Anja Schauberger Und wieder Winter

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Inhaltsangabe zu „Und wieder Winter“ von Anja Schauberger

Annas Mutter hat Brustkrebs – und das nun schon zum zweiten Mal. Während ihre kleine Schwester Emma sich kaum dafür zu interessieren scheint, begleitet Anna ihre Mutter zur Bestrahlung, versucht, ihr zu helfen, wo es nur geht. Auch weil die 18-Jährige sich schuldig fühlt – hat sie ihrer Mutter in der Vergangenheit doch viel zugemutet. In der Gegenwart der Krankheit vergisst Anna jedoch nur allzu gern ihre eigene Zukunft.
Zumindest bis Daniel auftaucht, der – anders als Anna denkt – nicht nur Augen für die hübsche Emma hat. Obwohl Anna skeptisch ist (Wie kann sich Daniel nur in sie, das unzufriedene Mädchen mit den viel zu kleinen Brüsten, verlieben?), gibt sie ihm eine Chance. Heimlich beginnen die beiden eine Beziehung und zum ersten Mal seit Langem ist Anna wieder glücklich. Aber ist das überhaupt erlaubt, wenn die eigene Mutter schwer krank ist?

Eine schöne Story über eine etwas unschönere Seite des Lebens.

— LaCaro

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    Und wieder Winter

    Leseglueck

    23. July 2015 um 15:32

    Erster Satz: Als ich aufwache, fühle ich mich krank. Cover: Das Cover ist in zarten leichten Farben gehalten und das Mädchen darauf könnte Anna darstellen. Alles ist sehr stimmig und gefällt mir richtig gut. Meinung: Und wieder Winter ist der erste Roman den ich von Anja Schauberger gelesen habe und er hat mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und einfach. Die Autorin schafft es die Stimmung im Buch gefühlvoll rüber zu bringen. Sie geht das Thema sehr sensibel an und als Leser kann man mit den Figuren mitfühlen. Erzählt wird aus der Sicht von Anna. Anna ist 18 und lebt zusammen mit ihrer Mutter und der jüngeren Schwester Emma. Sie steht kurz vor ihrem Abi auf das sie sich aber gar nicht richtig konzentrieren kann. Zum einen gibt es da ihre Mutter die schon zum zweiten Mal Brustkrebs hat. Anna sollte sich aber auf ihr Abi konzentrieren und sich überlegen was sie danach machen will. Außerdem gibt es auch noch einen Jungen der ihr den Kopf verdreht hat. Als die Nachuntersuchung für Anna Mutter ansteht ahnt sie schon was kommen wird. Ihre Mutter hat wieder Brustkrebs und will mit Anna darüber nicht viel reden was ich sehr schade finde. Sicherlich ist es vor allem auch für Annas Mutter ein Schicksalsschlag aber auch Anna und Emma sind unmittelbar davon betroffen und deshalb fand ich es schade dass jeder von den Dreien alleine versucht hat damit klar zu kommen. Gerade bei Annas Mutter hätte ich mir gewünscht dass sie mehr Nähe von ihren Töchtern zulässt. Dass sie so unnahbar war, fand ich traurig, vor allem für Anna die ihr immer wieder versucht hat zur Seite zu stehen. Annas Abi plätschert so vor sich hin. Sie macht eigentlich fast gar nichts dafür. Wichtiger sind da gerade ihre Freundinnen mit denen sie ständig zu Partys geht. Da diese aber nicht so ein Ballast wie Anna mit sich rumtragen, scheinen sie dass mit dem Abi trotzdem gut zu meistern. Anna ist froh ihre Freundinnen zu haben mit denen sie alles besprechen kann, nur das Thema Krebs kommt eben auch da irgendwie zu kurz wie ich finde. Sicherlich ist es aber für ihre Freundinnen unangenehm mit Anna über das Thema zu sprechen und ihre Freundin dabei so verletzlich zu sehen. Daniel lernt sie durch ihre Schwester kennen. Diese stellt Daniel als ihren neuen Freund zu Hause vor und schon unmittelbar danach meldet er sich nicht mehr bei Emma. Anna trifft ihn dann bei einer Party wieder und es funkt mächtig zwischen den Beiden. Das Anna letztendlich etwas mit ihm anfängt und ihrer Schwester das alles viel zu lange verheimlicht, ist ein großer Vertrauensbruch Emma gegenüber. Daniel scheint nett zu sein aber auch bei ihm hätte ich mir bei dem Thema Krebs etwas mehr Einfühlungsvermögen gewünscht. Ich würde mir schon wünschen dass gerade mein Freund in so einer schlimmen Zeit immer für mich das ist. Anna und ihre Schwester haben es nicht leicht und irgendwie schaffen sie es nicht sich dem anderen anzuvertrauen. Im Laufe der Geschichte entwickeln die Beiden sich aber zum Glück weiter. Mich hat das Buch wirklich berührt und ich habe auch die eine oder andere Träne vergossen was bei dem Thema Krebs aber wahrscheinlich auch zu erwarten ist.  Fazit: Und wieder Winter von Anja Schauberger ist ein sehr gefühlvoller Jugendroman der auch Erwachsene in den Bann ziehen kann. Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

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  • schwieriges Thema gut umgesetzt

    Und wieder Winter

    Manja82

    02. February 2014 um 17:38

    Kurzbeschreibung: Annas Mutter hat Brustkrebs - und das nun schon zum zweiten Mal. Während ihre kleine Schwester Emma sich kaum dafür zu interessieren scheint, begleitet Anna ihre Mutter zur Bestrahlung, versucht, ihr zu helfen, wo es nur geht. Auch weil die 18-Jährige sich schuldig fühlt - hat sie ihrer Mutter in der Vergangenheit doch viel zugemutet. In der Gegenwart der Krankheit vergisst Anna jedoch nur allzu gern ihre eigene Zukunft. Zumindest bis Daniel auftaucht, der - anders als Anna denkt - nicht nur Augen für die hübsche Emma hat. Obwohl Anna skeptisch ist (Wie kann sich Daniel nur in sie, das unzufriedene Mädchen mit den viel zu kleinen Brüsten, verlieben?), gibt sie ihm eine Chance. Heimlich beginnen die beiden eine Beziehung und zum ersten Mal seit Langem ist Anna wieder glücklich. Aber ist das überhaupt erlaubt, wenn die eigene Mutter schwer krank ist? (Quelle: Schwarzkopf & Schwarzkopf) Meine Meinung: Anna steht kurz vor ihrem Abitur und somit vor ihrer Unabhängigkeit. Sie freut sich darauf, auch wenn sie noch keine wirkliche Idee hat was sie machen soll. Da passiert es kurz vor Weihnachten ist der Krebs bei ihrer Mutter plötzlich wieder da. Bereits vor 2 Jahren war ihre Mutter an Brustkrebs erkrankt. Nach der Behandlung aber war der Krebs verschwunden. Und nun bei einer Nachuntersuchung wird er wieder entdeckt. Anna und ihre Schwester sind geschockt. Während dieser Zeit lernt Anna Daniel kennen und verliebt sich in ihn. Doch hat diese Beziehung überhaupt eine Chance? Und wie geht es mit Annas Mutter weiter? Wird sie es schaffen den Krebs erneut zu besiegen? Der Roman „Und wieder Winter“ stammt von der Autorin Anja Schauberger. Es ist das Debütwerk der jungen Autorin. Die Protagonistin Anna ist 18 Jahre alt und steht quasi am Scheideweg für ihr kommendes Leben. Sie steht kurz vor ihrem Abitur, hat aber noch keine Idee wie es danach weitergehen könnte. Als der Krebs bei ihrer Mutter wieder da ist, ist Anna geschockt. Sie stellt ihr eigenes Leben quasi in den Hintergrund, möchte für ihre Mutter da sein. Als Daniel in ihr Leben tritt ist sie verunsichert. Sie weiß nicht ob sie die Gefühle wirklich zulassen darf. Im Verlauf der Handlung verändert sich Anna. Emma, Annas jüngere Schwester, wirkt oftmals gefühlslos, kalt und verschlossen. Wenn man aber genau hinschaut/liest merkt man die versucht sich so zu schützen. Daniel ist Annas Freund. Er gibt ihr Halt und Kraft die schwere Zeit zu überstehen. Der Schreibstil der Autorin ist ehrlich und ungeschönt. Sie schreibt flüssig und das Buch lässt sich gut lesen. Die Handlung liest sich wie ein Tagebuch. Anna gibt ihr Emotionen und Gedanken wieder, immer wieder gibt es Einwürfe die ihr gerade durch den Kopf schießen. Anja Schauberger greift in ihrem Debüt ein schwieriges Thema auf. Authentisch und ehrlich schildert sie wie der Alltag eines Krebspatienten aussieht. Es ist keine leichte Lektüre, geht zu Herzen und stimmt nachdenklich. Fazit: „Und wieder Winter“ von Anja Schauberger ist ein richtig gutes Debüt. Eine authentische Protagonistin und eine trotz des schwierigen Themas gut umgesetzte Handlung gehen nahe und regen zu Nachdenken an. Durchaus lesenswert!

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  • Rezension zu "Und wieder Winter" von Anja Schauberger

    Und wieder Winter

    Tinkers

    24. January 2013 um 09:59

    Adoleszenz, Empathie, Melancholie „Und wieder Winter“, erschienen 2012 bei Schwarzkopf-Schwarzkopf ist ein sehr melancholisches Jugendbuch, in dem Anja Schauberger ihre Geschichte vom Erwachsenwerden und der Krebserkrankung ihrer Mutter erzählt. Die Autorin schrieb mit diesem autobiografisch inspirierten Roman ihr Debüt und es ist ihr sehr gut gelungen. Eigentlich möchte sich die junge Anna ganz auf ihre eigene Pubertät konzentrieren, auf ihre Freundinnen, ihre Partys, auf ihr Verliebtsein, die Probleme, die das mit sich bringt und das ganze Drumherum. Aber Annas Mutter ist zum zweiten Mal an Krebs erkrankt und Anna muss plötzlich mehr Verantwortung übernehmen als sie kann. Auch quälen sie die Gedanken, ob man sich überhaupt mit eigenen Sorgen befassen darf, wenn der Tod quasi schon an die Tür klopft. Dieses sehr berührende Buch ist keine leichte Lektüre, auch wenn es sehr gut und verständlich geschrieben ist. Es bewegte mich sehr zu lesen wie sich ein junges Mädchen im kompliziertesten Abschnitt seiner Entwicklung noch zusätzlich mit dem möglichen Verlust der Mutter auseinander setzen muss. Sehr gut fand ich aber auch die ständig präsente Frage: Darf man sich überhaupt um seine Teenagerprobleme kümmern, wenn die eigene Mutter so schwer erkrankt ist? Und darf man unabhängig davon sogar glücklich sein? Das Buch erinnerte mich an ein Tagebuch, denn man liest über Dinge und Gedanken, die ein Teenager sonst nicht fremden Menschen anvertraut. Ab und zu schweiften diese Gedanken ab, oder es gab Informationen, die scheinbar nicht zum Kontext passten, aber gerade das machte für mich auch das Tagebuch-Feeling aus, denn darin landen ja meist alle Gedanken, die einem in den Kopf schießen. Das Cover ist absolut perfekt, es ist zum Winter passend weiß, zur Jugend passend zart und zur Melancholie passend schlicht. Dass sich darin eine derart bewegende Geschichte verbirgt, deutet schon der Klappentext an. Dieses Buch macht keine Freude, dennoch empfinde ich es als sehr wertvoll, denn es zeigt, dass hinter jedem strahlenden Lachen auch eine traurige Geschichte stecken kann. Jeder Mensch in unserem Umfeld hat eine Lebensgeschichte und hinter jeder Fassade gibt es verborgene Räume. Jugendliche Leser lernen durch dieses Buch Empathie, das sich Reinfühlen in andere Personen und vor allem das Hinter-die-Fassade-Schauen. Aber das Buch zeigt auch den jungen Lesern, dass sie sich um sich selbst kümmern dürfen, auch wenn das ganze Leben um sie herum im Chaos zu versinken droht. Von mir bekommt das Buch 4 von 5 gute Sterne.

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