Anja Schenk Herbstzeilen

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Inhaltsangabe zu „Herbstzeilen“ von Anja Schenk

Ein stürmischer Herbsttag und ein Brief aus dem fernen Nevada, der Elisabeths Gedanken zurück ins Jahr 1944 nach Berlin führt und längst vergessen geglaubte Wunden aufreißt. Eine kleine, melancholisch-nachdenkliche Geschichte über eine einsame Heldin.

Eine kleine emotionale und berührende Geschichte.

— HanniinnaH

Ein fantastisches kleines Büchlein.

— Ann-KathrinSpeckmann

Vom ersten bis zum letzten Satz ergreifend und emotional

— Blintschik

Gewidmet allen Helden dieser Welt!

— lieberlesen21

Eine sehr sehr schöne,berührende Geschichte !

— Togetherbooks

ein nachdenkliches Büchlein über das Erinnern und Nicht-Vergessen

— Minangel

Ein wirklich sehr berührendes kleines feines Buch, dass es sich lohnt zu lesen um einfach ein Stück der Zeit nicht zu vergessen...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Berührende Kurz-Erzählung!

— Kathleen1974

Ein Brief zurück in die Vergangenheit

— Nanniswelt

Wenige Zeilen die ausreichen, um einem die Tränen in die Augen zu treiben.

— Buecherspiegel

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  • Eine Zeit für Helden

    Herbstzeilen

    Ninasan86

    19. February 2017 um 17:29

    Zum Inhalt: Ein stürmischer Herbsttag und ein Brief aus dem fernen Nevada, der Elisabeths Gedanken zurück ins Jahr 1944 nach Berlin führt und längst vergessen geglaubte Wunden aufreißt. Eine kleine, melancholisch-nachdenkliche Geschichte über eine einsame Heldin. Über die Autorin: Anja Schenk wurde 1975 in der Nähe von Dresden geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in einem kleinen Ort im Tharandter Wald. Ihre Liebe zu Büchern entdeckte sie schon als Kind. Inspiriert durch ihre eigenen Kinder packte sie vor einigen Jahren die Begeisterung fürs Schreiben aufs Neue. Seitdem verfasst sie Geschichten für Kinder und veröffentlichte zwei von ihnen in den Jahren 2014/2015. Mittlerweile bringt sie neben Kindergeschichten auch Kurzgeschichten und Romane für größere Leser zu Papier. Mein Fazit und meine Rezension: Ich halte ein ziemlich kleines, aber auch feines Büchlein in der Hand. Das Cover ist liebevoll gestaltet und ja, ich weiß, was mich erwartet. In der Geschichte stoßen wir auf eine Frau an einem See. Sie sitzt unter einer alten Weide und liest einen Brief, den sie erhalten hat. Sie ist eine Heldin - steht in dem Brief. Doch als Heldin will sie sich so gar nicht fühlen. Nach und nach erfährt man, was sie zur Heldin gemacht hat, was sie getan hat und wessen Leben sie gerettet hat. Das Schicksal hat sie zur damaligen Zeit zur richtigen Zeit an den richtigen Ort geführt, um dort das Leben einer Frau und zweier Kinder zu retten, die dem Tod geweiht waren. Es ist der zweite Weltkrieg. Draußen ist es kalt und die Deutschen sind auf der Suche nach allen Juden, um sie zu deportieren. Einige haben sie schon gefasst, wenige haben es geschafft, einen Unterschlupf zu finden. Und hier beginnt unsere Heldengeschichte, denn tatsächlich hat die nunmehr alte Frau in jungen Jahren dieser Mutter und ihren beiden Kindern in einem Versteck Unterschlupf gewährt, hat ihnen Essen und Trinken gebracht und sie so vor der Deportation und dem sicheren Tod bewahrt. Dass sie dabei ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt und auch das ihres ungeborenen Kindes, wird ihr täglich bewusst, doch kann sie nicht anders. Jeder hätte wohl so agiert, oder? Mich hat die kleine, aber feine Geschichte sehr berührt. Mit wenigen Worten erzählt die Autorin, was sich zur damaligen Zeit abgespielt hat, wie Wut, Trauer und nackte Angst sich abwechselten und doch immer ein kleiner Hoffnungsschimmer in der Ferne blieb. Nicht alle konnten gerettet werden, aber die wenigen, die es wurden, die überlebten, wissen heute, was es heißt zu leben! In dieser Zeit wurden Helden geboren!

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  • Eine berührende Geschichte mit Erinnerung an die Kriegszeit

    Herbstzeilen

    HanniinnaH

    11. February 2017 um 17:37

    Inhalt:  In dieser Kurzgeschichten geht es um die 91-jährige Elisabeth. Sie bekommt einen Brief in dem sie als Heldin bezeichnet wird.  Meine Meinung:  Herbstzeilen ist eine sehr berührende Kurzgeschichte. Den Schreibstil von Anja Schenk fand ich einfach klasse, da die Autorin die Zeit während des Krieges und auch den Rest sehr sachlich und trotzdem sehr ergreifend rüberbringt.  Das Thema finde ich auch sehr gelungen, da es die Zeit während des Krieges behandelt. Elisabeth ist mir schon in dieser kurzen Zeit sehr ans Herz gewachsen, da sie anderen Menschen hilft obwohl sie trotzdem allein andere Sorgen und Ängste hat. Obwohl sie die Heldin ist verliert sie viele Menschen die sie liebt.  Das Cover finde ich echt wunderschön, da es so eine besonder herbstliche Stimmung ausstrahlt und es in tollen Pastell Tönen gemacht ist. Auch die Fotos die am Anfang und am Ende diesen Büchleins sind machen das ganze noch authentischer und realer.     Fazit:  Ein echt gelungenes Buch das einen sehr berührt.

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  • Leserunde zu "Herbstzeilen: Eine kleine Erzählung über eine große Heldin" von Anja Schenk

    Herbstzeilen

    AnjaSchenk

    Herzlich willkommen zu einer Mini-Leserunde!Elisabeth blickt auf ein langes Leben zurück, als sie eines stürmischen Herbsttages einen Brief in den Händen hält. Einen Brief, der Erinnerungen an die Geschehnisse zur Zeit des Zweiten Weltkrieges weckt, von denen Elisabeth annahm, sie längst vergessen zu haben. Aber Helden dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Und Elisabeth ist eine Heldin. Ohne jeden Zweifel.„Herbstzeilen“ ist eine Kurz-Erzählung. Das Büchlein im Miniformat umfasst 44 Seiten. Für diese kleine Leserunde verlose ich 10 Printexemplare. Ich freue mich auf euer Interesse an meiner kleinen Geschichte. Von den Teilnehmern an dieser Leserunde wünsche ich mir Rezensionen bei Amazon und überall da, wo ihr möchtet. Sehr gern auch auf euren Blogs. Bitte meldet euch nur an, wenn ihr das Büchlein zu Beginn der Leserunde tatsächlich lesen möchtet. Bis bald!

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  • Es darf nicht in Vergessenheit geraten

    Herbstzeilen

    Ann-KathrinSpeckmann

    11. February 2017 um 15:58

    Vorweg: Ich habe das Buch bei einer Leserunde auf Lovelybooks gewonnen. Das beeinflusst nicht meine Rezension. Trotzdem möchte ich kurz anmerken, dass die Autorin das Büchlein liebevoll verpackt hat und in der Leserunde wirklich sympathisch und präsent war, was ich sehr schön und wichtig finde. Inhalt: Es geht um die alte Frau Elisabeth, die in ihrer Jugend etwas großartiges und heldenhaftes getan hat und durch einen Brief daran erinnert wird. Meine Meinung: (Achtung es folgt gleich ein kleiner Spoiler, der aber eigentlich schon durch die Jahreszahl im Klappentext gemacht wird.) Eigentlich mag ich keine NS-Zeit Geschichten. Ich bin des Themas schlicht und ergreifend überdrüssig. Das ist furchtbar und darf nicht vergessen werden. Aber ich bin 21 und habe vor knapp 3 Jahren Abitur gemacht. Da bin ich das Thema in keinem Schuljahr und in fast keinem Fach losgeworden. Über aktuelle Kriege und Konflikte und Deutschlands Rolle wird dagegen nie gesprochen. Lange Rede kurzer Sinn: ich lese so etwas eigentlich nicht. Aber irgendwie hat mich das wunderschöne Cover angesprochen. Und auch der Klappentext. Und ich bin sehr froh darüber! Eigentlich ist die Geschichte sehr nüchtern und trocken erzählt. Und trotzdem habe ich am Ende geweint. Der Stil passt einfach zur Protagonistin. Man merkt, dass die Autorin das Thema bewegt. Und ich freue mich sehr, dass sie mich hat teilhaben lassen an ihren Gedanken. Man hört so oft, dass man glücklich sein soll, über das was man hat (oder eben zum Glück nicht hat und nicht erleben muss). Aber theoretisches Wissen und gut gemeinte Ratschläge von Oma reichen nicht. Man braucht Momente, in denen man sich das bewusst macht. Dieses Büchlein ist einer dieser Momente. Ohne Kritik, ohne Vorwurf. Es geht um die Heldentat und um Dankbarkeit. Nicht um Gräueltaten und Rache. Das ist einfach schön und wichtig. So traurig die Geschichte auch ist. Insgesamt: Nehmt euch die Zeit und lest die paar Zeilen in einem ruhigen Moment!

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  • Eine Heldin in der Kriegszeit

    Herbstzeilen

    Blintschik

    11. February 2017 um 12:48

    In dieser Kurzgeschichte bekommt Elisabeth einen Brief in dem sie als Heldin bezeichnet wird. In den Seiten danach wird sehr feinfühlig erzählt, was sie im zweiten Weltkrieg erlebt hat. Dieses Buch hat mich wirklich fasziniert. Auf wenigen Seiten wird eine tiefgehende Geschichte erzählt, die man wahrscheinlich schon oft über den Krieg gehört hat. Doch hier ist es als ob man sie wirklich miterlebt. De Schreibstil ist so einfühlsam und emotional, das man beim Lesen Gänsehaut bekommt, und doch ist es simpel geschrieben. Ohne große Metaphern oder andere Umschreibungen, doch genau das passt einfach perfekt zu der Gedchichte.  Durch einfache, kleine Situationen kommt die Autorin genau auf den Punkt und zeigt damit deutlich die Gefühle der Personen, ihre Ängste und Wünsche und worauf es damals ankam. Ich hatte beim Lesen Tränen in den Augen, weil es im Weltkrieg eine schwere Zeit für die Menschen war. Auch die Protagonistin musste wirklich viel durchmachen und ist trotzdem eine starke und mutige Person, die anderen hilft. Ihre Geschichte ist sehr ergreifend und solche Menschen sollte es mehr geben. Ich finde auch schön, dass in dem Buch daran erinnert wird, dass jeder auf verschiedenste Weise ein Held des Alltags sein kann, im Krieg und auch danach. Alles in allem empfehle ich diese Kurzgeschichte auf jeden Fall weiter. Die Geschichte ist in jedem Punkt überzeugend und wundervoll ausgearbeitet über ein wichtiges Thema, das man nie vergessen sollte.

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  • Für alle Helden dieser Welt - in vergangenen Zeiten und immer!

    Herbstzeilen

    lieberlesen21

    10. February 2017 um 20:16

    „Herbstzeilen“ von Anja Schenk ist ein kleines, aber sehr feines Büchlein. Schon das Cover stimmt auf den Herbst ein, Herbst im übertragenen Sinne, der Herbst des Lebens. ************************************************************************* Wir begleiten die 91-jährige Elisabeth auf dem Weg ihrer Erinnerungen. - Ihre Erinnerungen ausgelöst durch einen Brief,in dem sie als HELDIN bezeichnet wird. Ihre Erinnerungen an die Zeit des 2. Weltkrieges, die für sie nur schmerzliches Erinnern ist. Ihre Erinnerungen an eine jüdische Mutter mit 3 Kindern. ************************************************************************** Vorangestellt ist dem kleinen Text ein schwarz-weiß Foto, das ungefähr den Blick darstellt, den die alt gewordene Elisabeth hat, als sie ihren Gedanken nachhängt. Zum Abschluss der Geschichte ist wieder ein schwarz-weiß Foto abgebildet, eine Bank, die Bank, auf der Elisabeth beim Erinnern saß? Beide Fotos haben auf mich auch die Wirkung nachzusinieren beim Betrachten. Meine Gedanken auf die Reise zu schicken. ************************************************************************** In einer wunderbaren Sprache geschrieben, wirkt der kurze Roman eher wie eine Erzählung! Einer Erzählung, in der viel Inhalt drin steckt! Eine Erzählung, die sich schnell liest, aber viel Raum gibt, darüber nachzudenken. Sehr gut finde ich auch die Schriftgröße, sehr angenehm zu lesen. ************************************************************************** Gewidmet: Den Helden dieser Welt Allen Helden, so wie Elisabeth eine Heldin ist!

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  • Rezension zu "Herbstzeilen" von Anja Schenk

    Herbstzeilen

    Togetherbooks

    10. February 2017 um 19:46

    Hey,heute habe ich eine kurze Rezension zu einer schönen,kleinen Erzählung für euch ! :) Und zwar zum Buch ,,Herbstzeilen: Eine kleine Erzählung über eine große Heldin'' von Anja Schenk. Vielen Dank an die Autorin zur Zusendung des Buches ! Erstmal kurz die Inhaltsangabe: Ein stürmischer Herbsttag und ein Brief aus dem fernen Nevada,der Elisabeths Gedanken zurück ins Jahr 1944 nach Berlin führt und längst zu vergessen geglaubte Wunden aufreißt. Eine kleine,berührende Heldengeschichte. Allgemeines zum Buch: Die Geschichte ist am 18.8.2016 bei neobooks erschienen,und ist hier bei Amazon als Kindle Edition,für 99 Cent erwerbbar. Zum Cover: Das Cover finde ich echt wunderschön,und sehr passend, ! Es ist sehr schön detaillreich gestaltet,und gefällt mir echt gut ! Meine Meinung: Ich finde die Geschichte ist wirklich,wie die Inhaltsangabe schon verspricht,sehr berührend,und regt zum Nachdenken an.Es ist wirklich toll,wie die Autorin,mit nur so wenigen Seiten,die Umgebung beschreibt,und die Geschichte und die Charaktere richtig ausbaut.Die Protagonistin Elisabeth bewundere ich echt,und habe sie sofort ins Herz geschlossen ! Die Zeit in der die Geschichte spielt,nähmlich die Kriegszeit,finde ich persönlich sehr wichtig,besonders wenn man bedenkt,wie viele Menschen damals gestorben sind. Außerdem ist es sehr realistisch geschrieben,sodass man denken könnte,die Geschichte ist genau so passiert.Ich mag die Geschichte wirklich sehr gerne,und kann sie jedem nur ans Herz legen !❤ Wertung: 5/5 Sterne !!

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  • Ein nachdenkliches Büchlein über das Erinnern und Nicht-Vergessen

    Herbstzeilen

    Minangel

    09. February 2017 um 21:13

    Elisabeth erhält im hohen Alter einen Brief. Sie wird dadurch erinnert an die Geschehnisse im zweiten Weltkrieg. Und sie ist eine Heldin, ohne es zu wollen, ohne jeden Zweifel.  Meine Meinung: Zusammenfassend wird von Elisabeth im zweiten Weltkrieg erzählt, wie sie und ihre Mutter anderen helfen und ihr Leben damit riskieren. Der Krieg und seine Auswirkungen bestimmen ihr weiteres Leben maßgeblich und wir dürfen mehr von Elisabeths Schicksal erfahren.  Der Erzählstil ist wirklich phantastisch: einfach, sachlich, kurze teils prägnante Sätze und es wurde auf blumiges Ausschmücken und Beschreiben von Emotionen und Gefühle verzichtet. Und doch steht so viel davon zwischen den Zeilen. Ich hatte Gänsehaut-Tränen-Lesemomente! Sehr schön ist das Schriftbild: die gewählten Absätze und auch einzelne betonte hervorgehobene Wörter. Auch die Bereicherung des Büchleins durch die stimmigen Bilder hat mir sehr gefallen.  Die Hauptprotagonistin Elisabeth ist stark, mutig und setzt ihr Leben für andere ein. Heldin im Trauma – fiel mir dazu ein, ihr blieb nichts anderes übrig. Sie ist Sympathieträgerin und man fühlt mit ihr mit. Begleitet sie. Leidet mit und lebt weiter.  Der Autorin ist es hervorragend gelungen, ein Thema zu behandeln, welches schön langsam vergessen wird: der zweite Weltkrieg und die vielen schlimmen Schicksale, aber auch die geheimen Heldinnen.  #Schmerzlicher als jede Erinnerung ist das Vergessen#  Alleine dieser Aussage wegen, wäre es wert, dieses Büchlein in die Hand bekommen zu haben. Doch dann dürfen wir noch Elisabeth, die Heldin kennen lernen… Die Geschichte hat mich in seiner gefühlvollen Schlichtheit und doch Besonderheit begeistert. Ich kann nur 5 Sterne fürs Erinnern geben!

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  • HERBSTZEILEN

    Herbstzeilen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. February 2017 um 18:07

    Ein stürmischer Herbsttag und ein Brief aus dem fernen Nevada, der Elisabeths Gedanken zurück ins Jahr 1944 nach Berlin führt und längst vergessen geglaubte Wunden aufreißt... „Herbstzeilen“ von Anja Schenk ist eine kleine aber sehr sehr feine Lektüre, die zudem ein sehr tiefgreifendes Thema behandelt. Es ist eine Erzählung aus Kriegszeiten und beschreibt die Gefühle einer Heldin, die sich selbst nicht so sieht. Sehr wohl ist sie eine, denn ihre Taten sprechen für sich und ganz besonders auch ihre eigene Stärke, denn das Schicksal nimmt seinen Lauf und für Elisabeth hat es neben den schweren Kriegszeiten noch weitere Hürden zu überwinden, die doch tiefe Wunden hinterlassen haben und niemals vergessen sein werden... >>Schmerzlicher als jede Erinnerung ist das Vergessen.<

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  • Eine wahnsinnig gut geschriebene Kurzgeschichte

    Herbstzeilen

    nana_fkb

    29. January 2017 um 11:16

    Klappentext: Ein stürmischer Herbsttag und ein Brief aus dem fernen Nevada, der Elisabeths Gedanken zurück ins Jahr 1944 nach Berlin führt und längst vergessen geglaubte Wunden aufreißt. Eine kleine, melancholisch-nachdenkliche Geschichte über eine einsame Heldin. [Quelle: www.neobooks.com] Meine Meinung: Diese Kurzgeschichte handelt von der betagten Elisabeth, die eines Tages einen Brief aus den Vereinigten Staaten erhält und dadurch in eine Zeit zurück geworfen wird, an die sie nur noch ungern denkt. Es folgt ein Zeitsprung in die Vergangenheit, genauer gesagt in die Zeit des 2. Weltkriegs in Deutschland. Wir befinden uns im Jahre 1944 und erfahren, dass Elisabeth als junges Mädchen eine jüdische Familie bei sich versteckt hat, um sie zu beschützen. Als Elisabeth den Brief aus Amerika erhält, kommen die Emotionen, die mit dieser Zeit einher gehen, wieder auf und wir erfahren, was sie angetrieben und wie sie sich gefühlt hat. Der Schreibstil von Schenk ist wirklich sehr berührend. Auch wenn die Geschichte nur wenige Seiten hat, kommen so viele Emotionen beim Leser an. Das ist wirklich unglaublich. Und auch wenn diese Zeit schon lang hinter uns liegt, ist es trotzdem wichtig, immer wieder davon zu lesen. Schenk hat es mit nur wenigen Worten geschafft, dass ich sofort in der Geschichte angekommen bin. Und Elisabeth als junges Mädchen, welches sich gegen alle Vorgaben hinwegsetzt und sich einfach so menschlich zeigt, konnte ich schnell ins Herz schließen. Auch wenn die Geschichte fiktiv ist, steht sie doch für so viele HeldInnen dieser Zeit und macht deutlich, dass es auch in schlechten Zeiten immer noch Hoffnung gibt.

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  • Rezension zu "Herbstzeilen" von Anja Schenk

    Herbstzeilen

    Kathleen1974

    22. December 2016 um 13:59

    Titel: „Herbstzeilen“Autorin: Anja SchenkVerlag: Copyright by Anja Schenk (ohne Jahreszahlangabe)Seitenzahl: 13Klappentext:„Ein stürmischer Herbsttag und ein Brief aus dem fernen Nevada, der Elisabeths Gedanken zurück ins Jahr 1944 nach Berlin führt und längst vergessen geglaubte Wunden aufreißtEine kleine, berührende Heldengeschichte.“Zum Cover:Die Gestaltung des Covers ist wunderschön und sehr passend zum Buchinhalt.Zum Inhalt:Die betagte Elisabeth sitzt an einem kalten Herbsttag auf einer Bank am See, ein Platz, den sie zu ihrem Lieblingsplatz gewählt hat. In ihren Händen hält sie einen Brief aus den Vereinigten Staaten von Amerika, der ihr die Erinnerungen an die schrecklichen Kriegsjahre in Berlin um 1944 wieder ins Gedächtnis zurückholt und damit auch all die Gefühle und Ängste von damals. Schreibstil:Den Schreibstil empfinde ich als sehr berührend und anschaulich. Dabei wirken die Beschreibungen von der Natur/Umgebung, zu der sich Elisabeth zu Beginn des Buches befindet, poetisch.Lieblingszitat:„Die Erinnerung und der beißende Wind treiben ihr salzige Tränen in die Augen, die sich in kleinen Rinnsalen einen Weg über ihre schmalen, faltigen Wangen bahnen.“Meine Meinung zum Buch:Auch wenn diese Erzählung knapp bemessen ist, bietet sie genug an berührendem Lesestoff. Ich finde es sehr wichtig, immer wieder an die erschütternden Kriegszeiten zu erinnern, an all die Menschen, die sich geopfert und gekämpft haben.Sehr schnell habe ich Elisabeth beim Lesen in mein Herz geschlossen, bewundert und war ihr nah. Eine Frau, die beispielhaft für viele Menschen dieser Zeit steht, und deren Mut wirklich heldenhaft ist! Ich bin der Meinung, dieses Büchlein hat Potential für ein umfangreicheres Buch! Gern hätte ich mehr über Elisabeth erfahren, über ihr Leben und ihre Familie. Mich haben die Schilderungen sehr bewegt und zum Nachdenken gebracht. Bei all den schmerzlichen Erlebnissen in der Kriegszeit nicht aufzugeben und anderen bedingungslos zu helfen, ist sehr beeindruckend! Bewertung: Ich gebe dem Buch von Herzen 5 von 5 Sterne.

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  • Ein wunderschönes Buch

    Herbstzeilen

    Annika-gier

    14. November 2016 um 15:58

    Das Cover hat mich persönlich sofort angesprochen,  es passt super zur Geschichte und zum Titel " HerbstZeilen".Diese kleine Geschichte, hab ich schön in der Decke eingekuschelt gelesen. Verschiedene Szenen spielten sich bildlich vor meinem Auge ab. Die kleine Geschichte lässt sich trotz schwerem Hintergrund sehr schön Lesen.Eine Geschichte die einen zum Nachdenken bewegt, und einen noch eine weile beschäftigt.Mir hat die Geschichte von Elisabeth und das Büchlein an sich richtig gut gefallen.Deswegen gibt es 5 von 5 Sterne von mir.

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  • Ein Brief zurück in die Vergangenheit

    Herbstzeilen

    Nanniswelt

    08. November 2016 um 06:25

    Inhalt: Ein stürmischer Herbsttag und ein Brief aus dem fernen Nevada, der Elisabeths Gedanken zurück ins Jahr 1944 nach Berlin führt und längst vergessen geglaubte Wunden aufreißt. Eine kleine, melancholisch-nachdenkliche Geschichte über eine einsame Heldin.In dieser Kurzgeschichte, die gerade einmal 13 Seiten umfasst, lernt der Leser die betagte Dame Elisabeth kennen. Ein Brief, der sie an ihre Vergangenheit erinnert, lässt die Protagonistin ihre Erinnerungen an den Holocaust in Berlin 1944 erzählen. Frauen wie sie waren zur damaligen Zeit wirkliche Heldinnen, die jüdischen Familien Unterschlupf gewährten, um sie vor den schlimmen KZ-Lagern zu bewahren. Sie riskierten dabei selbst ihr Leben und waren doch mutig genug, anderen Menschen in dieser schrecklichen Zeit beizustehen. Die Geschichte erinnert ein wenig an „das Tagebuch der Anne Frank“, was der Sache aber keinen Abbruch tut. Es ist ein emotionaler Bericht und versetzt den Leser in die richtige Stimmung. Einzige Kritik die ich auszuüben habe ist diese, dass die Geschichte für mich viel zu kurz war ;-). Hätte gerne mehr erfahren und auch mehr Hintergrundwissen gehabt. Aber wer weiß, vielleicht wird aus der Kurzgeschichte ja doch mal ein Roman! 

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  • Erinnerungen an Krieg und eigenen Heldentaten. Eine Frau blickt zurück

    Herbstzeilen

    Buecherspiegel

    04. November 2016 um 18:53

    Heute möchte ich mal eine Kurzgeschichte vorstellen, und zwar Herbstzeilen, von Anja Schenk. Dabei will ich gleich mal vorwarnen, es könnte sehr gut möglich sein, dass einigen Lesern die Tränen kommen werden. Es ist ein sehr berührendes Thema, das die Autorin gewählt hat. Krieg, Not, Elend, die Geräusche von Bombenhagel, der Zweite Weltkrieg, Handlungsort Berlin. Schenk lässt in den ersten Zeilen die Protagonistin, Elisabeth, einen Brief erhalten, der an längst vergangene Tage erinnert, an eine Zeit, die sie verdrängt hat. Viele Ältere und auch deren Nachkommen können sicherlich einiges darüber berichten, genauso wie manches verborgen bleibt. Aber es werden immer weniger, die uns davon berichten können. Elisabeth soll eine Heldin sein, die Verfasserin der Zeilen lässt keinen Zweifel zu. Ist sie doch direkt Betroffene der guten Taten von ihr und ihrer Mutter Gerda. Der Mut dieser beiden Frauen in den Kriegswirren hatten auch andere Menschen, und das ist gut so. Daran erinnert zu werden ist wichtig in der heutigen Zeit. Die Autorin schreibt gut und flüssig, die wenigen Seiten, 44, sind rasch gelesen. Was bleibt sind ein dicker Knoten im Hals, aufgeweckte Erinnerungen der eigenen Familiengeschichte und feuchte Augen. Ich verrate sicher nicht zu viel, wenn ich die Stichworte von versteckten Menschen in alten Kellergewölben, Notrationen und vermissten Liebsten erwähne. Denn all das steckt darin, in dieser Kurzgeschichte. Und ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass es der Anfang einer größeren Story ist, bei der wir erfahren, wie es der Briefschreiberin ergangen sein mag nach dem Krieg, was diese so erlebt hat. Es gibt nur wenige Stellen, bei denen meine Augen stolpern und den Lesefluss nur unerheblich unterbrechen. Die Autorin hat eine eigene Webseite www.kinderbuch-schenk.de und ist auch hier bei Facebook vertreten.

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