Fazit:
    Dies ist ein Jugendroman der ganz besonderen Art, der meiner Meinung nach in keinem Bücherregal fehlen darf und nicht nur von Jugendlichen gelesen werden sollte.
    Ein authentischer Zeitzeugenbericht in Romanform, der vielen damaligen Jugendsoldaten eine Stimme gibt und gegen das Vergessen wirkt - erschütternd und berührend zugleich.
    Ein Roman über das Erwachsenwerden, Freundschaft und Hoffnung, in einer Zeit wo es fast keine Hoffnung mehr gab und Kinder die zu schnell erwachsen werden mussten.
    Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung für diesen Jugendroman, dem es nicht anzumerken ist ein Debüt zu sein.

    Kommentare: 1
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    Suhanis avatar
    Suhanivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Debütroman ohne Wenn und Aber, der mich mehr als gespannt auf das nächste Buch von der Autorin warten lässt. Eine Geschichte, die nicht
    Mit 16 in den Krieg

    Gleich zu Anfang ist dem Leser klar, wie Anton über den Krieg denkt.
    "Anton [...] auf unseren Führer [...] ist ein Attentat verübt worden..." Also doch! [...] der einzige Gedanke, zu dem ich fähig bin, ist: Hat es diesmal geklappt? [...] es grenzt wirklich an ein Wunder - dieser Schweinehund hat so viele Leben wie eine Katze [...]
    Da das Buch aus Antons Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben ist, ist man auch wirklich gleich in der Geschichte drin und bei dem Schreibstil kann man so wie so gar nicht anders. Die Geschichte ist so lebendig geschrieben, das man das Gefühl hat, als wenn man neben Anton her läuft und alles selbst mit erlebt.
    Ich konnte das Buch gar nicht wieder aus der Hand legen.
    Ich habe mit Anton gelitten und gefühlt. Seine Ängste, seine Sorge und die Familie, Freunde und Kameraden und seinen Hass auf den Krieg und Hitler mit all seinen Grausamkeiten. 
    Teilweise hab ich echt die Luft angehalten.
    Die Autorin schaffte es wirklich mich so in die Geschichte zu ziehen, dass ich die Sirenen und Bomben schon fast selbst hören konnte.

    Die Geschichte ist wirklich bedrückend, beklemmend und zeigt die Grausamkeiten des Krieges ohne sie zu beschönigen.
    Hitler will den Krieg mit aller Macht gewinnen, auch wenn er eigentlich schon längst verloren ist, und dazu sind ihm alle Mittel recht - ohne Rücksicht auf Verluste.
    Darum werden die jugendlichen zum Ende des Krieges auch schon vor ihrem 16. Geburtstag eingezogen. Mit ihnen Anton und sein bester Freund Gerhard. Um diese Aktion zu rechtfertigen werden sie "nur" als Wehrdiensthelfer eingesetzt.
    Bedeutet: Sie müssen dafür sorgen, das die Schützen immer genügend Munition haben, Schützengräben ausheben und auch sonst zur Handgehen wo es nötig ist. Nebenbei werden sie noch an der Waffe ausgebildet, um später die Linien zu verteidigen - mit 16 Jahren! Sprich, Linien verteidigen, die schon längst verloren sind. Es sind genug Jugendliche dabei die stolz darauf sind und Hitlers Einstellung voll und ganz übernommen haben, die es als Ehre sehen, für den Führer und das Vaterland zu sterben. Dem entsprechend benehmen sie sich auch den anderen gegenüber, die so denken wie Anton.
    Aber zum Glück sind nicht alle so. 

    Ich weiß nicht, wie ich auf einen von ihnen die Waffe richten und abdrücken soll, und bete im Stillen, dass es nie dazu kommen wird.
    Aber trotz allem hat diese Geschichte auch andere, wichtige Faktoren. Nämlich Freundschaft und Menschlichkeit.
    Anton versucht sich so lange wie möglich von der Front fernzuhalten und träumt wie jeder Junge in dem Alter von der Zukunft und möchte nichts lieber als Geige spielen. Er stellt sich eine Zukunft mit der Nachbarstochter Luise vor und hält zu seinem besten Freund Gerhard. Als er dann doch mit ihm an der Front ist, ist ihm diese Freundschaft noch wichtiger und er stellt sich auf die Seite der Schwächeren Kameraden, gegen Wilhelm, dessen Vater selbst bei der SS ist.

    In dieser Geschichte steht nicht nur ein Kernthema im Vordergrund wie Krieg, Grausamkeit, Zerstörung, Mut, Hoffnung, Verlust, Freundschaft oder Liebe. Anja May hat es wirklich geschafft alle diese Faktoren gleichberechtigt in einer mitreißenden und emotionalen Geschichte zu vereinen.
    Ohne dabei etwas zu beschönigen oder zu verschweigen.
    Wie ich schon schrieb, man hört förmlich die Sirenen und Bombeneinschläge, während man mit Anton mitten in den Trümmern steht und zieht beim Lesen fast schon selbst den Kopf ein.
    Aber dann gibt es da auch die leisen, schönen Momente, die zarte und noch unbeholfene Liebe zu Luise, die Freundschaft zu Gerhard, der Zusammenhalt und die Menschlichkeit, die trotz der Grausamkeit nicht verloren geht.
    Das alles so spannend erzählt, dass man einfach weiter lesen MUSS und am Ende tief Luft holt.
    Ein Buch, das ich sicher nicht vergessen werde. 
    Der Panzer hat den Soldaten erreicht und fährt einfach weiter, über die Beine des Mannes hinweg. Es knackt und rattert. Der markerschütternde Schrei, den der Soldat ausstößt, frisst sich wie Fäulnis in meine Seele. Ich will schreien, bringe aber keinen Ton hervor. *  „Was willst du machen, wenn der Krieg vorbei ist?“, frage ich, um das Thema zu wechseln. […] „Mir den Bauch mit Essen voll schlagen“, erwidert er verträumt. „So viel ich kriegen kann. Das wär dufte.“ 
    Mein Fazit:
    Ein Debütroman ohne Wenn und Aber, der mich mehr als gespannt auf das nächste Buch von der Autorin warten lässt.
    Eine Geschichte, die nichts verschönt oder verherrlicht, emotional mitfühlen lässt und der heutigen Generationen zeigt, wie es nie wieder werden darf!
    Ein Buch, nachdem ich einmal mehr froh darüber bin, das ich diese Zeit nicht mitmachen musste, aber mir gut vorstellen kann, wie es meinen Eltern ergangen ist, die selber Jahrgang ’29 und ’35 sind.
    Für mich ein Buch, das man gelesen haben sollte und nicht nur für Jugendliche geeignet ist.

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    Naylas avatar
    Naylavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr mitreißendes Buch über eine Jugend im 2. Weltkrieg, packender Zeitzeugenbericht, unbedingt lesen!
    Packender Zeitzeugenbericht


    "Am Ende dieses Jahres" ist das Erstlingswerk von Anja May, welches im März 2016 erschienen ist.


    Es ist die Geschichte ihres Opas im zweiten Weltkrieg, der in den letzten Monaten vor Kriegsende mit 15 Jahren noch als Wehrmachtshelfer eingezogen wurde. 

    Anja May schreibt diese Geschichte nach den tatsächlichen Erlebnissen ihres Opas, der in dem Buch von Anton verkörpert wird. Dies macht es auch so authentisch.
    Anton, Uhrmacherlehrling erfährt vom Attentat auf Hitler. Er ist gegen den Krieg, darf aber seine Meinung natürlich nicht frei äußern. Die damals so bedrückende Stimmung wird gut eingefangen. 
    Als Schlesien immer mehr von der roten Armee bedrängt wird, wird er und sein bester Freund Gerhard als Wehrmachtshelfer eingezogen. Erst geht es nach Breslau, wo sie im 14 tägigem Schnellverfahren ausgebildet werden, dann geht es an die Front....

    Dieses Buch hat mich sofort gefesselt und für sich eingenommen. Obwohl ich am Anfang mehr auf trockene Fakten eingestellt war, hat mich die flüssige Schreibweise und der berührende Erzählstil der Autorin nicht mehr losgelassen. 
    Ich hatte das Gefühl, alles selber mitzuerleben, so lebendig und ergreifend war es geschrieben.
    Die ganzen Grausamkeiten des Krieges, die Angst, oft Todesangst, Flucht, Kälte, Angriffe, Hunger, Überlebenswillen, die Leichen, sinnloses Gemetzel, Panzer, schlimme Verletzungen, Verlust von Freunden, Kameraden, Angst um Familienangehörige werden schonungslos, aber auch einfühlsam erzählt. Aber auch Hoffung, Vertrauen und Freundschaft werden erwähnt.
    Und obwohl es ein Jugendbuch und aus der Sicht eines Jugendlichen geschrieben ist, finde ich, dass es für jedes Alter geeignet und sogar zu empfehlen ist.

    Selten ist mir so hautnah das Kriegsgeschehen des 2. Weltkrieges wiedergegeben worden, obwohl ich noch eine Mutter habe, die alles miterlebt und mir auch manches erzählt hat.
    Ich vergebe volle 5 Punkte!

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 2 Jahren
    Leben wollen

    Schlesien 1945: Immer noch wird den Menschen vorgemacht, dass der Sieg nicht weit ist. Doch Antons Familie zweifelt daran. Aber das darf man nicht aussprechen. Anton Köhler ist Uhrmacherlehrling. Er möchte so gerne Geige spielen, doch stattdessen muss er als Wehrmachtshelfer in den Krieg. Eigentlich will er das nicht, er will leben.

    Es ist eine Geschichte, die einem von Anfang an den Wahnsinn jener Zeit vermittelt. Das schafft die Autorin mit einem wunderbaren Schreibstil. Dabei wird nie bewertet, sondern einfach nur erzählt, so dass jeder sich sein eigenes Bild machen kann.

    Anton ist ein sympathischer Junge. Er macht sich seine Gedanken über das, was um ihn herum geschieht. Aber das was er wirklich denkt, darf nicht nach außen dringen und es ist für ihn nicht einfach, sich so zu verstellen. Dann wird er als Wehrmachtshelfer eingezogen. Seine Familie sollte sich nach Leipzig zu Verwandten begeben, falls Breslau bombardiert wird. Als er hört, dass es soweit ist, macht er sich sorgen um die Familie und flieht daher mit seinem Freund nach Leipzig. Da sie sich aber beim Meldeamt haben registrieren lassen, kommt schon bald der Einberufungsbefehl an die Ostfront. Es ist grauenhaft, was die Jungen dort miterleben müssen.

    Der eindringliche Schreibstil sorgt dafür, dass man immer mittendrin ist. Man erlebt mit, was die Protagonisten erleben und wird vom gleichen Grauen erfasst. Man fühlt die Ängste und erlebt ihre Hoffnungen und Träume. Die Charaktere, ganz gleich ob sympathische oder unsympathische, sind sehr gut und authentisch dargestellt.

    Ein sehr empfehlenswertes Buch.

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    Solengelens avatar
    Solengelenvor 2 Jahren
    Am Ende dieses Jahres

    Klappentext:

    Mit 16 in den Krieg. Schlesien 1945: Uhrmacherlehrling Anton Köhler würde lieber eine Geige in der Hand halten statt eine Waffe. Doch als um Neujahr 1945 die Rote Armee seinem Heimatort immer näher rückt, wird er zusammen mit seinen Altersgenossen als Wehrmachtshelfer eingezogen und schließlich aus Breslau hinausgeführt. Für Anton und seinen besten Freund Gerhard beginnt ein langer und gefährlicher Weg, der sie mit feindlichen Luftangriffen und der Grausamkeit der eigenen Landsleute konfrontiert. Aber Anton ist entschlossen, seine Familie wiederzusehen. Als sie auch noch an die Front geschickt werden sollen, trifft er die Entscheidung, zu fliehen… Ein historischer Jugendroman über das Erwachsenwerden in einer der dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte, über Verlust und Hoffnung, Freundschaft und Liebe. 

    Fazit:

    Aus Erzählungen meiner Großmutter und meiner Eltern habe ich einiges aus der Zeit erfahren, das man so nicht in den Geschichtsbüchern findet. Und als ich „Am Ende dieses Jahres“ von Anja May entdeckt habe, war ich sehr gespannt auf das Buch.  Und ich wurde nicht enttäuscht.

    Vom ersten Satz an hat mich der bildhafte Schreibstil ins Buch gezogen. Schon bevor Anton eingezogen wird, spürt man seine Zerrissenheit. Er ist kein Mitläufer, lässt sich von der Propaganda nicht blenden, aber nach außen darf er es nicht zeigen. 

    Eben noch in der Normalität des Alltags, Schule oder Ausbildung, werden Anton und andere Jugendliche mit der harten Realität des Krieges konfrontiert. Schon während der sogenannten Ausbildung bekommen sie die Grausamkeiten zu spüren, aber es gibt vereinzelnd auch Menschlichkeit. 

    Um ihr Ziel zu erreichen, ist den Machthabern alles recht. Sie setzen alles was laufen kann als Kanonenfutter ein, ob Jugendliche oder Alte. 

    „Am Ende dieses Jahres“ ist kein Buch, das auf Happy End programmiert ist, aber es ist ein Buch, das sozusagen wertfrei in einer Geschichte verpackt über die schlimme Zeit berichtet. Die Charaktere, ob nun sympathisch oder nicht, sind sehr gut nachvollziehbar dargestellt. Auch die Gegebenheiten sind gut recherchiert. Der bildhafte Schreibstil bringt den Leser mitten in Geschehen, man ist betroffen, hofft, bangt und ein kalter Schauer nach dem anderen läuft einem beim Lesen den Rücken runter. Immer wieder habe ich beim Lesen inne gehalten, habe mir das ein oder andere Happy end gewünscht, aber so war der Krieg.  

    Mit „Am Ende dieses Jahres“ ist Anja May ein aufwühlendes, nachdenklich machendes Werk gelungen, das zum Glück ganz auf den „erhobenen Zeigefinger“ verzichtet. 

    Leider zeigen sich heute wieder erneute Parallelen. Fremdenfeindlichkeit, Angst, Hass, Parolen. Aber heute ist es einfacher seine Meinung zu äußern, dadurch gibt es weniger Mitläufer und mehr "Selbstdenker". Jedenfalls glaube ich, dass es heute genug "Gegenwind" gibt. 

    Beim Schreiben der Rezension ist mir noch ein Gedanke gekommen. Nicht nur in dem Bereich gibt es einige Parallelen. Auch in der so beliebten virtuellen Welt sind die Gefahren zwar von einer anderen Art, es ist kein Krieg im herkömmlichen Sinn, aber ich habe manchmal das Gefühl, eine andere Art Krieg herrscht dort. Auch da sind gerade die Schwächsten ein gefundenes Fressen für Großmäuler. 

    Dieses Buch kann ich nur empfehlen, und zwar nicht nur Jugendlichen, sondern allen Altersklassen. Nicht als Vorwurf, ihr „Bösen Deutschen“, sondern als Mahnung es nie wieder so weit kommen zu lassen.

     


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    Lesezeichen16s avatar
    Lesezeichen16vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine sehr bewegende und zu gleich sehr nachdenkliche Geschichte! Ein Buch, dass man gelesen haben sollte!!
    Authentisch und Berührend

    Stell dir vor, du bist sechzehn und musst in den Krieg…

    Genau das wird in Deutschland im Jahre 1945 für viele Jugendliche zur Realität. Als Uhrmacherlehrling Anton Köhler aus Schlesien zusammen mit seinen Altersgenossen als Wehrmachtshelfer eingezogen wird, beginnt für ihn und seinen besten Freund Gerhard ein langer und gefährlicher Weg, der sie mit feindlichen Luftangriffen und der Grausamkeit der eigenen Landsleute konfrontiert. Doch Anton hat nur ein Ziel: Seine Familie wiederzusehen. Als die Jungen auch noch an die Ostfront versetzt werden sollen, beschließt er, die Flucht zu wagen.

    Ein historischer Jugendroman – nicht nur für Jugendliche – über das Erwachsenwerden in einem der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte.



    Am Ende des Jahres ist der Debütroman von Anja May.

    Die Autorin hat einen wunderbaren flüssigen und sehr bildlichen Schreibstil und nimmt den Leser in eine Zeit mit, die die Welt erschreckt und zu tiefst erschüttert hat: in den zweiten Weltkrieg! Jetzt würden einige von ihnen sagen: Ach nee, schon wieder ein Buch über diese Zeit. Muss das wirklich sein? Ich sage: Ja!

    Die Geschichte basiert auf Erzählungen ihres Großvaters, der diese Zeit miterleben musste. Schonungslos offen und ehrlich erzählt die Autorin eine Geschichte von einem Jungen namens Anton, der im letzten Kriegsjahr eingezogen wird. Sie hat die pure Realität in Worten gefasst und zu einer sehr spannenden und mitfühlenden Geschichte wieder gegeben. Auch wenn die Realität noch so brutal oder erschreckend war, wird hier nicht verschönert oder gar ausgelassen. An vielen Stellen hatte man sogar das Gefühl, live vor Ort zu sein. Man sah die brennenden Häuser, hungernden Menschen, Gefallene und auch die Bombenangriffe. Hier kann man die Angst und Kälte fühlen, denen die Menschen damals ausgesetzt waren. Ab und an muss man das Buch weg legen, um das Gelesene zu verarbeiten.Zwar ist dieses Buch mit fiktiven Charakteren ausgestattet worden, aber sie sind so authentisch in ihrer Gefühlswelt wieder gegeben worden, dass man meint, sie hätten es tatsächlich so durch lebt. Es ist ganz egal, ob es sich hierbei um die Haupt- oder Nebendarstellern handelt.Ihre Gedanken, Träume und auch den Wunsch nach Frieden wurden perfekt eingefangen und wiedergegeben. Während des Lesens hatte ich das Gefühl, dass ich selber diese Zeit durchlebe, so emotional wurde sie wieder gespiegelt. Man fühlt und leidet mit allen Protagonisten mit.

    Auch wenn man in der Schule so viel über die Kriegsjahre gelesen und gelernt hat, konnte man hier noch eine ganze Menge mehr erfahren. Es ist immer wieder interessant und spannend die verschiedenen Sichtweisen der Zeitzeugen kennen lernen zu dürfen.

    Auch wenn mich dieses Buch mehr als nur begeistert und erschütternd zurück gelassen hat, gibt es leider einen kleinen Minuspunkt. Eine der Schlussszene (die ich hier nicht verraten möchte) hat mir gar nicht gefallen. Das war mir ein wenig zu Actionreich und meiner Meinung nach völlig überflüssig. Ist aber Geschmackssache.


    Ich bedanke mich bei dem Großvater von Anja May, der über diese erschreckende und erschütternde Zeit geredet hat.

    Ausserdem bedanke ich mich bei Anja May, die aus diesen Erzählungen eine sehr emotional und spannende Geschichte gemacht hat. Ein Buch, dass nicht berührender hätte sein können!

    Eine absolute Leseempfehlung für jung und alt- dürfte auch gerne zur Pflichtlektüre gemacht werden!


    5 von 5 Sternen (Sorry, leider kann ich nicht mehr vergeben)

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    LiberteToujourss avatar
    LiberteToujoursvor 2 Jahren
    Authentisch und berührend!

    Von den aufmunternden Lügen, die im Land bezüglich des Krieges verbreitet werden, hat sich Anton und seine Familie noch nie einlullen lassen. Sie zweifeln - am Sinn des Krieges, am Vorgehen ihrer Regierung, an ihrem Führer selbst. Wissen darf das natürlich niemand. Als Anton als Wehrmachtshelfer eingezogen wird ist er also lange nicht so begeistert, wie einige seiner Kameraden. Er will nicht für sein Land sterben, er will Leben. Doch der Krieg, das lernt er schnell, stellt keine Fragen..


    Die Autorin schrieb die Geschichte frei nach überlieferten Erlebnissen, die ihr eigener Großvater aus dem Krieg mitbrachte. Kein Wunder also, dass dieser Roman, obwohl er dennoch fiktiv bleibt, durch und durch authentisch ist. 
    Das lässt all die Gefühle, die man beim Lesen hat, noch echter und realer wirken. Ich weiß nicht, wie es anderen Menschen geht, aber mir wird bei solchen Büchern immer ein wenig eng ums Herz. Bei den aktuellen Entwicklungen, die in unserem und anderen Ländern vorgehen sogar noch mehr als früher. Ich bin immer wieder fassungslos, dass wir nicht einmal 100 Jahre gebraucht haben um den Schrecken soweit in eine Ecke drängen zu können, dass wir all das, was gerade geschieht, wieder zulassen.

    So war es für mich natürlich auch ein Pluspunkt, dass der Protagonist selbst an diesem Regime zweifelt. Damals war das ja absolut keine selbstverständlichkeit. Es wäre also auch kein Minuspunkt für die Geschichte gewesen, wenn er das nicht getan hätte. So wird es für mich allerdings um einiges leichter, mich mit ihm zu identifizieren und ihn auf Anhieb sympathisch zu finden. 

    Das Buch ist zudem ein angenehmer Wissensgewinn - ich kenne das selbst, in der Schule wird die Thematik zwar gefühlte 20 Mal durchgekaut, irgendwann schaltet man da als Teenager aber einfach auf Durchzug. Durch Romane wie diesen kann man auf spannende Weise noch etwas dazu lernen, und das sogar, wenn man sich schon viel mit dem Thema auseinandergesetzt hat und die meisten Dinge weiß. Obwohl ich schon unzählige Zeitzeugenberichte und Sachbücher verschlungen habe, gibt es immer wieder die eine oder andere Kleinigkeit, die mir noch nicht bekannt war.

    Einziger Wermutstropfen war für mich eine der letzten Szenen - ich werde an dieser Stelle natürlich nicht verraten, wovon genau ich spreche, damit würde ich zu viel vorweg nehmen. Es ist auch generell nichts schlimmes. Mir war der Heldenmut den unser Protagonist da gezeigt hat nur einfach ein bisschen drüber (ich fand vorher schon dass er ein toller Kerl ist, wirklich.. :D) und kurz vor Schluss brauche ich nicht noch mal Action, vor allen Dingen dann nicht, wenn sie für die eigentliche Handlung völlig irrelevant ist.

    Tolles Buch, empfehlenswert - und das nicht nur für Jugendliche!

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    vicky_1990s avatar
    vicky_1990vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Dieses berührende und mitreißende Buch sollte zur Pflichtlektüre für ALLE werden!!!
    Am Ende ist jeder nur seinem eigenen Gewissen verpflichtet


    Das Cover ist sehr interessant und ansprechend gestaltet. Der Sepia-Ton und die Kriegsflugzeuge unterstreichen sehr gut dass die Geschichte in den letzten Monaten des zweiten Weltkrieges spielt.

    Am Anfang des Buches steht ein wunderschöner Text aus dem 'Zunftlied der Uhrmachergilde' von Johann Gabriel Seidl.

    Das Buch beginnt gut erzählt, dennoch habe ich einige Kapitel lang gebraucht um in die Geschichte rein zu kommen aber irgendwann hat es mich dann gepackt und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen! Einige Szenen sind sehr beklemmend und beunruhigend dargestellt – was denke ich sehr gut die wahren Gegebenheiten wiederspiegelt. Durch das Buch konnte ich auch einiges neues in Erfahrung bringen und lernen – das Thema wird ja leider noch viel zu oft todgeschwiegen und allgemein nicht viel darüber geredet wodurch vielen Leuten nicht wirklich viel über diese Zeit bekannt ist. Ja, schon klar man lernt in der Schule darüber aber das sind nur die allgemeinen Fakten. Aber bei diesem Buch fühlt man sich den Menschen von damals sehr viel näher und erfährt Dinge die man in der Schule niemals hören würde.

    Die Autorin schreibt in diesem Roman einige Erlebnisse ihres Opas nieder und zeichnet dadurch sehr erschreckende Erlebnisse unserer Vergangenheit nach/auf.
    Dieses berührende und mitreißende Buch sollte meiner Meinung nach zur Pflichtlektüre für ALLE Schüler (auf der ganzen Welt) werden damit niemand die Schrecken der (gar nicht so lang zurückliegenden) Weltkriege vergisst und wir aus der Vergangenheit lernen können um sie für eine bessere Zukunft zu nutzen und zu berücksichtigen.

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    Janglemauss avatar
    Janglemausvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein sehr bewegender Roman über Angst, Flucht und Elend aber auch über Hoffnung und einer innigen Freundschaft, die Berge versetzen kann.
    "Am Ende ist jeder Mensch nur seinem eigenen Gewissen verpflichtet!"

    Inhalt: 


    Stell Dir vor, Du bist sechzehn und musst in den Krieg... 

    Genau das wird in Deutschland im Jahr 1945 für viele Jugendliche zur Realität. 

    Schlesien 1945: 
    Uhrmacherlehrling Anton Köhler wird gemeinsam mit seinen Altersgenossen als Wehrmachtshelfer eingezogen. Ein Leben voller Angst und Schrecken beginnt für den jungen Anton Köhler und seinem besten Freund Gerhard. Als um Neujahr 1945 die Rote Armee seinem Heimatsort immer näher rückt, beginnt ein langer und gefährlicher Weg, der sie mit feindlichen Luftangriffen und der Grausamkeit der eigenen Landsleute konfrontiert. Antons einziges Ziel: seine Familie und Luise wiederzusehen! 
    Ein sehr bewegender Roman über Angst, Flucht und Elend aber auch über Hoffnung und einer innigen Freundschaft, die Berge versetzen kann. 

    Meinung: 

    Anja Mays Debütroman "Am Ende dieses Jahres" ist ein echtes Juwel - das mir einmal wieder klar gemacht hat: Egal wie viele Sorgen man hat und wie sehr einen der Alltag manchmal stresst, im Vergleich zu den Sorgen während des 2. Weltkrieges - sind meine Sorgen nichts! 
     
    Der Schreibstil dieses Buches hat mir sehr gut gefallen, es ist sehr flüssig und lebendig geschrieben. Man hat an manchen Stellen das Gefühl hautnah dabei zu sein. Die Angst und auch die Ungewissheit, die die jungen Soldaten plagen, sind zum greifen nah. Oft stockt einem der Atem und man muss inne halten um das gelesene zu verarbeiten.
    Außerdem stellt man sich die Frage, wie das Kind - das von heute auf morgen erwachsen werden musste- das ganze jemals verarbeiten kann. Trotz Angst und Schrecken spürt man die Hoffnung des jungen Soldaten seine Familie und besonders auch seine "Freundin" Luise wiederzusehen. Diese Hoffnung, die tief im inneren vergraben ist, ist wohl der Anreis diesen Krieg überleben zu müssen. 
    Dieses Buch ist mehr als nur ein Kriegsroman, des es erzählt auch von Freundschaften, die so stark sind, das man das Gefühl hat man könnte Berge versetzen!  

    Fazit: 

    Dieses Buch hat 5 Sterne allemal verdient und sollte auf jedem Nachtisch liegen damit man NIEMALS vergisst zu was Menschen fähig sein können, wenn sie dem Größenwahn verfallen sind! 
    So etwas wie der 2. Weltkrieg darf niemals wieder passieren deshalb ist es auch so wichtig das es NICHT VERGESSEN werden darf! 
    KRIEG ist KEINE OPTION und mit Sicherheit auch KEINE LÖSUNG! 
    Denn im Endeffekt trifft es immer die falschen! 

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: es geht um das NICHT-VERGESSEN !!!
    Am Ende dieses Jahres

    Der 15-jährige Anton Köhler lebt in Schlesien. Es ist der Winter 1944/45, als sogar Jungen wie er noch als Wehrmachtshelfer in die Armee verpflichtet werden. Mit 16 muss er dann sogar noch an die Front.

    Eigentlich hat ein Junge in diesem Alter ganz andere Gedanken und Vorhaben. Anton machte grade eine Lehre zum Uhrmacher, möchte eigentlich auch noch Geige spielen lernen, da ihm die Musik sehr am Herzen liegt und da ist ja auch noch Luise. Auch für sie nimmt sich Anton fest vor, zurück zu kommen. Und so schwört er sich zusammen mit seinem Freund Gerhard darauf ein, dass sie gleich nach dem Krieg die Verwirklichung ihrer Träume angehen.

    Mehr als einmal gelingt ihnen die Flucht vor Bombenangriffen und Gefangennahme und sie hoffen, dass der Krieg bald aus ist und sie beide heil aus der Sache rauskommen. Doch noch ist der Krieg nicht zu Ende und sie haben so viel zu überstehen und letztlich bleibt ihnen selbst die Gefangenschaft nicht erspart. Aber wird Anton seine Familie je wiedersehen und Luise? Und wie ergeht es Gerhard und seinen anderen Freunden?

    Eine spannende Geschichte um Angst, Flucht, Kälte, Hunger und die Freundschaft, die mich sehr berührte und, da es sich um wahre Erlebnisse des Großvaters der Autorin handelt, einen noch bedrückenderen Eindruck hinterlassen hat. Besonders für Jugendliche empfehlenswert, auch als Schullektüre geeignet, denn hier geht es besonders um das NICHT-VERGESSEN. 5 Sterne.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    AnjaMays avatar

    Stell dir vor, du bist sechzehn und musst in den Krieg…

    Genau das wird in Deutschland im Jahre 1945 für viele Jugendliche zur Realität. Als Uhrmacherlehrling Anton Köhler aus Schlesien zusammen mit seinen Altersgenossen als Wehrmachtshelfer eingezogen wird, beginnt für ihn und seinen besten Freund Gerhard ein langer und gefährlicher Weg, der sie mit feindlichen Luftangriffen und der Grausamkeit der eigenen Landsleute konfrontiert. Doch Anton hat nur ein Ziel: Seine Familie wiederzusehen. Als die Jungen auch noch an die Ostfront versetzt werden sollen, beschließt er, die Flucht zu wagen.

    Ein historischer Jugendroman – nicht nur für Jugendliche – über das Erwachsenwerden in einem der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte.

    Die Inspiration für diesen Roman war mein Opa, der mir schon früh von seinen Erlebnissen im Krieg erzählt hat, die ich hier in fiktionaler Form wiedergebe. Früher erschien mir das alles wie ein großes Abenteuer. Heute ist mir klar, dass er unheimliches Glück hatte, überlebt zu haben. Und dass er es danach trotz aller Hindernisse und Schwierigkeiten geschafft hat, seinen Traum zu verwirklichen, ist für mich eine echte Inspiration. Jeder Mensch der damaligen Zeit hat eine ähnliche Geschichte zu erzählen und jede dieser Geschichten verdient es, gehört zu werden, damit diese Zeit nicht in Vergessenheit gerät.

    Gibt es in eurem Verwandten- oder Bekanntenkreis Geschichten, die euch inspiriert haben?

    Hier findet ihr eine Leseprobe der ersten 5 Kapitel: http://anjamay.de/buecher/

    Ich möchte euch alle herzlich zur Leserunde des Romans „Am Ende dieses Jahres“ einladen. Anlässlich der Veröffentlichung Mitte März vergebe ich 15 Taschenbücher und 5 E-Books! Bitte gebt bei der Bewerbung an, ob ihr auch E-Books akzeptiert.

    Am 8.4. verlose ich unter allen Teilnehmern per Zufallsgenerator die Bücher. Alle Taschenbücher können auf Wunsch mit persönlicher Widmung verschickt werden.

    Die Gewinner stehen jetzt fest!

    Auf ein Taschenbuch dürfen sich freuen:
    buecherwurm1310
    Gelinde
    Langeweile
    tinstamp
    LiberteToujours
    Booky-72
    Nayla
    Lesezeichen16
    camilla1303
    irismaria
    bookrauhl
    Lessayr
    Kiona
    Ninella
    Llou

    Und auf ein Ebook:
    Janglemaus
    Solengelen
    histeriker
    vicky_1990
    katzekitty18

    Vielen Dank fürs Mitmachen!

    Ich werde die Bücher am Montag versenden.

    Liebe Grüße,
    Anja May

    Zur Leserunde

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