Anja Schäfer Ganz schön fairrückt

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Inhaltsangabe zu „Ganz schön fairrückt“ von Anja Schäfer

Hier finden Sie die Anleitung zu einem fairen Leben! Was bedeutet der christliche Glaube für ein§ökologisches Bewusstsein und für fairen Konsum? Ist das alles ganz klar - aber doch nicht so§einfach?! Auf unterhaltsame Weise schildert Anja Schäfer, wie sie angefangen hat, nachhaltiger und§menschenfreundlicher zu denken und viele kleine erste Schritte zu gehen. Ihre Art setzt nicht unter§Druck, sondern macht vielmehr Lust, sich selbst auf die Reise zu machen - hinein in das Abenteuer§eines fairrückten Lebens.

Ein hilfreicher und praktischer Ratgeber für ein umweltbewusstes und faires Leben!

— TinaHerr
TinaHerr

Ein sehr gut zu lesendes, ermutigendes und lebenspraktisches Buch für alle, die ein bisschen fairrückt werden wollen.

— ElisabethVollmer
ElisabethVollmer

Wie ich mein Leben nachhaltiger und menschenfreundlicher führen kann – ein bisschen fairrückter darf jeder werden!

— typomanin
typomanin

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  • Umweltbewusst und fair leben

    Ganz schön fairrückt
    TinaHerr

    TinaHerr

    Der Inhalt Einfach mal anfangen, dachte Anja Schäfer, als ihr immer deutlicher bewusst wurde, dass unser heutiger Lebensstil häufig auf Kosten anderer geht. Sie begann, nach alltagstauglichen Wegen zu suchen, ein nachhaltiges und menschenfreundliches Leben zu führen. Sie beschloss, großzügiger zu werden, eine Kauf-nix-Woche einzulegen, die Frage nach dem Bio-Apfel aus Neuseeland für sich zu klären, die Massentierhaltung so gut wie möglich zu boykottieren, mehr selbst zu machen, nie SUV zu fahren und dabei herauszufinden, was Gott eigentlich zu dem Thema denkt. Ein unterhaltsamer und unglaublich motivierender Begleiter für die eigene Reise hinein in das Abenteuer eines fairrückten Lebens. (Quelle: SCM R. Brockhaus) Die Gedanken zum Buch In Anja Schäfers Buch "Ganz schön fairrückt" geht es rund um das Thema Umwelt und ein umweltbewusstes Leben. Die Autorin beleuchtet dabei verschiedene Bereiche, die unseren Umgang mit der Umwelt betreffen. Sie informiert über die Massentierhaltung, den Anbau von Bio-Obst und -Gemüse, die Verwertung von Plastik(-Müll), sowie über die Arbeitsbedingungen der asiatischen Mitarbeiterinnen in der Bekleidungsindustrie. Sie klärt auf über einen fairen Handel mit Kaffee und exotischen Früchten, und sie berichtet davon, wie sie selber angefangen hat, sich Schritt für Schritt für einen fairen Lebensstil einzusetzen. Ihre persönlichen Erfahrungen mit der Umsetzung ihrer umweltfreundlichen und "fairrückten" Ziele lässt Anja Schäfer in jedes Kapitel mit einfließen. Das Buch ist sehr übersichtlich gegliedert, und jedes Kapitel wird mit ansprechenden Illustrationen und passenden Zitaten eingeleitet. Am Ende der Kapitel finden sich interessante Weblinks zum jeweiligen Themenbereich, sowie eine Liste mit hilfreichen Tipps - wie zum Stromsparen oder zum fairen Einkauf von Kaffee oder Fisch. Die eigene Meinung Ich mache mir schon seit einiger Zeit Gedanken über eine möglichst umweltfreundliche Gestaltung des Alltags mit allem, was dazu gehört - vom Fleischkonsum, über den Einkauf von Bio-Produkten bis hin zur Vermeidung von Plastik-Müll. Daher habe ich mich sehr auf und über die Lektüre von "Ganz schön fairrückt" gefreut und war äußerst gespannt auf neue Erkenntnisse zu diesem Thema. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Autorin gibt zahlreiche gute Tipps für ein umweltbewusstes und faires Leben, die alle umsetzbar sind. Sehr gut gefallen hat mir, dass Anja Schäfer realistisch und ganz praktisch an die Umwelt-Thematik herangeht und sich unwahrscheinlich motivierend - und ehrlich - dazu äußert. Dabei zeigt sie auch Grenzen auf, die es bei einem fairen Lebensstil gibt - sei es finanzieller, zeitlicher oder persönlicher Art. Nichtsdestotrotz ermutigt sie ihre Leserschaft - ganz ohne erhobenen Zeigefinger - das eigene Konsumverhalten und die eigenen Kauf- und Ernährungsgewohnheiten zu hinterfragen. Ihre Worte regen zum Nachdenken an, motivieren zur Veränderung und machen Mut, Schritte in ein "fairrücktes" Leben zu wagen. Beim Lesen wird deutlich, dass es nicht um eine perfekt umweltfreundliche Alltagsgestaltung geht, sondern vielmehr um einen Anfang. Darum, mit kleinen Schritten das Alltagsleben in eine umweltbewusste Richtung zu verändern und den Blick für unsere Welt und Umwelt immer wieder zu schärfen. Diese Sichtweise finde ich unheimlich sympathisch und sie motiviert mich, mich für Gottes gute Welt einzusetzen. Ein weiterer Pluspunkt ist der überzeugende Schreibstil der Autorin. Sie schreibt auf eine unterhaltsame, lebendige Art, die es mir leicht gemacht hat, ihren Ausführungen zu folgen. Auch ihre christliche Einstellung und die theologischen Bezüge wirken an keiner Stelle aufdringlich oder übertrieben "fromm", sondern vervollständigen die Darstellungen zur Umwelt-Thematik. Nach der Beendigung dieses hilfreichen Ratgebers habe ich neue Erkenntnisse über eine ökologische Lebensweise gewonnen, viele nachhaltige Umwelt-Tipps bekommen und bin wild entschlossen, diese nun im Alltag umzusetzen. Die Autorin Anja Schäfer, Jahrgang 1973, studierte Theologie, war Jugendpastorin und Redakteurin der Zeitschriften "teensmag" und "dran". Heute schreibt, lektoriert und übersetzt sie freiberuflich Bücher und andere Texte. Sie lebt mit Mann und Kindern in Hamburg. (Quelle: SCM R. Brockhaus) Die Bewertung Ich lege dieses wunderbare Buch jedem ans Herz, der sich intensiver mit einer umweltfreundlichen Lebensgestaltung beschäftigen und praktische, umsetzbare Tipps dazu erhalten möchte. Es lohnt sich unbedingt, diesen wertvollen Ratgeber zu lesen und in ein "ganz schön fairrücktes" Leben zu starten! :-) 5/5 Sternchen

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    BeeLu

    BeeLu

    12. November 2015 um 17:12
  • Leserunde zu "Ganz schön fairrückt" von Anja Schäfer

    Ganz schön fairrückt
    LEXI

    LEXI

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen. Der Verlag SCM Brockhaus stellt 4 Exemplare des Buches  „Ganz schön fairrückt“ von Anja Schäfer zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde! Hier finden Sie die Anleitung zu einem fairen Leben! Was bedeutet der christliche Glaube für ein ökologisches Bewusstsein und für fairen Konsum? Ist das alles ganz klar - aber doch nicht so einfach?! Auf unterhaltsame Weise schildert Anja Schäfer, wie sie angefangen hat, nachhaltiger und menschenfreundlicher zu denken und viele kleine erste Schritte zu gehen. Ihre Art setzt nicht unter Druck, sondern macht vielmehr Lust, sich selbst auf die Reise zu machen - hinein in das Abenteuer eines fairrückten Lebens.   Hier geht's zur Leseprobe: http://www.scm-brockhaus.de/produkt/titel/ganz-schoen-fairrueckt/182571/182571/182571.html Falls ihr eines der vier  Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 3.3.2015,  24 Uhr hier im Thread und erzählt uns von euren eigenen Erfahrungen in eurem Alltagsleben, das Thema dieses Buches betreffend. Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von  4 Wochen zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer  Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll. Bewerber mit privatem Profil sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Die Gewinner werden in der LR bekanntgegeben, es erfolgt keine Benach-richtigung per PN. Erfolgt innerhalb von 48 Stunden keine selbständige Übermittlung der Versandadresse per PN, wird neu ausgelost. Fehlende Adressen werden nicht per PN eingefordert. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE HANDELT. In diesem Buch spielen christliche Werte eine wichtige Rolle.  Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.

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  • Ganz schön fairrückt

    Ganz schön fairrückt
    schokobanane18

    schokobanane18

    23. March 2015 um 16:12

    Anja Schäfer sucht Wege, sich durch faires Handeln für unsere Welt einzusetzen, und lässt uns in ihrem Buch „Ganz schön fairrückt“ daran teilhaben. Sie macht dem Leser weder ein schlechtes Gewissen noch Druck, sondern berichtet lediglich davon, was auf der Welt zur Zeit schiefläuft, sei es die Massentierhaltung, die Ausbeutung der ArbeiterInnen in der Bekleidungsindustrie oder auch die inflationäre Verwendung von Einwegtüten. In vielen kleinen Schritten versucht sie in ihrem Alltag die Welt ein Stück weit zu ändern, und lässt den Leser an ihren Erfahrungen teilhaben. Sie beginnt darauf zu achten, wo sie ihr Fleisch kauft, versucht Plastiktüten zu vermeiden, bewusster zu konsumieren, statt zu kaufen zu tauschen oder auszuleihen und Dinge selbst zu machen. Mit ihrem lockeren Schreibstil motiviert sie den Leser stets, es ihr gleichzutun. Da sie darauf geachtet hat, dass ihre Vorschläge alltagstauglich und finanzierbar sind, ist es sicher für jeden möglich, zumindest die eine oder andere Idee umzusetzen. Etwas ist besser als nichts. Ein tolles Buch, das auf jeden Fall zum Nachdenken anregt. 

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  • Bist Du auch schon Fairrückt?

    Ganz schön fairrückt
    Simi159

    Simi159

    22. March 2015 um 19:50

    Nachhaltigkeit ist eine der Schlagworte der letzten Jahre. Nur, wie bekommt man die in sein eigenes tägliches Leben? Denn Klimawandel, Gammelfleisch, ausgebeutete Näherinnen und schwindende Rohstoffe gehen uns alle an. Doch ich allein kann daran bestimmst nichts ändern? Ich kann doch gar nichts tun? Genau das sind die Überlegungen, die die Autorin Anja Schäfer am Anfang ihres Buches hatte. und dennoch hat sie den Versuch gestartet ihr Leben fairer zu gestalten. Von ihrem Versuch, ihren Erfolgen und Erfahrungen berichtet sie in "Ganz schön Fairrück“. Sie hat Dinge wie Selber machen, Kaffee, Obst, Fleisch und Bekleidung auf ihre Fairness getestet und für sich einen machbaren Weg gesucht. Jedes Kapitel, das sich einem der Themen widmet startet mit einer doppelseitigen Zeichnung von Christina Custodis, die den Leser auf das folgende Einstimmt. Die Autorin fasst immer ihre Erfahrungen zusammen, wobei die an manchen Stellen noch einen Bezug zu Gott und Bibelstellen herstellt. Am Ende jedes Kapitels gibt es neben einem Fazit, dass Anja Schäfer für sich zieht auch noch nützliche Adressen und Tipps damit der Leser Dinge selbst ausprobieren kann. Fazit: Dieses kleine Büchlein ist richtig toll, denn die Autorin nimmt den Leser mit auf eine Versuchsreise zu einer fairen Lebensweise, für die man selbst gar nicht so viel ändern muss. Das Alles verpackt Anja Schäfer in kleine, gut lesbare Kapitel, die das zu Ändernde unkompliziert machen und gleichzeitig die Lust anregen so zu Leben. Sie ermutige ihrer Leser es ihr gleichzutun, die eigene Komfortzone zu verlassen und einfach anzufangen...denn bei den meisten von uns wird es so sein wie bei Anja Schäfer: „Ich werde vermutlich weder Vegetarierin noch Veganerin oder Fructarierin und wohl auch nicht mein Auto abschaffen. Denn, das ist mir wichtig, das Thema muss alltagstauglich bleiben. Der Gatte und ich arbeiten jeder mehr als dreißig Stunden in der Woche als Freiberufler mit nicht gerade üppigem Einkommen und wir haben zwei Sprösslinge, mit denen wir Zeit verbringen wollen. Die Gedanken und Veränderungen müssen irgendwie lebbar bleiben. Wir sind keine Idealisten und keine Perfektionisten, aber ich bin hoch motiviert, möglichst viel umzusetzen.“ (Anja Schäfer) Von mir gibt es dafür 5 STERNE.

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  • Nachhaltig leben ohne sich zu verbiegen

    Ganz schön fairrückt
    heaven4u

    heaven4u

    21. March 2015 um 18:00

    Joghurt, der durch ganz Europa gereist ist, Massentierhaltung, Kinderarbeit und Billigkleidung, Arbeiter die nicht richtig entlohnt werden, ein Supermarkt ohne Verpackungen. All das und viel mehr sind Themen dieses Buches. Anja Schäfer geht der Frage nach wie man nachhaltig leben kann ohne sich zu verbiegen, so dass man nicht sein ganzes Leben umstellen muss, aber dennoch etwas für ein Faires Leben tun kann. Es ist ein dünnes Buch, aber das hat es in sich. Als Freunde ihre vermisste Katze wiederfinden, die ein Bein verloren hat und die Kosten für die OP 500 EUR kosten, fragt sie sich ob wir überhaupt noch eine Relation haben zu unserem Geld und unserem Konsumverhalten. Für 500 EUR könnten in Indien 20 Familien für eine Woche satt werden. Leben wir nur noch für den Konsum? Machen wir uns über die Herkunft unseres Essens, der Kleidung und der vielen Verpackung überhaupt noch Gedanken? Was wenn wir anfangen bewusster einzukaufen und uns zu fragen warum unser Fleisch so günstig ist und dass ein Shirt für 5 EUR nicht viel Spielraum lässt für die, die es nähen. In 10 Kapitel geht Anja Schäfer diesen Fragen nach, oft auf ganz unkonventionelle Art und vor allem ohne ein schlechtes Gewissen zu machen. Wir können nicht alles von heute auf Morgen ändern, aber auch kleine Schritte sind wichtig. So kann man seine Milch direkt beim Milchbauern kaufen, das Fleisch in einem Hofladen, wo man sehen kann wie die Tiere leben, Kleidung kann man gut Second Hand kaufen und einfach immer eine Einkaufstüte dabei haben statt sich eine aus Plastik geben zu lassen. Viele Dinge sind leicht umzusetzen. Was mir gut gefallen hat war die Offenheit der Autorin, ihre Ehrlichkeit, dass auch sie Probleme hat z. B. wenn Gäste bei der teuren Bio-Salami so zulagen als wäre es eine billige aus der Supermarkt, oder wie schwer es ist für Kinder faire, bezahlbare Kleidung zu bekommen. Sie zeigt aber auch, dass es z. B. den Näherinnen in Bangladesh nicht hilft, wenn wir diese Ware boykottieren. Dann haben sie gar kein Geld mehr zum leben. Das sind Dinge, die man so gar nicht immer bedenkt. Auch dass Äpfel aus Spanien von April bis November die bessere Wahl sind. Dass Anja Schäfer hier nicht schreibt man solle den und den Lebenstil annnehmen, fand ich wirklich lebensnah. Sie meint man muss ja nicht gleich Vegan leben um mehr für ein nachhaltiges Leben zu tun. Sie hält nichts davon, wenn man Bio zur Religion werden lässt. Vieles wird auch aus Sicht  der Bibel beleuchtet z. B. ob Jesus Vegetarier war. Ein wirklich interessantes und spannendes Buch über ein nachhaltiges Leben, was machbar ist. Es ist sehr lebensnah und vieles leicht umsetzbar. Ein Buch was man sicher immer wieder mal zur Hand nehmen kann um neue Anregungen zu bekommen.

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  • ein kleiner Anfang ist auch ein Anfang

    Ganz schön fairrückt
    eskimo81

    eskimo81

    21. March 2015 um 09:46

    Etwas ist besser als nichts "Ich werde vermutlich weder Vegetarierin noch Veganerin oder Fructarierin (also nur noch pflanzliche Produkte zu  mir nehmen, die nicht die Beschädigung der Pflanze, von der sie kommen, zur Folge haben) und wohl auch nicht mein Auto abschaffen. Denn, das ist mir wichtig, das Thema muss alltagstauglich bleiben." Zitat von S. 9 Anja Schäfer startet ein Selbstprojekt - "Ich will mich selbst herausfordern, ich will weiterkommen. Und darum ist dieses Buch ein bisschen auch ein Selbstversuch: Ich werde grosszügiger werden, eine Kauf-nix-Woche einlegen, die Frage nach dem Bio-Apfel aus Neuseeland klären, die Massentierhaltung so gut wie möglich boykottieren und mehr selbst machen." (Seite 9) Anja Schäfer zeigt mit 10 Kapiteln auf, wie man beim einkaufen sich Gedanken machen kann, wie man "fairer" einkaufen könnte, was zum Beispiel eine Einwegtüte mit unserer Umwelt macht. Viele werden nun vermutlich denken: Was kann schon eine Person ausrichten? Aber ja, genau diese Person ist wichtig! Denn wenn jeder denkt, ich mache was, dann kann es früher oder später Früchte tragen. Die Autorin bringt viele Hinweise und Anstösse und sie zeigt auch auf, dass sich jede / jeder einsetzten sollte. Schlussendlich kommt es auf jeden einzelnen drauf an und sind wir ehrlich, einer plus noch einer gibt schon zwei ... Ein Domino Effekt - wir müssen beginnen nachzudenken! Wollen wir unserer Erde was Gutes tun? Dann beginnen wir doch am Besten heute - was steht zum Beispiel heute auf ihrem Speiseplan? Die Autorin zeigt aber auch, dass sie Menschlich ist. Es muss Alltagstauglich sein und finanzierbar! Aber auch mit Kleinigkeiten können wir etwas verändern... Genau das zeigt sie sehr deutlich - das Buch öffnet die Augen, erschreckt und macht teilweise sprachlos. Das einzige was mir etwas gefehlt hat war, dass die Links; Tipps etc alle sich auf Deutschland bezogen. Ich hätte etwas mehr "Weitblick" erhofft. Zumindest Österreich und die Schweiz hätten ein bisschen mit einbezogen werden können. Fazit. Was wollen wir ändern, was müssen wir ändern, dass unsere Kinder / Grosskinder auch noch eine gesunde Welt antreffen können? Ein Buch das zum Nachdenken anregt und uns nur gutes damit tun kann.

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  • Ganz schön fairrückt

    Ganz schön fairrückt
    LEXI

    LEXI

    „Ich werde vermutlich weder Vegetarierin noch Veganerin oder Fructarierin und wohl auch nicht mein Auto abschaffen. Denn, das ist mir wichtig, das Thema muss alltagstauglich bleiben. Der Gatte und ich arbeiten jeder mehr als dreißig Stunden in der Woche als Freiberufler mit nicht gerade üppigem Einkommen und wir haben zwei Sprösslinge, mit denen wir Zeit verbringen wollen. Die Gedanken und Veränderungen müssen irgendwie lebbar bleiben. Wir sind keine Idealisten und keine Perfektionisten, aber ich bin hoch motiviert, möglichst viel umzusetzen.“ (Anja Schäfer) Anja Schäfers Einstellung spiegelt sich in jedem der zehn Buchkapitel wider. In ihren Ausführungen wirkt sie niemals fordernd oder belehrend, sondern weist vielmehr auf Missstände hin und möchte unbefangenen Lesern die Augen öffnen. Die Autorin schreibt, dass „sie zu viel weiß, um nichts zu tun, sie jedoch gleichzeitig die Fülle an Informationen in der globalisierten Produktion lähmt.“ So erzählt sie Details zu den Themen Kinderarbeit, Legebatterien, Massentierhaltung, dem Weg der Kaffeebohne bis in unsere Frühstückstassen, der Umweltbilanz und dem fairen Handel und vielen mehr, jedoch nicht, ohne zugleich auch Lösungsvorschläge zu präsentieren. Die Anzahl der Denkanstöße und hilfreichen Tipps in diesem Buch ist groß, der motivierende Schreibstil mit den Hinweisen zur praktischen Umsetzung sowie den zahlreichen links dürfte den Einstieg in ein „fairrücktes Leben“ nicht allzu schwierig gestalten. Anja Schäfer gibt dem Thema „Fair Trade“ viel Raum in ihrer Abhandlung, sie ist der Meinung, dass fairer Handel den Menschen ihre Würde lässt, sie nicht abhängig macht oder zu Dankbarkeit verpflichtet, sondern Menschen ein freies Handeln innerhalb ihrer Möglichkeiten erlaubt. Ihre klugen Ansätze dazu haben jedoch leider einen kleinen Haken, den sie auch unumwunden zugibt: die Faktoren „Zeit“, „räumliche Distanz“ und „Geld“ können ein Hindernis dafür sein, vorrangig fair gehandelte Ware zu kaufen. Nicht jeder lebt in einer Großstadt, und besonders in entlegenen und äußerst ländlichen Regionen gibt es oft keine Bio-Supermärkte, Reformhäuser oder Wochenmärkte. In diesem Fall ist bei langen Anfahrtswegen ebenso der Zeitaufwand, wie auch der Spritverbrauch zu berücksichtigen. Bei Familien mit Kindern ist der Kauf von Fair Trade-Kleidung eine sehr kostspielige und oft nicht leistbare Angelegenheit. Es dürfte ebenso schwer sein, als Berufstätiger mit langem Anfahrtsweg zur Arbeit auf die Umweltbilanz Rücksicht zu nehmen. Als alternatives Beförderungsmittel anstelle des Autos kann ab einer bestimmten Distanz nicht mehr auf das Fahrrad als Transportmittel zurückgreifen, ebenso lässt der Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes in ländlichen Gebieten oft zu wünschen übrig. Anja Schäfer beschreibt in diesem Buch unter anderem auch die aktuellen Trends, vieles selber zu machen – sei es im Bereich der Ernährung, der Bekleidung oder bei Dingen des täglichen Bedarfes. Besonders hervorzuheben ist jedoch ihre Ansicht, dass dem bewussten Konsum viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Weniger zu kaufen bzw. Dinge zu reparieren oder Tauschbörsen zu bedienen bedeutet nicht nur einen verantwortlichen Umgang mit Ressourcen, sondern scheint zudem auch noch „in“ zu sein. „Weniger ist mehr“ ist eine Devise, die mich sehr angesprochen hat. Wenige, dafür qualitativ hochwertige Kleidungsstücke, die viele Jahre getragen werden können, anstatt stets neue, billige Ware aus Diskontläden, die kurzlebig sind und in Ländern produziert werden, in denen die Näherinnen oft unter menschenunwürdigen Verhältnissen arbeiten. Als kritische Konsumentin, die bereits zwei Jahrzehnte lang bemüht ist, saisonale bzw. mit einem Bio-Gütesiegel ausgezeichnete Lebensmittel zu kaufen, die stets diverse Stofftaschen mit sich führt und Plastik vermeidet, wo immer es irgend möglich ist, musste ich „Ganz schön fairrückt“ einfach lesen. Meine Erwartungshaltung war hoch, meine jahrzehntelang gesammelten Informationen zahlreich. Was ich in diesem Buch vorfand, waren gut durchdachte, fundierte Argumentationen und alltagstaugliche Tipps zur praktischen Umsetzung, aber auch Dinge, die mir völlig neu waren – beispielsweise „Cost per Wear Ratio“. Ich möchte abschließend noch auf die Einleitungen der zehn Kapitel in Zitatform hinweisen. Anja Schäfer bezieht sich hierbei stets auf das Thema des nachfolgenden Buchkapitels und bringt auch Bibelzitate ein. Besonders aussagekräftig fand ich folgende Aussage von Helen Keller: „Ich bin nur ein einzelner Mensch. Aber ich bin ein einzelner Mensch. Ich schaffe nicht alles, aber immerhin etwas. Und nur, weil ich nicht alles auf einmal tun kann, werde ich es nicht unterlassen, wenigstens das wenige zu tun, das ich kann.“ Warum also nicht gleich jetzt beginnen, und zwar mit dem Augenöffner „Ganz schön fairrückt?“

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  • Ein sehr gut zu lesendes, ermutigendes und lebenspraktisches Buch!

    Ganz schön fairrückt
    ElisabethVollmer

    ElisabethVollmer

    27. February 2015 um 19:47

    Klimawandel, Gammelfleischskandale, tote Näherinnen in Bangladesch… Es gibt immer wieder viele Meldungen, die mich einerseits sehr betroffen machen und andererseits hilflos zurück lassen – was kann ich kleiner Einzelmensch da schon tun? Eine ganze Fülle von guten Ideen finde ich in Anja Schäfers Buch „Ganz schön fairrückt“. Sie macht Lust und Mut, Leben zu gestalten, mich einzumischen und zu tun, was ich kann – ohne dabei unter Druck zu kommen. Ich lese viel unkompliziert Machbares, anderes fordert auch heraus, aber nirgends finde ich einen erhobenen Zeigefinger oder miesepetrig-eng gefasstes „du musst aber“. Etwas ist besser als nichts, schreibt sie stattdessen, zeigt ihre eigenen Bequemlichkeits- und Finanzgrenzen auf und macht immer wieder deutlich, dass es nicht um Perfektion, sondern um kleine Schritte in die richtige Richtung geht. Fazit: ein sehr gut zu lesendes, ermutigendes und lebenspraktisches Buch für alle, die ein bisschen fairrückt werden wollen. SEHR empfehlenswert!

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  • Ganz schön fairrückt

    Ganz schön fairrückt
    typomanin

    typomanin

    22. February 2015 um 12:40

    Verlag: SCM R. Brockhaus Seitenzahl: 135 Seiten Meine Lesezeit: ca. 2 1/4 h Cover: Die Illustration auf dem Cover hat mich gleich angesprochen und man sieht, dass es nicht um ein Thema geht, sondern um mehrere: faire Eier und Tierhaltung (Huhn), fairen Kaffee und menschenwürdige Bezahlung (Kaffeekanne und -mühle), Windkraft als faire Energiegewinnung, Umweltbewusstsein (durch mehr Fahrradfahren) und Handarbeit (Nähmaschine) statt Massenwahre und unmenschliche Bedingungen. Rezension: Die Autorin startet Selbstversuche, um sich, wie es im Untertitel heißt, für Gottes gutr Welt einzusetzen. Es geht um darum, dem Konsum ein Schnippchen zu schlagen, indem man nachhaltiger oder auch mal weniger konsumiert. Sie fährt ihr »Schnitzel« besuchen und freut sich, dass es nicht aus Massentierhaltung kommt, sondern sich im Schlamm suhlen darf, sie beschäftigt sich mit fairen Bedingungen für Menschen, die Kaffee anbauen und Kleidung nähen, versucht weniger Plastikmüll zu verursachen (z.B. keine Plastiktüten im Supermarkt) und will Großzügigkeit auch im Alltag mit fremden Menschen zu leben. Gut gefällt mir, dass es nicht mit erhobenem Zeigefinger geschrieben ist und einem gleich ein schlechtes Gewissen gemacht wird. Die Autorin sagt sogar von sich, dass sie auch nicht perfekt ist und es immer Bereiche geben wird, in denen sie auch noch zu lernen hat oder sich verbessern kann. Aber auch ich sehe es, dass, wenn jeder etwas mehr auf diese Bereiche achten würde, die Welt ein Stückchen besser aussehen würde. Am Ende der Kapitel sind teilweise noch Links, die auf Seiten verweisen, auf denen man fairer einkaufen kann, Links für Kleider- und/oder Wohnungstausch, etc., so dass man sich darüber hinaus weiter informieren und selbst einen Schritt in ein bewussteres Leben gehen kann. Für mich war vieles nicht neu und ich denke, in einigen Bereichen lebe ich bewusst, fair und nachhaltiger, andere Bereiche möchte ich, ermutigt durch das Buch, angehen, beispielsweise weniger, aber bewusster konsumieren. Fazit: Vier Sterne für wichtige Themen, bewusster und fairer zu leben. Teilweise waren mir die Dinge jedoch zu kurz angeschnitten, andere Bereiche habe ich auch vermisst. Lieblingszitat: »Ich kann nicht alles umschmeißen und die Welt retten. Zum Glück. Aber ich will mich ernsthaft fragen, was eine Welt ich heute, morgen und übermorgen bewohnen möchte. Und ich will Gott fragen, wie er sich eine andere Welt gedacht hat, und anfangen, sie schon jetzt und hier zu leben.«

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