Anja Stephan A Fairy Tale: Die Suche nach dem blauen Herz

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Inhaltsangabe zu „A Fairy Tale: Die Suche nach dem blauen Herz“ von Anja Stephan

Aus ist es mit seinem ruhigen Leben im Quartier Latin in Paris! Als Scott McKenzie seiner Erzfeindin aus Jugendtagen über den Weg läuft, weiß er sofort, dass es das Schicksal nicht gut mit ihm meint. Dabei hat sich der Halbelf aus einst hohem Hause in den letzten hundert Jahren mit einem gut gehenden Antiquariat eine ausgezeichnete Reputation aufgebaut. Aber nun zieht ihn die eigenwillige Gwendolyn von Cleve in ein Abenteuer in die Pariser Unterwelt hinein, das ihn völlig überfordert. Auf der Suche nach dem blauen Herzen muss er sich mit der Vergangenheit der beiden verfeindeten Familien auseinandersetzen und sich gegen einen unbekannten Feind behaupten. Dabei wird ihm bewusst, dass sich sein Leben für immer verändern wird - und das Fräulein von Cleve ist schuld daran.

Ein gelungener Mix aus Fantasy, Liebesgeschichte und Krimi! Spannend und abwechslungsreich!

— leseratte_lovelybooks
leseratte_lovelybooks

Zwei Elfen auf der Suche nach einem Herzen - und auf der Suche nach dem ganz großen Glück.

— zarahphilips
zarahphilips

Ein tolles Abenteuer! Die Suche nach dem Herzen und dem Glück stellt sich zumeist schwierig heraus.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

High Fantasy - voller Spannung und einer außergewöhnlichen, aber sehr schönen Liebesgeschichte

— Meine_Magische_Buchwelt
Meine_Magische_Buchwelt

schöne Fantasy Liebesgeschichte mit Spannung, Romantik und einer Prise Humor

— katze267
katze267

Liebesgeschichte mit einfallsreichen Fantasy-Elementen.

— Euridike
Euridike

Leider doch nicht so meins :(

— moonia
moonia

mal was anderes

— Kallisto92
Kallisto92

Hervorragend!

— nicki2905
nicki2905

Interessante Mischung aus Fantasy, Liebesgeschichte und Abenteuer

— Liala
Liala

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  • Gelungene spannende Fantasy- Romanze mit einer Prise Humor

    A Fairy Tale: Die Suche nach dem blauen Herz
    katze267

    katze267

    25. May 2017 um 20:03

    Der Halbelfe Scott MacKenzie ist Buchhändler im Quartier Latin in Paris, insbesondere von antiquarischen Büchern, unterstützt wird er dabei von einem Lehrling Charles . Doch in dieses geruhsame, zurückgezogene Leben tritt plötzlich Fräulein Gwendolyn von Cleve, eine adelige Hochelfe, anerkannte Kunstexpertin und Restauratorin. Die beiden kennen sich bereits aus gemeinsamer Schulzeit, haben sich aber jahrelang nicht gesehen, ihre Familien sind verfeindet. Doch besondere Umstände zwingen die beiden zu Nähe, ja sogar zum Zusammenleben in Scotts Haus. Gemeinsam machen sie sich auf die gefahrvolle Suche nach dem blauen Herz. Neben den beiden Hauptcharakteren Scott und Gwendolyn treten noch einige andere interessante menschliche und elbische Charaktere auf, wie z.B Gwens Muse Polly, ihr guter Freund Leonard (Leonardo da Vinci), Scotts Freund Ephraim Degas, Museumsdirektor und Ex- Ehemann von Gwendolyn. Eine besondere Rolle spielt auch ein magisches Bild. Die Geschichte der Suche nach dem blauen Herzen ist durchweg spannend geschrieben, mit der zugehörigen Portion Romantik und einer Prise Humor wird das Lesevergnügen dann komplett, so dass die fast 700 Seiten nie langweilig werden. Der Roman spielt im Paris der Neuzeit, wobei hier Menschen und Elfen in der Regel friedlich zusammenleben, allerdings wurde Halbelfen zeitweise stark diskriminiert und Verbindungen zwischen Elfen und Menschen ungern gesehen. Diese Mischung aus der realen Pariser Umgebung, die mit viel Detailreichtum anschaulich beschrieben wird, und gekonnt eingesetzten Fantasy- Elementen verleiht der Geschichte einen ganz besonderen Charakter. Sehr beeindruckt hat mich die einfühlsam geschilderte charakterliche Entwicklung und die allmähliche Annäherung der Hauptcharaktere, des ruhigen, ordentlichen Scott und der impulsiven, kreativen, leicht chaotische Gwendolyn. Nach und nach werden immer mehr Aspekte ihrer Vorgeschichte und viele Facetten ihres täglichen Lebens enthüllt, so dass der Leser sie wie Bekannte immer besser kennenlernt und oft Überraschendes erfährt.Mir hat diese spannende Fantasy-Romanze sehr gut gefallen, ich konnte mich sehr gut in die Figuren hineinversetzen, die Spannung blieb durch überraschende Wendungen stets erhalten und auch der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen. Daher vergebe ich für diesen vielversprechenden Debütroman 5 Sterne und hoffe, noch mehr von der Autorin zu hören bzw zu lesen.

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  • sehr ungewöhnlich

    A Fairy Tale: Die Suche nach dem blauen Herz
    Letanna

    Letanna

    19. May 2017 um 16:00

    Als der Halbelf Scott McKenzie mehrmals auf Gwendolyn von Cleve trifft, hat er so eine Ahnung, dass dies etwas zu bedeuten hat. Als ein guter Freund von ihm mit einem seltsamen Bild bei ihm auftaucht, soll er ausgerechnet Gewendolyn um Rat fragen, denn sie ist eine Expertin. Von da an nimmt das Schicksal seinen Lauf und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem blauen Herzen. Aber das ist noch nicht alles, was die beiden verbindet. Ihre Familien sind seit Generationen verfeindet und um den Frieden zu wahren, gibt es in jeder Generation eine Hochzeit zwischen den Familien. In diesem Jahr sollen doch tatsächlich Scott und Gewndoyln heiraten.Bereits der Klappentext zu diesem Buch klangt sehr vielversprechend und hat mich mich unheimlich neugierig gemacht. Die Autorin entführt mit ihrer Geschichte nach Paris, einem alternativen Paris, in dem es Elfen gibt. Anfangs wusste ich gar nicht in welcher Zeit wird uns befinden, denn Scott nennt Gwendolyn oft das Fräulein und ich hatte das Gefühl ich befinde mich in einer anderen Zeit.Hauptfiguren sind der Halbelf Scott McKenzie und die die Elfe Gwendolyn von Cleve. Beide sind wirklich sehr interessant, auf ihre eigene skurrile Art und Weise. Gwendolyn ist eine Adlige und war bereits sechs mal verheiratet. Keine der Ehen hat gehalten, aus verschiedenen Gründen. Ihr Modegeschmack ist als extravagant zu bezeichnen, sie trägt viele bunte Sachen, die nicht unbedingt zusammen passen. Sie ist ein selbstbewusster Charaktere, sie weiß genau was sie will.Scott ist ein eher nüchterner Charakter, was einen bestimmten Grund hat, den ich hier nicht verraten werde. Sein Leben ist strukturiert und geordnet und Gwendoyln bringt es ganz schön durcheinander.Die Schicksale der beiden sind sehr miteinander verbunden, aber das wissen die beiden anfangs gar nicht. In erster Linie handelt es sich um eine Liebesgeschichte, die die Autorin auf eine ungewöhnliche Weise erzählt, die mir unheimlich gut gefallen hat. Das ganze kommt ohne großen Kitsch aus und ist trotzdem sehr romantisch. Die Annäherung der beiden hat mir unheimlich gut gefallen.Wer gerne ungewöhnliche Geschichten, fernab vom Mainstream mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.

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  • Leserunde zu "A Fairy Tale: Die Suche nach dem blauen Herz" von Anja Stephan

    A Fairy Tale: Die Suche nach dem blauen Herz
    AnjaFrieda

    AnjaFrieda

    Hallo liebe Leser und Liebhaber von Fantasy / Urban Fantasy,ich freue mich, dass ich euch zu meiner ersten Leserunde von "A Fairy Tale - Die Suche nach dem blauen Herz" einladen darf. Es handelt sich hierbei um einen Abenteuer-Fantasy-Krimi der in Paris angesiedelt ist.Ich verlose 10 ebooks im epub/mobi-Format und 4 Printausgaben.Der Klappentext:Aus ist es mit seinem ruhigen Leben im Quartier Latin in Paris! Als Scott McKenzie seiner Erzfeindin aus Jugendtagen über den Weg läuft, weiß er sofort, dass es das Schicksal nicht gut mit ihm meint. Dabei hat sich der Halbelf aus einst hohem Hause in den letzten hundert Jahren mit einem gut gehenden Antiquariat eine ausgezeichnete Reputation aufgebaut. Aber nun zieht ihn die eigenwillige Gwendolyn von Cleve in ein Abenteuer in die Pariser Unterwelt hinein, das ihn völlig überfordert. Auf der Suche nach dem blauen Herzen muss er sich mit der Vergangenheit der beiden verfeindeten Familien auseinandersetzen und sich gegen einen unbekannten Feind behaupten. Dabei wird ihm bewusst, dass sich sein Leben für immer verändern wird – und das Fräulein von Cleve ist schuld daran.Wer gern an der Leserunde teilnehmen möchte, darf sich bis zum 16. April bewerben. Bitte sagt mir auch, für welches Format ihr euch interessiert. Bei mehr Bewerbern entscheidet das Los.Wer mehr über mich erfahren möchte kann mich gern auf Instagram oder auf meinem Bücherblog besuchen.Ich freue mich auf eine spannende Leserunde mit euch.

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    • 150
  • Spannende Urban-Fantasy-Erzählung!

    A Fairy Tale: Die Suche nach dem blauen Herz
    leseratte_lovelybooks

    leseratte_lovelybooks

    15. May 2017 um 10:07

    Nach anfänglich etwas zähem Start hat mich die Geschichte um den Halbelfen Scott und die Hochelfin Gwendolyn in ihren Bann geschlagen. Kurzweilig und abwechslungsreich erzählt die Autorin, wie sich die beiden auf die Suche nach Scotts verschwundenem Herzen machen und sich dabei langsam zusammenraufen. Die Meinungsverschiedenheiten und Schlagabtäusche der beiden Charaktere, die nicht unterschiedlicher sein könnten - Scott ein pflichtbewusster, wenn auch herzensguter Pedant, Gwendolyn eine schillernde, chaotische Künstlernatur mit sehr sensiblen Kern -  sind sehr unterhaltsam. Ebenso einige neue Erfahrungen mit Elfen, so z.B. die Tatsache, dass auch Elfen unter Gewichtsproblemen leiden.Kurz eine stimmige Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat!

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  • Wenn sich Feuer und Wasser finden

    A Fairy Tale: Die Suche nach dem blauen Herz
    zarahphilips

    zarahphilips

    10. May 2017 um 10:47

    Der Debütroman von Anja Stephan beginnt mit einigen unfreiwilligen Begegnungen: Der Antiquar und Halbelf Scott und die Restauratorin und Hochelfin Gwendolyn laufen sich permanent in die Arme. Das Verhältnis der Elfen, die sich zu kennen scheinen, ist mindestens zwiegespalten, wenn nicht sogar gespalten – warum, das erfährt man wohldosiert über die nahezu gesamte Länge des Buchs. Vielleicht, denkt man als Leser, liegt’s daran, dass Scotts Buchhalterseele mit dem kreativen Chaos von Gwendolyn einfach nicht kompatibel ist, doch man ahnt, dass weitaus mehr hinter der spröden Distanz der beiden stecken muss. Blöd, dass ein alter Familienvertrag nun ausgerechnet Feuer und Wasser miteinander verheiraten will! Und noch blöder, dass Scott – der sich nicht zu schade ist, Gwendolyns Schuhe in Reih und Glied zu stellen und sein Leben auch sonst gern in geordneten Bahnen führt – kein Herz mehr besitzt, soll heißen: wirklich keins. Oder zumindest nur noch ein klitzekleines Überbleibsel, das maximal für Sympathiegefühle reicht, für die große Liebe jedoch nicht. (Der Vorteil liegt auf der Hand: Scotts Emotionen passen in einen Fingerhut und sind deswegen bestens geeignet, auf fliegende Teller oder hysterische Anfälle mit Bedacht zu reagieren.) Doch er hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn Gwendolyn will sich nicht damit abfinden, ihr Leben mit einem rationalen (wenn auch sehr attraktiven) Spießer zu verbringen. Und immerhin weiß sie, wovon sie spricht, denn Scott wird Ehemann Nummer sieben, und diese Ehe soll ihr nach einem Orakelspruch endlich das bislang verwehrte Glück bescheren. Zupackend, wie sie ist, entscheidet sie also, dass Scotts Herz wieder her muss, und gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach diesem so wichtigen Muskel. Dabei landen sie zum Beispiel in den Pariser Katakomben oder begegnen echten Fabelwesen, die ihnen nach dem Leben trachten. Und natürlich begegnen sie sich auch selbst und entflechten ihre eigene Geschichte von solch großen Themen wie unerwiderter Liebe. Wer jedoch bittersüße Gefühle, verzweifelte Liebesschwüre oder wilde Nächte erwartet, der wird enttäuscht … wer mit starken Frauen sympathisiert, die sich nehmen, was sie wollen, und ihr Leben innerhalb eines recht engen familiären und gesellschaftlichen Korsetts möglichst frei führen wollen, kommt auf seine Kosten. Die Spannung baut sich langsam auf. Zunächst wird der Leser mit den Protagonisten bekannt gemacht, und die Autorin lässt sich mit dieser Vorstellungsrunde Zeit. Das mag für diejenigen, die auf Nervenkitzel aus sind, zu langatmig sein – für mich, die sich gern in Menschen verliebt, war es das richtige Tempo. Der Ton des Romans folgt den Figuren. Gwendolyn greift auch gern mal in den Fäkalieneimer, Scott ist hingegen oft behandschuht unterwegs. Die Erzählsicht wechselt, und das nicht nur kapitelweise, sondern auch abschnittsweise, was dem aufmerksamen Leser im Verständnis allerdings keinen Abbruch tun dürfte. Und so erfahren wir nicht nur, was in Gwendolyns und Scotts Köpfen los ist, sondern schlüpfen auch in die Köpfe von Nebenfiguren, die uns einen weiteren Blick auf das Paar gewähren. Mich hat die Geschichte der Elfen zum Teil belustigt, zum Teil berührt, und weil viele Probleme so menschlich sind, fiel es mir leicht, vertraute Parallelen zu finden. Die Suche nach dem Herzen wirft viele Fragen auf, die peu à peu beantwortet werden (vor allem die Frage aller Fragen: Warum war Scott so blöd, sein Herz wegzugeben?!). Und so webt die Herzenssuche eine Abenteuergeschichte um die Liebesgeschichte, engt sie dabei aber nicht. Ich habe den Roman sehr gern gelesen, und das, obwohl ich weder Fan von Liebes- noch von Fantasyromanen bin, und noch heute – in der Zwischenzeit habe ich zwei weitere Bücher gelesen – denke ich immer mal wieder an Gwendolyn zurück, die feststellt, dass die Liebe nicht nur Liebe braucht, sondern auch Freundschaft und Respekt. Der Roman hat einige kleine Unebenheiten, auf die ich aber nicht näher eingehen möchte, denn keine von ihnen wiegt auch nur annähernd genug, um sich mit der Phantasie und der Liebe, die in diesen Seiten steckt, messen zu können. Ich hoffe auf einen zweiten Teil!

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  • Weniger Liebe, mehr Abenteuer

    A Fairy Tale: Die Suche nach dem blauen Herz
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. May 2017 um 21:15

    Man begleitet Scott und Gwendolyn durch diese wunderschön geschriebenen Geschichte. Scott auf der Suche nach seinem Herzen, und Gwendolyn auf der Suche nach dem Glück. Das Schicksal führt die zwei auf eine humorvolle Weiße zusammen. Ab da beschreiten sie die Suche gemeinsam. Die Welt der Elfen und Halbelfen wird durch Hirarchie und Macht beinflusst. Jeder hat seinen Platz, und wo Scott und Gwendolyn stehen, müssen die beiden herausfinden. Die Hauptprotagonisten, sind sehr vielschichtige Charaktere, die ich sofort liebgewonnen habe. Sie sind so gegensätzlich und doch auf eine andere weiße so ähnlich. Die Nebenprotagonisten sind wunderbar erzählt worden, sie sind allesamt sympartisch, und man bekommt schnell ein Gefühl für die Charaktere. Die Geschichte nimmt mäßig an Fahrt auf. Was ich persönlich gar nicht schlimm  finde, da die Interaktion zwischen den Charakteren so schön beschrieben wurde. Es sind Abenteuerelemte enthalten, die ich wirklich passend und stimmig fand. Man wird an einigen Stellen überrascht, sodass man alles bisherige infrage stellt. Genauer kann und will ich da nicht eingehen, sonst würde ich was vorneweg nehmen.Romantische Elemte sind hier kaum oder nur schwach vertreten, was im ersten Moment ein bisschen enttäuschend war, vorallem am Ende hätte ich mir etwas in der Art gewünscht. Aber was absolut nicht zwingend ist, ich finde die Geschichte, die Welt und die Charaktere überzeugend genug. Ich bin begeistert!

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  • Faszinierend und fesselnd - definitiv lesenswert !

    A Fairy Tale: Die Suche nach dem blauen Herz
    Meine_Magische_Buchwelt

    Meine_Magische_Buchwelt

    08. May 2017 um 22:22

    Aus ist es mit seinem ruhigen Leben im Quartier Latin in Paris. Als Scott McKenzie seiner Erzfeindin aus Jugendtagen über den Weg läuft, weiß er sofort, dass es das Schicksal nicht gut mit ihm meint. Dabei hat sich der Halbelf aus einst hohem Hause in den letzten hundert Jahren mit einem gut gehenden Antiquariat eine ausgezeichnete Reputation aufgebaut. Aber nun zieht ihn die eigenwillige Gwendolyn von Cleve in ein Abenteuer in die Pariser Unterwelt hinein, das ihn völlig überfordert. Auf der Suche nach dem blauen Herzen muss er sich mit der Vergangenheit der beiden verfeindeten Familien auseinandersetzen und sich gegen einen unbekannten Feind behaupten. Dabei wird ihm bewusst, dass sich sein Leben für immer verändern wird – und das Fräulein von Cleve ist schuld daran. Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin hat mir wirklich gut gefallen. Anja Stephan hat mit diesem Buch aus Liebesgeschichte, Fantasy und Abenteuer eine sehr faszinierende Geschichte erschaffen. Und obwohl dieses Werk sehr ausführlich und detailreich ist, fand ich die Handlung dennoch überaus interessant und fesselnd. Es ist mal eine ganz und gar andere Art von Fantasy und die Welt der Elfen sehr komplex und so durch und durch faszinierend. Die Charaktere wurden sehr gut und detailreich herausgearbeitet und bereichern die Handlung ungemein. Scott ist ein eher unscheinbarer und einfacher Mann, der besonnen handelt und die Ruhe und Ordnung sehr zu schätzen weiß. Ich muss sagen, dass ich ihn und seine Art auf Anhieb mochte und er mir der liebste Charakter in der Geschichte war.Gwendolyn hingegen war mir anfangs nicht gerade allzu sympathisch. Sie ist ziemlich aufbrausend und ungehalten, sowie zickig und dickköpfig, wodurch ich sie mehr als anstrengend empfand. Obwohl ich ihren quietschbunten Kleidungsstil schon irgendwie mochte. Aber im Laufe der Geschichte lernt man sie immer besser kennen und schließlich konnte ich mich auch für sie erwärmen.Zudem gibt es noch so viele interessante Nebencharaktere, die ich wirklich toll fand.Es hat mir unheimlich gut gefallen, die beiden so gegensätzlichen Charaktere Scott und Gwendolyn miteinander zu erleben, was für mich das Highlight der Geschichte war. Aber auch die fantastischen Elemente und ihr gemeinsames Abenteuer waren sehr spannend und haben mir unglaublich gut gefallen. Das Ende klärt alle offenen Fragen, lässt aber auch Raum für eine Fortsetzung und ich würde sehr gerne erfahren, wie es mit Scott und Gwendolyn weitergeht. Fazit:Ein tolles Erstlingswerk, dass mich wirklich überzeugen konnte und mir sehr gefallen hat. 

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    • 3
  • Das blaue Herz

    A Fairy Tale: Die Suche nach dem blauen Herz
    Blacksally

    Blacksally

    08. May 2017 um 10:17

    Das CoverIch finde das Cover wunderschön, es ist sehr Steampunkmäßig, was ich ja liebe. In der Geschichte geht es aber weniger darum. Ich mag die Ornamente um dem Buchnamen herum, aber auch das man die Gesichter nicht sehen kann.Die ProtagonistenScott ist ein eigenartiger Mann. Er ist sehr unscheinbar und man übersieht ihn sehr leicht. Ich konnte ihn mir am Anfang irgendwie nicht richtig vorstellen. Weder sein alter noch sein Aussehen war mir wirklich klar, deshalb war der Start in das Buch etwas holprig. Während der Geschichte lernt man ihn jedoch dann besser kennen und erfährt auch, warum er so ist wie er ist. Gwendolyn hingegen war mir direkt total sympathisch, sie hat rote Haare und kleidet sich kunterbunt. Außerdem hat sie so ihre Eigenarten, die sehr liebenswert sind. Sie flippt sehr schnell aus, was aber eher Lustig ist als Angsteinflößend und sie gibt sich nichts auf das Gerede von anderen. Deshalb mochte ich sie sehr gerneDer SchreibstilDer Schreibstil hat mir gut gefallen, er hatte jedoch im Buch seine längen. Gut, bei fast 700 Seiten kann das auf jeden Fall mal vorkommen, aber teilweiße fand ich es echt schade das ich das Gefühl hatte die Story geht nicht voran. Es ging dann Stellenweise nur um die Liebesbeziehung zwischen Scott und Gwen, dies war aber für mich etwas zu lang, denn es ging ja schließlich um die Suche nach dem Herz. Es kam mir vor als würde das eher eine Nebensache im Buch sein, was ich echt schade fand. Die AutorinAnja Stephan wurde am 6. Januar 1982 in Quedlinburg im Harz geboren und wuchs im schönen Thüringen auf. Sehr schnell entdeckte sie ihre künstlerische Ader und absolvierte die Fachhochschulreife im Fachgebiet Gestaltung. Die Kunst zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Leben.Zunächst schlug sie jedoch eine Laufbahn in der Wirtschaft ein und machte eine Ausbildung zur "Europasekretärin (ESA)" in Göttingen. Von dort aus zog es sie in den Norden, um in einem internationalen Unternehmen tätig zu werden. Bis heute ist sie im Norden geblieben, auch wenn sie schon bald merkte, dass ihr die Arbeit in der Wirtschaft nicht mehr reichte. So entschied sie sich für das Studium der "Wirtschaftspsychologie" an der Hochschule Osnabrück. Durch dieses Studium lernte sie wissenschaftliche Arbeit kennen und lieben.Mit "AnjaFrieda" eröffnete sie ihren privaten Blog, auf dem sie Rezensionen und über ihre kreativen Projekte sowie Reisen und Paris schreibt. Am liebsten liest sie klassische Krimis, Fantasy und Romane. Durch ihre Leidenschaft für Bücher kam sie sehr schnell in den Kreis der Betaleser und überarbeitete Manuskripte für andere Selfpublisher.An ihrem ersten Roman "A Fairy Tale", begann sie schon während des Studium zu arbeiten, ließ sich aber immer wieder von längeren Schreibpausen, bedingt durch Prüfungen und Erwerbstätigkeiten, aufhalten. Daher zog sich die Entstehung etwas in die Länge. Die erste "Geschichte, in der Elfen vorkommen" veröffentlichte sie im April 2017. Geplant ist eine Fortsetzung der Geschichte sowie ein Spin-off. Außerdem würde sie sich gern einmal an einem Krimi ausprobieren.EinzelbewertungenSchreibstil: 3/5Charaktere: 3/5Spannung: 3/5Ende: 4/5Cover: 5/5FazitEin interessantes Buch, das mir gut gefallen hat. 

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  • Gelungene Urban-Fantasy

    A Fairy Tale: Die Suche nach dem blauen Herz
    Euridike

    Euridike

    03. May 2017 um 07:04

    Seit langer Zeit sind die Pariser Elfenfamilien McKenzie und von Cleve verfeindet. Um diese Feindschaft zu beenden, sollen Scott McKenzie und seine Erzfeindin Gwendolyn von Cleve heiraten und müssen sich auf die Suche nach ihrer Liebe und einem blauen Herzen begeben.Dieses Buch ist eine ungewöhnlich gute Kombination aus Liebesgeschichte, großartiger Urban-Fantasy und Spannung.Es spielt im Paris der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts und führt uns tief in die Pariser Unterwelt, die in den herrlichsten"Farben" ausgemalt wurde.Der flüssige und farbenreiche Schreibstil ist gut zu lesen. Die blumige Sprache bei manchen Szenen ist total passend.Die beiden etwas verschrobenen Hauptprotagonisten muss man einfach ins Herz schließen. Die Art wie die beiden sich aneinander annähern und sich verlieben, ist sehr schön beschrieben.Das beste jedoch ist definitiv die mitreißende Suche nach dem Blauen Herz. Die ist an manchen Stellen einfach ganz großes"Kino". Da hätte ich mir noch mehr davon gewünscht.Der Besuch in der Pariser Unterwelt hat sich definitiv gelohnt und wird bei Gelegenheit sicher wiederholt werden.

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  • A fairy tale- die Suche nach dem blauen herz

    A Fairy Tale: Die Suche nach dem blauen Herz
    moonia

    moonia

    01. May 2017 um 21:58

    A fairy tale-die suche nach dem blauen Herz Der halbelf Scott lebt ein ruhiges Leben in Paris. Doch mit der Ruhe ist es schnell vorbei, denn seine Erzfeindin aus jugendtagen läuft ihm über den Weg. Gwendolyn von Cleve zieht ihn in ein Abenteuer in die Pariser Unterwelt hinein. Mit Hilfe eines verzauberten Gemäldes suchen die beiden "das blaue Herz" Der schreibstil der Autorin ist gut zu lesen. Die Idee zu der Story fand ich persönlich ganz schön, aber irgendwie hat es bei der Umsetzung nicht so gepasst. Es gab einige leseabschnitte die für meinen Geschmack etwas zu langatmig waren. Ich hatte mir mehr Spannung gewünscht. Aber das ist Geschmacksache. Beide Protagonisten fand ich so lala. Scott, halbelf einst aus hohem Hause, sucht nach seinem Herz. Gwen, 6 mal geschieden und kinderlos, sucht die liebe. Ich kann leider nur 3 Sterne vergeben. Irgendwie war das Buch doch nicht so meins, obwohl der klappentext und ca die ersten 300 Seiten gut gefallen hatten.

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  • Das Blaue Herz :)

    A Fairy Tale: Die Suche nach dem blauen Herz
    Kallisto92

    Kallisto92

    30. April 2017 um 16:45

    In dem Buch, A Fairy Tale- Die Suche nach dem blauen Herz, geschrieben von Anja Stephan, geht es um eine Geschichte über verschiedene Stände. Desweiteren handelt das Buch über ein großes Abendteuer und eine außergewöhnliche Liebesbeziehung. Die Geschichte handelt im Vordergrund von Scott, den Halbelfen und Gwendolyn der Hochelfin. Erst im Jahr 1968 gab es eine Gesetzerneuerung, wo auch die Halbelfen in der Gesellschaft mit angesehen wurden. Davor waren nur die Hochelfen etwas wert. Beide Hauptpersonen kennen sich aus der Collegezeit. Jedoch wurde Scott dort nur angenommen, da sein Vater jemand besonderes war. Daher war er in seiner Jugendzeit ein Außenseiter. Gwendolyn ist sechs Mal geschieden und kinderlos, als sie Scott wiedertrifft.  Beide machen sich auf ein Abendteuer, welches durch ein Geheimnisvolles Bild heraufbeschworen wurde.  Da durch das Gericht eine Ehe beschlossen wird um die verfeindeten Familien näher zu bringen, müssen beide das blaue Herz suchen. Je tiefer die Geschichte sich entwickelt umso mehr kommen sich Scott und Gwendolyn näher.   Es ist eine Geschichte mit viel Abendteuer, etwas Liebe und Fantasy.   Zur Aufmachung: Besonders finde ich das Inhaltsverzeichnis, wo die Kapitel aufgelistet sind. Die Schriftart ist gut zu lesen. Vor allem die weiten Abstände zwischen den Zeilen sind sehr augenfreundlich.   Zum Schreibstil: Das Buch liest sich sehr flüssig und die Handlung ist spannend. Leider kleinere Rechtschreibfehler im Buch zu finden. Nach und nach kann der Leser die Geheimnisse und Erlebnisse der Charaktere aufdecken. Die Nebencharaktere wie zum Beispiel Charles, Leonard, Polly und Hanna sind ebenfalls gut beschrieben. Ich mochte Scott ab der ersten Minute, an Gwendolyn musste ich mich erst etwas gewöhnen.   Ein sehr schönes und lesenswertes Buch.

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  • Ein sehr abwechslungsreiches Buch :)

    A Fairy Tale: Die Suche nach dem blauen Herz
    nicki2905

    nicki2905

    29. April 2017 um 12:39

    Ein sehr erlebnisreiches und aufregendes Buch , was es sich zu lesen lohnt. Das Cover ist wirklich schön gewählt und passt wie die Faust aufs Auge :) Gwendolyn, eine der Hauptcharaktere, ist mir mit ihrem schrillem Kleidungsstil sehr sympathisch gewesen, obwohl sie hochnäsig ist. Auch Scott, der in der Geschichte ebenfalls eine große Rolle spielt, ist mit seiner spießigen Art, ein Charakter den man nur mögen kann :) Das Buch besteht zwar aus 696 Seiten, aber die vergehen durch den glatten Schreibstil, wie im Flug :) Die Geschichte ist zwar an ein paar wenigen Stellen etwas langatmig, aber die spannenden und aufregenden Teile überwiegen deutlich :) Es gibt viele Überraschungen in der Story, die die Geschichte nochmals aufrütteln. Das Ende hat mir wirklich hervorragend gefallen. Ein super Buch!

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  • Fantasy, Liebesgeschichte und Abenteuer in einem Buch

    A Fairy Tale: Die Suche nach dem blauen Herz
    Liala

    Liala

    29. April 2017 um 11:27

    Klappentext:Aus ist es mit seinem ruhigen Leben im Quartier Latin in Paris! Als Scott McKenzie seiner Erzfeindin aus Jugendtagen über den Weg läuft, weiß er sofort, dass es das Schicksal nicht gut mit ihm meint. Dabei hat sich der Halbelf aus einst hohem Hause in den letzten hundert Jahren mit einem gut gehenden Antiquariat eine ausgezeichnete Reputation aufgebaut. Aber nun zieht ihn die eigenwillige Gwendolyn von Cleve in ein Abenteuer in die Pariser Unterwelt hinein, das ihn völlig überfordert. Auf der Suche nach dem blauen Herzen muss er sich mit der Vergangenheit der beiden verfeindeten Familien auseinandersetzen und sich gegen einen unbekannten Feind behaupten. Dabei wird ihm bewusst, dass sich sein Leben für immer verändern wird - und das Fräulein von Cleve ist schuld daran.Meine Meinung:Der Autorin ist mit diesem Buch eine interessante Geschichte aus Fantasy, Liebesgeschichte und Abenteuer gelungen. Am Anfang fand ich es etwas holprig, weil ich mir das Setting von Paris nicht ganz so gut vorstellen konnte, aber nach wenigen Kapiteln legte es sich (dafür der 1 Stern Abzug).Die Charaktere haben mir gut gefallen... Gwendolyn ist sehr ausgefallen in ihrer Art & Weise wie sie sich kleidet, aber auch ihre Ansichten, das Chaos was sie verbreitet und dennoch ist sie ein sehr liebevoller Mensch. Ein völliger Gegensatz zu Scott, der strikte Linien hat, ordnungsliebend ist und sehr strukturiert. Durch gewisse Gegebenheiten müssen die beiden sich jedoch mit einander arrangieren... ich musste wirklich des öfteren beim Lesen schmunzeln. Gut hat mir gefallen, dass sehr subtil und langsam sich das Verhältnis der beiden zueinander ändert, aber dennoch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist und beide nicht sofort merken, wie sehr der jeweils andere sein Leben verändert. Die Suche nach dem blauen Herz (was es genau damit auf sich hat, möchte ich hier nicht verraten) ist das Abenteuer, welches die Geschichte mit sich bringt und ich finde auch dort die Nebencharaktere sehr gelungen. Allen voran Charles, Scotts Lehrling... sehr amüsant, vor allem am Anfang. Gut fand ich auch, dass ich selbst nicht sofort auf den Bösewicht in dieser Geschichte kam. Überraschungen sind doch immer wieder angenehm!Abgesehen vom Anfang, wo ich die Probleme mit dem Setting hatte, las sich das Buch gut und ich habe es an einem Sonntag mehr oder weniger verschlungen. :-)Von daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!

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  • In den Tiefen von Paris

    A Fairy Tale: Die Suche nach dem blauen Herz
    Frank1

    Frank1

    28. April 2017 um 19:54

    Klappentext: Aus ist es mit seinem ruhigen Leben im Quartier Latin in Paris! Als Scott McKenzie seiner Erzfeindin aus Jugendtagen über den Weg läuft, weiß er sofort, dass es das Schicksal nicht gut mit ihm meint. Dabei hat sich der Halbelf aus einst hohem Hause in den letzten hundert Jahren mit einem gut gehenden Antiquariat eine ausgezeichnete Reputation aufgebaut. Aber nun zieht ihn die eigenwillige Gwendolyn von Cleve in ein Abenteuer in die Pariser Unterwelt hinein, das ihn völlig überfordert. Auf der Suche nach dem blauen Herzen muss er sich mit der Vergangenheit der beiden verfeindeten Familien auseinandersetzen und sich gegen einen unbekannten Feind behaupten. Dabei wird ihm bewusst, dass sich sein Leben für immer verändern wird - und das Fräulein von Cleve ist schuld daran. Rezension: Der Halbelf Scott lebt als Antiquar ein ruhiges Leben. Ganz im Gegenteil dazu lebt die Hochelfe Gwendolyn immer im Fokus der Gesellschaft – und der elfischen Skandalpresse. Da ihre Familien schon seit Ewigkeiten verfeindet sind, reagieren beide nicht erfreut, als sie sich plötzlich immer wieder über den Weg laufen. Hinzukommt der Standesunterschied, da Scotts Vater wegen der nicht standesgemäßen Ehe mit einer Menschenfrau einst aus seiner Familie verstoßen wurde. Und dann gibt es da noch ein peinliches Geheimnis aus ihrer Schulzeit … In der vor normalen Menschen verbogenen magischen Parallelwelt von Paris bahnen sich Turbulenzen an, die schließlich dazu führen, dass die beiden so verschiedenen Elfen plötzlich gemeinsam auf der abenteuerlichen Suche nach einem blauen Glasherz sind. Elfen ‚leben‘ meist in der High Fantasy. In der Urban Fantasy trifft man sie dagegen relativ selten an. In Anja Stephans Roman leben sie unerkannt zwischen den Menschen. Dabei wagt die Autorin den Spagat zwischen einem Urban-Fantasy-Abenteuer, einer Love Story sowie einer Familien- beziehungsweise Gesellschaftssaga. Als Romantasy würde ich die Geschichte dabei allerdings nicht bezeichnen – zumal beide Protagonisten nicht gerade besonders romantisch veranlagt sind. Leider verlagert die flüssig und in angenehmen Stil erzählte Geschichte ihren Schwerpunkt stellenweise sehr auf die Beziehungsprobleme Scotts und Gwens und vernachlässigt das sehr interessante magische Abenteuer über längere Abschnitte etwas. Am Ende werden jedoch alle offenen Fragen aufgelöst. Lediglich wieso die deutschen von Cleves und die schottischen McKenzies offenbar schon seit Jahrhunderten in Frankreich leben, bleibt unbeantwortet. Fazit: Urban-Fantasy-Fans, die ich an einer etwas umfangreicheren Love Story nicht stören, kann dieses Buch empfohlen werden. – Blick ins Buch – Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.

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  • Hochelfisch schön!

    A Fairy Tale: Die Suche nach dem blauen Herz
    Cornelia_Ruoff

    Cornelia_Ruoff

    27. April 2017 um 12:57

    „A Fairy Tale: Die Suche nach dem blauen Herz“ von Anja StephanKlappentextAus ist es mit seinem ruhigen Leben im Quartier Latin in Paris! Als Scott McKenzie seiner Erzfeindin aus Jugendtagen über den Weg läuft, weiß er sofort, dass es das Schicksal nicht gut mit ihm meint. Dabei hat sich der Halbelf aus einst hohem Hause in den letzten hundert Jahren mit einem gut gehenden Antiquariat eine ausgezeichnete Reputation aufgebaut. Aber nun zieht ihn die eigenwillige Gwendolyn von Cleve in ein Abenteuer in die Pariser Unterwelt hinein, das ihn völlig überfordert. Auf der Suche nach dem blauen Herzen muss er sich mit der Vergangenheit der beiden verfeindeten Familien auseinandersetzen und sich gegen einen unbekannten Feind behaupten. Dabei wird ihm bewusst, dass sich sein Leben für immer verändern wird - und das Fräulein von Cleve ist schuld daran.Meine Meinung:Das Cover gefällt mir gut. Es wirkt märchenhaft und geheimnisvoll. Hauptpersonen sind Gwendolyn, Scott, Ephraim, der beste Freund von Scott und Leonard, der beste Freund Gwens. Die Figuren werden gut beschrieben und charakterisiert. Ich kann sie vor mir sehen. Vor allem Gwen finde ich bezaubernd. Sie ist ein wenig hochnäsig. Schließlich ist sie eine Hochelfin. Sie widmet sich leidenschaftlich ihren Projekten. Das Beste ist, dass sie so Schlampig und unordentlich ist. Dieser Eigenschaftscocktail macht sie liebenswert und faszinierend.Scott ist der ideale Gegenpart. Er lebt in seiner Spießigkeit und versucht, sich immer korrekt zu verhalten. Geheimnisse werden dem Leser zugeflüstert. Auch im Elfenreich begegnen wir Rassismus und Standesdünkel. Wir werden Zeugen einer Gerichtsverhandlung, die mit dem Urteilsspruch Heirat endet.Die Autorin lässt den Leser, Gwen und Scott kapitelweise kennenlernen und lässt sie dem Lesernäher kommen. Wir erfahren in jedem Kapitel mehr. Beide tragen ihre Vergangenheit mit im Gepäck.Am besten gefällt mir Leonard. Anja Stephan zeichnet ihn als eine schillernde Figur, frech, romantisch, treu, bis über beide Ohren verliebt und dabei sehr eigenwillig. Wobei Gwen fast genauso gut ist, durch ihre unkonventionelle Art. lockt sie Scott ständig aus der Reserve und treibt die Handlung voran.Es ist aber nicht nur eine Lovestory, sondern auch eine intelligente Kriminalgeschichte mit einer unerwarteten Auflösung. Bei der Suche nach dem blauen Herz, enttarnen Scott und Gwen einen gefährlichen Psychopathen. Ich finde es toll, wenn der Leser von der Handlung mitgerissen wird und nicht jeden Schritt vorausahnt, und es dennoch glaubhaft ist.Ich vergebe 5 Punkte!

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