Anja Tuckermann Muscha

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Inhaltsangabe zu „Muscha“ von Anja Tuckermann

Muscha ist anders und das lassen ihn immer mehr Menschen spüren. Er selbst kann sich den Grund dafür nicht erklären. Nur seine "arischen" Eltern wissen, dass es für den Sinti-Jungen im nationalsozialistischen Deutschland keinen Platz mehr gibt. Muscha braucht ein sicheres Versteck.

Gut, um jüngeren Kindern das dritte Reich näher zu bringen

— Sorlana
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  • Rezension Muscha

    Muscha
    Sonntagsschreiber

    Sonntagsschreiber

    15. June 2014 um 11:57

    „Wer kann sich denken, warum unser Führer den Arm nicht immer ausgestreckt hält?“ (…) Lehrerin „ Wahrscheinlich ist es ihm auch Peinlich, sich selbst zu loben, denn unserer Führer ist ein sehr bescheidener Mensch, der sich nicht gern in den Vordergrund stellt. Aber der Gruß bedeutet nicht nur Heil Hitler. Er stammt von den Germanen und bedeutet: Sieh, ich bin ohne Waffe, also in friedlicher Absicht, gekommen und grüße dich.“   Josef muss anders sein als die anderen.  Zu diesen Schluss kommt er, nach den er von allen anderen geärgert und beschimpft wurde. Er ist doch zu allen Leuten nett und höflich und möchte am liebsten genau das tun was alle anderen tun. Nur er darf das alles nicht. Er stellt Vermutungen auf, was die Ursachen sein könnten. Zieht er sich anders an als die anderen oder verhält er sich anders? Oder hängt es damit zusammen, das er der einzige ist der keine weiße, sondern eher braune Haut hat? Das Buch wurde nach einer wahren Begebenheit geschrieben. Die Person und die damit verbundenen Geschichte ist wirklich so geschehen. Zwar wurden Erinnerungslücken gestopft in dem neue Dinge hinzuerfunden wurden, das stört mich aber nicht, denn selbst wenn diese Geschichte erfunden wäre. Hätte sie nicht an Aussagekraft verloren. Der Charakter ist jung, er versteht viele Sachen nicht, das kommt aber auch daher das seine Eltern Informationen bewusst vorenthalten die für ihn gefährlich werden könnten. Wenn er Gedichte aufsagen muss, versteht er oft deren Inhalt nicht, da so viele unbekannte Wörter vorkommen. So wird er während der gesamten Geschichte im Unklaren gelassen, was in Deutschland eigentlich wirklich passiert. Die Jahre im Buch schreiten in den Jahren voran und es wird nur am Rande erwähnt, dass zum Beispiel die Schlacht bei Stalingrad verloren wurde. Zwar schnappt er hin du wieder Wörter von seinen Eltern auf, mit denen kann er aber nichts anfangen. Nur der Leser weiß was gemeint war. Wenn er das Wort Sozialdemokratie auf einen der häufigen treffen der Eltern mit unbekannten Personen aufschnappt, können wir erahnen das die treffen nicht viel mit den Roten Kreuz zu tun hat. Josef, die Hauptfigur, dagegen kann sich darunter nichts vorstellen. Für mich war es daher sehr gut nachvollziehbar das ein Kind, mit so wenig Informationen und Verständnis für diese Zeit, nicht auch mit einer Hakenkreuzflagge durch die Straßen ziehen möchte, oder Protokoll führen wie viel Kohle verschwendet wurde, damit mehr Panzer gebaut werden können. Die Erzählperspektive aus Sicht des kleinen Jungen verdeutlicht die Unklarheiten über das was passiert. Der einzige Wunsch ist so zu sein wie alle anderen. Nicht alleine auf den Schulhof zu stehen oder endlich mal wieder alleine nach draußen zu gehen, ohne das ihn ein Bein gestellt wird. Auch wenn ein gestelltes Bein nur noch am Rande erwähnt wird, für ihn ist das so in den Alltag übergegangen das es nicht wichtig ist das noch einmal zu erwähnen. Ich habe nicht nur eine Geschichte gelesen, sondern auch viel über der Kinder Alltag gelernt. Dabei meine ich nicht nur den Alltag der Hauptfigur, sondern auch der der anderen Kinder. Eigentlich sind alle Kinder im Buch die Josef ärgern auch nur Mitläufer, sie reden ihren Eltern nach und doch schimmert immer wieder durch, dass sie eigentlich nur Kinder sind und auch mit Josef spielen wollen. Das Buch hat die alltägliche Prozedur vor der Schule veranschaulicht, den Fahnenappell, welche Gedichte sie auswendig lernen mussten und was ihnen versucht worden ist beizubringen. Hier wurden zur Veranschaulichung original Gedichte verwendet und auch Rede Ausschnitte. Wie dieser hier der zum Eintritt ins Jungvolk verlesen wurde. „Ihr werdet lernen, Befehle ohne Wenn und Aber durchzuführen. Gehorsam und Treue, Disziplin und Ordnung sind nationalsozialistische Grundtugenden.“

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  • Frage zu "Muscha" von Anja Tuckermann

    Muscha
    vanny_miauz

    vanny_miauz

    Ist das buch was für Kinder???

    • 2
    Improvisationen

    Improvisationen

    08. February 2011 um 21:36