Anjali Banerjee Die Herzleserin

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Inhaltsangabe zu „Die Herzleserin“ von Anjali Banerjee

Die Inderin Lina ist eine talentierte Heiratsvermittlerin, denn sie verfügt über die magische Gabe, Seelenverwandte zu erkennen. Was jedoch ihr eigenes Liebesleben betrifft, so will sie seit dem Tod ihres Verlobten nicht mehr auf ihren sechsten Sinn hören. Das ändert sich aber, als ihre Eltern sie mit einem Mann verheiraten wollen, der ihr auf Anhieb zuwider ist.

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  • Rezension zu "Die Herzleserin" von Anjali Banerjee

    Die Herzleserin
    jenny_wen

    jenny_wen

    09. September 2012 um 20:30

    Ich habe mir das Buch ausgeliehen, weil es recht spannend geklungen hatte. Nun, das Buch habe ich innerhalb von 24 Stunden durch gelesen. Einerseits wars spannend, aber andererseits brauchte man nicht viel mit dem Kopf dabei zu sein, um dem Buch zu folgen. Für zwischendurch auf jeden Fall eine empfehlenswerte Lektüre. Die Autorin hat hier sehr viel Humor einfließen lassen. Ich habe so manches mal doch arg lachen müssen, was mir sehr gut gefallen hat. Lina sorgte unter anderem mit ihren Selbstgesprächen immer wieder für die Lacher, aber auch andere Situationen waren doch arg komisch. Da die Autorin selbst in Kalkutta geboren ist, konnte sie sehr viel von der Umgebung beschreiben und das typische indisches Feeling von überfüllten Straßen, Smog usw. Man fühlte sich so, als wäre man Lina selbst. Mir kam es manchmal zumindest so vor. Sie hat ebenfalls die schönen Saris beschrieben oder hat indische Worte einfließen lassen, die sie dann aber auch übersetzt bzw. beschrieben hat, zum Beispiel die Hochzeitsmode der Männer. Lina ist also auf der Hochzeit ihrer Schwester, und erfindet nun ihren Verlobten. Später sucht sie dann frische Luft um dem aufdringlichen Pee Wee zu entkommen. Dabei trifft sie auf einen Unbekannten, der sich ihr als Raja vorstellt. Sie unterhalten sich kurz und dann gehen sie wieder getrennte Wege. Doch Raja schmuggelt sich unterdessen immer mal wieder in die Gedanken von Lina ein. Da der Geburtstag von Linas Dad immer näher rückt, so begibt sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Verlobten, der ihren Ansprüchen genügt und vor allen Dingen viel reist und viel Geld hat. Wie der Zufall es so will, taucht Raja in Amerika auf, um für seinen Bruder eine Verlobte zu suchen. Dabei lernen sie sich immer näher kennen. Nach wie vor haben ihre Eltern und ihre Tante Kiki keine Ahnung, das sie ihren Verlobten bloß erfunden hat. Diese Lüge macht ihr auch immer mehr zu schaffen. Ich kann soviel sagen, das Ende hat mich arg enttäuscht, was bei mir einen absoluten Punktabzug gibt. Ich ahbe mit einem anderen Ende gerechnet, aber irgendwie wurden die Seiten immer weniger und es war kein Licht am Ende des Tunnels. Dennoch war es sehr lesenswert. Wer weiß, vielleicht plant die Autorin eine Fortsetzung dieses Romans?! Es wäre schön. Ich gebe diesem Buch 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Die Herzleserin" von Anjali Banerjee

    Die Herzleserin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. November 2011 um 17:05

    Inhalt: Lina ist eine unabhängige, junge Frau mit indischen Wurzeln, die in Amerika lebt und dort als Heiratsvermittlerin arbeitet. Damit ist sie sehr erfolgreich. Sie kann nämlich sehen, welche Menschen zusammen gehören. Nur für sie selber scheint es nicht den Richtigen zu geben. Jedenfalls nicht, seit ihr Verlobter bei einem Autounfall ums Leben kam. Während der Hochzeit ihrer Schwester in Indien scheint sich ihre Familie in den Kopf gesetzt zu haben, sie endlich unter die Haube zu bringen und hat auch gleich einen Heiratskandidaten parat. Abgestoßen von dem Mann, den ihre Familie ihr präsentiert und völlig überrumpelt, erfindet Lina kurzerhand einen neuen Verlobten. Sie nennt ihn Raja, weil ihr gerade nichts Besseres einfällt. Raja, wie den Mann, den sie auf der Hochzeit kennen gelernt hat und den sie wegen seiner chauvinistischen Ansichten so überhaupt nicht leiden kann. Doch wie soll sie aus der Geschichte jetzt wieder raus kommen? Entweder beichtet sie alles und stößt so ihre Familie vor den Kopf oder es muss flugs tatsächlich ein Verlobter her… Meine Meinung: Sicherlich hat die Autorin mit dieser Geschichte das Rad nicht neu erfunden. Trotzdem hat es mir großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Neben einer netten Liebesgeschichte erhält man nämlich auch noch einen kleinen Einblick in die indische Kultur. Zur Erläuterung einiger indischer Begriffe ist am Ende des Buches ein Glossar angehängt, in dem das Wichtigste erklärt wird. Mit seinen 280 Seiten ist dieses Buch schnell gelesen. Geschrieben ist das Ganze in der Ich-Form. Der Schreibstil ist flüssig und stellenweise wirklich witzig. Fazit: Ein nettes kleines Häppchen für Zwischendurch.

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  • Rezension zu "Die Herzleserin" von Anjali Banerjee

    Die Herzleserin
    Belle410

    Belle410

    21. September 2010 um 17:11

    Um nicht den sabbernden, schwitzenden Nerd heiraten zu müssen, den ihre Tante Kiki ihr zugedenkt, ersinnt Lina Ray kurzerhand einen Traummann und behauptet, mit diesem bereits verlobt zu sein. Die Familie ist überglücklich und neugierig und Lina in der großen Klemme, nun auch ein entsprechendes Pendent zu finden, das sie der Familie präsentieren kann. Aber das ist gar nicht so einfach! Denn ihre magischen Fähigkeiten als Heiratsstifterin scheinen bei ihr selbst nicht zu funktionieren... Das ist eine niedliche Geschichte für Zwischendurch. Man hat direkt die Bollywoodfilme vor Augen, wenn man die typisch indischen Kleider, Gesten und Verhaltensweisen von Miss Banerjee beschrieben bekommt. Süß!

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  • Rezension zu "Die Herzleserin" von Anjali Banerjee

    Die Herzleserin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. April 2010 um 15:26

    Traumhaft schön wie ein Bollywood-Film und die perfekte Lektüre für einen sonnigen Sonntagnachmittag oder einen Urlaubstag am See/Meer/Strand! Die Geschichte war locker, lustig und kurzweilig und hat sich richtig gut gelesen, besser gesagt, ich habe sie regelrecht eingeatmet. Lina, Inderin, die seit ihrer Kindheit in Amerika liebt und die eine Hassliebe mit ihrem Heimatland verbindet, erfindet in ihrer Not einen Verlobten, einen waschechten Traummann. Den dann aber in der Realität zu finden ist schon schwieriger. Vor allem, wenn man dann einen verdammt gut aussehenden, indischen Macho trifft, der auch noch ein Prinz ist und der sehr konservative Vorstellungen von seiner zukünftigen Frau hat...Ich möchte nicht zu viel verraten, denn ich denke, man sollte dieses Buch einfach lesen! Ich musste zwischendurch laut auflachen, weil es herrlich komische Situationen gibt, die durch Linas Lüge entstehen. Vor allem die indische Tante, die Lina gerne verheiratet wüsste, ist super! Die Charaktere haben mich alle angesprochen, sie waren echt und realitätsnah und nicht überzeichnet wie in vielen Liebesromanen. Auch die Situation, in der sich Lina befindet, ist sicher für viele junge indische Frauen die Realität. Was mir auch sehr gut gefallen hat, war, dass sich die Geschichte ohne Kitsch entwickelt. Die Autorin lässt kitschige und schnulzige Szenen außen vor und konzentriert sich auf das Wesentliche: die Beziehungen der Figuren untereinander. Sie führt zu einem kitschfreien, romantischen Happyend, das einen auf der letzten Seite glücklich aufseufzen lässt. Das ist Bollywood pur!

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  • Rezension zu "Die Herzleserin" von Anjali Banerjee

    Die Herzleserin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. January 2010 um 16:33

    Die in Indien geborene Lina verfügt über die magische Gabe Seelenverwandte erkennen zu können. Sie ist eine gefragte und talentierte Heiratsvermittlerin in San Francisco. Nur ihr Liebesglück scheint in den Sternen zu stehen, nachdem sie ihren Verlobten Nathu durch einen Unfall verlor. Bei der Hochzeit ihrer Schwester Durga fühlt sich Lina sichtlich unwohl, da ihr manche Sitten und Gebräuche fremd sind. Seit sie denken kann lebt sie in Amerika und fühlt sich auch dort zu Hause. Obwohl sie mit 29 Jahren die älteste der drei Schwestern ist, steht bei ihr eine Heirat außer Frage. Von ihrer Familie unter Druck gesetzt erfindet sie aus der Not heraus einen Verlobten. Nachdem sie sich in ihre Lügen verstrickt hat, macht sie einen Spaziergang durch die einsamen Gassen ihres Geburtsortes und trifft zufällig auf den Inder Raja. Zurück in Amerika nimmt das Leben seinen Lauf. Da sie nicht fähig ist, ihre Lügen aufzudecken, treibt sie das Spiel auf die Spitze und versucht unterdessen einen geeigneten Heiratskandidaten aufzutreiben. Die Suche erweist sich als mehr oder weniger aussichtslos. Hinzukommt, dass ihr der geheimnisvolle Raja nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Wie es auch in einem typischen Bollywoodfilm ist, begegnen sich die beiden. Raja ist jedoch schon einer indischen Prinzessin versprochen. Nach einigem Hin und Her und dem gescheiterten Versuch Raja über ihre Lügen und ihre Umstände aufzuklären, begräbt Lina schließlich ihre Hoffnungen. Bis sie auf den Geburtstag ihres Vaters kommt... „Die Herzleserin“ ist eine hinreißende Urlaubslektüre für alle, die Bollywood und Indien lieben. Neben Wortwitz begeistert ANJALI BANERJEE durch die detailreiche Beschreibung von Land, Leuten und den auf Lina einprasselnden Geruchserlebnissen, je nachdem wo sie sich gerade befindet. Ein wenig Magie zieht sich mit der Thematik der silbernen Fäden, die sie bei Seelenverwandten erkennt, durch das ganze Buch. Es schürt die Hoffnung, dass jeder Mensch auf dieser Welt sein Gegenstück finden wird. Im Anhang findet sich ein Index mit den verwendeten Hindi-Vokabeln und deren Bedeutung.

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