Anja Stiffel Ehehygiene

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Inhaltsangabe zu „Ehehygiene“ von Anja Stiffel

Humorvoll und eindeutig zweideutig erzählt „Ehehygiene“ von einem Paar, das die Sache mit dem Sex noch nicht aufgegeben hat. Sie begeben sich auf einen ehekompatiblen Selbsterfahrungstrip, bei dem Kaninchenfell, Herzchakra und Therapeutencouch eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Eine spannende und amüsante Reise auf der Suche nach der verlorenen Lust.

Herrlich eindeutig zweideutig geschrieben.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

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  • Rezension zu "Ehehygiene" von Anja Stiffel

    Ehehygiene
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. January 2013 um 11:47

    Inhalt Eine Ehe, ein Bett und kein Sex. Was also tun wenn die Lust aufeinander nicht mehr da? Eine Frage die sich ein Ehepaar stellt und daraufhin alles mögliche ausprobiert, um das Feuer neu zu entfachen. Ein Besuch beim Therapeuten, Tantra Massage alles Maßnahmen zu denen das Ehepaar greift, doch so recht will alles nicht klappen.. Gestaltung Was mir gefällt ist das 50er Jahre Stil des Covers, damals war das Thema Sex ja nichts worüber man außerhalb des Bettes spricht und auch im Bett redet man nicht, sondern man macht. :D Passt meiner Meinung nach ganz gut zum Buch, da auch hier eher geschwiegen wurde, bis das Paar endlich mal die Augen aufmacht und erkennt, dass es keine Schande ist über Probleme, Wünsche ect. zu reden. Meinung Dieses Buch behandelt ein Thema mit dem ich mich jetzt noch nicht wirklich auseinander setzen musste, die Flaute im Bett. :D Auf eine sehr humorvolle Art und Weise wird hier auf dieses etwas schwierige Thema eingegangen, muss allerdings sagen, dass der Humor nicht unbedingt meins war. Er wirkte doch sehr überspitzt eingesetzt, viele Dinge werden maßlos überzeichnet, daher wirkt das ganze nur wenig authentisch. Die übertriebene Darstellung zeigt sich auch in den Charakteren wieder, Reaktionen sind völlig aus der Luft gegriffen und laden zum Kopfschütteln ein. Zudem erfüllen die Charaktere so ziemlich jedes männliche als auch weibliche Klischee. Während das Anfangs noch nicht allzu sehr gestört hat wurde es immer nerviger und gar unerträglich. Da schien es dem Leser schon gar nicht mehr allzu verwunderlich, dass da im Bett nichts mehr läuft. Eine Lösung für das Problem zu finden stellte sich für das Ehepaar auch als sehr schwierig heraus, liegt vielleicht daran, dass sie alle kuriosen Dingen eine Chance geben und sich so ein bisschen verrennen. Ich muss sagen, dass ich es ziemlich nervig fand, dass so wenig Fortschritt zu sehen war. Man wollte endlich auch mal ein Erfolg miterleben, aber so war das hier nicht, eher wurden sie immer wieder zurück geworfen und mussten sich von vorne wieder dazu aufrappeln einen erneuten Versuch zu starten. Da verdient das durchhaltevermögen der beiden ja schon wieder Respekt. ;) Lustigerweise, stellt es sich am Ende dann doch als gar nicht mal so schwer da mal wieder Sex zu haben. Dieses von Null auf hundert am Ende hin, fand ich auch nur wenig authentisch. Da hat man maßlose Probleme Lust aufeinander zu haben und dann passiert eine Sache und schon macht es wums? Ich weiß nicht, deren Reaktion fand ich einfach nicht nachvollziehbar. Wirkte alles zu gestellt und was weiß ich. Nun kann man sich die Frage stellen, soll dieses Buch als Ratgeber dienen? Sicherlich gibt es einige Ratschläge mit auf dem Weg, aber ich würde es dann doch eher als eine Unterhaltungslektüre betrachten. Unterhaltung die aber nicht unbedingt jedem zusagt. ;) Fazit Das Buch ist wie das anfängliche Sexleben der beiden, nicht wirklich befriedigend! :D

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  • Leserunde zu "Ehehygiene" von Anja Stiffel

    Ehehygiene
    bergkiesel

    bergkiesel

    Liebe Lovelybooks- Freunde, seit dem 14. September 2012 ist mein erstes Buch mit dem Titel „Ehehygiene“ im Handel und ich würde gerne gemeinsam mit euch eine Leserunde starten,  um mein Debütstück einmal gehörig von vorne bis hinten durchleuchten zu lassen. Mein Buch handelt von einem Paar, dass die Sache mit dem Sex und der Leidenschaft trotz Kind und diverser Apple-Produkte noch nicht aufgeben hat. Die beiden begeben sie sich aus diesem Grund auf einen ehekompatiblen Selbsterfahrungstrip bei dem Kaninchenfell, Herzchakra und Therapeutencouch eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Eine garantiert spannende, tiefgründige und amüsante Reise auf der Suche nach der verlorenen Lust nimmt so ihren Lauf... Ob das Ziel erreicht oder ein ewiger Traum bleiben wird? Erfahrt mehr und bewerbt euch doch einfach für eines der 25 Freiexemplare, die der Ullstein Verlag freundlicherweise, für jeden der es wissen will, zur Verfügung stellt.   Alle, die mitmachen wollen, schreiben mir  bitte bis zum 13. November 2012 unter dem Unterpunkt „Bewerbung“ worauf es in einer Beziehung wirklich ankommt.  Die 25 Gewinner bekommen dann das Buch direkt vom Verlag zugeschickt und nehmen automatisch an der Leserunde teil. Habt euch lieb. Eure Anja

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  • Rezension zu "Ehehygiene" von Anja Stiffel

    Ehehygiene
    nina_stern

    nina_stern

    21. December 2012 um 14:57

    Ehehygiene ist ein typisches Chicklit. Ein Frauenbuch. Aus der Sicht einer Frau geschrieben die total unglücklich in ihrer Ehe ist, weil sie komplett unbefriedigt ist. Irgendwie will es zwischen ihr und ihrem Mann nicht mehr so funken. Was tun, wenn der Mann kein Interesse zeigt? Was mir wirklich gut gefallen hat, war der Schreibstil. Die Protagonistin des Buches erzählt sehr frei und locker von ihrer Ehe. Ich mag dieses “frei von der Leber weg” Gefühl. Als würde einem eine Freundin von ihren Problemen erzählen, bzw schreiben. Ich hatte auch direkt eine Freundin vor Augen und im Ohr als ich begann zu lesen. Witziges Gefühl Nur das Thema war für mich jetzt weniger interessant. Aber ich bin halt weder verheiratet, noch in einer Beziehung. Ich berufe mich da gefühlstechnisch auf Erzählungen von Freundinnen die verheiratet sind und meine ausgeprägte Empathie Erzählt wird in der Gegenwartsform mit vielen, vielen Rückblenden. Manchmal waren es mir schon fast zu viele. Aber für die Story waren sie relativ wichtig, daher nimmt mans es so halt hin. Die Sprache ist recht unverblümt, aber nicht Geschmacklos. Es wird tacheles gesprochen, aber niveauvoll! like Was ich nicht schön finde ist das Cover. Als ich das Buch bekam, holte ich es freudig aus dem Briefkasten und wollte es direkt auspacken, da ich noch woanders hin musste, wollte ich es mir auf dem Weg dahin schon einmal ansehen. Ich öffnete den Umschlag und kurz bevor ich es raus holte fiel mir ein, was auf dem Cover ist. Vorne und hinten ist ein riesiger, rosafarbener Vibrator abgebildet. Damit eignet sich – für MICH – das Buch sehr schlecht um es in der Bahn oder beim Arzt im Wartezimmer zu lesen. Auch wenn Besuch kam (Heizungsableser z.B.) war es mir unangenehm, dass das auf dem Nachttisch lag. Ich bin sicher nicht prüde, im Gegenteil, aber das ist mir einfach etwas too much. Auch wenn ich rosa mag lach Mein Fazit: Frauen, die ein witziges, niveauvolles, gut geschriebenes Buch über den Versuch sexueller Wiederbelebung in einer nicht so einfachen Ehe lesen möchten, kann ich dieses Buch sehr empfehlen!

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  • Rezension zu "Ehehygiene" von Anja Stiffel

    Ehehygiene
    Blaustern

    Blaustern

    18. December 2012 um 20:38

    Anja und Jan sind beide Mitte dreißig und seit sieben Jahren verheiratet. Sie haben einen gemeinsamen Sohn von sechs Jahren und ein gemeinsames Problem. Sie stecken mitten in einer Sexkrise und sind dadurch beide sehr gefrustet. Seit Monaten läuft im Bett gar nichts mehr. Ansonsten verstehen sie sich aber super und können sogar über dieses Problem reden. Immer und immer wieder. Sie suchen permanent und beharrlich nach einem Ausweg. Nachdem das erste gemeinsame Romantik-Wochenende als Flop endete, müssen wirksamere Dinge ran. Sie besuchen zusammen einen Tantra-Kurs, eine Paartherapie, eine Erotik-Messe und gehen zum Yoga. Alles scheint nicht zu klappen. Dabei ist die Lösung viel simpler … Anja, die Ehefrau, erzählt diese Geschichte in einem lockeren witzigen Stil, und wir erfahren ihre Sicht der Dinge. Für mich war es eine amüsante Unterhaltung, und mir hat es gut gefallen, dass nicht alles so ernst genommen wurde, auch wenn Anjas Gedanken und Gefühle zwischendurch nachdenklicher und verzweifelter Natur waren. Ich denke, in diesem Buch findet jeder einige Parallelen zu seiner eigenen Beziehung. Das Ende des Buches passte für mich nicht wirklich zu den beiden, die gemeinsam solche Anstrengungen unternommen hatten. Unrealistisch finde ich die Lösung allerdings nicht.

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  • Rezension zu "Ehehygiene" von Anja Stiffel

    Ehehygiene
    kornmuhme

    kornmuhme

    16. December 2012 um 22:33

    Inhalt: SIE und ER, der Göttergatte namens Jan, sind seit mehreren Jahren verheiratet, beide berufstätig, haben einen Sohn und lieben sich sehr. Alles wunderbar, wenn eines nicht wäre: kein Sex. Es geht bei den beiden gar nichts mehr im Bett, die Erotik ist verschwunden, die gegenseitige Anziehungskraft flöten gegangen, einfach so. SIE will unbedingt etwas daran ändern, und gemeinsam mit ihrem Mann Jan geht sie auf die Suche nach der verloren gegangenen Lust ... ****************** Meinung: Mit viel Humor, aber auch Einfühlungsvermögen schildert die Autorin das Gefühlschaos einer sexuell gefrusteten Ehefrau. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive erzählt, sodass der Leser hauptsächlich Einblicke in die Gedanken der Protagonistin erhält - die im Übrigen bis zum Schluss des Buches namenlos bleibt. Und diese Gedanken haben es in sich! Witzig, locker-flockig, manchmal schnodderig, aber meines Erachtens immer niveauvoll und mit einer ordentlichen Prise Ernsthaftigkeit geht es "zur Sache". Beide Ehepartner leiden unter der ungewollten Enthaltsamkeit, wissen aber auch nicht so recht, wo die Ursache dafür liegen könnte. Daher begibt man sich gemeinsam auf Lösungssuche, probiert Neues aus, verwirft Altes, holt sich Rat, wo es nur geht. Es macht wirklich Spaß, die beiden auf ihrer Entdeckungsreise zu begleiten. Sprache und Wortwahl sind einfach herrlich, oftmals habe ich laut lachen müssen! Und ich denke, jeder, der das Buch liest, wird sich in der einen oder anderen Situation wiedererkennen :-). Dabei wird die Suche nach dem neuen Kick und der Lust aufeinander niemals banal geschildert oder driftet in Belanglosigkeiten ab. Im Gegenteil, oftmals schimmern tiefer gehende Probleme besonders der Protagonistin durch, Ängste, die schon viele Jahre bestehen, sodass diese plötzliche Sexunlust gar nicht so plötzlich und zufällig scheint. Dieser Aspekt der Ernsthaftigkeit hat mir gut gefallen! Dennoch überwiegen natürlich die komischen, abstrusen, total witzigen Momente! *********************** Fazit: Ein tolles Buch mit viel Situationskomik und humorvollem Realismus! Es lässt sich - auch anhand der übersichtlichen Seitenzahl und meist kurzen Kapitel - locker und leicht lesen, passt prima für zwischendurch! Eine ganz klare Leseempfehlung! 5 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Ehehygiene" von Anja Stiffel

    Ehehygiene
    Rosen-Rot

    Rosen-Rot

    07. December 2012 um 13:33

    Jan und Anja sind seit nunmehr sieben Jahren verheiratet. Beide verstehen sich immer noch gut, aber im Bett läuft schon seit langer Zeit gar nichts mehr. Da sie beide an diesem Zustand etwas ändern möchten, probieren sie alles mögliche aus, um ihre gegenseitige Lust wieder neu zu entfachen. Doch trotz aller Versuche, will es einfach nicht mehr klappen. Das Buch erzählt auf eine humorvolle und amüsante Weise die Geschichte eines Paares, das eigentlich glücklich ist, bei dem aber im Bett gar nichts mehr geht. Dabei werden alle möglichen Methoden beschrieben, die die beiden ausprobieren, um ihre Lust aufeinander wiederzufinden. Sie machen eine Paartherapie, gehen in ein Tantra-Studio, zum Yoga und auf eine Erotik-Messe. Doch zum Schluss hilft ihnen etwas ganz anderes. Das Buch ist eigentlilch kein Ratgeber für sexuelle Probleme, sondern eher ein Roman, der auf amüsante Weise von den Problemen eines Paares erzählt. Es ist ganz nett geschrieben und lässt sich gut lesen, und ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Ehehygiene" von Anja Stiffel

    Ehehygiene
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    06. December 2012 um 21:42

    *ÜBER DIE AUTORIN * Anja Stiffel, 34, Wohnort München, begann 2000 mit ihrer Schreibkarriere als Werbetexterin, danach Drehbuchautorin. Seit 2009 ist Anja Stiffel als freie Texterin und Autorin tätig. PROTAGONISTEN Jan = Mitte 30, Geschäftsführer einer Werbeagentur "ich" - ebenfalls Mitte 30, Kreativ-Texterin beide miteinander verheiratet, 1 Kind STORY Ein Paar steht vor dem Problem, der Probleme - in der Ehe läuft nix mehr. Die sexuelle Unlust schlägt um sich. Mehr oder minder gemeinsam wird überlegt, wie man das Eheleben wieder in Schwung bringen könnte. Und - es kommt in Schwung, auf seine ganz eigene Art und Weise. FAZIT Selten hatte ich bei einem Buch von der ersten bis zur letzten Seite ein Dauergrinsen im Gesicht. Das Buch benennt alle Details, witzig und direkt. Für Paare, die vielleicht sogar in einer ähnlichen Krise stecken, sollte dieses Buch ein absolutes Muß werden. Da bleibt garantiert kein Auge trocken. Und vielleicht findet der Eine oder Andere in diesem Buch auch neue Anregungen.

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  • Rezension zu "Ehehygiene" von Anja Stiffel

    Ehehygiene
    jackdeck

    jackdeck

    05. December 2012 um 10:53

    Junges, erfolgreiches Paar, Mitte 30 ein Kind steckt in der „Sexkrise“ beide sind irgendwie gefrustet das es nicht mehr so läuft wie vor 7 Jahren. Man kennt sich in und auswendig, weiß wie der andere tickt , und leider teilt man auch einige Alltagssituationen im Badezimmer , einige Dinge sollte man doch hinter verschlossener Tür erledigen. Aus Angst dass es so bleibt bzw. noch schlimmer wird, versuchen beide einen Ausweg zu finden. Der erste Versuch ein Romatik-weekend , verpufft und es müssen wohl härter Geschütze aufgefahren werden. Nun geht es zum Therapeuten, in den Tantrakurs oder auch auf eine Sexmesse. Mehr will ich nicht verraten. Es entstehen lustige Dialoge und Situationen. Die Hauptakteure erscheinen mir gleich sympathisch, am besten finde ich dass sie darüber reden und ihr „Problem“ zusammen in die Hand nehmen und eine gemeinsame Lösung finden. Ein erfrischend, lustiges Buch, welches man aber nicht immer so ernst nehmen sollte. Es war für mich ein amüsantes Lesevergnügen, sicher kann man einige Parallelen ziehen. Die Art des Humors gefiel mir sehr gut. Etwas mehr Tiefgang hätte sicher nicht geschadet, aber es muss ja nicht alles immer hoch philosophisch sein. Ich gebe gern 4 Sterne für dies Buch.

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  • Rezension zu "Ehehygiene" von Anja Stiffel

    Ehehygiene
    Mausezahn

    Mausezahn

    29. November 2012 um 14:47

    Wege aus der verkehrsberuhigten Zone. Wieviel Alltag verträgt die Libido? Und überhaupt, wo steckt sie eigentlich? Ein Paar hat sich auf die Suche danach begeben. Heraus kam eine wild-komische Realsatire über Ehe, Sex und andere widrige Umstände. Die Ich-Erzählerin und ihr Ehemann Jan machen sich in diesem Buch auf die Suche nach der Lust, die ihnen während ihrer langjährigen Beziehung und des Alltags, als Familie mit Kind, irgendwie abhanden kam. Mit locker-flockigem Schreibstil nimmt Anja Stiffel uns mit auf die Reise der beiden, die ihre Sexuelle Beziehung nicht einfach aufgeben wollen. Sie erzählt von Höhen und Tiefen auf diesem Weg, und das mit humorvoller Ironie. Nachdem im größten Teil des Buches alles so gemütlich zuging fand ich den Schluß etwas zu schnell und etwas zu einfach. Das ist aber auch das einzige, was mir ein bisschen unrealistisch wirkte, ansonsten fand ich die Geschichte doch sehr realistisch, was einem die Protagonisten sofort sympatisch macht und man sich gleich in ihre Situation hineinversetzen kann. Ich fand das Buch sehr kurzweilig, durch die ganzen Ausflüge (Tantra, Erotikmesse, ich will jetzt nicht zu viel verraten) und sehr unterhaltsam, auch Männer dürften das Buch ganz amüsant find. Man sollte die alles nicht immer ganz so Ernst nehmen.

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  • Rezension zu "Ehehygiene" von Anja Stiffel

    Ehehygiene
    Gela_HK

    Gela_HK

    29. November 2012 um 12:46

    Anja Stiffels Debütroman "Ehehygiene" wird aus Sicht der Erzählerin geschildert. Sie nimmt den Leser mit auf eine Suche nach der Lust. Wie in vielen anderen Ehen heute auch, ist im Laufe der Beziehung der beiden Darsteller die Lust auf der Strecke geblieben. Gemeinsam suchen sie nach "der" Lösung um wieder erfüllenden Sex zu haben. Meine Meinung: Die Autorin schildert ausführlich die Problematik des Paares. Sie verbringt lieber Zeit mit ihren Freundinnen, er geht völlig auf in seiner Arbeit und will abends seine Ruhe. Die mehr oder weniger erfolglosen Versuche Sex zu haben, enden für beide eher im Frust. Beide geben die Hoffnung aber nicht auf und nehmen den Kampf mit der Lust auf. Dabei stehen sie sich wohl selbst am meisten im Weg. Ob Tantra, Therapeuten-Gespräch, Yoga-Übungen oder Selbstfindung, der Leser darf sie bei allen Versuchen begleiten. Fazit: Das Buch ist sehr locker im Stil eines Freundinnen-Kaffeklatsches geschrieben. Einige lustige Passagen und die vielleicht ein oder andere Anregung für Paare läßt sich auch finden. Das Happy-End gibt dann noch Hoffnung für alle frustierten Paare, das jeder seinen eigenen Weg zur Glückseligkeit finden muss. Ich hätte mir mehr Tiefgang gewünscht, deshalb nur drei Sternchen.

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  • Rezension zu "Ehehygiene" von Anja Stiffel

    Ehehygiene
    Anchesenamun

    Anchesenamun

    29. November 2012 um 09:42

    In Anja Stiffels Debütroman „Ehe-Hygiene. Was man so alles tut, um es mal wieder zu tun“ lernen wir die namenlose Protagonistin und ihren Mann Jan kennen. Die beiden sind seit 7 Jahren verheiratet, haben einen 6jährigen Sohn – und schon seit längerer Zeit keinen Sex mehr. Auf 216 Seiten begleiten wir das Ehepaar bei seinen Versuchen, wieder mehr Lust ins Ehebett zu bekommen. Dabei probieren sie so allerhand aus: Tantra-Massage, Acro-Yoga zu zweit, den Besuch einer Erotikmesse und eines Paartherapeuten und vieles mehr, aber nichts will so richtig zünden. Irgendwann fragt sich der Leser, ob es bei den beiden überhaupt noch klappt, aber manchmal ist ja der Weg das Ziel, und in diesem Fall ist für den Leser der Weg sehr amüsant mitzuverfolgen! Die Story ist aus der Sicht der Ehefrau, der Ich-Erzählerin, geschrieben. Während der Leser den Ehemann Jan nur aus der Sicht der Frau kennenlernt, hat er auch Anteil an ihren Gedanken und Gefühlen. Und diese sind zwar oft auch ernst und nachdenklich, aber meistens sehr amüsant und schräg – und einfach nur herrlich realistisch! Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen, wieviel er/sie von sich selbst in den Charakteren wiederfindet. Bei mir persönlich hat da vieles übereingestimmt, weshalb mir die Protagonisten sehr sympathisch waren und ich mich mit vielem identifizieren konnte. Das machte alles nochmal doppelt so spannend, da man sich doch oft vorstellte, wie man selbst reagiert hätte und ob man das auch mal ausprobieren würde. Das Buch trägt autobiographische Züge – wie weit, lässt die Autorin natürlich offen, aber ich fand es sehr interessant, dass diese Dinge nicht nur konstruiert, sondern auch teilweise von einem Pärchen wirklich so erlebt wurden. Nachdem man das Ehepaar auf seiner Suche nach der Lust begleitet hat, scheint mir das Ende dann doch etwas zu schnell, chaotisch und auch etwas unrealistisch. Es vermittelt irgendwie das Gefühl, dass man nach all den Reinfällen nun am Ende doch noch hoppladihopp zum Ende der Geschichte kommen muss. Im Vergleich zu den vorherigen Erlebnissen war das dann doch etwas zu unrealistisch für meinen Geschmack. Der Schreibstil ist sehr witzig und lässt sich flüssig lesen. Dadurch kann man das Buch in einem Rutsch runterlesen. Eine lustige, kurzweilige Unterhaltung für jedermann – auch für Männer!

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  • Rezension zu "Ehehygiene" von Anja Stiffel

    Ehehygiene
    Lesefix

    Lesefix

    27. November 2012 um 10:26

    Wer kennt das nicht? Lustflaute! In einer langjährigen Beziehung kommt es immer mal wieder vor, dass Flaute im Bett herrscht. Dieses Problem haben auch unsere zwei Hauptpersonen in „Ehehygiene- Was man nicht alles tut um es mal wieder zu tun“. Doch ihr Problem geht tiefer, denn sie haben seit längerem so gar keine Lust mehr auf den Partner. Dazu kommt, dass die rosarote Brille nicht mehr im Ansatz vorhanden ist, und somit mehr Fehler an dem Partner als liebevolles festgestellt wird. Wie soll es da dann auch Sex geben? Gemeinsam versuchen die zwei ihre Beziehung zu retten, indem sie möglichst unterschiedliche Sachen ausprobieren, um wieder zueinander zu finden. Denn eines wissen sie genau, ohne ihren Partner wollen sie im Grunde nicht sein. Anja Stiffel thematisiert ein Thema das vermutlich alle Menschen, die in einer längeren Beziehung sind oder waren, kennen. Den Partner kennt man schon fast genau so gut wie einen selbst und große Lust stellt sich auch nicht immer ein. In diesem Roman sieht man die Beziehung und deren Alltag von zwei ganz normalen Leuten. Es gibt die glücklichen Momente, die traurigen, die lustigen aber vor allen die typischen Momente in einer Beziehung. Und genau letzeres, macht das Buch zu einem amüsanten Lesevergnügen. Als Leser kann man sehr viele Parallelen zu seiner eigenen (ehemaligen) Beziehung stellen oder auch sagen „so ist es bei uns aber gar nicht“. Der Unterhaltungswert ist hier meiner Ansicht nach sehr hoch. Leider war mir die weibliche Hauptperson stellenweise nicht ganz so sympathisch, aber das ist eben Geschmackssache. Dennoch ist es eine unterhaltsame und kurzweilige Lektüre, die versucht, eine ernste Angelegenheit mit Humor anzugehen.

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  • Rezension zu "Ehehygiene" von Anja Stiffel

    Ehehygiene
    bookgirl

    bookgirl

    26. November 2012 um 15:04

    Inhalt Ein Paar steckt in der (Sex-)Krise. Es klappt einfach nicht mehr und beide wissen nicht warum. Eigentlich lieben sie sich doch und trotzdem ist im Bett eine Flaute und keiner hat so richtig Lust. Diverse Methoden werden also ausprobiert. Ein Tantra-Kurs besucht, über Amazon ein Kamasutra-Kartenspiel bestellt, selbst die Therapie-Stunden dürfen nicht fehlen. Doch wie bringt man Schwung in eine Ehe, in der Langeweile vorherrscht? Meine Meinung "Ehehygiene" hat mich über weite Strecken bestens unterhalten. Es ist amüsant, witzig und locker geschrieben, wenn auch teilweise ein wenig zu überspitzt. Man konnte ganz herrlich die Schilderungen mit der eigenen Beziehung vergleichen und auch wenn ich mich Größtenteils in der Handlung nicht wiedergefunden habe, konnte ich doch über einige Passagen sehr gut lachen. Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben, sodass man den Eindruck haben könnte, dass die Autorin ihre eigenen Erfahrungen in der Geschichte verarbeitet. Es könnte jedoch auch ein Stilmittel sein, um die Protagonistin authentischer darzustellen. Von dem Ende war ich ein wenig enttäuscht. Ich hatte nicht damit gerechnet und hätte mir gewünscht, dass es einen anderen Weg gibt, um wieder Leben in die eingeschlafene Beziehung zu bringen. Fazit Mit "Ehehygiene" hat Anja Stiffel ein gelungenes Debüt vorgelegt und wer selber ein paar Anregungen benötigt, um wieder Pepp in eine Ehekrise zu bekommen, sollte hier auf jeden Fall zugreifen ;-)

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  • Rezension zu "Ehehygiene" von Anja Stiffel

    Ehehygiene
    LeseJulia

    LeseJulia

    26. November 2012 um 11:24

    Liebe und Libido sind nicht immer einfach zu händeln Das Paar steckt in der Krise - der Sexkrise. Nix geht mehr. Und das nach 7 Jahren. Beide sind frustriert darüber und hangeln sich durch Psychotherapeutengespräche, Kamasutrakartenspiele, Tantra-Massagen, Selbstfindungs-Seminare, AUM-Kurse und Yoga-Sitzungen auf der Suche nach der eigenen Libido und der neuen Lust auf den anderen... Fazit Sehr amüsant geschrieben, teilweise schon überspitzt komisch, aber damit eine hervorragende Unterhaltung. zwar nicht tiefgründig, aber dafür ein gutes lachmuskel-Schmunzel-Training und Vergleichsebene für die eigene Beziehung. Mit einem großen Augenzwinkern! Das Ende fand ich überraschend und auch wenn ich mit dem ein oder anderen Erfahrungs-Muss der beiden nicht ganz einverstanden war, kann ich dieses Buch guten Gewissens weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Ehehygiene" von Anja Stiffel

    Ehehygiene
    Mone80

    Mone80

    25. November 2012 um 14:32

    Inhalt Ein Paar auf der Suche nachdem verlorengegangenen Sex. Die Erzählerin und ihr Mann haben ein Problem, sie würden gerne wieder Sex haben, doch irgendwie scheint es nicht zu klappen. Wo ist sie hin die Leidenschaft, das Feuer, die Lust? Und wo soll man sie finden? Das Paar begibt sich auf die Suche und macht dabei viele Experimente und betritt Neuland, um endlich wieder Sex zu haben. Meine Meinung: Auf sehr überspitzte Art und Weise erzählt Anja Stiffel in ihrem Debüt über die Probleme des Paares und ihrem Weg zur hemmungsloser Leidenschaft. Dabei probieren sie alle Arten aus, welches ein Kick sein könnte, sich aber oft als Flopp entpuppt. Die Gespräche der Ich- Erzählerin mit ihren Kaffeeklatsch-Freundinnen sind witzig und die ein oder andere Idee ihrer Freundinnen nicht zu empfehlen, der Therapeut ist weise und hilft der Erzählerin sich selbst zu helfen und nach vielen Versuchen ist die Verzweiflung spürbar. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Locker und spritzig, an vielen Stellen garantiert einen Angriff auf die Lachmuskeln und manches konnte ich mir vor dem inneren Auge gut vorstellen. Allerdings das Ende hat mir nicht ganz so gut gefallen. Für mich war es ein No-Go, aber das lest mal lieber selbst. Fazit: *Kurzweilige, sehr gute Unterhaltung mit Lacheffekten. *

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