Anja von Kampen Knietzsche und das Hosentaschen-Orakel

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Inhaltsangabe zu „Knietzsche und das Hosentaschen-Orakel“ von Anja von Kampen

Knietzsche erlebt den miesesten Geburtstag aller Zeiten: Als er zwölf wird erfährt er, dass er adoptiert wurde. Seine leiblichen Eltern haben ihm nichts hinterlassen außer eine kaputte Taschenuhr, die urplötzlich zum Leben erwacht ... Als ob das alles nicht schon verrückt genug wäre, lernt er am gleichen Tag Mildred kennen: Ihr Vater sitzt in Untersuchungshaft, weil er wertvolle Gemälde aus dem Museum gestohlen haben soll. Mildred ist fest entschlossen, seine Unschuld zu beweisen. Ehrensache, dass Knietzsche und seine Freunde Norbert, Pepe und Darwina ihr dabei helfen! Knietzsche, bekannt aus Ki.KA und ARD, erobert die Welt der Bücher: In „Knietzsche und das Hosentaschen-Orakel" erlebt er ein spannendes Abenteuer mit seinen Freunden Mildred, Norbert, Pepe und Darwina. In dem spannenden Krimi geht es um Wahrheit, Mut und große Rätsel. Aber was am wichtigsten ist: Freunde zu haben, die immer zusammenhalten!

Uns hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Ich habe es erst selbst, und danach meinen Jüngsten als Gutenachtgeschichte vorgelesen.

— Barbara_Eberhard

Konnte mich nicht ganz überzeugen durch seine Vorhersehbarkeit...

— _hellomybook_
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    Knietzsche und das Hosentaschen-Orakel

    Barbara_Eberhard

    11. February 2017 um 15:04


    Auch wenn zwischen mir und meinem Jüngsten 40 Jahre liegen : ) 
    wir fanden es beide sehr gut!
    Dieser Krimi hat uns beim Lesen und Vorlesen in den Bann gezogen. Freuen uns schon auf eine Fortsetzung!

  • Konnte mich nicht überzeugen

    Knietzsche und das Hosentaschen-Orakel

    _hellomybook_

    06. January 2017 um 23:01

    Ich muss gleich zu Beginn sagen, dass ich aus der Altersgruppe, für die dieses Buch ansprechend ist, entwachsen bin. So unterscheide ich in dieser Rezension stark unter der Genrewertung, in dem ich dieses Buch mit den Vertretern der Kinderbücher vergleiche (objektiv) und der Gesamtwertung (die sehr subjektiv ausfallen wird). Ich glaube, dass Kinder ab acht Jahren viel Spaß mit diesem Buch haben können. Es bietet ausreichend Spannung und Nervenkitzel und zeigt eine tolle entstehende Freundschaft. Das sind die Gründe, weshalb sich Kinder im Alter von acht bis höchstens zwölf Jahren dieses Buch zulegen sollten. Für mich hat es jedoch einige Schwächen aufzuweisen, die mich als 15-jährigen gestört haben. Zuerst ist die Geschichte sehr vorhersehbar. Das liegt einerseits daran, dass zu wenige Figuren eingeführt werden, als dass ein großer Überraschungseffekt aufkommen kann, und so klar ist, wer hinter dem Kunstraub steckt. Zudem liegen die Protagonisten mit so ziemlich allem, was sie denken, richtig. Auch hierdurch wird die gesamte Geschichte sehr durchsichtig. Andererseits wirkt das Ende sehr konstruiert und hier wird sich zu sehr auf diesen Zufall gestützt. Für mich als Leser konnte keine wirkliche Spannung aufgebaut werden, was an der Vorhersehbarkeit liegt. Zudem finde ich, dass sich das Buch nicht ganz entscheiden kann, welchen Weg es einschlagen möchte. So verwebt die Autorin zwei Geschichtenstränge miteinander, jedoch wird das eine Thema total unter den Tisch geworfen und nicht länger behandelt, bis auf einige Zufälle, in denen es auftritt, was im Kontext manchmal sehr gekünstelt wirkt. Was mich ebenfalls gestört hat, waren die eindimensionalen und blassen Charaktere. Sogar in der Clique der Protagonisten gab es wenige, über die man als Leser nichts erfahren hat, und die man so nicht einschätzen kann. Zudem werden viele Figuren einfach hinzugefügt, indem sie durch jemanden kurz genannt werden, aber nicht näher vertieft. Der Ich-Erzähler unterlag diesem Kinder-Klischee, in dem es heißt, alle Erwachsenen seien böse und mit Mädchen sollte man nicht reden, denn sie sind eklig. Dagegen wirkt Mildred fast schon pubertär, mit ihren vielen Stimmungsschwankungen. Dagegen ist die Sorge um ihren Vater in Untersuchungshaft fast nicht bemerkbar, was mir dann schon ziemlich unplausibel und unrealistisch vorkam.  Einige der vorgebrachten Kritikpunkte lassen sich in der Genrewertung wahrscheinlich dadurch entkräften, als dass es sich hierbei um ein Kinderbuch handelt und ich diesem Alter entwachsen bin. So kann man argumentieren, dass man nicht so viele Figuren einführen wollte, um die kleinen Leser nicht zu überfordern. Das geht in dieser Hinsicht also in Ordnung. Der Schreibstil der Autorin ist ziemlich angenehm und flüssig zu lesen, an einigen Stellen humorvoll und zum Schmunzeln anregend. Den Titel des Buches finde ich nicht gut gewählt, denn a) soll das "Hosentaschen-Orakel" die Taschenuhr sein, die er zum Geburtstag geschenkt bekommt und wenn ja, dann b) werden viel zu wenige Worte darüber verloren, als dass das Buch diesen Namen verdient hätte.    Fazit: Ich habe bei diesem Buch wie obig genannt eine zwiegespaltene Meinung. Das Buch ist für Acht- bis Zwölfjährige geeignet, für die Altersbegrenzung überschreitende Menschen kann ich hier jedoch keine Empfehlung aussprechen.    Humor * Spannung * Action Gefühl   Genrewertung (als Kinderbuch): 7,5/10 Gesamtwertung: 4/10   Das entspricht zwei von fünf Sternen für "Knietzsche und das Hosentaschen-Orakel" gesamt, als Kinderbuch jedoch empfehlenswert.🌟🌟2 Sterne

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