Anke Caroline Burger

 4,2 Sterne bei 6.094 Bewertungen

Lebenslauf

Anke Burger, geboren 1964 in Darmstadt, studierte Amerikanistik, Germanistik und Publizistik in Berlin und Austen (Texas). Seit 1992 übersetzt sie Romane aus dem Englischen, u.a. von Jon McGregor, Mark Haddon und Adam Johnson. Sie lebt in Berlin und Montreal, Kanada.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Mord im Christmas Express (ISBN: 9783608501964)

Mord im Christmas Express

 (99)
Neu erschienen am 16.09.2023 als Taschenbuch bei Tropen.

Alle Bücher von Anke Caroline Burger

Cover des Buches Maze Runner: Die Auserwählten - Im Labyrinth (ISBN: 9783551313485)

Maze Runner: Die Auserwählten - Im Labyrinth

 (1.733)
Erschienen am 26.09.2014
Cover des Buches Die Auserwählten - Kill Order (ISBN: 9783551317056)

Die Auserwählten - Kill Order

 (255)
Erschienen am 30.04.2018
Cover des Buches Atemnot (ISBN: 9783863960643)

Atemnot

 (153)
Erschienen am 04.09.2014
Cover des Buches Bittersweet (ISBN: 9783458361473)

Bittersweet

 (149)
Erschienen am 08.05.2016
Cover des Buches Das geraubte Leben des Waisen Jun Do (ISBN: 9783518465226)

Das geraubte Leben des Waisen Jun Do

 (140)
Erschienen am 16.06.2014

Neue Rezensionen zu Anke Caroline Burger

Cover des Buches Mord im Christmas Express (ISBN: 9783608501964)
Missmaries avatar

Rezension zu "Mord im Christmas Express" von Alexandra Benedict

Hommage an Agatha Christie
Missmarievor 2 Tagen

"Bei der Wintersonnenwende, und insofern auch bei Weihnachten, geht es vor allem um die Verlöschung des Lichts. und das Warten auf seine Rückkehr. Wir müssen in die Dunkelheit blicken, um die Hoffnung zu sehen."


Es ist der 23. Dezember, abends, Londoner Bahnhof. Eine Gruppe Reisende wartet auf den letzten Nachtzug nach Schottland, der aufgrund der winterlichen Wetterverhältnisse verspätet ist. Sie alle hoffen, am nächsten Morgen nicht nur in den weihnachtlichen Highland aufzuwachen, sondern auch den Weihnachtsabend bei ihren Liebsten verbringen zu können: Eltern, Kindern, Freunden, Enkel. Da ist das Influencer-Paar Mag und Grant, die zu Mags Eltern fahren. Möglicherweise ist sogar eine Spontanhochzeit geplant. Dann gibt es Mary, eine alte Dame mit Katze und Sohn, die sich auf den Weg nach Norden machen. Oder die sechsköpfige Familie, die mit Kind und Kegel ein Familienabteil im Schlafwagen gebucht hat, gleich in der Nähe der vier College-Studenten, die sich auf eine Quizshow vorbereiten. Was am Abend noch keiner weiß: Nicht alle werden es lebend bis nach Schottland schaffen und ihr Nachzug wird als "Weihnachtlicher Todeszug" in die Geschichte eingehen. Denn schon in der Nacht wird die erste Leiche entdeckt. Roz, eine pensionierte Kommissarin, ist ebenfalls an Bord des Zuges, auf dem Weg zu ihrer hochschwangeren Tochter, bei der die Wehen eingesetzt haben. Eigentlich hat sie sich "Nicht mein Affe, nicht mein Zirkus" zur Devise gemacht. Doch als sie nicht nur die Leiche findet, sondern auch mitbekommt, wie ein Fahrgast latente Gewalt gegen Frauen ausübt, beschließt sie, der Sache auf den Grund zu gehen. Doch dann tauchen weitere Tote auf... 


Alexandra Benedicts Roman "Mord im Christmas Express", toll übersetzt von Anke Caroline Burger, erinnert an Agatha Christies cozy crime Stories und die golden Jahre des Kriminalromans. Die Anspielungen sind nicht zufällig, einer der Fahrgäste hat sogar ein Exemplar von ,,Mord im Orientexpresse" bei sich. Und tatsächlich beginnt die Story in einer wohlig-gespannten Krimiatmosphäre. Hätte Christie heute gelebt, dann hätte sie vermutlich einen solchen Roman schreiben können, in dem Instagram und TikTok eine ebenso große Rolle spielen wie die Psyche der Reisenden. Gegen Ende steht dann jedoch die Gewalt gegen Frauen im Mittelpunkt und das so intensiv, dass von gemütlicher Stimmung keine Rede mehr sein kann. Spannend ist die winterliche Ermittlung aber in jedem Fall. Auch wenn die Ermittler und des Rätsels Lösung vielleicht nicht ganz die Genialität von Agatha Christies Romanen erreichen.

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Cover des Buches Mord im Christmas Express (ISBN: 9783608501964)
lesertherapies avatar

Rezension zu "Mord im Christmas Express" von Alexandra Benedict

TRIGGERWARNUNG benötigt
lesertherapievor 4 Tagen

Oje. Was soll ich dazu schreiben. 


Das wichtigste voran. Das Buch benötigt eine richtig große, fett geschriebene TRIGGERWARNUNG bezüglich sexueller Gewalt, häuslicher Gewalt und Frühgeburt und Präeklampsie. Wenn es diese gäbe, hätte ich einen sehr weiten Bogen um das Buch gemacht. 


Das Cover hat mich so sehr an klassischen, wenn nicht sogar Cozy Crime erinnert. Der Titel nimmt deutlichen Bezug auf Agatha Christie und meine Erwartungen gingen demnach in diese Richtung. Aber Fehlanzeige. Direkt ab dem ersten Kapitel wird man mit unverarbeitetem Trauma nach sexueller Gewalt konfrontiert. Und das zieht sich durch bis zur letzten Seite. Ich fand es wirklich teils unerträglich, die Erinnerungen immer und immer wieder lesen zu müssen. Jedesmal ausführlicher. Dazu kam bei mir ein persönlicher Triggerpunkt mit der Frühgeburt und Präeklampsie der Tochter der Protagonistin und wühlte bei mir Erinnerungen wieder auf. 

Letztendlich habe ich die Lösung so erwartet und in Anlehnung an das Vorbild von Christie wurde auch hier das Recht gebeugt. Allerdings aus weniger verständlichen Gründen, die auch kaum genannt wurden und für mich daher einfach ein großes Fragezeichen aufwurfen. 

Ich habe das Buch bis zu Ende gebracht, vermutlich aus ähnlichen Gründen, aus denen Menschen bei einem Autounfall zugucken müssen. Ich konnte nicht aufhören und irgendwie war da immer noch die Hoffnung auf etwas Gutes. Entlassen wurde ich mit einem wirklich deprimierten Gefühl und dem dringenden Bedürfnis, mein Hirn mit Seife auszuwaschen, um jede Spur dieses Buchs zu beseitigen. 


Weihnachtlich ist an dem Buch nur die Tatsache, dass die ganze Handlung zufällig an Heiligabend stattfindet. 

Wer einen gemütlichen Weihnachtskrimi sucht, macht am besten einen großen Bogen um dieses Buch. 


Die zwei Sterne gibts für die nette Gestaltung (auch wenn die nichts, aber auch gar nichts mit dem Inhalt zu tun hat) - ich liebe gute Typographie. Und für die Schreibe. Die Autorin kann schreiben, gar nicht mal schlecht. Aber das war mir einfach alles zu arg. 

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Cover des Buches Mord im Christmas Express (ISBN: 9783608501964)
Islands avatar

Rezension zu "Mord im Christmas Express" von Alexandra Benedict

Der Mörder ist unter uns
Islandvor 6 Tagen


Die mit 49 Jahren gerade freiwillig in den Ruhestand gegangene Ex-Kommissarin Ross will mit dem Nachtzug von London in die schottischen Highlands, wo ihre Tochter vorzeitig in den Wehen liegt. Ihre bunt zusammengewürfelten Mitreisenden in der Ersten Klasse wollen größtenteils zum weihnachtlichen Familienbesuch, das geben sie zumindest vor. Das Schneechaos sorgt dann allerdings dafür, dass der Zug mitten auf freier Strecke, fernab jeder Zivilisation entgleist und dann gibt es auch noch Tote, sodass Ross wohl oder übel zurück in ihre alte Rolle schlüpfen muss, um Spuren zu sichern und den Mörder aufzuhalten.

Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Atmosphäre im edlen Nachtzug und in den winterlichen Highlands, wo dieser schließlich strandet, einzufangen und auch die Charaktere der verschiedensten Mitreisenden gestaltete sie sehr überzeugend und auch die persönliche Geschichte von Ross spielt immer wieder eine Rolle. Etwas verwirrt haben mich manchmal nur die vielen verschiedenen Namen, da musste ich mich teilweise erstmal wieder orientieren, wer nun genau wer ist. Was und wer genau hinter den Morden steckte, blieb lange spannend, da immer wieder falsche Fährten gelegt wurden. Somit handelt es sich um einen empfehlenswerten Krimi für die (Vor-) Weihnachtszeit und/oder eine lange Zugfahrt.





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