Dieses Buch ist sehr emotional geschrieben. Man kann sich sehr gut in die erniedrigende Situation von Rinka hinein versetzen und fiebert mit, wie sie nach der Vergewaltigung damit umgeht. Erniedrigung, Angst, Hilflosigkeit, Ekel, Wut, aber auch jede Menge an Stärke, Mut und Selbstbewusstsein werden sehr gut dargestellt. Zudem auch die Schwierigkeiten, die ein solcher Vorfall mit sich bringt. Egal ob es Angst vor anderen Mitmenschen ist, Ekel vor sich selbst oder auch nur die Ausweglosigkeit und das Gefühl der Scham nach dem Vorfall. Ein tolles Buch, das Mut macht und zeigt, dass Opfer sich nicht alles gefallen lassen dürfen.
Anja Tuckermann
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Quelle: Verlag / vlb
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Hugo Adolf Höllenreiner ist neun Jahre alt, als er und seine Familie 1943 deportiert werden. Es folgt eine furchtbare Zeit des Ungewissen, des Leids und kleine Momente der Hoffnung und Freude. Hugo und seine Geschwister werden von Dr.Mengele zu furchtbaren Experimenten Missbraucht. Im April 1945 wird er und seine Familie befreit, aber die tiefen körperlichen und seelischen Wunden bleiben und es gibt wenige Momente wo wieder so etwas wie Zufriedenheit und Glück möglich sind. Zusammen mit Anja Tuckermann hat sich Hugo Höllenreiner zurück erinnert und seine Geschichte aufgeschrieben. Es ist ein tiefer Einblick in ein Leben, dass für die meisten von uns unverstellbar ist. Es bleiben Fragen und Zorn, aber es gibt auch Momente voller Gefühl, Hoffnung und Liebe. Die Geschichte der Sinti im dritten Reich wird hier lebendig und begleitet von Bildern und Zeitdokumenten bekommen die Leser ein Stück Geschichte erzählt. Bewegend und erschütternd.
Mona und David lernen sich mitten in Berlin kennen, aber müssen gleich weiter. Sie sind sich aber sehr sympathisch und tauschen die Adressen. Jetzt beginnt ein Briefwechsel der immer inniger wird und auch längst vergangene Erlebenisse und weniger schönes zu Tage fördert. Ein berührendes Buch von Anja Tuckermann und dem wunderbaren Andreas Steinhöfel.
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