Anke Bär Wilhelms Reise

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Inhaltsangabe zu „Wilhelms Reise“ von Anke Bär

Bremerhaven im Jahr 1872. Um der Armut in seinem kleinen Dorf zu entkommen, macht sich der junge Wilhelm auf dem Segelschiff Columbia auf den Weg nach Amerika. Mit dabei ist sein Skizzenbuch, in dem Wilhelm alle Beobachtungen und Erlebnisse an Bord festhält: die Arbeit der Seeleute, tägliche Unbill wie Ungeziefer und die drangvolle Enge im Zwischendeck, Sturm und Flaute, aber auch die Spiele der Kinder und das nächtliche Meeresleuchten. Und schließlich ist der große Tag gekommen: Die Columbia hat den Hafen von New York erreicht! Ein historisches Sachbilderbuch, das viele spannende Informationen über das große Zeitalter der Auswanderung und das Leben auf einem Segelschiff vermittelt.

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  • Leserunde zu "Mit dem Zeppelin nach New York" von Stephan Martin Meyer

    Mit dem Zeppelin nach New York
    Gerstenberg Verlag

    Gerstenberg Verlag

    Vorableserunde für zeppelinbegeisterte junge Leser: Kurz vor dem offiziellen Erscheinungstermin (1. Juli 2016) vergeben wir 15 Freiexemplare des Sachbilderbuchs „Mit dem Zeppelin nach New York“ für eine Leserunde. Der Autor Stephan Martin Meyer und der Illustrator Thorwald Spangenberg werden die Leserunde begleiten. In ihrem Buch erzählen sie die wahre Geschichte des Kabinenjungen Werner Franz, der das Unglück der Hindenburg überlebte.Das Buch ist für Leser ab 10 und darum geht es:Einmal nach Amerika - für den 14-jährigen Werner Franz geht ein Traum in Erfüllung, als er als Kabinenjunge auf der Hindenburg anheuert. Mehrmals überquert er mit dem berühmten Zeppelin den Atlantik und erlebt eine aufregende Zeit. Doch auf der Fahrt nach New York findet der Traum ein jähes Ende ...In diesem spannenden Sachbilderbuch nach einer wahren Geschichte lernen wir die faszinierende Technik der Zeppeline kennen und begeben uns auf eine Reise in die Vergangenheit - an Bord des berühmtesten Luftschiffes der Welt. Die Illustrationen von Thorwald Spangenberg, kombiniert mit Karten, Infografiken und Graphic-Novel-Elementen, geben dem Buch ein ganz besonderes Gesicht. >> Das Buch auf der VerlagswebsiteWer steckt hinter dem Buch?Stephan Martin Meyer, geb. 1973 in Georgsmarienhütte und aufgewachsen in Osnabrück, studierte Germanistik, Skandinavistik und Philosophie in Köln. Er arbeitete als Projektmanager und Lektor und ist seit 2007 freier Autor und Texter.www.stephanmartinmeyer.de Thorwald Spangenberg, geb. 1982 in Hamburg und aufgewachsen in Uelzen, studierte Design und Illustration in Essen und Münster. Seit 2012 lebt er als selbstständiger Illustrator in Köln. www.thorwaldspangenberg.de Bewerbung:Wenn Ihr an der Leserunde teilnehmen wollt, bewerbt Euch bitte bis zum 19. Juni 2016, indem Ihr uns folgende Frage beantwortet:Was fasziniert Euch am Thema Zeppelin?

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  • Rezension zu "Wilhelms Reise" von Anke Bär

    Wilhelms Reise
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    23. February 2012 um 10:49

    Dieses außergewöhnliche Sachbilderbuch für Kinder ab etwa 8 Jahren schildert am Beispiel des deutschen Jungen Wilhelm eine Auswanderergeschichte aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Wilhelm wird 1857 in einem kleinen Dorf im Spessart geboren. Damals weiß er noch nichts von seinem Schicksal und auch nichts davon, dass er später der Ururgroßvater von Anke Bär werden sollte. Sie spürt mit diesem Buch nicht nur ihrer eigenen Familiengeschichte nach, sondern versteht es hervorragend, die Lebenswelt der Menschen, die nach Amerika auswanderten, um dort ihr Glück zu versuchen, einzufangen und, mit vielen wichtigen sozialgeschichtlichen Informationen angereichert, zu beschreiben. 15 Jahre ist Wilhelm alt, als eines Tages ein Amerikawerber in die kleinen Dörfer im Spessart kommt. Er ringt seinem Vater die Erlaubnis ab, auswandern zu dürfen und die Armenkasse des Ortes unterstützt ihn und zahlreiche andere Arme dabei die Überfahrt zu finanzieren. Und dann geht Wilhelm 1872 in Bremerhaven an Bord der „Columbia“. Er führt ein Skizzenbuch bei sich, das er beim Abschied von seinem Meister in der Schnitzschule im Spessart geschenkt bekam. Er trägt nun alle Beobachtungen und Erlebnisse in dieses Buch ein. Anke Bär hat nicht nur in ihren Familienannalen recherchiert, sondern auch zahlreiche andere Auswandererschicksale studiert und insbesondere im Deutschen Auswandererhaus in Bremerhaven wertvolles Material gefunden. Herausgekommen ist ein spannendes und lehrreiches Sachbilderbuch über das Schicksal von armen deutschen Auswanderern im 19. Jahrhundert, das durchaus geeignet ist, den jungen Lesern einen Eindruck zu vermitteln von den Leiden und den Hoffnungen dieser Menschen. Vielleicht können sie nach seiner Lektüre auch vorsichtig Parallelen ziehen zum Schicksal der Menschen, die gegenwärtig auf dieser Welt in großer Zahl ihr Land verlassen, um anderswo ein besseres Leben zu finden.

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