Anja Sicking Die Magd des Monsieur de Malapert

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Inhaltsangabe zu „Die Magd des Monsieur de Malapert“ von Anja Sicking

Die neue Entdeckung aus den Niederlanden: Streng, atmosphärisch dicht und verhalten sinnlich schildert diese Geschichte einer Dienstmagd einen historisch authentischen Skandal im Amsterdam des 18. Jahrhunderts. Ohne es zu wollen, entdeckt Anna eines Tages das unaussprechliche Geheimnis ihres Herrn und wird damit indirekt zur Komplizin.

Kein praller historischer Roman à la Iny Lorentz, sondern ein zartes, leises, psychologisches Buch voller geheimnisvoller Andeutungen.

— Barbara62

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  • Amsterdam im 18. Jahrhundert

    Die Magd des Monsieur de Malapert

    Barbara62

    Anna Sicking ist eine junge niederländische Autorin und ihr Roman Die Magd des Monsieur Malapert entführt uns ins Amsterdam der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die junge Anna stammt aus gutem Hause, kann lesen und schreiben, muss sich aber nach dem Tod der Eltern und dem Brand im Elternhaus unter Stand als Magd verdingen. Sie findet eine Anstellung im Haus des eleganten, schüchternen Musikalienhändlers Malapert. Anna versucht, ihre Arbeit möglichst perfekt zu erledigen, und hofft darauf, eines Tages als das wahrgenommen zu werden, was sie in Wahrheit ist: eine intelligente Frau, die unstandesgemäß als Magd arbeitet. Mit ihrer Klugheit und mit viel weiblicher Intuition und Neugier merkt sie aber auch, dass im Hause Malapert nicht alles so ist, wie es sein sollte. Aber welches Geheimnis verbirgt ihr Arbeitgeber? Mit Annas Augen kommt der Leser dem Geheimnis der "stummen Sünde" auf die Spur. Die Magd des Monsieur Malapert ist kein praller historischer Roman à la Iny Lorentz, sondern ein zartes, leises, psychologisches Buch, in dem viel vom Alltag der kleinen Leute im Amsterdam des 18. Jahrhunderts erzählt wird. Durch die zahlreichen Andeutungen wird es immer spannender - bis zur für mich doch überraschenden Auflösung.

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  • Rezension zu "Die Magd des Monsieur de Malapert" von Anja Sicking

    Die Magd des Monsieur de Malapert

    Milano

    23. October 2011 um 18:57

    Amsterdam, 1729. Bei einem Brand in ihrem Elternhaus hat Anna alles verloren. Sie findet eine Anstellung bei dem eleganten, scheuen Musikalienhändler Monsieur de Malapert. Voller Pflichtbewußtsein bemüht sie sich, ihren Aufgaben als Magd perfekt nachzukommen, hofft aber insgeheim, daß sie eines Tages erkannt wird als diejenige, die sie standesmäßig wirklich ist. Malapert, versunken in seine Partituren, scheint Anna gar nicht wahrzunehmen. Sie versteigt sich dennoch in Hoffnungen...bis sie schließlich das wahre Geheimnis Malaperts erahnt.

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  • Rezension zu "Die Magd des Monsieur de Malapert" von Anja Sicking

    Die Magd des Monsieur de Malapert

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. April 2010 um 11:52

    Ich habe selten ein so atmosphärisches, subtil sinnliches Buch gelesen. Man taucht völlig in die Szenerie ab.

  • Rezension zu "Die Magd des Monsieur de Malapert" von Anja Sicking

    Die Magd des Monsieur de Malapert

    kuubi

    04. December 2008 um 14:16

    ein sehr reales porträt des zeitgenössischen sittenbildes - schöne szenerie, schöne handlung und aspekte, die verblüffen.

  • Rezension zu "Die Magd des Monsieur de Malapert" von Anja Sicking

    Die Magd des Monsieur de Malapert

    metalmel

    17. June 2008 um 09:56

    Atmosphärisch. Ein ganz wunderbares Buch. Nur ca. 230 Seiten, aber trotzdem meint man, man hätte viel mehr gelesen. Holland 1729. Anna kommt als Magd beim Musikalienhändler de Malapert unter. Eigentlich stammt sie aus einer guten Familie, aber nachdem sie und ihre Schwester alles verloren haben, da das Familienhaus abgebrannt ist, ist Anna gezwungen, sich ihren Lebensunterhalt so zu verdienen. Sie bemüht sich, das Haus ordentlich zu halten und hofft doch gleichzeitig, dass Monsieur ihr wahres Ich erkennt. Sie beobachtet genau und viel, sie hört viel und reimt sich noch mehr zusammen. Ein bisschen verliebt sie sich in Monsieur, wartet aber brav ab, dass er das Wort an sie richtet. Das tut er auch hin und wieder, aber wirklich wahr nimmt er sie nicht. Eifersüchtig beobachtet sie seine Besucher, besonders missfällt ihr Everard, der schöne junge Mann. Arrogant, herablassend und faszinierend. Da sie mit ihren 29 Jahren immer noch wenig Ahnung von ihrem Körper und der Sexualität im Allgemeinen hat (dies wurde in ihrem zu Hause tabuisiert), bemerkt sie nicht, was wirklich im Hause de Malapert vorgeht. So begeht sie einen folgenschweren Fehler, der sie weiterhin verfolgen wird... Jedem, der historische Romane gerne liest, sei dieses kleine Buch empfohlen.

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