Anjelica Huston Das Mädchen im Spiegel

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Inhaltsangabe zu „Das Mädchen im Spiegel“ von Anjelica Huston

Anjelica Hustons Autobiographie ist das Zeugnis eines faszinierenden Künstlerlebens. Als Tochter des großen Regisseurs John Huston, den sie liebt und fürchtet zugleich, wächst sie auf einem Gut in Irland auf und begegnet im Laufe der Jahre vielen bedeutenden Persönlichkeiten. Carson McCullers, John Steinbeck, Peter O’Toole, Marlon Brando und Montgomery Clift – sie alle gehen in ihrem Zuhause ein und aus. Anjelica tritt selbst im alter von 17 Jahren das erste Mal vor die Kamera und damit in die Öff entlichkeit. Unter der Regie ihres Vaters dreht sie ihren ersten film, arbeitet als Model und wird im Swinging London erwachsen. Als ihre mutter mit nur 39 Jahren stirbt, ist sie tief getroffen; Anjelica stürzt sich in das pulsierende New York der 70er Jahre und beginnt eine turbulente Beziehung mit Jack Nicholson. In der glitzernden Welt Hollywoods steht sie ein weiteres Mal für ihren Vater vor der Kamera und gewinnt einen Oscar. Das literarische Memoir einer starken Frau und großen Erzählerin: Anjelica Hustons Leben ist glamourös und exzentrisch, und doch ist ihr Blick zurück auch eine Geschichte von Einsamkeit, Verlust und Entfremdung.

Ein tolles Buch und eine starke Frau

— Kiwihexe
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  • Ein tolles Buch!

    Das Mädchen im Spiegel

    Kiwihexe

    08. August 2015 um 11:44

    Das Buch ist toll geschrieben. Anjelica Houston ist eine spannende Erzählerin. Das einzige, was mich (zu Beginn) sehr verwirrt hat, ist die Vielzahl von Personen, über die sie schreibt. In Irland, wo Anjelica aufgewachsen ist, gaben sich die Promis die Klinke in die Hand. Da kann man als Leser schon leicht den Überblick verlieren. Sie berichtet über ihren Umzug nach London und ihre ersten schauspielerischen Gehversuche (die eine Katastrophe waren). Sie schreibt aber auch sehr viel über das problematische Verhältnis zu ihrem Vater, das sich später aber bessert und über den frühen Tod ihrer Mutter. Auch ihre Geschwister finden einen Platz in der Erzählung. Anjelica Houston gibt viele tiefe Einblicke in ihr Leben und, wie ich finde, in ihre Seele und ihr Empfinden. Sie war nämlich nicht immer die starke Frau, die sie heute ist. Sie berichtet über die Zeit mit Jack Nicholson, der ja bekanntlich ein Schwerenöter ist und wie es zum endgültigen Bruch mit ihm kam. Die große Liebe findet sie in dem Künstler Robert Graham, der sie beflügelt. Das Buch bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung!

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