Träume der Provence

von Anja Saskia Beyer 
4,3 Sterne bei32 Bewertungen
Träume der Provence
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (30):
Sissy0302s avatar

Eine schöne Geschichte über Freundschaft, Familie, die Liebe und Zusammenhalt

Kritisch (1):
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Abbruch nach 120 Seiten:Leider so gar nicht meine Geschichte.Sehr einfach Schreibstil,sehr unrealistische und konstruierte Idee! Schade

Alle 32 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Träume der Provence"

Der neue Roman der Kindle-#1-Bestsellerautorin Anja Saskia Beyer über ein malerisches Dorf in der Provence, Aprikosentarte und ein Geheimnis. Manchmal muss etwas verschwinden, damit Hoffnung entsteht. Marie ist durch und durch Mutter. Alleinerziehend kämpft sie sich mit ihrem 15-jährigen Sohn Robin durchs Leben. Als sie ihren Job verliert und dringend Geld braucht, weiß sie nicht mehr weiter. Doch dann hält das Schicksal eine unerwartete Überraschung für sie bereit: Als Robin ein Foto von einem Gemälde entdeckt, das einst seiner verstorbenen Großmutter gehörte, hofft Marie, dass sich das Blatt bald für sie wendet. Gemeinsam mit ihrem Sohn und ihrem besten Freund Bennett reist Marie in das kleine südfranzösische Künstlerdorf Saint-Paul-de-Vence. Eine spannende Suche nach einem längst verloren geglaubten Gemälde beginnt. Was Marie findet, ist das Vertrauen in die Liebe – und ein gut gehütetes Familiengeheimnis aus den 1960er-Jahren.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9782919802388
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:302 Seiten
Verlag:Tinte & Feder
Erscheinungsdatum:28.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    SiWels avatar
    SiWelvor 6 Tagen
    Der Duft der Provence

    Ein lockerer angenehm zu lesender schöner Sommerroman. Wer die Provence kennt und liebt fühlt sich hier drin sofort heimisch.
    Marie, alleinerziehend, kämpft um die Gesundheit ihres Sohnes Robin. Leider fehlt ihr das nötige Kleingeld für eine spezielle teure Behandlung im Ausland. Als Robin dann aber im Nachlass ihrer Mutter ein kleines Gemälde findet, welches einen Wert besitzen könnte wendet sich das Blatt. Sie fahren zusammen in das kleine französische Dörfchen indem das Bild entstanden ist und versuchen dem Geheimnis das dieses umgibt auf der Spur zu kommen.
    Erzählt wird hier in zwei Strängen. Einmal heute aus der Sicht von Marie und Robin sowie 1966 aus der Sicht von Anne, Maries schon verstorbener Mutter.
    Dadurch wird von Kapitel zu Kapitel neue Spannung aufgebaut bis sich am Ende eine für mich logische Lösung ergibt.
    Ich mag den Schreibstil von Anja Saskia Beyer. Es liest sich locker und angenehm.
    Die Charaktere sind auch hier wieder gut ausgearbeitet. Die verschiedenen Sorgen und Nöte derer waren sehr gut nachzuempfinden und man hatte das Gefühl direkt beteiligt zu sein.
    Die Botschaft die die Geschichte noch fast nebenbei an den Leser abgibt kommt gut an. Nie aufgeben, immer weiter gehen, nie stehen bleiben und stets seine Meinungen vertreten.
    Sehr gut gefallen haben mir zum Schluss noch die französischen Backrezepte aus der Provence zum Nachbacken.

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    Sissy0302s avatar
    Sissy0302vor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Eine schöne Geschichte über Freundschaft, Familie, die Liebe und Zusammenhalt
    Eine angenehme Geschichte

    Marie ist alleinerziehend mit einem 15jährigen Sohn, der an einer Autoimmunkrankheit leidet. Die Therapien der Ärzte schlagen nicht an und da sie von einem amerikanischen Arzt gehört hat, der einem anderen Kind in dieser Lage helfen konnte, möchte sie unbedingt diese Behandlung für ihren Sohn. Als sie im Nachlaß ihrer Mutter den Hinweis auf ein Gemälde findet, das wertvoll sein könnte, möchte sie dieses finden. Zusammen mit ihrem besten Freund Bennett reisen sie und ihr Sohn in die Provence auf der Suche nach dem Gemälde und erfahren dabei auch ein Geheimnis aus dem Leben von Maries Mutter.

    Für mich war dies das erste Buch der Autorin und es hat mir gut gefallen. Der Schreibstil war angenehm und flüssig und die Landschaftsbeschreibungen so, das ich mir den Ort in der Provence bildlich vorstellen konnte. Auch die Charaktere waren nett und vor allem mit Robin, dem Sohn, konnte man gut mitfühlen. Auch der Wechsel zu der Geschichte von Maries Mutter war sehr angenehm und interessant.

    Alles in allem war dies eine schöne Geschichte, die mich zwar nicht mitgerissen hat, die ich aber trotzdem sehr gerne gelesen und genossen habe.

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    Leseratte61s avatar
    Leseratte61vor 14 Tagen
    Nie aufgeben, immer weitermachen, der nächste Sonnenstrahl kommt bestimmt

    Für die alleinerziehende Marie geht gerade alles im Leben schief. Die Mutter ist gestorben, der Job verloren und der Sohn Robin leidet an einer unheilbaren Autoimmunkrankheit.


    Hoffnung gibt es in Philadelphia, dort behandelt ein Arzt recht erfolgreich Jugendliche mit dieser Krankheit. Doch wo soll das nötige Kleingeld herkommen, um diese Reise und Behandlung für Robin zu finanzieren?

    Hält das Schicksal eine positive Wende bereit, als Robin ein Foto eines Gemäldes entdeckt? Dieses Gemälde gehörte seiner Großmutter Anne und weckt neue Hoffnungen für Marie und Robin. Sie begeben sich gemeinsam mit dem Galeristen Bennet (dem besten Freund von Marie) auf die Reise in die Provence, um das Rätsel um dieses Gemälde zu lüften. In der Provence stoßen sie erst einmal auf eine Mauer des Schweigens, um dann nach und nach in die Abgründe des gut behüteten Familiengeheimnisses einzutauchen.

    Fazit:

    Dies war für mich das erste Buch dieser Autorin und ich freue mich, dieses Buch entdeckt zu haben.

    Der Schreibstil ist locker und flüssig, so dass ich mich sehr schnell in die Handlung einlesen konnte. Besonders gut fand ich die Landschaftsbeschreibungen, ich konnte die Provence sehen, riechen und schmecken. 

    Die Protagonisten waren für mich ausführlich genug ausgearbeitet, ich konnte mich sehr schnell in sie hineinfühlen und mit ihnen leiden und mitfiebern.

    Die Handlung über zwei Zeitebenen hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, da die Wechsel sehr gut ausgearbeitet wurden. Im Verlauf der Handlung werden die Gemeinsamkeiten von Mutter und Tochter immer klarer. Während die Mutter um ihre Unversehrtheit kämpft, kämpft ihre Tochter für die Gesundheit ihres Sohnes. Beide nutzen alle Mittel, die ihnen zur Verfügung stehen, um ihr Ziel zu erreichen. Beide geben auch nach Misserfolgen nicht auf und behalten ihre Ziele fest im Blick.

    Ganz am Rande sei noch erwähnt, dass Marie ihr Glück findet und Robin in der Provence zu einem liebenswerten Teenager heranreift, der trotz Krankheit sein kleines Glück findet.

    Danke, dass ich dieses Buch lesen durfte, denn es gibt ein Stück Hoffnung und Optimismus, da die Protagonisten trotz vieler Widrigkeiten des Lebens immer optimistisch und realistisch in die Zukunft schauen. Sie stehen mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Tatsachen und finden praktikable Lösungen.

    Dieses Buch empfehle ich mit gutem Gewissen gerne weiter. 

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    bine174s avatar
    bine174vor 25 Tagen
    Kurzmeinung: eine sommerliche Liebesgeschichte in zwei Zeitebenen
    sommerliche Liebesgeschichte

    Ich hatte bisher noch kein Buch der Autorin gelesen, und war daher sehr gespannt, vor allem weil ich bereits viel darüber gehört hatte.

    Das Buch erzählt aus Maries Sicht in der Gegenwart und Annes Sicht in der Vergangenheit von 1966. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, und ich habe mich schnell in die Geschichte eingelesen.

    Wie bereits erwähnt, findet die Handlung in zwei Zeitebenen statt - in der Gegenwart, in der Maries Sohn Robin auf dem Dachboden das Foto ein alten Gemäldes entdeckt, und im Jahr 1966, wo der Leser über die Entstehung von ebenjenem  Gemälde erfährt. Um nähere Informationen über das Gemälde zu erhalten und was es damit auf sich hat, reist Marie mit Robin und einem gemeinsamen Freund in die Provence. Dort steht sie nicht nur vielen Geheimnissen gegenüber, sondern wächst auch über sich hinaus und erkennt ihre Stärken. Mit Fortlauf der Geschichte verweben sich die beiden Zeitebenen zu einem großen Ganzen, und der Leser wird langsam an das Geheimnis des Gemäldes herangeführt.

    Trotz des bildhaften Schreibstils jedoch ist der Funke nicht ganz übergesprungen, was vielleicht auch daran liegt, dass die Handlung zwischendrin immer wieder recht rasch weiterging.  Dadurch konnten mich die Charaktere - obwohl gut ausgearbeitet - nicht ganz erreichen, und die Liebesgeschichte der Protagonisten ging mir nicht richtig ans Herz. Vor allem am Ende ging es mir ein wenig zu schnell, da hätte ich gern noch ein wenig mehr über die Protagonisten gelesen.

    Was mir sehr gut gefiel, waren die beschriebenen Gefühle von Robin und seine Ängste und Gedanken zu seiner Krankheit - in ihn konnte ich mich sehr gut hineinversetzen und habe ihn liebgewonnen.

    Toll fand ich auch die Botschaft, die die Autorin vermittelt: Immer wieder aufstehen, weiter probieren und versuchen,  niemals aufgeben und nicht den Kopf hängen lassen, weil immer irgendwo eine Lösung herkommt.



    Fazit: "Träume der Provence" ist ein Buch, das mir in seiner Gesamtheit sehr gut gefallen hat. Eine in zwei Zeitebenen erzählte Geschichte sorgt für Spannung, gut ausgearbeitete Charaktere und bildhafte Beschreibungen bringen angenehme Lesestunden und haben mich gut unterhalten, jedoch ging mir die Handlung teilweise zu schnell weiter. 

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    bgruentervor einem Monat
    eine Reise nach Frankreich

    Marie ist alleinerziehende Mutter. Ihr Sohn Robin ist an einer Autoimmunkrankheit erkrankt.
    Als sie den Nachlass ihrer Mutter ordnet, finden sie ein Bild , dass eines Gemäldes , die ihre Mutter zeigt.
    Ein bekannter französchischer Maler, hatte vor Jahren das Bild für ihre Mutter gemalt. Also begibt sie sich mit
    ihrem Sohn und einen befreundeten Galerist nach Frankreich auf die Suche nach dem Gemälde. Auf dieser Reise erfährt sie auch einiges über die Vergangenheit ihrer Mutter.
    Tolles Lesevergnügen. Vielen Dank dafür

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    Kristall86s avatar
    Kristall86vor einem Monat
    Kurzmeinung: Hier bekommt man Hunger beim lesen! Ein toller Sommer-Roman!
    Hier duftet es nach Lavendel

    Marie ist eine Mutter mit einem Löwenherz. Sie ist durch und durch Mama ihres 15-jährigen Sohnes Robin. Sie kämpfen beide für ihr Leben. Aber wie der Zufall es will, verliert sie ihren Job, braucht dringest Geld und verliert irgendwie den Boden unter den Füßen. Robin macht dann aber eine Entdeckung die ihr ganzes Leben verändern wird. Er entdeckt ein Foto eines Gemäldes, das einst seiner verstorbenen Großmutter gehörte. Marie reist mit ihrem Sohn und ihrem besten Freund Bennett dann in das kleine Künstlerdorf Saint-Paul-de-Vence in den Süden Frankreichs. Die Suche nach dem Gemälde beginnt und scheint ziemlich spannend zu werden. Geheimnisse tun sich auf... Anja Saskia Beyer hat es mal wieder geschafft den Leser auf eine wunderbare Reise mitzunehmen. Diesmal reisen wir mit ihr in die Provence. Nach ihrem Fehltritt „Nelkenliebe“hat sie mit diesem Roman ein wunderschönes Buch geschaffen das fast schon nach Lavendel duftet. Dieser Roman hat wieder einen wunderbaren Sprachfluss dem man gerne folgt und in den man gerne abtaucht. Ihre bildhaften Beschreibungen der Landschaft und der Protagonisten tun ihr übriges dazu bei. Dieser Roman ist diesmal nur ein wenig anders als die anderen Romane von Beyer. Dieser Roman hat alles ein wenig ins sich gepaart: Liebe, Freundschaft, Spannung, ein wenig Krimi und eine Prise Leidenschaft. Beyer weiß diesmal geschickt die Fäden zu spinnen und wickelt den Leser förmlich ein. Diese Geschichte hat zwei Erzählphasen die den Leser dezent und informativ hinter die Kulissen schauen lassen. Dadurch fügen sich die Puzzleteile wunderbar zusammen und die Geschichte wirkt flott und kurzweilig knapp. Wie schon gesagt, ist ihre bildhafte Beschreibung wieder wunderschön. Beyer kann Landschaften einfach nur toll in Szene setzen. Zum Teil so extrem das man richtig Hunger bekommt auf ein Stück Aprikosentarte... Eine wunderschöne sommerliche Geschichte die man lesen muss. Ich danke dem Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des kostenlosen Leseexemplars.

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    ViBrevor einem Monat
    Kurzmeinung: Schönes Buch über Freundschaft, Liebe und Familie mit kleinen Schwächen
    Schönes Buch über Freundschaft, Liebe und Familie

    Zum Inhalt (wurde übernommen):

    Der neue Roman der Kindle-#1-Bestsellerautorin Anja Saskia Beyer über ein malerisches Dorf in der Provence, Aprikosentarte und ein Geheimnis. Manchmal muss etwas verschwinden, damit Hoffnung entsteht. Marie ist durch und durch Mutter. Alleinerziehend kämpft sie sich mit ihrem 15-jährigen Sohn Robin durchs Leben. Als sie ihren Job verliert und dringend Geld braucht, weiß sie nicht mehr weiter. Doch dann hält das Schicksal eine unerwartete Überraschung für sie bereit: Als Robin ein Foto von einem Gemälde entdeckt, das einst seiner verstorbenen Großmutter gehörte, hofft Marie, dass sich das Blatt bald für sie wendet. Gemeinsam mit ihrem Sohn und ihrem besten Freund Bennett reist Marie in das kleine südfranzösische Künstlerdorf Saint-Paul-de-Vence. Eine spannende Suche nach einem längst verloren geglaubten Gemälde beginnt. Was Marie findet, ist das Vertrauen in die Liebe – und ein gut gehütetes Familiengeheimnis aus den 1960er-Jahren.

    Meinung / Schreibstil:

    Es war das erste Buch der Autorin welches ich gelesen habe. Der Schreibstil war flüssig und schön zu lesen. Teilweise hat mich die Schnelligkeit gestört, da es dadurch etwas unrealistisch wurde.
    Der Wechsel zwischen den 1960er Jahren und heute ist gut gelungen und wurde immer getrennt gekennzeichnet.

    Fazit:

    Ein schönes Buch für den Sommer, welches schnell gelesen ist.

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    meisterlampes avatar
    meisterlampevor einem Monat
    Kurzmeinung: Man kann den Lavendel fast riechen beim Lesen, eine schöne Sommergeschichte in der Provence.
    Träume der Provence

    Inhaltsangabe:
    Der neue Roman der Kindle-#1-Bestsellerautorin Anja Saskia Beyer über ein malerisches Dorf in der Provence, Aprikosentarte und ein Geheimnis. Manchmal muss etwas verschwinden, damit Hoffnung entsteht. Marie ist durch und durch Mutter. Alleinerziehend kämpft sie sich mit ihrem 15-jährigen Sohn Robin durchs Leben. Als sie ihren Job verliert und dringend Geld braucht, weiß sie nicht mehr weiter. Doch dann hält das Schicksal eine unerwartete Überraschung für sie bereit: Als Robin ein Foto von einem Gemälde entdeckt, das einst seiner verstorbenen Großmutter gehörte, hofft Marie, dass sich das Blatt bald für sie wendet. Gemeinsam mit ihrem Sohn und ihrem besten Freund Bennett reist Marie in das kleine südfranzösische Künstlerdorf Saint-Paul-de-Vence. Eine spannende Suche nach einem längst verloren geglaubten Gemälde beginnt. Was Marie findet, ist das Vertrauen in die Liebe – und ein gut gehütetes Familiengeheimnis aus den 1960er-Jahren.

    Meine Meinung:
    "Träume der Provence" ist das 3.Buch, dass ich von Anja Saskia Beyer lese. Mir gefällt das i-Tüpfelchen am Schluß der Bücher, wenn die Autorin die im Buch vorkommenden Leckereien als  Rezept preisgibt. Beim Lesen bekam ich richtigen Appetit auf die Aprikosentarte - und habe nun meinen im Juli geschnittenen Lavendel aus dem Keller geholt, um ihn in Duftsäckchen einzunähen. Liebe Anja, deine Geschichte hat mir den Anstoß dazu gegeben, das endlich mal zu erledigen - vielen Dank!

    "Träume der Provence" spielt 2018, zunächst in Berlin, dann in Saint-Paul-de-Vence, einem Dörfchen in der Provence, das auch 1966 Hauptschauplatz von Maries Mutter Anne war. Ich war bisher weder in Berlin noch in Südfrankreich, konnte mir die beschriebenen Orte aber gut vorstellen. Sind oder waren die Franzosen den Deutschen gegenüber wirklich (noch) zu haßerfüllt? Der Krieg ist lange vorbei... Anne hat mir ziemlich leid getan, wie sie da alleine im fremden Land sitzt, den bösen Arbeitgeber im Nacken, die mürrischen Franzosen sind auch gegen sie und sie kann nichts machen, um ihre Liebe zu retten. Damals gab es noch kein Facebook & Co., wo man verschwundene Personen ganz einfach finden konnte - das hätte Anne und Vincent bestimmt geholfen.

    Was die Freundschaft zwischen Marie und Bennett angeht, hatte ich gleich zu Beginn die richtige Vermutung, es war zu vorhersehbar (ich hatte es mir gedacht, gewünscht, es wurde wahr). Marie war damals wirklich naiv, hofft gutgläubig, der Mann kümmert sich um Alles. Ich hoffe, durch Robins Krankheit wird sie für ihn stark und eigenständiger, diese Gluckerei, die sie nie von ihrer Mutter übernehmen wollte, ist für beide nicht gut. Für Robin freut es mich, dass er trotz seines "Sushis" (toller Ausdruck übrigens!) ein normaler Junge bleiben will, der die erste Liebe entdeckt und Pläne schmiedet, egal, ob krank oder gesund. Auf jeden Fall ist mir Bennett sympathischer als Francois (das ging wohl nicht nur mir so).

    Obwohl einiges vorhersehbar war und ich anfangs nicht ganz leicht in die Geschichte reinkam, war es ein schöner Sommerroman, für den ich gerne 4 Sterne vergebe. Mir haben übrigens die Passagen in 2018 besser gefallen, als die von 1966 (gefühlt gab es hier nur "Bösewichte"...). 

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    Annika_70s avatar
    Annika_70vor einem Monat
    Romantisch

    Das Cover von „Träume der Provence“ hat mir gut gefallen. Es verleiht etwas Sommerliches. Anja Saskia Beyers Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und flüssig, der einen verzaubert. Das Herz geht beim Lesen des Buches auf. Das Buchs spielt in der Provence und man wird beim Lesen direkt dorthin versetzt. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen (1966 und 2018).

    Marie ist geschieden und hat einen Sohn, Robin der mitten in der Pubertät ist. Er hat eine Autoimunkrankeit. Mit den Ärzten in Deutschland sind sie nicht zu frieden. Aber in Amerika gibt es die Lösung. Hier fängt das Problem an. Wie soll die Reise finanziert werden. Bennett, Marie`s Freund hilft ihnen und begleitet beide auf ihre Reise. Robin findet ein Foto auf den Dachboden. Ist das die Lösung? Die Reise beginnt.

    Im Laufe der Geschichte erfährt man mehr über Anne, der Mutter von Marie. Man lernt sie kennen mit all ihren Gefühlen. Auch Marie lernt man gut kennen. Sie wächst über sich hinaus. Die Verbindung, die Freundschaft mit Bennett ist etwas Besonderes und das merken beide. Anja Saskia Beyer lässt ihre Geschichte richtig lebendig werden. Die Beschreibungen der Landschaft ist so wundervoll beschrieben, so dass man sich prima hineinversetzen kann. Man möchte beim Lesen gerne vor Ort sein. Aber auch die Geschichte spielt eine Rolle, die wunderbar hinein verarbeitet wurde. Die Protagonisten wurden allesamt gut dargestellt. Wenn man noch nie in der Provence war spätestens hier möchte man hinfahren, um das Land und die Leute kennenzulernen. Der Wechsel zwischen der Gegenwart und Vergangenheit wurden gut umgesetzt.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ein Buch was man gerne weiterempfehlen kann. Ich bin von Anfang an in die Geschichte eingetaucht und habe die Romantik und die Geheimnisse der Geschichte voll genossen. Und Spannung war auch dabei. Auch wie gesagt, die Geschichte der Vergangenheit wurde gut mit eingebaut, das einen vielleicht zum Denken anregt. Eine gute Kombination von allem.


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    Lesezeichenfees avatar
    Lesezeichenfeevor einem Monat
    Kurzmeinung: Versüßt einem einen Regennachmittag
    Überschattende Ereignisse in der Provence

    Fee zum Buchinhalt

    Marie ist alleinerziehende Mutter ihres kranken Sohns Robin. Um ihm einen Arzt in Amerika (Philadelphia) leisten zu können, muss sie in die Provence (Saint-Paul-de-Vence) reisen und ein Bild suchen. Sie nimmt ihren besten Freund Bennet und ihren Sohn mit. In der Provence erfährt sie die Geschichte ihrer Mutter Anne. 

    Fees Meinung

    Insgesamt erzählt das Buch von Maries Mutter in Rückblenden, wie ihr Aufenthalt in der Provence war. Marie bringt die Dorfbewohner – so nach und nach dazu, ihr zu erzählen, wie der Aufenthalt von Anne, ihrer Mutter verlief. Es wird jeweils aus Sicht von Marie und Anne erzählt. Es gibt Rückblenden, mit Jahres- und Ortsangaben. 

    2018 (Marie) 
    Die Zeit die in der Provence verbracht wurde, ist etwas kurz. Aber schön erzählt, teilweise richtig warmherzig, man spürt fast die Sonne auf der Haut. Ja, und da dachte ich auch noch an einen etwas anderen Ausgang der Geschichte. Eigentlich erhoffte ich mir das. Doch irgendwie blieben mir die Charaktere etwas fremd und waren etwas blass. 

    1966 (Anne) 
    Es ist eine etwas tragische Geschichte um Anne und ihre Liebe zu einem Maler. Anne und die Menschen zu dieser Zeit werden viel besser gezeichnet bzw. beschrieben. Man erlebt das ganze fast mit. Ich hatte viel Verständnis für Anne und hab sie nie verurteilt. Für mich ist sie nicht die Schuldige, aber die, die wirklich leiden musste, ihr restliches Leben lang. Und dann der arme Maler. Und seine Frau. 

    Die Geschichte ist eigentlich gut geschrieben. Es war nie langweilig, der Schreibstil meist blumig und bildlich und doch fehlte etwas. Es war irgendwie wenig Tiefgang in der Geschichte. Das Herz fehlte bei Annes/Robins Geschichte. Aufgrund der Tragik der Geschichten plätscherte es auch nicht einfach so dahin. Irgendwie ein Mittelding. Ich hoffte dann auf den Epilog. Doch der war auch recht kurz und enttäuschend. 

    Ja, wie soll ich das sagen? Ich war nur ein weit entfernter Zuschauer. Leider durfte ich nicht wirklich in die Provence mitreisen. (Wobei ich bei Anne fast hautnah dabei war, aber nur fast. Hingegen Marie hätte auch sonst wo im Sommer sein können.) Der Stoff an sich hätte Platz für mehr Buchseiten benötigt. Maries Suche nach dem Bild war so stakatomässig. Sie war da und dort und da hat sie ihren Sohn getroffen. (Ihr Sohn ist in der Provence aufgeblüht, aber erlebt habe ich es als Leserin nicht wirklich.) Es gab keinen Platz für Ausflüge in die schöne Landschaft. Ich war gar nicht richtig da, da war ich schon in Philadelphia und dann plötzlich wieder in Berlin. 

    Die Geschichte war wirklich nicht schlecht und man merkt, dass die Autorin schreiben kann, aber mir fehlte der Funke, der ist leider nicht wirklich übergesprungen. Es fehlt mir irgendwie etwas Herz in der Geschichte. Wobei Annes Geschichte – die Vergangenheit – für mich mehr Raum einnahm und völlig nachvollziehbar ist. Wenn es auch total schade war – für sie – und alle Beteiligten/Geschädigten. Ich war Anne viel näher als Marie. Das fand ich so schade. Mit ihr litt ich auch mehr. Mir Robin und Bennett wurde ich leider so gar nicht warm. 

    Allerdings fand ich die pubertierenden Gefühle Robins und die Gefühle zu seiner Krankheit gut gezeichnet. 

    Gut fand ich die Aussage in diesem Roman, dass es nie wieder passieren dürfe. Damit meine ich vor allem: Den Hass, der die Liebe verdrängt. Vor allem, da man selber viel später geboren wurde und nichts mehr mit dem Krieg zu tun hat, außer, dass man als Deutsche geboren wurde. Zumal weder Anne noch Marie während des Krieges gelebt haben, mussten aber mehrfach voll den Hass erleben, der älteren Generation. 

    Interessant fand ich, die beiden Väter a) des Malers und b) des Cafebesitzers. Diese Parallelen. Ohne jetzt mehr verraten zu wollen. 

    Außerdem fand ich, das Malen hat Marie und Anne vereint. Beide haben es gerne gemacht und aufgegeben bzw. vermisst. Doch Marie kann das jetzt ändern. 

    Schön fand ich die Rezepte zum Schluss. Sie bieten dann doch noch einen versöhnlicheren Abschluss. 

    Das Cover
    Ist wunderschön und bestechend in seiner Schönheit. Es spiegelt irgendwie die Pracht der Provence rüber und passt wunderbar zum Buch bzw. zur Region. Da hätte ich mir ein Taschenbuch gewünscht, statt eines Ebooks, denn in meinem Ebook kann ich das Cover nicht sehen. Ich habs mir dafür mehrfach bei Amazon angesehen. Es ist so liebevoll gestaltet. Eine 1. 


    Fees Fazit

    Also insgesamt gesehen, habe ich es nicht bereut, den Roman gelesen zu haben. Allerdings kam das Ende zu abrupt und im Epilog hätte ich mir dann echt gewünscht zu hören, wie es weiter geht. Es war einfach zu wenig und zu schnell zu Ende. Man hätte mehr draus machen können. Aber es war gut zu lesen und insgesamt nicht langweilig, von daher 4 Sterne. 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    AnjaSaskiaBeyers avatar
    Gemeinsam mit dem Verlag Tinte & Feder werden 10 Taschenbücher von "Träume der Provence" verlost.
    Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 28.08.2018 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Seid ihr schon in der Provence gewesen oder würdet ihr gerne dorthin reisen?
    Wir freuen uns auf eure Antworten und drücken euch die Daumen für die Buchverlosung!  


    Der neue Roman der Kindle-#1-Bestsellerautorin Anja Saskia Beyer über ein malerisches Dorf in der Provence, Aprikosentarte und ein Geheimnis.

    Manchmal muss etwas verschwinden, damit Hoffnung entsteht.

    Marie ist durch und durch Mutter. Alleinerziehend kämpft sie sich mit ihrem 15-jährigen Sohn Robin durchs Leben. Als sie ihren Job verliert und dringend Geld braucht, weiß sie nicht mehr weiter. Doch dann hält das Schicksal eine unerwartete Überraschung für sie bereit: Als Robin ein Foto von einem Gemälde entdeckt, das einst seiner verstorbenen Großmutter gehörte, hofft Marie, dass sich das Blatt bald für sie wendet.

    Gemeinsam mit ihrem Sohn und ihrem besten Freund Bennett reist Marie in das kleine südfranzösische Künstlerdorf Saint-Paul-de-Vence. Eine spannende Suche nach einem längst verloren geglaubten Gemälde beginnt. Was Marie findet, ist das Vertrauen in die Liebe – und ein gut gehütetes Familiengeheimnis aus den 1960er-Jahren.



    AnjaSaskiaBeyers avatar
    Letzter Beitrag von  AnjaSaskiaBeyervor 4 Tagen
    Wie schön, herzlichen Dank! Liebe Grüße, Anja
    Zur Buchverlosung

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    Cora19s avatar
    Cora19vor 2 Monaten
    Letztes Jahr habe ich von der Autorin mit großer Begeisterung "Nelkenliebe" gelesen. Gerne würde ich mich von ihr in die Provence entführen lassen.
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