Anja Ollmert Aoife

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Inhaltsangabe zu „Aoife“ von Anja Ollmert

Aoife, eine junge Irin, steht als Mitbegründerin einer Werbeagentur mit beiden Beinen fest im Leben. Ihr Interesse gilt den Geschichten der Tuatha de Daanan und anderen Sagen und Mythen der alten Kelten. Ein von der Großmutter geerbtes Buch fesselt sie besonders. In der Samhainnacht wird sie bei der Lektüre auf unerklärliche Weise in die Geschehnisse des Buches gesogen. Sie trifft dort am Samhainfeuer auf Cúchulainn, den bewundernswerten Helden der keltischen Mythologie. (Quelle:'Flexibler Einband/12.06.2012')

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  • Eine Reihe in die keltische Vergangenheit

    Aoife
    Buecherparadies

    Buecherparadies

    Die 30- Jährige Protagonistin Aoife scheint auf dem ersten Blick ein sehr schönes Leben zu leben.  Sie ist Teilhaberin einer Werbeargentur, hat sehr gute Freunde und lebt in einem kleinen aber dennoch wunderschönem Häuschen. Dennoch fühlt sich Aoife sehr einsam, da ihr Verlobter im Krieg gestorben ist.  Aoife widmet sich sehr gerne den keltischen Sagen und Legenden  und als sie sich beim Lesen eines Buches  in Irland im 8. Jahrhunderts wiederfindet muss sie sich vielen Aufgaben stellen. "Aoife" ist die  erste historische Geschichte, die ich gelesen habe. Was mit besonders gefallen hat ist, dass die keltischen Sagen und Legenden mit einer Liebesgeschichte verbunden wurden. Die Protagonistin "Aoife" ist mir sofort ans Herz gewachsen. Sie ist erfolgreich und steht mit beiden mitten im Leben, obwohl ihr Verlobter im Krieg gefallen ist. Als sie jedoch in die Vergangenheit reist. verliebt sie sich in den keltischen Helden Cúchulainn und eine zauberhafte Liebesgeschichte beginnt. Die Handlung konnte ich im großen und Ganzen sehr gut verstehen, es gab zwar ein paar kleine Schwächen, die aber nicht direkt auffallen. Ich hatte vorher keine Ahnung über keltische Sagen und Legenden und habe durch das Buch sogar ein bisschen was gelernt. Da die Namen der Protagonisten schwierig zu lesen und kaum aussprechbar sind hat es anfangs den Lesefluss etwas gestört, aber nach und nach habe ich mich an die Namen gewöhnt. Dennoch kann ich die Namensgebung nachvollziehen, da diese zu den keltischen Sagen passen müssen. Der Schreibstil der Autorin angenehm, man konnte generell das Buch gut lesen. Es wird abwechselnd die Sicht von Aoife und Cathy, Aoife's beste Freundin und ebenfalls Teilhabern der Werbeagentur. Fazit: Diejenigen, die eine Reise in die Vergangenheit machen möchten und mehr über keltische Sagen lernen möchten sollten sich "Aoife"  unbedingt anschauen. Die zusätzliche Verbindung mit der Liebesgeschichte hat mir sehr gefallen. Das Buch ist trotz kleiner Schwächen ein unterhaltsames Buch für zwischendurch.

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  • ein Buch, was zum träumen einlädt

    Aoife
    Buechereulenparadies

    Buechereulenparadies

    02. September 2014 um 21:29

    Aoife von Anja Ollmert   Mein kompletter Freundeskreis kennt meine Leseleidenschaft und umso öfter bekomme ich dann einen kleinen Buchtipp von meinen Freunden. Dieses Mal empfahl mir eine Freundin „Aoife“ von Anja Ollmert und da mich der Klappentext sofort ansprach, habe ich mir das Buch als eBook sofort zu gelegt. Aoife ist eine passionierte Leseratte. Nichts muntert sie so sehr auf, wie ein gutes Buch nach einem langen Arbeitstag. Auch am Abend des 31. Oktober würde sie nichts lieber machen als sich mit einer Tasse Tee in ihren gemütlichen Sessel einzukuscheln und ein Buch zu lesen. Doch sie hat eine Verabredung mit ihrer Freundin und Geschäftspartnerin Cathy, die sie um keinen Preis absagen will. Nach einem netten Gespräch in einem gemütlichen Pub kommt Aoife endlich zum lesen. Irgendwie scheint das Buch über keltische Sagen, welches sie von ihrer verstorbenen Großmutter vererbt bekommen hat, eine besondere Anziehungskraft auf sie auszuüben, denn sie kann es einfach nicht weglegen. Die Geschichten rund um den Helden Cúchulainn faszinieren Aoife sehr, denn Cúchulainn musste einige harte Prüfungen bestehen, um zu beweisen, dass er der stärkste und klügste Kämpfer von allen ist. Die Nacht ist schon fast halb vorüber, als sie bemerkt, dass ihr vom Lesen etwas schwindelig geworden ist und ruht kurz ihre Augen aus. Als sie sie wieder öffnet, befindet sich Aoife nicht mehr in ihrem gemütlichen Sessel vor ihrem Kamin sondern an einem Lagerfeuer, welches von einem sehr gutaussehenden Mann bewacht wird. Der Fremde hat eine große Ähnlichkeit mit ihrem verstorbenen Mann, was Aoife erst schockiert. Als der Fremde dann noch seinen Namen nennt, zweifelt Aoife erst an ihrer geistigen Gesundheit. Denn vor ihr sitzt kein geringer als der Held Cúchulainn. Relativ schnell entwickelt sich eine gewisse Sympathie zwischen den Beiden und beide machen sich auf den Weg ins Schloss des ansässigen Königs, wo auch Cúlchainn lebt, doch nicht jedem gefällt diese Entwicklung und bald muss Aoife um ihr Leben fürchten... „Aoife“ von Anja Ollmert war bzw. ist ein Buch ganz nach meinem Geschmack. Natürlich ist die Idee, dass ein Protagonist oder in diesem Fall eine Protagonistin in ein Buch „gesaugt“ wird, nicht neu, aber Anja Ollmert hat der Geschichte eine gewisse Würze gegeben. An sich fand ich die Story wirklich romantisch und nicht allzu kitschig, jedoch kam mir etwas komisch vor. Ich meine Aoife hat rote Haare und taucht plötzlich wie aus dem nichts im 8. Jahrhundert vor Cúchulainn auf. Ich glaube, dass alle Menschen im 8. Jahrhundert Aoife nicht mit offenen Armen sondern mit Mistgabeln empfangen hätten und sie als Hexe auf dem Scheiterhaufen gelandet wäre. Natürlich kann ich verstehen, dass es der Geschichte einen Dämpfer gegeben hätten, wenn die Protagonistin nach 40 Seiten tot wäre, aber ein bisschen Argwöhnen wäre auf Cúchulainns Seite angebracht gewesen. Das Tempo der Geschichte gefiel mir sehr gut. Die Handlung ging schnell voran ohne an Emotionen oder Spannung zu verlieren. Auch den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm. Vor allem die Gespräche zwischen den Charakteren waren sehr authentisch. Man konnte anhand der Dialoge sofort erkennen in welcher Zeit man gerade war und das ist für mich ein Punkt, den ich als sehr wichtig empfinde. Denn nichts ist schlimmer, als wenn Personen im 8. Jahrhundert wie Menschen aus dem 21. Jahrhundert reden. Was mir vielleicht noch gefehlt hat, war ein Epilog. Ich hätte gerne gewusst, was nun aus Aoife und Cúchulainn geworden ist. Immerhin hat ganz Irland nach Aoife gesucht und ich denke, dass ihr Auftauchen einen gewissen Medienrummel hervorgerufen hat. Was ich aber sehr mochte war die Beziehung zwischen Aoife und Cúchulainn. Aoife bleibt sich in der Beziehung treu und wird nicht zu einem Hausmütterchen, was macht, was der Mann sagt. Cúchulainn versucht auch nicht Aoife zu ändern, sondern liebt sie so wie sie ist. Außerdem steht er immer auf ihrer Seite, egal was passiert oder gegen wen er sie auch beschützen muss. Wer sich aber in mein Herz geschlichen hat und es nie wieder loslässt, war und ist Finn. Die Kleine ist so niedlich und einfach eine treue Seele. Auch wenn sie Aoife erst seit wenigen Tagen kennt, ist sie ihr gegenüber komplett loyal. Sie ist die kleine Schwester, die ich immer haben wollte. Aber nicht nur die Geschichte zog mich magisch an, auch das Cover finde ich irgendwie mystisch. Das Cover spiegelt die Geschichte, die ja in Irland spielt, einfach perfekt wieder. „Aoife“ von Anja Ollmert ist eine sehr schöne und traumhafte Geschichte für zwischendurch und weckte in mir das Bedürfnis, es mir mit einem Buch auf dem Sofa gemütlich zu machen.

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  • Rezension zu "Aoife" von Anja Ollmert

    Aoife
    books_and_senses

    books_and_senses

    08. December 2012 um 16:59

    Um es gleich vorneweg zu sagen: Aoife hat mir leider nicht gefallen. Die Idee ist echt super und der Klappentext klingt wirklich toll, aber die Umsetzung und der Schreibstil konnten bei mir gar nicht punkten. Aoife hat recht vielversprechend begonnen. Der Schreibstil der Autorin ist nicht perfekt, dennoch ist er mir nicht übermäßig negativ aufgefallen. Im Laufe des Buches jedoch hat er mich zunehmend gestört. Aoife wird durch das Buch in das alte Irland „geführt“ und es ist natürlich gut, wenn die Personen dort sprechen, wie sie es nun mal sollten, aber bei Aoife und später auch bei den anderen, wirkte diese Redensweise mehr und mehr aufgesetzt. Ein Beispiel: Aoife ist gerade in das Buch gezogen worden und spricht das erste Mal mit Cúchulainn. C: „Geht man in eurer Zeit immer ohne Schuhwerk?“ A: „Sie stehen bei mir zu Hause im Flur. Schließlich ahnte ich, als ich sie auszog, nicht, dass ich barfuß in eine andere Zeit entschwinden würde.“ „Entschwinden würde“ sagt doch heute niemand mehr, oder? Vielleicht bin ich in der Hinsicht auch einfach nur pingelig, aber so was stört mich wirklich. Genauso, wie Aoife ihre junge Zofe immer „mein Kind“ nennt, so als wäre sie eine alte Oma, die einem Kind von der guten alten Zeit erzählt und Ratschläge erteilt. Für mich klingt so etwas aufgesetzt. Hinzu kommt, dass alles ein bisschen hektisch wirkt, was durch die vielen kurzen Absätze hervorgerufen wird. Ich hatte ebenfalls auf eine tolle Liebesgeschichte gehofft, aber auch in dieser Hinsicht konnte das Buch mich nicht überzeugen. Nach nur ein paar Tagen gibt sich Aoife dem Helden hin und vergisst darüber vollkommen ihr altes Leben. Das ging mir viel zu schnell und die beiden Hauptcharaktere waren mir leider einfach zu blass. Die restliche Handlung ist abwechslungsreich und auch durchaus spannend, durch den Schreibstil wurde mir die Lust am Lesen aber ein wenig verdorben. Schön fand ich die Geschichte rund um Cúchulainn, die aus der keltischen Mythologie kommen. Ebenso gut fand ich, dass es einen zweiten Handlungstrang um Aoifes Freundin Cathy gibt, die das plötzliche Verschwinden der Freundin sehr plagt. Sie kommt nach und nach dem „Geheimnis“ auf die Spur, bis sich letztendlich die beiden Stränge wieder zu einem vereinen. Cathy, ihr Mann Ian und Aoifes Mutter Mary waren in meinen Augen sogar besser Charakterisiert als Aoife und Cúchulainn. Was dem Buch auch nicht zu Gute kam, was ich aber leider nicht abschalten konnte, war, dass ich die ganze Zeit das Buch Ausersehen im Hinterkopf hatte, was der Idee aus Aoife ziemlich ähnlich ist, aber viel besser umgesetzt wurde und in dem die Charaktere einfach toll waren. Fazit Es hat nicht sollen sein. Aoife und ich sind nicht auf einen grünen Zweig gekommen. Die Idee ist super, die keltische Mythologie sehr interessant, leider hat der Schreibstil mir die Freude am Buch aber verdorben.

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  • Rezension zu "Aoife" von Anja Ollmert

    Aoife
    Ricas_Fantastische_Buecherwelt

    Ricas_Fantastische_Buecherwelt

    03. December 2012 um 18:55

    Inhalt: Aoife führt zusammen mit ihrer besten Freundin eine Werbeagentur. In ihrer Freizeit verbringt sie die meiste Zeit mit ihrer großen Leidenschaft – den Büchern. Sie hat ja auch viel Zeit, denn nach dem Tod ihres Verlobten hat sie niemanden mehr an sich rangelassen. Eines ihrer Bücher fesselt sie ganz besonders und plötzlich befindet sie sich mitten im Geschehen… Die Protagonistin: Aoife ist eine irische Schönheit mit ihrem grazilen Körper, den anmutigen Zügen und den tollen, roten Haaren. Nach dem Tod ihres Verlobten hat sie sich ganz von der Männerwelt abgewandt und neben ihrem Job nur noch für ihre Bücher gelebt. Wie passend, dass sie sich plötzlich in der Geschichte eines Romanes wiederfindet. Nach der großen Überraschung passt sie sich ziemlich schnell an und scheint endlich die Liebe wiedergefunden zu haben… Eigene Meinung: Aoife von Anja Ollmert ist ein sehr simpler Roman. Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler geschildert, der abwechselnd aus Sicht von Aoife, ihrer besten Freundin und Cuchulainn erzählt. Ollmert mag zwar eine schöne Ausdrucksweise haben, dafür ist die Syntax stets sehr simpel und zuweilen kurz. Die Charaktere sind sehr oberflächlich und absolut nichts Besonderes. Ihre Emotionen und Beweggründe sind flach und die Meisten entsprechen den gängigen Klischees. Die Geschichte entspricht genau dem, was man sich von einem 200 Seiten Roman erwartet. Die Idee ist zwar nicht originell, aber eigentlich immer sehr schön, leider ist die Umsetzung ebenso uninspiriert wie der Rest. Es wird keinerlei Spannung aufgebaut, es gibt keine Hindernisse oder Wendepunkte. Allgemein ist alles sehr lieb- und emotionslos erzählt. Dafür überrascht mich das Cover, denn durch meine bisherigen Erfahrungen mit dem Verlag hatte ich nicht mit so einem ästhetischem Bild gerechnt. Natürlich ist auch das nicht neu und überdimaßen originell, aber es ist immerhin schön anzusehen. Fazit: Anja Ollmerts Aoife ist eine Geschichte wie man sie schon tausendmal gelesen hat. Sie überzeugt weder durch Originalität, Spannung oder Emotionen. Auf Grund der geringen Seitenzahl war es keine völlige Zeitverschwendung, letztlich ist es aber die reinste Enttäuschung.

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  • Rezension zu "Aoife" von Anja Ollmert

    Aoife
    beate_bedesign

    beate_bedesign

    23. November 2012 um 20:41

    Inhalt: Aoife ist eine junge Irin, die mit beiden Beinen fest im Leben steht. Zusammen mit ihrer besten Freundin, Cathy, führt sie eine Werbeagentur. Ihr größtes Hobby ist das Lesen. Am liebsten liest sie Geschichten und Sagen der alten Kelten. Dabei kann sie ganz in die Geschichten eintauchen. Und eines Tages passiert genau das. Sie wird von dem Buch, in dem sie gerade liest, in die Geschichte hineingezogen. Während ihre Freunde und ihre Mutter sie verzweifelt im Heute suchen, trifft Aoife in der Vergangenheit auf den „Held Cúchulainn“. Meine Meinung: Zuerst habe ich mich ein bisschen schwer getan mit den Namen aus der Vergangenheit und mit der Geschichte. Aber sobald ich die verinnerlicht hatte, hat mich das Buch gepackt. Ich mochte es kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil gefällt mir. Aoife war mir auch sofort sympathisch. Eine junge Frau, die Bücher so sehr liebt und sogar mit ihren Büchern spricht, muss ich doch einfach gerne haben. Aber auch ihre Freundin ist eine ganz tolle Person. Und um ihren Ehemann, Ian, könnte ich sie fast beneiden. Ja, und den Helden Cúchulainn, den mag ich auch sehr. Auch wenn er nicht immer nur nett und freundlich ist und ein echtes Rauhbein sein kann. Aber wie er sich Aoife gegenüber verhält, das ist einfach nur schön. Ich finde es faszinierend, wie die Autorin es geschafft hat, hier Vergangenheit und Gegenwart zu verbinden. Einerseits erlebe ich mit wie Aoife sich im Reich der Kelten befindet und was sie dort erlebt. Andererseits lese ich auch immer wieder wie Cathy, Ian und Aoifes Mutter nach Aoife suchen. Diese Wechsel stören den Verlauf der Geschichte absolut nicht. Im Gegenteil stellenweise erhöhen sie noch die Spannung, weil man nicht sofort erfährt, wie es gerade weitergehen wird. Nur an einem einzigen Punkt habe ich gestutzt. Woher wusste Cúchulainn eigentlich, dass Aoife aus der Zukunft kam? Ansonsten fand ich die Geschichte schön geschrieben und gut durchdacht. Richtig überrascht war ich allerdings davon welche Geschichte Aoife ihrer Dienerin später erzählt. Mit dieser Wende hätte ich nie und nimmer gerechnet. Aber ich finde sie sehr passend. Erst recht jetzt in der Vorweihnachtszeit. Und das Ende ist ein wirkliches Weihnachtsmärchen!

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  • Rezension zu "Aoife" von Anja Ollmert

    Aoife
    Wir-Lesen

    Wir-Lesen

    29. October 2012 um 17:29

    Auch wenn das Buch in Irland spielt und ich verstehen kann, dass man einen “Original”namen verwenden möchte bin ich leider über Aoife immer und immer wieder gestolpert. Die Autorin erklärt zwar gleich auf der zweiten Seite wie der Name ausgesprochen wird, aber ich konnte das geschriebene Wort mit dem wie es gesprochen wird nicht übereinander bringen. Im Kopf stolperte ich beim lesen immer wieder über den Namen und bin irgendwann dazu übergegangen ihn einfach so auszusprechen wie er geschrieben wird. Ab da ging es besser. Dann gab es Ungereimtheiten, die mich sehr gestört haben. Aoife wird durch ein Buch in die Zeit von Cúchulainn gezogen, also ins erste Jahrhundert vor Christi gezogen. Für Aoife nach einem klitzekleinen Schock gar kein Problem. Sie nimmt es sofort so hin. Das mag ja noch gerade angehen. Aber nachdem Cúchulainn ihr abends noch erzählt, dass sie entweder eine Hexe oder verrückt ist, führt er am nächsten Morgen, also geschätzt maximal 12 Stunden später, völlig nüchtern folgenden Dialog mit Aoife: “Glauben Sie an Wiedergeburt?” kam es vorsichtig von Aoife. “Wieso fragt ihr?” “Ich kannte einen Mann, der Ihnen sehr ähnlich war, aber er ist jetzt tot!” Cúchulainn reagierte erstaunt: “Wenn Ihr sagt, dass Ihr den Mann in Eurer Zeit gekannt habt, könnte er doch von mir abstammen! [...]“ Ähm…. ja, schon klar… alles gar kein Problem mehr mit der Frau aus der Zukunft. Für mich völlig unglaubwürdig… Eine weitere Ungereimtheit: Auf S. 46 greift Cathy nach der Türklinke von Aoifes Haus und drückt diese herab. Da nicht abgeschlossen ist öffnet sich die Tür. Auf S. 72 braucht sie den Schlüssel der Nachbarin, da sie “dummerweise die Tür am Tag zuvor in ihrer Panik hat ins Schloss fallen lassen”. Wie soll das gehen? Entweder es ist eine Tür mit einem Knauf, dann wäre sie auch am Tag zuvor schon zu gewesen oder die Tür muss immer noch offen sein, auch wenn sie die Tür hinter sich zugezogen hat. Ganz gut gefallen hat mir die Geschichte rund um Aoifes Freundin Cathy. Die Menschen in Aoifes richtigem Leben sind natürlich sehr besorgt, als diese plötzlich verschwunden ist. Diese Geschichte wird schön herausgearbeitet und wirklich authentisch erzählt. So richtig gut gefallen hat mir dann die Zusammenführung der beiden Handlungsstränge auf der Seite 150. Klasse gelöst! Folgende Fragen warfen sich weiterhin für mich auf: Wenn Cúchulainn tatsächlich im 1. Jahrhundert vor Christus gelebt hat (zumindest wenn ich richtig recherchiert habe), wie kann es dann christliche Mönche auf der Insel geben? Cúchulainn erkennt sofort, dass Cathy ein Buch in der Hand hält. Zunächst schrieb man auf Papyrusrollen, später gab es die ersten gebundenen Werke, die Codex genannt wurden. Das Buch selbst entstand erst sehr spät, soweit ich weiß. Wie kann er also wissen, was Cathy da in der Hand hält? Alles in allem muss ich sagen, dass mich die Geschichte leider nicht in ihren Bann ziehen konnte. Sie kommt stellenweise ziemlich langatmig daher und wirklich Spannendes passiert nicht. Aoife findet sich schnell mit ihrer Situation ab und verliebt sich Hals über Kopf in einen Helden. Eine heiße Nacht, Hochzeit, Flucht, Happy End… Das war es dann auch schon. Ich sage herzlichen Dank an “wir lesen” und die Autorin für dieses Rezensionsexemplar. Dennoch kann ich, so leid es mir tut, da die Autorin sicher viel Herzblut hineingesteckt hat, für dieses Buch keine Empfehlung aussprechen. 1 Feder von mir. Yvonne aus dem Team von Wir Lesen

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  • Rezension zu "Aoife" von Anja Ollmert

    Aoife
    ALISIA

    ALISIA

    17. October 2012 um 18:41

    Meine Meinung: Ich hatte schon lange vor, dieses Buch zu lesen und war richtig froh, als ich es als Wanderbuch bekommen habe. Eins ist sicher, es ist ein wirklich außergewöhnliches Buch. Nicht nur vom Cover sondern auch vom Inhalt. Aber erstmal zum Cover. Darauf sieht man ein Mädchen mit rotem Haar, dass auf dem Boden in einem Wald liegt. Es ist sehr schön. Wahrscheinlich ist das Aoife, die Hauptperson in dieser Geschichte. In diesem Buch geht es darum, dass Aoife sehr fasziniert von den Kelten der alten Zeit ist. Sie ist mächtig stolz auf ihr wissen und auf ihre Bücher. Sie kann es einfach nicht erwarten ihr neues Buch zu lesen. Dieses Buch ist etwas ganz besonderes mit seinem grünen Umschlag und auch deren grünen Schrift. Es scheint sie zu fesseln und so passiert es in der Shamhainnacht (Der Nacht vom Oktober auf November). Etwas scheint sie anzuziehen und sie sieht einen Mann an einem Lagerfeuer vor sich. Dieser Mann stellt sich als Chuchulainn vor, der Mann worin es in dem Buch geht. Sie scheint praktisch durch die Zeit gereist zu sein und weiß erst nicht, was sie in dieser Zeit anfangen soll, doch sie findet sich zurecht. Dank Chuchulainns Hilfe.... Der Anfang war gleich spannend. Ich interessiere mich selber für die Kelten und liebe es Bücher in einer vergangenen Zeit zu lesen. Ich konnte mir praktisch alles bildlich vorstellen und die Handlungen der Personen nachempfinden. Mit den sehr wenigen Seiten, was mir am Anfang gar nicht so wenig vorkam, hat die Autorin sehr viel erzählt. Es war nicht so, als hätte mich dieses Buch gelangweilt. Der Strom an Informationen war auch in Ordnung. Es war eher die Art wie die Autorin dieses Buch geschrieben hat, was mich fesselte. Schade finde ich allerdings, dass vieles sehr schnell ging. Diese plötzliche Liebe und das auch alle Gefahren in Luft auflösen. Die Art wie Aoife sich plötzlich in dieser Fremden Welt wie Zuhause fühlt und das niemand hinter ihr Geheimnis kommt. Ich hätte mir da bisschen mehr Aktion oder Spannung gewünscht. Die Art auch wie die Freundin mit ihrem Mann oder die Personen im "jetzt" miteinander geredet haben war etwas eigenartig. Es kam mir etwas gezwungen vor. Leider, muss ich sagen, dass das ein Minus bei mir war. Wie die Autorin Anja Ollmert schreibt fesselt einen. Es fehlt zwar an einigen stellen Spannung aber diese wird sehr schnell wieder mit den verschiedenen Sichten wett gemacht. Allein, dass sie die Freundin mit einbezieht in diese Geschichte und man auch ihre Sicht der Dinge sieht, macht es faszinierender. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und man kann sie sich praktisch vor sich vorstellen. Aoife ist eine 32 Jahre alte Frau, die mir aber eher wie 24 herüber kommt. Sie ist aufgeweckt und interessiert sich für die Kelten in der alten Zeit. Sie war für mich auf Anhieb Sympatisch. Chuchulainn ist ein sehr großzügiger Mann. Zudem wird er bei sich Zuhause als Held angesehen. Seine Wutausbrüche sind dort sehr bekannt und alle haben auch Angst davor. Der König achtet in sehr. Für mich wirkt er wie ein Traumprinz, nur, dass er etwas unwirklich erscheint. Seine Gefühle kommen für mich nicht richtig an. Fazit: Alles in allem war es ein wirklich tolles Buch was ich vielen empfehlen kann. Trotz ein paar Macken, habe ich dieses Buch innerhalb von einem Tag durchgelesen. Es ist zudem leicht zu verstehen und mit den wenigen Seiten auch schnell durch zu bekommen.

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  • Rezension zu "Aoife" von Anja Ollmert

    Aoife
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    12. October 2012 um 11:36

    Es ist Samhain, die Nacht, in der die Menschen Zugang zu den Wesen der Anderswelt haben. In dieser Nacht liest Aoife, eine junge Irin, in einem aufwändig gestalteten Buch ihrer Großmutter. Sie liest von längst vergangener Zeit und von den Helden der irischen und keltischen Mythologie. Aoife ist von diesem Thema fasziniert. Urplötzlich befindet sie sich an einem Lagerfeuer und das gehört Cúchulainn, einem Helden aus ihrem Buch. Es dauert ein Weilchen, bis sie ernsthaft registriert, dass es sie wirklich zu Cuchulainn in den Wald verschlagen hat. Dieser nimmt sie mit nach Emain Macha, dem Sitz von König Conchubar, und gibt sie als Verwandte aus. Derweil ist Aoifes Geschäftspartnerin und Freundin Cathy völlig außer sich, als sie bemerken muss, dass Aoife verschwunden ist. Sie macht sich gemeinsam mit ihrem Mann und der Mutter von Aoife auf der Suche nach ihr, jedoch ohne Erfolg. Eines Tages entschließt sich Cathy, ebenfalls in dem Buch zu lesen, das ihre Freundin als letztes als Lektüre hatte. Was sie dort zu lesen bekommt, erscheint ihr unglaublich ... Ein sehr schönes Buch, das eintaucht in die Welt der keltischen Mythologie und Bekanntschaft macht mit einem der größten Helden der irischen Sage, Cúchulainn. Aoife, die sympathische Protagonistin gerät wie durch Zauberhand in die Welt, von der sie schon so viel gelesen hat, so dass sie keine ernsthaften Anpassungsschwierigkeiten hat. Sie verliebt sich in Cuchulainn und er sich in sie, jedoch muss Aoife bald erkennen, dass nicht jeder dort ihr wohlgesonnen ist. Die Geschichte erzählt im Wechsel Aoifes Leben in der irischen Mythologie und Cathys Suche nach ihrer besten Freundin. Die beiden Frauen sind die Hauptprotagonisten dieses Buches und dank der Erzählkunst von Anja Ollmert ist es leicht, die beiden Frauen auf ihren Wegen zu begleiten. Ich interessiere mich ebenfalls für die keltische Mythologie und habe in diesem Buch einige alte Bekannte getroffen, so dass für mich deutlich wird, dass die Autorin die irische Mythen mit ihren Helden sehr gut recherchiert hat. Vor Kurzem hatte ich erst das Buch "Die Tochter der Schwäne" (Rezension) von Julie Watson gelesen, das sich ganz wunderbar zu dem hier vorliegenden Buch thematisch ergänzt. Das Buch ist nicht nur für Leser, die sich für das Thema der keltischen Mythen interessieren. Jeder kann es lesen, der sich mittels einer Geschichte in andere Leben hineinversetzen will. Erwähnen möchte ich noch das wirklich schöne und liebevoll gestaltete Cover des Buches, das hatte mich sofort angesprochen und neugierig auf den Inhalt gemacht.

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  • Rezension zu "Aoife" von Anja Ollmert

    Aoife
    martina_turbanisch

    martina_turbanisch

    27. August 2012 um 14:54

    Aoife ist eine moderne junge Frau, die mit viel Liebe und Leidenschaft gemeinsam mit ihrer Freundin Cathy eine Werbeagentur führt. Ihre private Leidenschaft gilt allerdings weniger den modernen Dingen sondern antiquarischen Büchern und hier besonders den keltischen Sagen. Eines Nachts, während sie in einem Buch über den keltischen Helden Cúchulainn liest, geschehen merkwürdige Dinge. Aoife fühlt sich ein bisschen schwindelig, schließt für einen Moment die Augen und als sie sie wieder öffnet sitzt sie Cúchulainn leibhaftig am Lagerfeuer gegenüber. Da weder Aoife noch Cúchulainn eine Ahnung haben wie sie dort hingekommen ist, noch wie sie zurück in ihre Welt kommen soll, beschließen sie, dass Aoife Cúchulainn erst einmal als angebliche entfernte Verwandte an den Hof des Königs begleiten soll. Wie lange sie diese Geschichte allerdings aufrecht erhalten können ist völlig unklar, denn nicht nur Neid und Intrigen machen Aoifes neues Leben schwieriger als gedacht. Mein Eindruck: Das erste was beim Lesen natürlich sofort auffällt sind die doch recht schwierigen Namen Aoife und Cúchulainn. Innerhalb der Geschichte gibt Anja Ollmert zwar die Erklärung dazu, wie man die Namen ausspricht, z.B. klärt Aoife einen ihrer Kunden darüber auf, dennoch bleiben die Namen für mich so etwas wie "gedankliche Zungenbrecher" :-) Das macht aber überhaupt nichts, es ist nicht mein erstes Buch mit schwierigen Namen und ich habe mir angewöhnt Namen in Gedanken halt so "auszusprechen" wie ich denke das sie klingen sollten. Das vereinfacht für mich das Lesen und es hört ja niemand meinen Gedanken zu gg Vieles was im Buch passiert, basiert auf alten keltischen Mythen, so beginnt z.B. Aoifes Reise durch die Zeit in der Samhain-Nacht, der Nacht zum 1.November, wenn die Menschen, der Sage nach, eine Zugang zu Anderen Welt haben und Gegenwart und Vergangenheit aufeinandertreffen können. Für mich auf jeden Fall eine schönere Vorstellung als wild kostümierte Leute auf Halloween-Parties :-) Auch Cúchulainn ist eine Figur aus der keltischen Mythologie - ein Held, aus dem Gefolge eines ebenfalls sagenhaften Königs von Ulster. In diese mythische Welt verschlägt nun die Heldin des Buches. Das Buch ist im Prinzip in zwei Handlungsstränge geteilt. Zum einen erfährt man wie Aoife ihr neues und duchaus aufregendes Leben meistert, zum anderen versucht Cathy herauszufinden was mit ihrer Freundin passiert ist und wo sie steckt. Der für mich eindeutig spannendere, schönere und wichtigere Teil ist die Geschichte rund um Aoife und Cúchulainn und welchen Abenteuern und Herausforderungen die beiden zu überstehen haben und vor allem natürlich, was aus den beiden wird. Die Sprünge zu Cathys moderner Welt sorgen allerdings dafür, dass die manchmal schon sehr romantische Geschichte rund um Aoife und Cúchulainn nicht ins Kitschige abrutscht, auch wenn deren Sorgen um die Freundin ebenfalls sehr einfühlsam geschildert werden. So ergänzen sich beide Handlungsstränge dann zu einer runden, schönen Geschichte. Trotz aller Freude über die schöne Geschichte gibt es auch ein paar Kleinigkeiten, die mich ein bisschen stören. Innerhalb der Geschichte ist die Sprache dem Ort und der Zeit des Geschehens wunderbar angepasst. Zu Beginn jedoch gibt es gelegentlich Sätze oder Gedanken, die so gar nicht passen. Als Aoife nach Hause kommt, streift sie z.B . ihre unbequemen Schuhe ab. "Welch eine Erholung für meine Füße!" entfährt es ihr. (Quelle: Aoife, S.12 lt. Kindle) Tut mir leid, aber so was denkt eigentlich kein Mensch, oder? Gerade im ersten Teil des Buches ist mir das mehrmals aufgefallen, später dann allerdings nicht mehr, dann passen Gespräche und Gedankengänge wirklich gut zur Handlung. Gegen Ende des Buches versucht Aoife dann ihren Reisegefährten das Christentum näher zu bringen und erzählt sowohl die Weihnachtsgeschichte, als auch von der Kreuzigung Jesu und einigen andere Begebenheiten aus dem Leben Jesu. Mir war dieser Teil definitiv zu lang - zumal all diese Geschichten mir und sicherlich dem allergrößten Teil der Leserschaft hinreichend bekannt sind. Da hätte es etwas weniger ausführlich für meinen Geschmack auch getan. Aber beide Punkte haben meine Freude an der märchenhaften Geschichte Aoifes nur unwesentlich getrübt und ich habe es wirklich genossen, mich von Anja Ollmert in eine andere Welt entführen zu lassen.

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  • Rezension zu "Aoife" von Anja Ollmert

    Aoife
    Buecherwurm2punkt0

    Buecherwurm2punkt0

    21. August 2012 um 08:03

    Inhalt:Aoife, eine junge Irin, steht als Mitbegründerin einer Werbeagentur mit beiden Beinen fest im Leben. Ihr Interesse gilt den Geschichten der Tuatha de Daanan und anderen Sagen und Mythen der alten Kelten. Ein von der Großmutter geerbtes Buch fesselt sie besonders. In der Samhainnacht wird sie bei der Lektüre auf unerklärliche Weise in die Geschehnisse des Buches gesogen. Sie trifft dort am Samhainfeuer auf Cúchulainn, den bewundernswerten Helden der keltischen Mythologie. Meine Meinung zum Inhalt: Zu Anfang fiel es mir wirklich schwer in das Buch hinein zu finden. Irgendwie bremste mich der Name der Protagonistin Aoife immer wieder in meinem Lesefluss. Es fühlte sich für mich unheimlich holperig an und das Schlimmste für mich war, dass ich meinem Freund noch nicht mal von dem Buch erzählen konnte! Denn obwohl die Autorin erklärt hat, wie man den Namen ausspricht, war ich mir unsicher und es klang in meinen Namen falsch... Das gleiche galt natürlich auch für viele andere Personen in dem Buch, wie z.B. Cúchulainn. Die Geschichte war wunderschön romantisch und man konnte den Funken schon fast fühlen, als Aoife und Cúchulainn sich das erste Mal sahen. Auch durch die zwischengeschobenen Sequenzen von Aoifes bester Freundin Cathy konnte sich die Spannung bei mir weiter aufbauen. Leider konnte mich die Autorin jedoch nicht bis zum Schluss fesseln. Meiner Meinung nach, war es einfach zu viel zu der keltischen Mythologie noch das Christentum zu beschreiben. Ich selber bin nicht besonders religiös, habe aber trotzdem die Geschichten rund um Jesus ständig gehört. Ehrlich gesagt wollte ich das alles nicht noch einmal lesen. Zu Weihnachten gerne, aber nicht auch noch in meinen Büchern! Die Geschichte rund um die Zeitreise war natürlich nicht neu, allerdings fand ich es schön. dass es im Gegensatz zu z.B. "Purpurmond" ein echtes Happy End gab! Auch die Gepflogenheiten und Gebiete im 8. Jahrhundert waren toll beschrieben, sodass ich das Gefühl hatte mitten in Irland zu sein. Mich hat das Buch nun neugierig auf Irland und die Kelten gemacht, allerdings konnte es mich nicht restlos überzeugen. Dafür war der Beginn und Schluss des Buches einfach zu langatmig für mich. Bei einem Buch von 200 Seiten bleiben da nämlich nicht mehr viele für den Mittelteil. Auch waren die Gespräche der Protagonisten und Übergänge zwischen den Geschehnissen manchmal sehr hölzern! Trotzdem finde ich das Buch durchaus lesenswert! Fazit: Interessante und schöne Geschichte, allerdings war die Umsetzung nicht immer ganz glücklich!

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  • Rezension zu "Aoife" von Anja Ollmert

    Aoife
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    08. August 2012 um 20:39

    Zitat: "Ich weiß, dass das Geheimnis irgendwo zwischen diesen Seiten steckt. Ich weiß es einfach, und ich werde es auch herausfinden." (S.131) Inhalt: Aoife führt gemeinsam mit ihrer Freundin Cathy eine Werbeagentur. Ihre private Passion liegt bei den Büchern. Insbesondere Bücher über keltische Sagen. Als sie in der Samhainnacht in einem Buch über den keltischen Helden Cúchulainn liest, geschieht das Unfassbare: Vom einen Moment auf den anderen sitzt Aoife ihrem Helden gegenüber, am Lagerfeuer, mitten im Wald. Cúchulainn erinnert sie an ihren verstorbenen Verlobten Daniel, während er sie als Zauberin Aoife erkennt. Vorerst muss sich Aoife mit ihrer Situation arrangieren und so geht sie mit Cúchulainn an den Hof des Königs, wo sie als entfernte Verwandte seiner Exfrau vorgestellt wird. Wie lange bleibt diese Lüge glaubhaft? Denn die Neider warten an jeder Ecke, um ihre Intrigen zu spinnen, während sich in unserer Zeit Cathy auf die dramatische Suche nach ihrer Freundin macht. Meinung: Das Buch konnte meine Erwartungen nach dem Lesen des neugierig-machenden Klappentextes noch übertreffen. Die Autorin hat eine (nicht ganz unbekannte) Idee neu verpackt und mit einer Romanze angereichert und damit einen unterhaltsamen Roman mit sympathischen Protagonisten erschaffen. Der Hauptcharakter Aoife ist mir sofort ans Herz gewachsen: Sie ist eine erfolgreiche Frau in den 30ern. Ihre Agentur läuft gut, ihr Privatleben weniger, denn seit dem Unfalltod ihres Verlobten fühlte sie sich nicht mehr zu einem Mann hingezogen. Das ändert sich, als sie von dem keltischen Helden Cúchulainn liest, dem sie sich seltsam verbunden fühlt. Das Gefühl verstärkt sich, als sie ihm wie durch ein Wunder gegenübersitzt. Doch hat eine solche "Beziehung" Zukunft? Die zweite "Hauptrolle" in diesem Buch ist entgegen den Erwartungen NICHT Cúchulainn, sondern Aoifes Freundin und Geschäftspartnerin Cathy: Cathy ist glücklich verheiratet. Für sie bricht nach Aoifes Verschwinden beinahe eine Welt zusammen. Verzweifelt macht sie sich gemeinsam mit ihrem Mann auf die Suche. Als sie die Wahrheit entdeckt, weiß sie sich nicht zu helfen. Gleichzeitig freut sie sich aber über das unerwartete Liebesglück ihrer Freundin. Ein allwissender Erzähler schildert abwechselnd die Erlebnisse von Aoife und Cathy. Der Sprachstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Sprache ist der keltischen Zeit entsprechend angepasst, wobei mir aber auffiel, dass die aktuellen Geschehnisse oder Aoifes Gedanken auch "etwas alt" dargestellt werden, was nicht ganz stimmig war. Manche Handlungen konnte ich nicht so ganz nachvollziehen und es gab auch kleinere Ungereimtheiten, was den Lesegenuss aber nicht gestört hat, ebenso wie die zurückhaltende Spannung. Urteil: Das Buch ist eine kurzweilige Unterhaltung, das sich durch die Einbindung der keltischen Mythologie und dem wundervollen Ende ein dickes Plus verdient hat. Trotz kleinerer Mängel erhält "Aoife" von mir 4 Bücher. Es ist eine Empfehlung für alle, die sich schon immer in ihr Lieblingsbuch hineinlesen wollten und einer romantischen Geschichte nicht abgeneigt sind.

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  • Rezension zu "Aoife" von Anja Ollmert

    Aoife
    TrinityXL

    TrinityXL

    08. July 2012 um 10:20

    Mystische Reise in die irische Vergangenheit. Die Autorin liebt Irland, die Landschaft und die Menschen, genauso wie deren Gepflogenheiten und Mythen. Das spürt man auf jeder Seite. Sie lässt ihre Heldin Aoife eine Reise in die Welt der Mythen und Legenden antreten - völlig unvorbereitet und daher zunächst auch restlos überfordert mit der Situation. Aber Aoife findet sich schnell in der neuen Umgebung zurecht (eventuell sogar einen Tick zu schnell) und scheut sich dabei nicht, "neuzeitliche" Tipps zu verteilen ... zum Beispiel zur Zahnhygiene. Mehr wird über die Geschichte an dieser Stelle nicht verraten. Die Sprache passt zur Geschichte und der Zeit, in der sie spielt. Wie immer habe ich meine Probleme mit plötzlich eingestreuten Perspektivwechseln, wie sie auch hier vereinzelt vorkommen, doch ich weiss, dass das reine Geschmackssache ist. Die Geschichte ist auf jeden Fall fanatasievoll und sehr empfehlenswert - besonders für Irlandfands!

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  • Rezension zu "Aoife" von Anja Ollmert

    Aoife
    Marie1990

    Marie1990

    06. July 2012 um 19:57

    Aoife, eine junge Irin, steht als Mitbegründerin einer Werbeagentur mit beiden Beinen fest im Leben. Ihr Interesse gilt den Geschichten der Tuatha de Daanan und anderen Sagen und Mythen der alten Kelten. Ein von der Großmutter geerbtes Buch fesselt sie besonders. In der Samhainnacht wird sie bei der Lektüre auf unerklärliche Weise in die Geschehnisse des Buches gesogen. Sie trifft dort am Samhainfeuer auf Cúchulainn, den bewundernswerten Helden der keltischen Mythologie. "Aoife" ist ein spannender Liebesroman im Setting Irlands des 8. Jahrhunderts. Mit viel Feingefühl wird hier eine Geschichte geschaffen, die die keltische Mythologie als Dreh und Angelpunkt besitzt und mit einem geheimnisvollen paranormalen Aspekt in Form einer Zeitreise verwoben wird. Die Handlung spielt nicht nur in Irland des 8. Jahrhunderts, sondern auch in der Gegenwart. Diese beiden Zeiten werden miteinander verknüpft und schlüssig erzählt. Das Hauptaugenmerk von "Aoife" liegt auf der Liebesgeschichte von Aoife und Cúchulainn, welche romantisch, ab und an auch ein wenig (angenehm) kitschig, sowie mit viel Tiefe erzählt wird. Zusätzlich gibt es eine spannende Nebenhandlung, die alle Facetten dieses Romans miteinander verbindet. Nebenbei erfährt der Leser viel über die Mythologie und Sagen dieses Landes. Diese Informationen werden in Form einer wahren Geschichte erzählt. Innerhalb des Buches wurden ein paar wenige Fakten abgeändert, was aber keinesfalls abträglich ist. Während des Lesen stellt sich stets eine angenehme Atmosphäre beim Leser ein, der ihn gerne in diesem Buch verweilen lassen. Das Ende ist überraschend, aber mit einem Happy End gesegnet und bietet Potential für einen Folgeband. Aoife und ihr Geliebter Cúchulainn sind sehr sympathische Charaktere mit viel Tiefgang. Neben ihnen gibt es noch weitere Charaktere, die das gesamte Spektrum der damaligen Zeit abbildet. Die Handlung ist straff erzählt und wird durch eine lockere, flüssige Sprache begleitet. Man stolpert lediglich ein wenig über die Namen der jeweiligen Personen. Ansonsten wird der Leser mit einer tollen Geschichte belohnt, die eine spannende Handlung mit lehrreichen Informationen verbindet. Das Cover, das wohl Aoife darstellen soll, ist wunderschön gestaltet und besitzt einen leicht verträumten Charakter. Es passt perfekt zum Inhalt.

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  • Rezension zu "Aoife" von Anja Ollmert

    Aoife
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Aoife Mac Murrough (gespochen wie “Iwi”) ist eigentlich nur eine ganz normale Frau. Anfang 30, leitet mit ihrer besten Freundin Cathy eine Werbeagentur in Irland und trauert immer noch um ihre große Liebe, die viel zu früh verstarb. . Als sie eines Abends, ausgerechnet in der Samhainnacht, gemütlich vor dem Kamin saß und ein Buch über keltische Mythologie las, war sie so fasziniert von dem Held Cúchulainn – und plötzlich fand sie sich in dem Buch wieder. Es mutet ein wenig wie Zeitreise an; gerade noch hat sie sich die Situation im Buch bildlich vorgestellt, schon befindet sie sich an Ort und Stelle und trifft auf Cúchulainn. . Anja Ollmert ärgert den Leser ein wenig mit schwierigen, kaum lesbaren Namen ihrer Protagonisten. Dennoch sind die Namen wichtig, denn sie basieren auf Fakten. Held Cúchulainn soll es tatsächlich gegeben haben und genau diesen Hintergrund verknüpft die Autorin mit einer lebendingen, farbenprächtigen Romanze. Als Beginn von Aoifes Zeitsprung hat sie die Samhainnacht gewählt, die ihr euch in etwa wie Halloween vorstellen könnt. In dieser Nacht, so besagt die Mythologie, haben die Menschen Zugang zu den Wesen der Anderen Welt. Für mich war dieser Hintergrund komplettes Neuland, aber auch ohne dieses Wissen, kann man dieses Buch problemlos lesen. Anja Ollmert schafft es auch so spielerisch, diese kompakten Informationen anschaulich und verständlich rüber zu bringen, ohne sich in Details zu verlieren. . Die Idee, ein Buch zum Dreh- und Angelpunkt der gesamten Handlung zu machen, fand ich kniffelig, aber auch sehr interessant. Aoifes Liebe zu Büchern hat mir als Buchliebhaberin natürlich wunderbar gefallen, aber gerade die Feinheiten, die die Autorin eingebaut hat, machten den Reiz aus. Aoifes Gefühle, wenn sie ein Buch liest oder wie sie es zelebriert, ein Buch aufzuschlagen und in der Geschichte abzutauchen – all das sind mir vertraute Momente und Gefühle, die ich komplett nachempfinden konnte. . Ein bisschen sehr kitschig fand ich die Begegnung zwischen Aoife und Cúchulainn, aber eine angenehme Form von Kitsch, die ein gutes Gefühl beim Lesen erzeugt. Ein paar Neider und Bösewichte sorgten schnell für das passende, gefühlsmäßige Gegengewicht und so störte mich der dezente Kitscheinschub auch nicht. . Zusätzlich sprang die Geschichte immer wieder in die Gegenwart zurück, zu den Menschen, die Aoife zurückgelassen hat. Auch hier baut die Autorin eine sehr gefühlvolle, sensible Atmosphäre auf, die mir gut gefiel. . Fazit: Eine angenehme, runde Geschichte, die sowohl die keltische Mythologie, als auch das Christentum ansprechend beleuchtet und mir als Leser verständlich erklärte. Dazu würzt die Autorin die Handlung mit reichlich Romantik, die vermutlich eher die Leserinnen ansprechen dürfte. Das einzige, womit ich bis zum Schluss Schwierigkeiten hatte, waren die Namen der Personen, die unvertraut und fremdartig klingen.

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